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Thomas Hobbes. Vater des liberalen Staates?

Título: Thomas Hobbes. Vater des liberalen Staates?

Trabajo Escrito , 2019 , 24 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Maximilian Posch (Autor)

Política - Filosofía política e historia de las ideas
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Ziel dieser Arbeit ist es, die Idee des "Leviathan" von Thomas Hobbes auf mögliche liberale Eigenschaften zu untersuchen. Als theoretische Grundlagen dienen zum einen allgemeine Theorien des Liberalismus und vor allem die politische Theorie des politischen Liberalismus von John Rawls. Zunächst wird eine Einführung in den Liberalismus gegeben. Im Anschluss soll die Theorie des politischen Liberalismus von John Rawls in ihren Grundzügen dargestellt werden. Daran anschließend wird der Grundgedanke des "Leviathan" nach Thomas Hobbes ausgeführt, beginnend beim Menschenbild von Hobbes, gefolgt von einer Ausführung über den Naturzustand. Abgeschlossen wird das Kapitel mit einer Darstellung der Staatsgründung und der Einsetzung des Souveräns nach den Vorstellungen Hobbes.

Aus philologischer Betrachtung leitet sich der Begriff Liberalismus vom lateinischen Wort "liber" – frei – ab. Unter politikwissenschaftlicher Betrachtungsweise versteht man unter Liberalismus eine der großen politischen Strömungen der letzten Jahrhunderte. Seine Ursprünge liegen im ausgehenden 18. Jahrhundert, im Zuge der Aufklärung und des sich herausbildenden Bürgertums und der damit verbundenen Polarisierung der sozialen Klassen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Liberalismus

2.1 Ursprung des Liberalismus

2.2 John Rawls politische Theorie des politischen Liberalismus

2.2.1 Liberale Gerechtigkeit

2.2.2 Liberale Legitimität

2.2.3 Liberaler politischer Diskurs

3 Hobbes Staatskonstruktion

3.1 Der Naturzustand

3.2 Staatsgründung und Einsetzung eines Souveräns

4 Der Staat nach Hobbes – ein liberaler Staat?

4.1 Der Souverän – ein liberaler Herrscher?

4.2 Freie Untertanen?

4.3 Zwischenfazit

4.4 Der Leviathan unter den Kriterien des Liberalismus nach John Rawls

4.4.1 Ausgangspunkt

4.4.2 Liberale Gerechtigkeit

4.4.3 Liberale Legitimität

4.4.4 Liberaler politischer Diskurs

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit Thomas Hobbes' Staatsphilosophie im Werk "Leviathan" liberale Eigenschaften aufweist, indem sie diese mit den modernen liberalen Gerechtigkeits- und Legitimitätskriterien von John Rawls konfrontiert.

  • Analyse des liberalen Staatsverständnisses nach John Rawls.
  • Untersuchung der hobbesschen Staatskonstruktion und ihrer Autoritätsstruktur.
  • Gegenüberstellung von natürlicher Freiheit und staatlicher Gehorsamspflicht.
  • Kritische Bewertung des Leviathan hinsichtlich seiner liberalen Konformität.

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Naturzustand

Homo homini lupus.

Nicht selten wird der eben zitierte lateinische Satz - der Mensch ist dem Menschen ein Wolf - in seiner Ursprünglichkeit Thomas Hobbes zugeschrieben. Tatsächlich wurde dieser Ausdruck des antiken Schriftsteller Maccius Plautus (ca. 254–184 v. Chr.), aus der römischen Komödie Asinaria, von Hobbes übernommen und präzisiert. Obwohl dieses Zitat nicht von Thomas Hobbes selbst stammt, stellt dessen Inhalt die theoretische Grundannahme Hobbes‘ sehr gut dar, in welcher er einen Zustand des menschlichen Zusammenlebens konstruiert, in dem noch kein Staat, kein Souverän oder eine Gesellschaft existiert – der Naturzustand.

Dieser Naturzustand dient Thomas Hobbes als Ausgangspunkt, um in seinen späteren Ausführungen die Entstehung von Staaten und Souveränität aufzeigen zu können.

Thomas Hobbes beschreibt in besagtem Naturzustand alle Menschen als von Natur aus gleich. Obwohl Menschen von Natur aus erst einmal in ihren körperlichen und geistigen Voraussetzungen unterschiedlich sind, wiegen sich individuelle Vorzüge und Nachteile jedoch in der Summe auf, sodass letztendlich die Menschen alle gleich sind. „[…]; jedoch wenn man alles zusammenrechnet, ist der Unterschied zwischen Mensch und Mensch nicht so beträchtlich, daß ein Mensch daraufhin irgendeinen Vorteil für sich fordern kann, auf den ein anderer nicht so gut wie er Anspruch erheben könnte“ (Hobbes 1996: 102). Selbst in konfliktreichen Auseinandersetzungen „hätte der Schwächste genügend Kraft, den Stärksten zu töten, entweder durch einen geheimen Anschlag oder durch ein Bündnis mit anderen […]“ (Hobbes 1996: 102).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entstehung des Leviathan ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, Hobbes' Konzept auf liberale Aspekte zu untersuchen.

2 Liberalismus: Das Kapitel definiert den Begriff des Liberalismus und legt die theoretischen Grundlagen des politischen Liberalismus nach John Rawls dar.

3 Hobbes Staatskonstruktion: Hier werden das Hobbessche Menschenbild, der Naturzustand sowie der Prozess der Staatsgründung und Einsetzung des Souveräns erläutert.

4 Der Staat nach Hobbes – ein liberaler Staat?: In diesem Hauptteil wird der Leviathan kritisch auf liberale Elemente geprüft und mit der Theorie von John Rawls verglichen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass der Leviathan trotz einiger Freiheitsaspekte insgesamt schwer als liberaler Staat zu bezeichnen ist.

Schlüsselwörter

Liberalismus, Thomas Hobbes, John Rawls, Leviathan, Naturzustand, Souverän, Staatsgründung, Politische Theorie, Gerechtigkeit, Legitimität, Freiheit, Gesellschaftsvertrag, Diskurs, Autoritarismus, Sicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Staatsphilosophie von Thomas Hobbes, insbesondere sein Werk "Leviathan", unter dem Aspekt, ob sie liberale Merkmale aufweist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die politische Theorie des Liberalismus nach John Rawls, Hobbes' Naturzustand sowie das Verhältnis zwischen staatlicher Autorität und individueller Freiheit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, zu untersuchen, ob und inwiefern der Hobbessche Staat liberale Eigenschaften besitzt, wenn man ihn an modernen Standards misst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine politikwissenschaftliche Literaturanalyse der beiden Hauptwerke von Thomas Hobbes und John Rawls sowie einschlägiger Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der hobbesschen Staatsstruktur, eine Untersuchung der Freiheiten der Untertanen und einen direkten Vergleich mit den Gerechtigkeits- und Legitimitätskriterien von John Rawls.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Liberalismus, Leviathan, Souveränität, Naturzustand, Rechtfertigungspflicht und Gesellschaftsvertrag.

Gibt es liberale Aspekte bei Hobbes, trotz des autoritären Souveräns?

Ja, laut der Arbeit ist der freiwillige Vertragsschluss zur Selbsterhaltung sowie das zugestandene Widerstandsrecht in extremen Situationen als liberaler Aspekt zu werten.

Wie bewertet Rawls nach Ansicht der Autorin den hobbesschen Souverän?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Rawls den Hobbesschen Staat aufgrund der Machtfülle des Souveräns und des fehlenden Raum für freien politischen Diskurs nicht als liberal anerkennen würde.

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Detalles

Título
Thomas Hobbes. Vater des liberalen Staates?
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Calificación
1,3
Autor
Maximilian Posch (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
24
No. de catálogo
V538081
ISBN (Ebook)
9783346140296
ISBN (Libro)
9783346140302
Idioma
Alemán
Etiqueta
thomas hobbes vater staates
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Maximilian Posch (Autor), 2019, Thomas Hobbes. Vater des liberalen Staates?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538081
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