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Schaffung symmetrischer Beratungsgespräche im schulischen Übergang. Chancen und Herausforderungen

Título: Schaffung symmetrischer Beratungsgespräche im schulischen Übergang. Chancen und Herausforderungen

Texto Academico , 2018 , 9 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Johannes Grote (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Die Rahmenbedingungen des Übergangs von der Grundschule in die weiterführenden Schulen unterscheiden sich in Deutschland aufgrund des Bildungsföderalismus zwischen den Bundesländern. Je nach Bundesland obliegt die Entscheidung den Eltern oder der abgebenden Schule.

Ferner bestehen in den Bundesländern auch unterschiedliche Schulformen. Welche Bedeutung der Übergang nach der Grundschule und die Wahl der passenden Schule hat, zeigt sich besonders an den unterschiedlichen Bildungsabschlüssen, die an den unterschiedlichen Schulformen erreicht werden können und somit die weitere Schullaufbahn der Kinder enorm beeinflussen. Um die Eltern in der Schulwahl zu unterstützen, sind in der Vorbereitung auf den Übergang Beratungsgespräche mit den Eltern der Kinder vorgesehen. Diese Arbeit widmet sich den Beratungsgesprächen im Übergang und soll Antworten auf folgende Fragen geben:

Wie können symmetrische Beratungsgespräche mit Eltern im Übergang geschaffen werden? Und welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich aus symmetrischen Beratungsgesprächen im Übergang?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beratungen im Kontext Schule

2.1 Der Begriff „Beratung“

2.2 Beratung und Elterngespräche in der Schule

3. Symmetrische Beratungsgespräche im Übergang

3.1 Schaffung symmetrischer Übergangsgespräche

3.2 Chancen und Herausforderungen symmetrischer Übergangsgespräche

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie symmetrische Beratungsgespräche zwischen Lehrkräften und Eltern während des Übergangs von der Grundschule in die weiterführende Schule gestaltet werden können, um eine passgenaue Schullaufbahnentscheidung für das Kind zu unterstützen.

  • Allgemeine Grundlagen des Beratungsbegriffs und Besonderheiten im schulischen Kontext.
  • Herausforderungen in der aktuellen Kommunikationsstruktur zwischen Schule und Elternhaus.
  • Strategien zur Etablierung von Multiperspektivität und Gleichrangigkeit in Übergangsgesprächen.
  • Analyse der Chancen und Belastungsmomente für die beteiligten Akteure durch den symmetrischen Ansatz.

Auszug aus dem Buch

3.1 Schaffung symmetrischer Übergangsgespräche

Aus den Ausführungen im vorherigen Kapitel lässt sich bereits ableiten, dass Gespräche zwischen Eltern und Lehrkräften aufgrund der fehlenden Gleichrangigkeit häufig asymmetrisch verlaufen. Dies trifft auch auf Beratungsgespräche zum Übergang aus der Grundschule in die weiterführende Schule zu. Um ein Beratungsergebnis zu erhalten, dass sowohl für Eltern als auch für die Lehrkraft, aber insbesondere für das Kind möglichst passend ist, scheint es sinnvoll zu sein, die Asymmetrie in den Übergangsgesprächen bestmöglich zu vermindern. Um dieses umzusetzen, müssen die Rahmenbedingungen des Gespräches so verändert werden, dass sowohl die Lehrkraft als auch die Eltern als Fachleute eines Bereiches am Gespräch teilnehmen.

Die Lehrkraft fungiert dabei als innerschulische Fachperson, die Kenntnisse über die Leistungen und das Verhalten des Kindes in der Schule hat. Die Eltern sind hingegen die Fachpersonen, die ihr Wissen über das außerschulische Verhalten, Interessen sowie außerschulische Leistungen und Tätigkeiten in das Gespräch einbringen können. In den gemeinsamen Gesprächen tragen die Lehrkraft und die Eltern die jeweiligen Informationen zusammen. Dabei kann es durchaus sein, dass ähnliche, aber auch scheinbar widersprüchliche Wahrnehmungen geäußert werden. Dies ist für die Multiperspektivität aber durchaus sinnvoll, da dies für eine möglichst akkurate Schullaufbahnempfehlung förderlich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung von Beratungsgesprächen beim Übergang von der Grundschule in weiterführende Schulen und definiert die Forschungsfragen hinsichtlich der Umsetzung von Symmetrie.

2. Beratungen im Kontext Schule: Dieses Kapitel erörtert den Beratungsbegriff und identifiziert die strukturellen Einschränkungen von Beratungsstandards im schulischen Alltag, insbesondere hinsichtlich Freiwilligkeit und Gleichrangigkeit.

3. Symmetrische Beratungsgespräche im Übergang: Das Kapitel erläutert, wie durch einen multiperspektivischen Austausch und eine gezielte Rollenverteilung die Asymmetrie zwischen Lehrkräften und Eltern abgebaut sowie Chancen und Herausforderungen dieses Ansatzes reflektiert werden können.

4. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass symmetrische Beratungsgespräche empfehlenswert sind, um fundierte Entscheidungen zu treffen, und unterstreicht die Notwendigkeit, Gesprächskompetenzen in der Lehrerausbildung stärker zu verankern.

Schlüsselwörter

Beratungsgespräch, Übergang, Grundschule, weiterführende Schule, Symmetrie, Elternarbeit, Schullaufbahn, Gleichrangigkeit, Multiperspektivität, Beratungskompetenz, Bildungsföderalismus, Lehrerbildung, Schullaufbahnempfehlung, Entscheidungsprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potenzial und die praktische Umsetzung symmetrischer Beratungsgespräche zwischen Lehrkräften und Eltern beim Übergang von der Grundschule in weiterführende Schulformen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen der allgemeine Beratungsbegriff, die spezifischen Rahmenbedingungen schulischer Beratung sowie die methodischen Möglichkeiten, Rollenasymmetrien abzubauen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch eine symmetrische Gestaltung des Übergangsgesprächs die Entscheidungsfindung für das Kind optimiert und die Akzeptanz der Schullaufbahnempfehlung erhöht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse bestehender Literatur und wissenschaftlicher Diskurse zur Elternberatung und Bildungsübergängen basiert.

Welche Inhalte werden im Hauptteil fokussiert?

Der Hauptteil analysiert die bestehenden Defizite in klassischen Elterngesprächen und leitet daraus konkrete Ansätze für eine symmetrische Gesprächsführung sowie eine kritische Abwägung der damit verbundenen Chancen und Risiken ab.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Symmetrie, Übergangsgestaltung, professionelle Beratung, Elternpartizipation und die Förderung der Entscheidungskompetenz.

Warum ist die „Gleichrangigkeit“ im Gespräch so wichtig für das Kind?

Die Gleichrangigkeit stellt sicher, dass sowohl schulische Leistungen als auch außerschulische Kompetenzen und Interessen des Kindes gleichermaßen in die Empfehlung einfließen, was zu einer objektiveren und passenderen Schullaufbahnwahl führt.

Welche Rolle spielt der „Habitus“ der Eltern bei der Beratung?

Der Habitus und die verschiedenen Kapitalien der Eltern beeinflussen deren Einbringung in das Gespräch; eine symmetrische Gesprächsführung soll hierbei helfen, soziale Verzerrungen zu minimieren und eine faire Teilhabe zu ermöglichen.

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Detalles

Título
Schaffung symmetrischer Beratungsgespräche im schulischen Übergang. Chancen und Herausforderungen
Universidad
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Calificación
1,0
Autor
Johannes Grote (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
9
No. de catálogo
V538565
ISBN (Ebook)
9783346138460
ISBN (Libro)
9783346138477
Idioma
Alemán
Etiqueta
schaffung beratungsgespräche übergang chancen herausforderungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Johannes Grote (Autor), 2018, Schaffung symmetrischer Beratungsgespräche im schulischen Übergang. Chancen und Herausforderungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538565
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