Budgets sind bis heute ein gängiges und vielfach eingesetztes Controllinginstrument.
In diesem Assignment sollen die verschiedenen betrieblichen Budgetierungsansätze systematisiert dargestellt werden (Überblick) , Ziele des Controlling (Unterschiede?) unter Berücksichtigung verschiedener Budgetierungsmöglichkeiten dargestellt werden, als auch Vor- und Nachteile der gängigen Budgetierungssysteme herausgearbeitet werden. Das Thema kann auch unter Einbezug eines konkreten praktischen Beispiels verdeutlicht werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Grundlagen zu Controlling
2.1 Definition von Controlling
2.2 Grundlagen zu Budget und Budgetierung
2.3 Ziele und Aufgaben eines Budgets
3 Budget-Systeme im Vergleich
3.1 Überblick der Budgetierungsverfahren
3.2 Die retrograde Budgetplanung
3.3 Die progressive Budgetplanung
3.4 Das Gegenstromverfahren
3.5 Kritische Stellungnahme zu den dargestellten Budget Formen
4 Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die systematische Darlegung der Relevanz des Controllings sowie die Analyse verschiedener Budgetierungssysteme, um deren Vor- und Nachteile im Kontext einer fundierten unternehmerischen Entscheidungsfindung kritisch zu bewerten.
- Grundlagen und Definitionen des Controllings
- Aufgaben und Zielsetzungen von Budgets
- Analyse und Vergleich der klassischen Budgetierungsverfahren
- Kritische Reflexion der Budgetierungspraxis und aktuelle Trends
Auszug aus dem Buch
3.4 Das Gegenstromverfahren
Sowohl die progressive als auch die retrograde Budgetplanung sind theoretische Konstrukte, die in der unternehmerischen Praxis in dieser Form nicht oft verwendet werden. Die Mehrzahl der Unternehmen verwendet zur Erstellung des Budgets das Gegenstromverfahren. Dieses Verfahren unternimmt den Versuch die Vorteile der beiden zuvor beschriebenen Herangehensweisen in einem Verfahren zu vereinigen. Als Synonym wird auch der Begriff zirkuläres Verfahren in der Literatur benutzt. Die selbständigen Ebenen ermitteln ihre eigenen zukünftigen Aktivitäten und lenken weiterhin die Pläne der nachgelagerten Ebenen. Der grobe Ablauf ist wie folgt festgelegt: Als erster Schritt werden provisorische Oberziele durch die Unternehmensführung erstellt. Anschließend werden durch Einheiten in einer untergeordneten Hierarchieebene aus den vorläufigen Plänen eigene Teilplane und Ziele erstellt. Hierdurch wird die Realisierbarkeit verifiziert. Danach werden die Ergebnisse von unten nach oben zurückgespielt. Die oberste Führungsebene führt diese Informationen zusammen und erstellt hieraus finale Pläne und Ziele für das Unternehmen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die aktuelle Kritik an traditionellen Budgetierungsansätzen und definiert das Ziel der Arbeit, verschiedene Budgetsysteme wissenschaftlich fundiert zu systematisieren.
2 Grundlagen zu Controlling: Dieses Kapitel erläutert die Wortherkunft sowie die zentralen Aufgaben des Controllings und definiert die wesentlichen Begriffe Budget und Budgetierung als Steuerungsinstrumente.
3 Budget-Systeme im Vergleich: In diesem Hauptteil werden die retrograde, die progressive sowie die Gegenstrommethode detailliert vorgestellt, gegenübergestellt und hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile kritisch bewertet.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, ordnet die behandelten klassischen Verfahren ein und gibt einen Ausblick auf moderne Controlling-Instrumente und zukünftige Entwicklungen durch die digitale Transformation.
Schlüsselwörter
Controlling, Budgetierung, Budget-Systeme, retrograde Planung, progressive Planung, Gegenstromverfahren, Top-down, Bottom-up, Unternehmensplanung, Risikomanagement, Compliance, Planungskoordination, Soll-Ist-Analyse, Ressourcenbündelung, digitale Transformation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit Budgets als Instrument des Controllings und untersucht deren Funktion sowie verschiedene Verfahren zur Budgetierung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen des Controllings, die Definitionen von Budgets sowie die Analyse und der Vergleich gängiger Planungsmodelle.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Systematisierung verschiedener Budgetierungssysteme und die Herausarbeitung deren spezifischer Vor- und Nachteile zur Unterstützung fundierter Unternehmensentscheidungen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Ansätze und Verfahren der Budgetierung gegenüberstellt und kritisch würdigt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Controlling-Grundlagen, die Vorstellung der klassischen Budgetierungsverfahren und eine kritische Stellungnahme inklusive eines Risikovergleichs.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Controlling, Budgetierung, Budget-Systeme, Gegenstromverfahren und Planungskoordination geprägt.
Wie unterscheidet sich die retrograde von der progressiven Budgetplanung?
Die retrograde Planung folgt einem Top-down-Ansatz durch die Unternehmensführung, während die progressive Planung einen Bottom-up-Prozess darstellt, bei dem das dezentrale Management aktiv einbezogen wird.
Warum wird das Gegenstromverfahren in der Praxis bevorzugt?
Das Gegenstromverfahren kombiniert die Vorteile von Top-down- und Bottom-up-Planung, indem es strategische Vorgaben der Führung mit der operativen Realisierbarkeit durch nachgelagerte Ebenen verknüpft.
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- Anonym (Autor), 2020, Budgets als Controllinginstrument, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538595