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Naturschutz und Klimawandel. Windkraftanlagen als Risiko für Fledermäuse

Fächerübergreifendes Projekt im Fach Geographie für die Klassenstufe 8

Titre: Naturschutz und Klimawandel. Windkraftanlagen als Risiko für Fledermäuse

Plan d'enseignement , 2017 , 32 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique - Sciences de la Terre
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Artenschutz der Fledermäuse im Rahmen von Windrkraftanlagen. Denn durch den Ausbau dieser - zur Föderung der regenerativen Energieerzeugung - kommen immer mehr jener Tiere ums Lebens. Hier soll eine fundierte wissenschaftliche Einordnung erfolgen, gefolgt von einem Stundenbeispiel für die Sekundarstufe II.

Aufgrund des Projektcharakters lässt sich die Unterrichtseinheit im Lehrplan den Fächerübergreifenden Projekten zuordnen, wobei sich dieser Lehrplan jedoch auf die Fächer Erdkunde, Sozialkunde und Geschichte bezieht, und nicht wie in unseren Projekt Biologie. Außerdem kann man sie im Hinblick auf Bildung für nachhaltige Entwicklung im Lernfeld II.6 (Nachhaltigkeit) verorten, in welchem die SuS demnach in der 7. und 8. Klasse bereits vom Nachhaltigkeitsbegriff gehört haben sollten.

Der Klimawandel ist heutzutage nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Doch schadet man automatisch den Tieren, wenn man das Klima schützen will? Dieser Frage gehen Natur-und Klimaschützer seit Langem nach, wodurch sich ein kognitiver Konflikt zwischen dem Arten-/Naturschutz und dem Klimaschutz ausgebildet hat. Im Sinne des Klimaschutzes wird seit einigen Jahren deutlich stärker auf erneuerbare Energien gesetzt - die Windenergie soll auch in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. Im Konflikt hierzu steht der Artenschutz der Fledermäuse, welche jedes Jahr in großen Mengen aufgrund der Windräder sterben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Fachliche Klärung

2. Didaktische Analyse

3. Methodische Analyse

3.1 Einstieg

3.2 Erarbeitung

3.3 Ergebnissicherung

4. Kritische Reflexion des Ertrags der Lernumgebung

5. Didaktischer Mehrwert für die BNE und didaktischer Mehrwert des fächerübergreifenden Arbeitens

6. Anhang

Anhang A: Stundenkurzentwurf

Anhang B: Lernaufgabe (Arbeitsblatt)

Anhang C: Video (Einstieg)

Anhang D: Erwartungshorizont

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit zielt darauf ab, ein Unterrichtskonzept für die Klassenstufe 8 zum Thema „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) zu entwickeln, wobei der Schwerpunkt auf dem Konflikt zwischen dem Ausbau der Windenergie und dem Artenschutz, insbesondere dem Schutz von Fledermäusen, liegt.

  • Interdisziplinäre Verbindung von Biologie, Politikwissenschaft und Geographie
  • Analyse des Kollisionsrisikos von wandernden Fledermausarten an Windkraftanlagen
  • Methodische Gestaltung einer Stationenarbeit mit Karten- und Atlasarbeit
  • Diskussion von Lösungsansätzen wie Abschaltalgorithmen und Standortwahl
  • Reflexion über didaktischen Mehrwert und Schülerrelevanz

Auszug aus dem Buch

1. Fachliche Klärung

Der Klimawandel ist heutzutage nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Doch schadet man automatisch den Tieren, wenn man das Klima schützen will? Dieser Frage gehen Natur-und Klimaschützer seit Langem nach, wodurch sich ein kognitiver Konflikt zwischen dem Arten-/Naturschutz und dem Klimaschutz ausgebildet hat. Im Sinne des Klimaschutzes wird seit einigen Jahren deutlich stärker auf erneuerbare Energien gesetzt - die Windenergie soll auch in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. Weil durch den Klimawandel nach Berechnungen des Bundesamtes für Naturschutz bis zum Ende des Jahrhunderts 30% der in Deutschland lebenden Pflanzen- und Tierarten vom Aussterben bedroht sind, gilt es auch weiterhin auf erneuerbare Energien zu setzen (LEUSCHNER & SCHIPKA 2004), da die Minderung der Emission von Treibhausgasen massiv zur Erhaltung der Naturvielfalt beiträgt. Auch wenn der Anteil der Windkraft an der weltweiten Stromerzeugung (2015) bisher „nur“ 3,1% beträgt, soll dieser weiter ausgebaut werden (siehe Abb.1), um dem politischen Ziel gerecht zu werden, den gesamten Energiebedarf Deutschlands bis 2050 über erneuerbare Energien zu decken ((VON LINDEINER 2014: 40).

Doch was als Musterlösung scheint, birgt auch viele Probleme, insbesondere mit Genehmigungsbehörden, wenn man die Befürworter des Naturschutzes hinzuzieht (BRANDT 2015: 5). Da immer wieder Tiere in den Windkraftanlagen umkommen, ist die Errichtung von Windkraftanlagen mit gleichzeitig risikolosem Betrieb nicht zu bewerkstelligen. Gerade deswegen gilt es, die Risiken angemessen abzuwägen und rechtlich zu verorten (BRANDT 2015: 12). Um negative Folgen von Windkraftanlagen auf Mensch und Tier beurteilen zu können bedarf es daher einer Gegenüberstellung von möglichen Beeinträchtigungen sowie dem Nutzen der Anlagen (HIRSCHL et al. 2004: 10). Zudem gilt es wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedingungen zu betrachten, die mit erneuerbaren Energien einhergehen, wie beispielsweise der Schaffung von Arbeitsplätzen oder der Verringerung der Abhängigkeit von Brennstoffimporten (HIRSCHL et al. 2004: 10). Da Naturschutz und Klimaschutz Hand in Hand gehen, sollten im Streitfall Konfliktlösungen gefunden werden, die möglichst alle Interessen berücksichtigen. Nur so kann unser Planet geschützt werden. (HIRSCHL et al. 2004: 10).

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Vorstellung des Seminar-Projektes und des spezifischen Bausteins „Artenschutz“ für die 8. Klasse.

1. Fachliche Klärung: Analyse des Zielkonflikts zwischen notwendigem Klimaschutz durch Windkraft und dem Schutz bedrohter Tierarten, insbesondere Fledermäuse.

2. Didaktische Analyse: Einordnung der Unterrichtseinheit in Lehrplanvorgaben, Reflexion der Schülerrelevanz und Begründung der gewählten Medien.

3. Methodische Analyse: Detaillierte Darstellung des Unterrichtsverlaufs in Einstieg, Erarbeitung (Stationenarbeit) und Ergebnissicherung.

4. Kritische Reflexion des Ertrags der Lernumgebung: Evaluierung der Projekttage unter Berücksichtigung von Motivation, Zeitmanagement und atmosphärischen Rahmenbedingungen.

5. Didaktischer Mehrwert für die BNE und didaktischer Mehrwert des fächerübergreifenden Arbeitens: Reflexion über die Umsetzung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung und die Vorteile interdisziplinärer Ansätze.

6. Anhang: Bereitstellung der unterrichtspraktischen Materialien wie Stundenkurzentwurf, Arbeitsblätter und Erwartungshorizont.

Schlüsselwörter

Bildung für Nachhaltige Entwicklung, BNE, Windkraft, Artenschutz, Fledermausschutz, Klimaschutz, Energiewende, Stationenarbeit, Unterrichtsplanung, Kollisionsrisiko, Geographiedidaktik, interdisziplinäres Lernen, erneuerbare Energien, Umweltverträglichkeit, Schulprojekt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit konzipiert eine Unterrichtseinheit für die 8. Klasse, die sich mit dem Zielkonflikt zwischen dem Ausbau der Windenergie zum Klimaschutz und dem Schutz gefährdeter Tierarten (Artenschutz) befasst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Klimawandel, der Ausbau erneuerbarer Energien, der Schutz von Fledermäusen als kollisionsgefährdete Spezies sowie die pädagogische Umsetzung durch BNE (Bildung für Nachhaltige Entwicklung).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung und didaktische Begründung eines Lernbausteins, der Schüler befähigt, Interessenkonflikte zu erkennen und Lösungsalternativen für nachhaltiges Handeln zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf didaktische Modelle (z.B. didaktisches Dreieck nach Klafki, Spiralcurriculum) und analysiert das geplante Projekt sowie die zugrunde liegenden fachwissenschaftlichen Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fachwissenschaftliche Klärung der Problematik, eine didaktische Begründung des Lerninhalts und eine detaillierte methodische Analyse der Unterrichtsphasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind BNE, Windkraft, Artenschutz, Fledermausschutz, Klimaschutz, Stationenarbeit, Kollisionsrisiko und interdisziplinäres Lernen.

Warum spielt der Standort Fürfeld eine Rolle für das Unterrichtsprojekt?

Fürfeld dient als reales Fallbeispiel, anhand dessen die Schüler das Konfliktpotenzial durch Windkraftanlagen in einer konkreten geographischen Umgebung untersuchen können.

Welche Rolle spielen die im Anhang aufgeführten Abschaltalgorithmen?

Sie werden als konkrete Lösungsmaßnahme diskutiert, um das Kollisionsrisiko für Fledermäuse zu minimieren, während gleichzeitig der Betrieb der Windkraftanlagen erhalten bleibt.

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Résumé des informations

Titre
Naturschutz und Klimawandel. Windkraftanlagen als Risiko für Fledermäuse
Sous-titre
Fächerübergreifendes Projekt im Fach Geographie für die Klassenstufe 8
Université
Johannes Gutenberg University Mainz  (Geographisches Institut)
Cours
Bildung für Nachhaltige Entwicklung als Interdisziplinäres Projekt
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
32
N° de catalogue
V538803
ISBN (ebook)
9783346185112
ISBN (Livre)
9783346185129
Langue
allemand
mots-clé
Artenschutz Windräder Fledermäuse Stundenbeispiel Fachdidaktik Geographie klimawandel
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2017, Naturschutz und Klimawandel. Windkraftanlagen als Risiko für Fledermäuse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538803
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Extrait de  32  pages
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