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Mediatisierung und ihre Folgen für die Soziale Arbeit. Kommunikation im Beratungskontext

Título: Mediatisierung und ihre Folgen für die Soziale Arbeit. Kommunikation im Beratungskontext

Trabajo Escrito , 2020 , 32 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Pedagogía curativa y especial
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Die nachfolgende Arbeit geht der Frage nach, was die gesellschaftliche Mediatisierung für Adressaten der Sozialen Arbeit in Hinblick auf Kommunikation im Beratungskontext bedeutet.

Die gesellschaftliche Relevanz und der Einfluss von Medien sind innerhalb der letzten Jahre rapide gestiegen. In der gegenwärtigen Gesellschaft ist die Präsenz und Nutzung von Medien mehr als je zuvor in den Alltag eingelagert. Die Menschen verbringen durchschnittlich immer mehr Zeit vor allem mit digitalen Medien, welche folglich einen zunehmend selbstverständlichen Bestandteil innerhalb der menschlichen Lebenswelt einnehmen. Mit dem rasanten Aufkommen und der Etablierung von neuen Medientechnologien binnen der letzten Jahrzehnte erfährt hierbei auch die Art der menschlichen Kommunikation und Interaktion grundlegende Erneuerungen, Ausdifferenzierungen und Veränderungen. Vor dem Hintergrund der Kommunikation als bedeutsamste und zentralste Eigenschaft des Handlungsfelds Beratung ist folglich auch die Soziale Arbeit mit einer zunehmenden medialen Durchdringung konfrontiert.

Um einen Einstieg in die Thematik zu ermöglichen, wird zu Beginn der Arbeit der Gegenstand der Mediatisierung mittels seiner Darstellung der vergangenen Jahre innerhalb der modernen Gesellschaft behandelt. Das darauffolgende Kapitel beschäftigt sich mit den Begrifflichkeiten "Kommunikation" und "Beratung“. Hier wird zunächst der Terminus "Kommunikation" allgemein definiert. Hierauf folgt dann die allgemeine Thematisierung der Begrifflichkeit "Beratung" im Kontext Sozialer Arbeit. Abschließend bezieht sich dieses Kapitel auf die mediatisierte Beratungskommunikation, die hier besonders den Zusammenhang von Kommunikation und Beratung im Rahmen der Mediatisierung fokussiert. Das vierte Kapitel widmet sich der Mediatisierung (in) der Sozialen Arbeit im Beratungskontext. Hier werden die Herausforderungen für die Soziale Arbeit im Handlungsfeld der Beratung infolge des Medialisierungsschubs näher betrachtet. In Bezug darauf findet nachfolgend speziell die Behandlung von Onlineberatung als mediatisierte Beratungskommunikation in der Sozialen Arbeit statt. Bezogen auf die Beschäftigung mit diesen Inhalten werden im Fazit die Ergebnisse diskutiert, resümiert und mit einem Ausblick beendet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mediatisierung

3. Kommunikation und Beratung

3.1 Kommunikation

3.2 Mediatisierte Kommunikation

3.3 Beratung in der Sozialen Arbeit

3.4 Mediatisierte Beratungskommunikation

4. Mediatisierung (in) der Sozialen Arbeit im Beratungskontext

4.1 Onlineberatung als mediatisierte Beratungskommunikation in der Sozialen Arbeit

4.2 Onlineberatung als kanalreduzierte Kommunikation

4.2.1 Herausfiltern sozialer Hinweisreize

4.2.2 Simulations- und Imaginationsmodell

4.2.3 Soziale Informationsverarbeitung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der gesellschaftlichen Mediatisierung auf die Beratungskommunikation innerhalb der Sozialen Arbeit. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie die zunehmende digitale Durchdringung professionelle Beratungssettings verändert und welche Herausforderungen sowie Chancen sich daraus für Fachkräfte und Klienten ergeben.

  • Grundlagen der Mediatisierung und Digitalisierung der Alltagswelt
  • Kommunikationstheoretische Analyse von face-to-face versus mediatisierten Settings
  • Beratung als Kernaufgabe der Sozialen Arbeit im digitalen Wandel
  • Psychologische Aspekte der Onlineberatung (z. B. Kanalreduktion, Anonymität)

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Herausfiltern sozialer Hinweisreize

Die Kritik an kanalreduzierter Onlineberatung vernachlässigt vor allem die Tatsache, dass sich viele Ratsuchende oftmals bewusst für das Medium Internet als Kommunikationsbasis entscheiden. Diese Gruppe von Ratsuchenden impliziert innere Bedingungen wie den Wunsch nach einem gewissen Maß an Distanz und einem zunächst unverbindlichen Kontakt. Für diese Art von Klienten würde sich ein Face-to-Face Setting daher schwierig bis unmöglich gestalten. Gerade der Wegfall von Sinnesmodalitäten und dem damit einhergehenden Herausfiltern sozialer Hinweisreize im Sinne der Filtertheorie erscheinen für viele User als relevante Voraussetzungen, um sich überhaupt auf eine Beratung einzulassen (vgl. Risau & Riesenbeck, 2011, S. 2; vgl. Neukirchen, 2017, S. 17). Die Theorie impliziert, dass innerhalb textbasierter medialer Kommunikation aufgrund des absoluten Fehlens von Körperzeichen vor allem Hintergrundinformationen hinsichtlich sozialer und soziodemographischer Kategorien wie Geschlecht, Alter, Ethnizität, Aussehen, Gruppenzugehörigkeiten und sozialer Status herausgefiltert werden (vgl. Döring, 2003, S. 121). Gemäß der Filtertheorie erhalten Ratsuchende hierbei die Möglichkeit, auf anonymer oder pseudonymer Basis Hilfe und Unterstützung in Anspruch zu nehmen (vgl. Bauer & Kordy, 2008, S. 7). Die Anonymität gewährleistet im Sinne der Überwindung persönlicher Barrieren vor allem bisher unterversorgte und schwer erreichbare, schüchterne, sozial ängstliche Menschen mit immensen Kontaktschwierigkeiten, Angststörungen, Schamgefühlen oder mit starken traumatischen Erlebnissen im Kontext der Beratungsarbeit anzusprechen (vgl. Kral, 2005; vgl. Aden et. al., 2016, S. 35). Gerade die kanalreduzierte technikgestützte Kommunikation leistet hierbei auf Basis der Herstellung neuer niedrigschwelliger Zugänge die Erschließung neuer Zielgruppen, die Gewährleistung einer Brückenfunktion zwischen dem Hilfesystem und dem Hilfesuchenden und die Erweiterung der Reichweite des Informations- und Beratungssektors (vgl. Bauer & Kordy, 2008, S. 6, vgl. Wenzel, 2019, S. 221).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die wachsende Bedeutung digitaler Medien in der Gesellschaft und leitet die Forschungsfrage zur Mediatisierung der Beratungskommunikation in der Sozialen Arbeit ab.

2. Mediatisierung: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Mediatisierung und beschreibt den Wandel der modernen Gesellschaft durch die zunehmende Präsenz und Nutzung digitaler Medien.

3. Kommunikation und Beratung: Es erfolgt eine begriffliche Klärung von Kommunikation, mediatisierter Kommunikation sowie der Funktion der Beratung innerhalb der Sozialen Arbeit, um anschließend das Feld der mediatisierten Beratungskommunikation zu definieren.

4. Mediatisierung (in) der Sozialen Arbeit im Beratungskontext: Das Hauptkapitel analysiert Onlineberatung als spezifische Form mediatisierter Kommunikation und diskutiert Herausforderungen wie die Kanalreduktion anhand der Filtertheorie, des Simulationsmodells und der sozialen Informationsverarbeitung.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Chancen sowie Risiken der Onlineberatung für die professionelle Soziale Arbeit.

Schlüsselwörter

Mediatisierung, Soziale Arbeit, Onlineberatung, Beratungskommunikation, Digitalisierung, Kanalreduktion, Filtertheorie, Anonymität, Simulationsmodell, digitale Medien, professionelles Handeln, Klienten, Internet, virtuelle Räume, soziale Interaktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss der fortschreitenden Mediatisierung und Digitalisierung auf das Berufsfeld der Sozialen Arbeit, speziell im Bereich der Beratungsangebote.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Felder sind die Kommunikationstheorie, die professionelle Beratungspraxis, die Medientheorie sowie die spezifischen Bedingungen digitaler Interaktion zwischen Berater und Ratsuchendem.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, was die gesellschaftliche Mediatisierung für Ratsuchende und professionelle Akteure in der Beratungssituation der Sozialen Arbeit bedeutet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Literaturanalyse, die aktuelle Forschungsergebnisse zum Medienwandel und zu digitalen Beratungsformaten zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Onlineberatung. Er analysiert insbesondere die Auswirkungen der kanalreduzierten Kommunikation durch Theorien wie die Filtertheorie und soziale Informationsverarbeitung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Mediatisierung, Soziale Arbeit, Onlineberatung, Kanalreduktion, Anonymität und digitale Kommunikation.

Warum wird die Anonymität in der Onlineberatung als Vorteil hervorgehoben?

Die Anonymität senkt die Hemmschwellen für Ratsuchende, insbesondere bei schambehafteten Themen oder traumatischen Erfahrungen, da die physische Präsenz wegfällt.

Was besagt die Theorie der Kanalreduktion im Kontext der Arbeit?

Die Theorie beschreibt, dass durch das Internet Kommunikationskanäle (wie Mimik, Gestik) wegfallen, was kritisch als "Entmenschlichung" gesehen werden kann, aber in der Beratung auch neue Gestaltungsspielräume eröffnet.

Final del extracto de 32 páginas  - subir

Detalles

Título
Mediatisierung und ihre Folgen für die Soziale Arbeit. Kommunikation im Beratungskontext
Universidad
University of Trier
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
32
No. de catálogo
V539067
ISBN (Ebook)
9783346154149
ISBN (Libro)
9783346154156
Idioma
Alemán
Etiqueta
arbeit beratungskontext folgen kommunikation mediatisierung soziale
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Mediatisierung und ihre Folgen für die Soziale Arbeit. Kommunikation im Beratungskontext, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539067
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