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Die literarische Übersetzung von Abtönungspartikeln ins Englische

Eine Untersuchung am Beispiel der Kurzgeschichte „Nachts schlafen die Ratten doch“

Título: Die literarische Übersetzung von Abtönungspartikeln ins Englische

Trabajo Escrito , 2016 , 21 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Rayla Schuster (Autor)

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Diese Arbeit setzt sich mit der literarischen Übersetzung von Abtönungspartikeln auseinander und untersucht diese Problematik anhand Wolfgang Borcherts Kurzgeschichte „Nachts schlafen die Ratten doch“. Da das Vorkommen von Abtönungspartikeln eine Besonderheit der deutschen Sprache darstellt, im Englischen jedoch nicht anzutreffen ist, steht im Mittelpunkt dieser Untersuchung die Frage, welche sprachlichen Mittel der englischen Sprache verwendet werden um die Funktionen deutscher Abtönungspartikeln zu realisieren. Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, ob deutsche Abtönungspartikeln hinsichtlich ihrer Funktion adäquat ins Englische übersetzt werden können.

Dabei arbeite ich mit der Hypothese, dass aufgrund der Partikelarmut der englischen Sprache eine Vielzahl sprachlicher Mittel zum Einsatz kommt um die Funktion deutscher Abtönungspartikeln auszudrücken. Ich vermute, dass dieser Transfer aus Sicht eines deutschen Muttersprachlers nicht immer adäquat gelingt.

Das erste Kapitel führt zunächst in die theoretischen Grundlagen der Abtönungspartikeln ein und stützt sich dabei vor allem auf die Werke Harald Weydts, der als Begründer der deutschen Partikelforschung gilt. Im zweiten Kapitel folgt ein kurzer Einblick in die übersetzungsrelevanten Äquivalenzen nach Koller. Im Fokus des dritten Kapitels steht die Analyse der Kurzgeschichte und ihrer Übersetzungen, wobei sich diese Arbeit auf die Übersetzung der Abtönungspartikel doch konzentriert. Hierzu werden das Original von Wolfang Borchert sowie die englischen Übersetzungen von David Porter und Robert Painter herangezogen. Abschließend folgt eine Zusammenfassung und Auswertung der Untersuchungsergebnisse.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Abtönungspartikeln im Deutschen

2.1 Definition

2.2 Eigenschaften

2.3 Funktionen

3 Übersetzungsrelevante Äquivalenzen

4 Übersetzung der Abtönungspartikel doch in „Nachts schlafen die Ratten doch“

4.1 Zum Inhalt der Kurzgeschichte

4.2 Zur Abtönungspartikel doch

4.3 Analyse der Übersetzung von David Porter

4.4 Vergleich zu Painters Übersetzung

4.5 Zusammenfassung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der literarischen Übersetzung deutscher Abtönungspartikeln ins Englische. Anhand der Kurzgeschichte „Nachts schlafen die Ratten doch“ von Wolfgang Borchert wird analysiert, ob und wie funktionale Entsprechungen der Partikel „doch“ in englischen Übersetzungen realisiert werden.

  • Theoretische Grundlagen zu Abtönungspartikeln und ihrer Funktion
  • Analyse übersetzungsrelevanter Äquivalenzen nach Koller
  • Untersuchung der Übersetzungspraxis von David Porter und Robert Painter
  • Vergleich und Bewertung verschiedener Übersetzungsstrategien
  • Diskussion der Kompensationsmöglichkeiten für deutsche Partikel in der Zielsprache Englisch

Auszug aus dem Buch

4.2 Zur Abtönungspartikel doch

Bei doch handelt es sich um die meistbenutzte Abtönungspartikel im Deutschen. Sie kann in Aussage-, Ausrufe- und Imperativsätzen vorkommen, wobei sie grundsätzlich immer eine Adversativität ausdrückt. Oft wird sie auch mit anderen Partikeln kombiniert (Bsp.: doch wohl, doch mal, doch nicht) um die Wirkung der nachgestellten Partikel zu intensivieren.

In Bezug auf die pragmatische Bedeutung kann man vier Typen unterscheiden. Das doch I kommt in Aussage- und Ausrufesätzen vor und wirkt hier hinweisend, das bedeutet es macht auf etwas allgemein Bekanntes oder Akzeptiertes („wie du weißt/wir wissen/man weiß“) aufmerksam. Das doch wird hier vom Sprecher eingesetzt um den Gesprächspartner auf etwas hinzuweisen, das diesem bereits bekannt ist oder sein sollte, und gleichzeitig auszudrücken, dass man weiß, dass es ihm bereits bekannt ist. Es wird nie zum Ausdruck negativer Gefühle verwendet, sondern lässt die Äußerung eher beiläufig erscheinen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Problematik der Übersetzung von Abtönungspartikeln und Vorstellung der zentralen Hypothese anhand der Kurzgeschichte von Wolfgang Borchert.

2 Abtönungspartikeln im Deutschen: Definition der Partikeln als unflektierbare Wörter mit pragmatischer Bedeutung sowie Erläuterung ihrer phonologischen, syntaktischen und funktionalen Eigenschaften.

3 Übersetzungsrelevante Äquivalenzen: Vorstellung der theoretischen Bezugsrahmen für Äquivalenz nach Werner Koller, um die Anforderungen an eine funktionale Übersetzung zu definieren.

4 Übersetzung der Abtönungspartikel doch in „Nachts schlafen die Ratten doch“: Detaillierte Analyse und Vergleich der Übersetzungen von Porter und Painter im Hinblick auf die funktionale Wiedergabe der Partikel „doch“.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, die bestätigt, dass eine adäquate Übersetzung möglich ist, aber oft mit strukturellen Veränderungen einhergeht.

Schlüsselwörter

Abtönungspartikeln, Literarische Übersetzung, Wolfgang Borchert, Pragmatische Äquivalenz, Modalpartikel, Deutsch-Englisch, Sprachvergleich, Partikelanalyse, Übersetzungsstrategien, pragmatische Bedeutung, Sprachwissenschaft, Kurzgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie deutsche Abtönungspartikeln, die keine direkte Entsprechung im Englischen haben, in der literarischen Übersetzung adäquat übertragen werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Partikelforschung, der Theorie der übersetzungsrelevanten Äquivalenz nach Koller und der kontrastiven Analyse von deutsch-englischen Übersetzungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Untersuchung zielt darauf ab herauszufinden, welche sprachlichen Mittel im Englischen genutzt werden, um die Funktionen deutscher Abtönungspartikeln zu kompensieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine qualitative Analyse der Kurzgeschichte „Nachts schlafen die Ratten doch“ in Kombination mit zwei englischen Übersetzungen (David Porter und Robert Painter) durchgeführt.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt auf der spezifischen Abtönungspartikel „doch“ und deren unterschiedlichen Funktionen (hinweisend, zurechtweisend, rhetorisch).

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Neben der Partikelforschung sind besonders die Begriffe Denotation, Konnotation, pragmatische Äquivalenz und Nullübersetzung für die Untersuchung zentral.

Warum ist „doch“ als Untersuchungsobjekt besonders geeignet?

Da „doch“ die meistbenutzte Abtönungspartikel im Deutschen ist und in verschiedenen pragmatischen Funktionen auftritt, bietet sie eine ideale Datenbasis für einen Vergleich.

Welches Ergebnis liefern die Übersetzungsvergleiche?

Die Analysen zeigen, dass Übersetzer verschiedene lexikalische und syntaktische Mittel nutzen, wobei Porters Übersetzung insgesamt als überlegener gegenüber dem Versuch von Painter bewertet wird.

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Detalles

Título
Die literarische Übersetzung von Abtönungspartikeln ins Englische
Subtítulo
Eine Untersuchung am Beispiel der Kurzgeschichte „Nachts schlafen die Ratten doch“
Universidad
European University Viadrina Frankfurt (Oder)
Calificación
1,0
Autor
Rayla Schuster (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
21
No. de catálogo
V540383
ISBN (Ebook)
9783346204530
ISBN (Libro)
9783346204547
Idioma
Alemán
Etiqueta
abtönungspartikeln übersetzung beispiel eine englische kurzgeschichte nachts ratten untersuchung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Rayla Schuster (Autor), 2016, Die literarische Übersetzung von Abtönungspartikeln ins Englische, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/540383
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