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Change Management. Bedeutung der Selbstorganisation in Veränderungsprozessen

Titel: Change Management. Bedeutung der Selbstorganisation  in Veränderungsprozessen

Hausarbeit , 2015 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Philipp Schiffer (Autor:in)

BWL - Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht, welche Bedeutung der Selbstorganisation im Rahmen des Change Managements zukommt. Dabei wird auch analysiert, welchen Einfluss die sogenannte Teamentwicklung auf die Selbstorganisation nehmen kann.
Zunächst wird erläutert, was sich hinter dem Begriff Change Management verbirgt. Weiterhin werden Veränderungsprozesse genauer betrachtet und die Gründe des Scheiterns erläutert. Anschließend folgt die Vorstellung der Selbstorganisation und dessen Einordnung in den Kontext des Change Managements. Zum Schluss wird die Teamentwicklung als Gestaltungsmöglichkeit der Selbstorganisation vorgestellt.

Unternehmen der heutigen Zeit werden mit immer schnelleren Veränderungen der Umwelt konfrontiert. Wer erfolgreich werden oder weiterhin erfolgreich bleiben will, muss sich in kurzer Zeit an die ständig wechselnden Bedingungen anpassen, sodass gegenüber der Konkurrenz kein entscheidender Wettbewerbsnachteil entsteht. Absatzmärkte werden dynamischer, neue Technologien und Märkte werden erschlossen, Produktlebenszyklen werden kürzer und auch das Verhalten der Menschen ändert sich. Was heute noch eine Problemlösung bietet, reicht für die Herausforderungen von Morgen nicht mehr aus. Wandel ist ein erforderlicher Bestandteil zur permanenten Verbesserung von Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

In erster Linie brauchen Unternehmen hierzu ein funktionierendes Change Management. Trotz des Know-how und des Bewusstseins um die Dringlichkeit sowie Unerlässlichkeit von organisatorischem Wandel, scheitern Veränderungsprozesse innerhalb der Unternehmen häufig. Zum einen ist dies auf klassische Top-Down-Ansätze im Change Management zurückzuführen sowie auf ein nicht angemessenes Führungsverhalten. Demgegenüber steht die Selbstorganisation, welche die Verantwortung der Organisation von Arbeitsabläufen auf die Mitarbeiter überträgt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Change Management

2.1 Begriffsklärung und Zielsetzung

2.2 Ursachen von Veränderungen

2.2.1 Externe Ursachen

2.2.2 Interne Ursachen

2.3 Veränderungsprozesse

2.3.1 Prozessmodell

2.3.2 Ansatzpunkte der Veränderungsprozesse

2.3.3 Scheitern von Veränderungsprozessen

3 Selbstorganisation in Veränderungsprozessen

3.1 Grundlagen der Selbstorganisation

3.1.1 Einordnung in den Kontext des Change Managements

3.1.2 Synergetische Effekte der Selbstorganisation

3.1.3 Gestaltung der Selbstorganisation

3.1.4 Entgegenwirken von Widerständen

3.2 Teamentwicklung

3.2.1 Bedeutung

3.2.2 Ziel und Zweck

3.2.3 Einflussfaktoren

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Selbstorganisation in Veränderungsprozessen innerhalb von Unternehmen und analysiert, welchen Einfluss die Teamentwicklung als Gestaltungsmöglichkeit auf diese Selbstorganisationsprozesse ausüben kann.

  • Grundlagen des Change Managements
  • Ursachen für betriebliche Veränderungsprozesse
  • Mechanismen und Gestaltung der Selbstorganisation
  • Rolle von Führung und Metakompetenzen
  • Teamentwicklung als Instrument der Selbstorganisation

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Synergetische Effekte der Selbstorganisation

Teams können komplexe Aufgaben nur dann erfüllen, wenn Freiräume gewährt und Verantwortungen delegiert werden. Somit steht in diesem Zusammenhang eine erfolgreiche Teambildung im Mittepunkt. Selbstorganisation und Eigenverantwortung fördern die Motivation und führen somit auch zu kreativeren Ergebnissen.31

Es sollten möglichst diejenigen Beteiligten identifiziert werden, die sich als eine Art Gruppe zusammenschließen und sich in eine vorher bezeichnete Richtung der strategischen Zielplanung orientieren. Es muss dafür gesorgt werden, dass diese Initialbewegung der Eigenorganisation aufrechterhalten wird und sich immer mehr Mitarbeiter dieser Gruppe anschließen, damit sich eine Gesamtbewegung der Organisation bilden kann. Der Gipfel dieser Gesamtbewegung auch Tipping Point genannt, ist der Punkt an dem die Unordnung in ein geordnetes Vorgehen umschlägt und sich eine gesamtheitliche Kraft entwickelt. An diesem Punkt realisieren komplexe Systeme all ihr Potenzial und entfalten synergetische Effekte, die zu einem exponentiell aufschaukelnden Wirkungsgrad führt. Es ist nicht unbedingt notwendig, dass die Initiatoren dieser Gesamtbewegung auch die restlichen Mitarbeiter in eine sofort positive oder euphorische Bewegung animieren, denn einige Teile der Organisation werden zunächst abwartend reagieren oder sich sträuben. An diesem Punkt ist es wichtig die Selbstorganisation immer weiter zu fördern, aufrechtzuerhalten und mit neunen Impulsen zu füttern.32

Falls das Management versucht in diesem Zusammenhang die Organisation mit allmöglichen Methoden, Instrumenten und Möglichkeiten auf eine gewisse Art zu manipulieren oder zu drängen, so wird dies vermutlich zu einem Abstoßungseffekt führen anstatt eine positive Wirkung zu erzielen. Folglich muss sichergestellt werden, dass die wesentlichen Initiatoren und Multiplikatoren den Initialausrichtungen weiter folgen und somit eine konsequente und dauerhafte Bewegung der Organisation gefördert wird.33

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Notwendigkeit von Change Management in einem dynamischen Marktumfeld und führt in die zentrale Forschungsfrage zur Rolle der Selbstorganisation ein.

2 Change Management: Das Kapitel definiert den Begriff Change Management, beleuchtet interne sowie externe Ursachen für Wandlungsbedarf und erläutert Prozessmodelle sowie Gründe für das Scheitern von Veränderungsvorhaben.

3 Selbstorganisation in Veränderungsprozessen: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Selbstorganisation, ihre Einordnung in den Change Kontext sowie Methoden der Teamentwicklung als spezifische Gestaltungsmöglichkeit detailliert behandelt.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Selbstorganisation die klassische Top-Down-Logik ergänzen oder ersetzen sollte, um Veränderungsprozesse nachhaltig und mit höherer Akzeptanz zu gestalten.

Schlüsselwörter

Change Management, Selbstorganisation, Veränderungsprozesse, Teamentwicklung, Führung, Metakompetenzen, Systemtheorie, Organisationsentwicklung, Widerstandsmanagement, Unternehmenswandel, Synergie, Eigenverantwortung, Transformationsmanagement, Prozessmodell, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Selbstorganisation bei Veränderungsprozessen in Unternehmen und diskutiert den Wandel von klassischen Top-Down-Ansätzen hin zu mitarbeiterzentrierten Organisationsformen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind Change Management, die Theorie und Dynamik der Selbstorganisation sowie die praktische Anwendung durch Teamentwicklungsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, wie Selbstorganisation Veränderungsprozesse effizienter gestalten kann und welchen Beitrag die Teamentwicklung hierzu leistet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die verschiedene Managementansätze und Konzepte der Selbstorganisation auf Basis existierender Fachliteratur vergleicht und synthetisiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ursachen von Wandel, die theoretischen Grundlagen der Selbstorganisation sowie die konkrete Gestaltung durch Teamentwicklung und Führung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Change Management, Selbstorganisation, Metakompetenzen, Teamentwicklung und Wandlungsfähigkeit.

Was versteht der Autor unter dem "Tipping Point" in Organisationen?

Der Autor beschreibt dies als den Punkt, an dem die Unordnung innerhalb eines Veränderungsprozesses in ein geordnetes, gesamtheitliches Vorgehen umschlägt und synergetische Effekte ihre volle Wirkung entfalten.

Warum sollte das Management laut dem Text vorsichtig mit zu starken Eingriffen sein?

Der Text argumentiert, dass manipulative Eingriffe oder zu starker Druck des Managements bei selbstorganisierten Systemen häufig zu Abstoßungseffekten führen, anstatt die gewünschte Eigenbewegung zu fördern.

Welche Rolle spielen Metakompetenzen bei der Bewältigung von Widerständen?

Metakompetenzen helfen Führungskräften, Veränderungen als Normalzustand zu begreifen und anstatt direkter Werkzeuge auf eine indirekte Steuerung zu setzen, die den Mitarbeitern die Entscheidung über ihr Mitwirken lässt.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Change Management. Bedeutung der Selbstorganisation in Veränderungsprozessen
Hochschule
Rheinische Fachhochschule Köln
Veranstaltung
Change Management
Note
1,3
Autor
Philipp Schiffer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
16
Katalognummer
V540581
ISBN (eBook)
9783346179289
ISBN (Buch)
9783346179296
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Change Management Selbstorganisation Veränderungsprozesse BWL Prozessoptimierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Schiffer (Autor:in), 2015, Change Management. Bedeutung der Selbstorganisation in Veränderungsprozessen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/540581
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Leseprobe aus  16  Seiten
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