Arten, Entstehung und Auswirkungen von Währungskrisen. Asien und die Folgen


Seminararbeit, 2014

25 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einführung

2 Arten von Finanzkrisen und Modellierung von Währungskrisen
2.1 Arten von Finanzkrisen
2.2 Generationen von Währungskrisenmodellen
2.3 Erklärungsansätze zur Entstehung von Währungskrisen der dritten Generation
2.4 Implikationen des Modells von Corsetti et al. (1999)

3 Besondere Anfälligkeit der Tigerstaaten?
3.1 Makroökonomische Faktoren
3.2 Die Leistungsbilanz der betroffenen Länder
3.3 Währungsreserven der Zentralbanken
3.4 Überinvestition
3.5 Exzessive Geldaufnahme im Ausland

4 Fazit

Quellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: BIP-Wachstum in den Tigerstaaten. (Eigene Darstellung in Anlehnung an Corsetti et al. (1998a))

Abb. 2: Die Inflation. (Eigene Darstellung in Anlehnung an Corsetti et al. (1998a))

Abb. 3: Entwicklung der Leistungsbilanzdefizite in den Tigerstaaten. (Eigene Darstellung in Anlehnung an Corsetti et al. (1998a))

Abb. 4: Währungsreserven der Zentralbanken (gemessen als Geldmege in Bezug auf die Währungsreserven). (Eigene Darstellung in Anlehnung an Corsetti et al. (1998a))

Abb. 5: Investitionsraten bezogen auf das BIP des jeweiligen Jahres. (Eigene Darstellung in Anlehnung an Corsetti et al. (1998a))

Abb. 7: Kreditvergabe an den Privatsektor (in % des BIP)

Abb. 8: Auslandsverschuldung (in % des BIP)

Abb. 9: Das Wachstum der ausländischen Devisenreserven (in % der Wachstumsrate des BIP, für 1990 bis 1996)

1 Einführung

Diese Arbeit befasst sich mit der Währungskrise in Asien 1997/98. Diese wird als Anlass genommen, um die Auswirkungen auf fixe Wechselkurse, ausländische Devisenreserven von Zentralbanken und Staatshaushalten durch Finanzkrisen im Allgemeinen und Währungskrisen im Speziellen zu beschreiben.

Steiner unterscheidet drei Arten von Finanzkrisen: Währungskrisen, Bankenkrisen und Staatsschuldenkrisen.1 Nach einer kurzen Darstellung dieser Krisenarten soll auf Währungskrisen im Speziellen eingegangen werden. Hier geht es vor allem um die verschiedenen Arten der theoretischen Modellierung dieser Krisen, ihre Entstehung und deren Auswirkungen auf Zentralbankbilanz, Staatshaushalt und (fixe) Wechselkurse.

Weiterhin wird auf die Frage eingegangen, ob die Tigerstaaten besonders anfällig für diese Art von Krisen waren. Hierfür werden die Ergebnisse, welche Auswirkungen Währungskrisen anhand von Modellen der dritten Generation haben, zusammengefasst und die Ausgangssituation der Tigerstaaten bzgl. ihrer makroökonomischen Faktoren - BIP­Wachstum, Inflation, Leistungsbilanz, ausländische Devisenreserven der Zentralbanken, etc. - dargestellt.

Greßmann nennt drei verschiedene Erklärungsansätze für die Entstehung von Währungskrisen der dritten Generation, dies sind: „Bank-Run-Modelle“, „Moral-Hazard- Modelle“ und nach Krugman 2 „Balance-Sheet-Modelle“.3 In dem Modell von Corsetti et al., werden „Überinvestition“ 4, „ exzessive Geldaufnahme im Ausland“ (meist in Fremdwährung) und „Leistungsbilanzdefizite“5 als Hauptfolgen des „Moral-Hazard“- Problems ausgemacht.6 Diese Faktoren verursachen ein Umfeld, in dem sich Währungskrisen entwickeln und ausbreiten können. Zum Test der Anfälligkeit eines Landes für Währungskrisen muss daher das Vorhandensein dieser zuletzt genannten Aspekte untersucht werden; was im Abschnitt 3 dieser Arbeit getan wird.

Im Fazit werden die Ergebnisse aus dem Abschnitt 3 aufgegriffen um diese abschließend den Erkenntnissen aus dem in Abschnitt 2.4 beschriebenen Währungskrisenmodell der dritten Generation gegenüberzustellen und kritisch zu hinterfragen.

2 Arten von Finanzkrisen und Modellierung von Währungskrisen

In diesem Abschnitt werden zunächst die zuvor angesprochenen Arten von Finanzkrisen erläutert um im Anschluss explizit auf Währungskrisen einzugehen. Diese werden charakterisiert und die unterschiedlichen Stufen ihrer Modellierung unterschieden. Daran anschließend wird ein Modell der Währungskrisenmodelle der dritten Generation genauer dargestellt werden. Sodann werden aus diesen Erkenntnissen Implikationen für eine mögliche Anfälligkeit einer Volkswirtschaft für diese Art von Krisen herausgestellt. Abschließend werden diese in Bezug auf deren Vorliegen im Vorfeld der Asienkrise 1997/98 in den Tigerstaaten untersucht.

2.1 Arten von Finanzkrisen

Allgemein gesprochen wird mit einer Krise ein gefährlicher Umstand oder eine Situation in Verbindung gebracht, welche bei einer Entscheidungssituation auftaucht, an dem diese einen Höhe- oder Wendepunkt aufweist.7 Wichtig hierbei ist, dass dies normalerweise lediglich im Zusammenhang mit gefährlichen oder negativen (erwarteten) Entwicklungen gebräuchlich ist.8 Steiner unterscheidet, wie zuvor bereits geschrieben, drei Arten von Finanzkrisen, die auf dem monetären Sektor auftauchen. Dies sind Währungskrisen, Bankenkrisen und Staatsschuldenkrisen.9

Bankenkrisen vollziehen sich unabhängig von den Währungsreserven der Zentralbanken (im Folgenden mit ZB-en bezeichnet), solche Krisen schlügen sich lediglich auf den Bankensektor nieder, so zumindest der erste Eindruck.10 Hierbei ist zu beachten, dass die Zentralbankreserven der jeweiligen Länder in den Staatshaushalt einbezogen werden. Sichert der Staat, bzw. eine ZB die Bankeinlagen oder Devisenreserven ab, so kann ein „Bank Run“ möglicherweise verhindert werden. Somit können Devisenreserven dafür sorgen, dass eine Bankenkrise sich nicht zu einer Währungskrise ausweitet und sind daher wider Erwarten nicht unabhängig von den Reserven der Zentralbank.11

Wie bereits beschrieben, gehören Währungsreserven zum Staatshaushalt, weshalb sie auch dazu beitragen können das Risiko von Staatsschuldenkrisen zu senken.12 Dies ist jedoch eine Frage der Unabhängigkeit der ZB. Ist sie nicht unabhängig, so kann der jeweilige Staat bei der Zentralbank anfragen, ob diese in einer Krisensituation einspringt.13

Wie in den letzten Abschnitten dargelegt spielen Währungsreserven14 der Zentralbank in den verschiedenen Modellen von Währungskrisen eine maßgebliche Rolle. Ihre Höhe kann eine Krise nicht verhindern, sondern lediglich verzögern. Sie können sozusagen allenfalls als Zeitpolster angesehen werden.15 Ein geringerer Level an Reserven macht es lediglich wahrscheinlicher, dass eine spekulative Attacke auf den Währungskurs eines Landes startet, da es hier auf die Erwartung der Marktteilnehmer, bzgl. der Abwertung der Währung, ankommt.16 Frankel und Rose sehen bspw. lediglich dann eine Währungskrise, wenn die nominelle Abwertung, die aus der Folge der spekulativen Attacke resultiert, mindestens 25% beträgt.17 Bei der dritten Generation von Währungskrisenmodellen, welche in dieser Arbeit thematisiert werden, gibt es zwei Ansätze in Bezug auf die Währungsreserven. Einerseits kann das Vorhalten von hohen Reserven dafür sorgen, dass Anleger in diesen erhöhte Sicherheiten sehen und „Überinvestition“ gefördert wird. Andererseits können diese Reserven dafür sorgen, dass die Anfälligkeit der konsolidierten Bilanz des Staates hinsichtlich einer Währungsabwertung gemindert wird.18

2.2 Generationen von Währungskrisenmodellen

Bei der Modellierung von Währungskrisen werden drei Modelltypen unterschieden, dies sind Modelle der ersten, zweiten und dritten Generation.

Währungskrisenmodelle der ersten Generation wurden vor allem von Krugman geprägt.19 In diesem ersten Modell besteht (im zu betrachtenden Land) ein fixes Wechselkursregime zu einer harten Währung mit freiem Kapitalverkehr. Eine Währungskrise wird ausgelöst durch spekulative Attacken auf den Wechselkurs des Landes in dem Stadium, in dem die ausländischen Währungsreserven der Zentralbank kurz vor ihrer Erschöpfung stehen. Somit hat die ZB keine Möglichkeit mehr, den immer weiter fallenden Wechselkurs der eigenen Währung durch den Verkauf von Fremdwährung stabilisierend zu beeinflussen. Kurz bevor die Fremdwährungsreserven der ZB erschöpft sind, gibt der jeweilige Staat die Bindung der Währung an die Leitwährung regelmäßig auf.20 Hier stehen also die spekulativen Attacken auf die Währung im Vordergrund. Sie sind somit der auslösende Faktor. Eine solche „Spirale“ kommt meist durch anhaltend hohe Leistungsbilanzsalden der Volkswirtschaft in Gang.

Im Modell der zweiten Generation liegt der Fokus auf der Erwartung einer Änderung des Wechselkurses. Dies geht zurück auf Obstfeld und Jeanne.21 Durch die bloße Erwartung dieser Änderung treten Spekulanten an den Finanzmärkten auf den Plan, welche ihre Positionen in diese Richtung aufbauen. Durch den hierbei immer weiter steigenden Druck und die weitere Erwartungsbildung an den Märkten müssen die betroffenen Volkswirtschaften nun diesen Erwartungen entgegen wirken, bspw. durch den Verkauf von Fremdwährung durch die Zentralbank. Diese hat jedoch, wie auch in im Modell der ersten Generation, lediglich eine begrenzte Reserve an fremder Währung in ihrer Bilanz. Solches Vorgehen wurde sowohl von Azariadis22 und Krugman23 als „sich selbst erfüllende Prophezeihungen“ 24 bezeichnet. Der beschriebene Modelltyp hat bereits einige Änderungen hinsichtlich relevanter Daten für die Wechselkurspolitik erfahren, jedoch verändert dies nichts an dem Grundgedanken, wonach spekulative Attacken aus Wechselkursziel-inkonsistenten Wirtschaftspolitiken resultieren.25 Aufgrund unzureichenden Erklärungsgehaltes, vor allem für die Asienkrise 1997/98, wurden Erweiterungen dieser Modelle entwickelt, welche neue Aspekte zu berücksichtigen hatten.26 Dies sind die sog. Währungskrisenmodelle der dritten Generation. Sie sind vor allem dem Umstand geschuldet, dass vor und während des Ausbruchs der Asienkrise die betroffenen Staaten neben einem fixen Wechselkurs zum US-Dollar (USD), keine Haushaltsdefizite (sondern teils sogar Überschüsse)27 aufwiesen, ebenso wie auch hohe prognostizierte Wirtschaftswachstumsraten. Hinzu kommen noch die Liquiditätsüberschüsse der westlichen Industrienationen und Japan zu Beginn der 1990-er Jahre. Nach zunächst starkem Kapitalimport in die ostasiatische Region und starker Kreditvergabe in Fremdwährung - auch für unrentable Investitionsprojekte28 und ohne Absicherung der Fremdwährungsrisiken29 - wurden diese Gelder kurz vor der Krise wieder abgezogen. Hierdurch entsteht ein Zusammenhang zur selbsterfüllenden Prophezeiung aus der zweiten Generation der Währungskrisen.30 Auch wurde beobachtet, dass Währungskrisen häufig mit Bankenkrisen einhergehen, was als sog. „Twin Crises“ 31 bezeichnet wird. Ebenfalls werden in diesem Zusammenhang häufig Ansteckungseffekte, sog. „Contagion“ 32, also das Übergreifen der Krise auf eine andere Volkswirtschaft, untersucht.

2.3 Erklärungsansätze zur Entstehung von Währungskrisen der dritten Generation

Zur Erklärung der Entstehung der zuletzt genannten Währungskrisen gibt es drei verschiedene Ansätze: Erstens ist hier zu nennen der „Bank-Run-Ansatz“ 33, bei dem ein durch nicht korrekt ermittelbare Assetpreise ausgelöster Boom durch einen von Liquiditätsengpasserwartungen ausgelöster Bank-Run beendet wird. Zweitens wird unzureichende Regulierung des Finanzsektors, vor allem der Banken, genannt. Dies ist der sog. „Moral-Hazard Ansatz“ .34 Drittens gibt es das „Balance-Sheet-Modell “; wobei es um die Zusammensetzung der Bilanzen von Unternehmenssektor und deren Einfluss auf den Wechselkurs der entsprechenden Volkswirtschaft geht.35 Im Folgenden wird sich diese Arbeit auf den Ansatz nach Moral-Hazard beziehen, welchen Corsetti et al. ihrem 1999 entworfenen Modell gewählt haben.

2.4 Implikationen des Modells von Corsetti et al. (1999)

Dieses Modell36 ist ein Währungskrisenmodell der dritten Generation, welches sich mit dem Moral-Hazard Ansatz, der zuvor kurz beschrieben wurde, befasst. Die Autoren entwerfen hier ein Gleichgewichtsmodell, auf der einen Seite den Privatsektor mit folgender Gleichung hat:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dies entspricht der üblichen Cobb-Douglas Produktionsfunktion mit Ät als Technologieparameter, welcher einem Schock erliegen kann, der mit einer Wahrscheinlichkeit von jeweils entweder positiv oder negativ ausfällt.

Der Kapitalmarkt ist segmentiert in eine Elite (ELI) und den Rest des Landes (ROC), wobei die Elite den gesamten Kapitalstock in Form von Geld hält und somit auch die Liquidität bereitstellt und den Teil ß ausmacht; für ROC bleibt damit 1 — ß. Weiterhin hält nur die Elite Assets und sie sind risikoneutral. Für den Nutzen der Elite ergibt sich damit folgendes:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Hierbei steht P für das inländische Preislevel, M für die nominale Geldmenge („money holdings“) CELI ist der Konsum der Elite und ö gibt die Rate der Zeitpräferenz wieder. Diese Elite leiht sich nun Geld im Ausland (D ) und verleiht gleichzeitig Geld im Inland an die Firmen (K), wobei diese Firmen der Elite selbst gehören. Weiterhin stellt p die realen Kosten der Ausleihungen aus dem Ausland dar, D ist demnach (s.o.) die Bruttoverschuldung gegenüber dem Ausland. TELI sind die Steuern, welche die Elite im Inland an den Fiskus zahlt. Der nominale Wechselkurs37 wird durch s ausgedrückt, W ist der das reale Bruttoeinkommen der Arbeitnehmer.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Für den Teil ROC des Landes besteht die einzige Einnahmequelle aus dem Arbeitseinkommen. Für sie besteht kein Finanzmarkt auf dem diese Kredit aufnehmen, oder Geld anlegen könnten. Demnach ergibt sich als aggregiertes Budget:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Steuersatz wird mit angegeben und als exogen angesehen. An dieser Stelle kann nun eine Definition einer Krise angebracht werden. Eine Krise tritt dann ein, wenn die ausstehenden Verbindlichkeiten die Höhe des Kapitalstocks der Elite übersteigen. Folgende Voraussetzungen müssen also gelten, wenn der Zeitpunkt in dem die Krise eintritt mit tc bezeichnet wird:

Die Krise tritt also dann ein, wenn die ausländischen Investoren nicht mehr bereit sind weitere Gelder nachzuschießen.

Im öffentlichen Sektor ist folgendes zu beachten:

Der Marktzins (r ) für die kleine, offene Volkswirtschaft ist gleich der präferierten Rate der Elite. Weiterhin werden die Assets mit R , die Verbindlichkeiten mit L beschrieben und notieren beide in Fremdwährung. Es ergibt sich somit folgende Budgetgerade für den öffentlichen Sektor: 38

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

All diese Faktoren sprechen für eine sehr starke Verflechtung der internationalen Finanzmärkte, von welchen sich die einzelnen Länder nicht abschotten können.

Hierauf folgt die Optimalitätsbedingung: pt = r= <5. Hierbei steht r für den internationalen Realzins, zu dem Investoren bereit sind dem öffentlichen und privaten Sektor Kredite zu gewähren. Durch die Erwartung, dass der öffentliche Sektor für die zu erwartenden Verluste einspringen wird - also ein „Bail-out“ stattfindet - führt zu einem eventuellen künftigen Transfer, welcher wie folgt beschrieben werden kann:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Sollte der Produktivitätsschock negativ sein, also gelten Ä = A - g, so würden die Privaten in genau der Höhe der Differenz zwischen der Auszahlungen und der Kosten der finanziellen Mittel vom Staat als Transfer erwarten. Sollte der Schock positiv (Ä = A + g) sein, somit würden keine weiteren Transfers stattfinden. Die Elite maximiert nun nach K39 und M40. Dies führt zu folgender Optimalitätsbedingung, wobei „ r“ exogen, durch den internationalen Kapitalmarkt, gegen ist:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der zweite Term der rechten Seite spiegelt die momentane Entscheidung über zukünftige Investitionsentscheidungen, unter Berücksichtigung der Nettosteuern (TELI ), wieder. Bei Pauschalbesteuerung wäre dieser Term gleich Null würde der effektive Kapitalstock (K*) erreicht, so dass gilt: rK* = aA(K*)a Sofern die Elite jedoch rational von einem Einspringen der Regierung mit finanziellen Mitteln ausgeht, so können diese im Durchschnitt von einem Nettotransfer ausgehen. Somit wird ein anderes Gleichgewicht erreicht:

[...]


1 Steiner (2013): S. 213.

2 Krugman (1999): komplett.

3 Greßmann (2008): S. 56ff.

4 Im Original als „Over-Investment“ bezeichnet. Vgl. Corsetti et al. (1999): S. 1211 (Abstract). Für eine Defition s. Abschnitt 3.4 in dieser Arbeit.

5 Diese Leistungsbilanzdefizite sind jedoch, nach dem Modell von Corsetti et al. (1999) eher ein Resultat der Währungs- und Finanzkrise. Vgl. Corsetti et al. (1999): s. Abstract. Vgl. ebenfalls Krugman (1998): S. 2.

6 Vgl. Corsetti et al. (1999): S. 1211 (Abstract).

7 Vgl. Dosdowski (1990): S. 437.

8 Vgl. Greßmann (2008): S. 7.

9 Vgl. Steiner (2013): S. 211.

10 Vgl. Steiner (2013): S. 211.

11 Vgl. Steiner (2013): S. 211-212.

12 Vgl. Steiner (2013): S. 212.

13 Vgl. Steiner (2013): S. 212.

14 Zu Währungsreserven der ZB gehören u.a. Gold, ausländische Zahlungsmittel, Reservepositionen im IWF und Sonderziehungsrechte. Vgl. EZB-Monatsbericht (2014): S. 68.

15 Dies gilt für die erste Generation von Währungskrisenmodellen. Vgl. Steiner (2013): S. 211.

16 Dies gilt für die zweite Generation von Währungskrisenmodellen. Vgl. Steiner (2013): S. 211.

17 Vgl. Steiner (2013): S. 219 in Anlehnung an Frankel und Rose (1996).

18 Vgl. Steiner (2013): S. 210-213.

19 Vgl. Krugman (1979): S. 312.

20 Vgl. Krugman (1979): S. 4.

21 Vgl. Obstfeld (1994) und Jeanne (1997).

22 Azariadis (1981): s Fußnote 24.

23 Krugman (1999): s. Abstract und S. 460-461.

24 Vgl. Azariadis (1981): S. 395: „self-fulfilling prophecies“

25 Vgl. Berger/Wagner (2001): S. 4.; Für Anpassungen vgl.: Calvo (1998) und Velasco (1987).

26 Vgl. Krugman (1998): S. 2.

27 Siehe hierzu Tabelle 2.

28 Vgl. Calvo/Mishkin (2003): S. 10.

29 Dieser Punkt könnte für eine unzureichende Regulierung des Banken- und Finanzsystems in den betroffenen Ländern sprechen. Würden bspw. adäquate Anforderungen an die Unterlegung von Geschäften mit Eigenkapital vorliegen, so müssten sich Banken, im Sinne eines Engpasses, mit dem „Risikotragfähigkeitskalkühls“ befassen, wodurch höhere Risiken nur mit hohen Renditeerwartungen eingegangen würden. Vgl. Rolfes (2008): S. 6f.

30 Durch eben diese Erwartungen der Marktteilnehmer, dass der Währungskurs sinken wird, treten die Spekulanten auf den Plan und setzen auf einen fallenden Währungskurs. Durch das Volumen, nicht den einzelnen Händler, erzeugt dies Bewegung am Markt in die erwartete Richtung. Hierdurch wird die vermeintliche „Schwäche“ des Kurses sichtbar und es treten mehr Teilnehmer am Markt dazu, welche auf die gleiche Richtung des Kurses setzen. Beginnt nun die ZB mit Interventionen gegen diese Richtung, so liquidiert sie ihre Fremdwährungsreserven und es bewahrheitet sich, was vorher angenommen wurde. Der Auslöser ist hier also die Erwartung selbst. Daher der Name „selbst-erfüllende Prophezeiung“. Vgl. Azariadis (1981): S. 395.

31 „Twin Crisis“ zeigt sich dann, wenn ein Land von einer Währungs- und Bankenkrise betroffen ist. [Vgl. Steiner (2013): S. 224] Auch nur in diesem Fall ist eine Erhöhung der Reserven der ZB signifikant von der Krise abhängig. [Vgl. Steiner (2013): S. 229]

32 Vgl. Greßmann (2008): S. 60. Aufgrund dieser Ansteckungsgefahr sollen bei den Daten im dritten Abschnitt ebenfalls andere Länder betrachtet werden, nicht ausschließlich die Tigerstaaten.

33 Vgl. Diamond/Dybvig (1983): komplettes paper.

34 Vgl. Greßmann (2008): S. 45. und Corsetti et al. (1999): Abstract.

35 Vgl. Greßmann (2001): S. 56.

36 Die folgenden Ausführungen sind alle aus dem Modell von Corsetti et al. (1999).

37 Dies entspricht: inlandlsche Wahrun9 CEUR'), ajso der inländischen Währung je Einheit der ausländischen ausländische 'Währung (USD) Währung. Vgl. Corsetti et al. (1999): S. 1217.

38 Der öffentliche Sektor besteht aus dem Staat und der Zentralbank. Vgl. Corsetti et al. (1999): S. 1218.

39 Siehe hierzu Gleichung (2).

40 Siehe hierzu Gleichung (3).

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Arten, Entstehung und Auswirkungen von Währungskrisen. Asien und die Folgen
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
25
Katalognummer
V542114
ISBN (eBook)
9783346153692
ISBN (Buch)
9783346153708
Sprache
Deutsch
Schlagworte
VWL, Volkswirtschaftslehre, Währungskrisen, Krisen, Asien, Tigerstaaten, Währungsreserven, Leistungsbilanz, Makroökonomie, Modellierung von Währungskrisen
Arbeit zitieren
Daniel Levin Fedeler (Autor), 2014, Arten, Entstehung und Auswirkungen von Währungskrisen. Asien und die Folgen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/542114

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