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Die Rolle der Führungskraft in der Gesundheitsprävention. Der Einfluss sozialer Lernprozesse im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Título: Die Rolle der Führungskraft in der Gesundheitsprävention. Der Einfluss sozialer Lernprozesse im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Trabajo Escrito , 2018 , 27 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Lisa Mertens (Autor)

Psicología - Psicología del trabajo y de las organizaciones
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Diese Arbeit befasst sich mit der Wirkung von Modelllernen in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Im Zentrum der Betrachtung steht hierbei die von Alfred Bandura begründete, sozialkognitive Lerntheorie. Das Lernen am Modell nimmt darin eine zentrale Rolle für die Verhaltensänderung von Menschen ein. Vor dem Hintergrund dieser theoretischen Annahmen soll der Lernvorgang auf ein gesundheitsförderndes Setting übertragen werden. Zusätzlich dazu gilt es zu beleuchten, wie soziale Medien diesen Vorgang entweder begünstigen oder gefährden können.

Um dieser Aufgabenstellung gerecht zu werden, ist es zunächst wichtig, die theoretischen Grundlagen, die dem Lernen zugrunde liegen, in unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Neben dem Lernen am Modell fallen hierunter auch behavioristische Lernprozesse wie die klassische und die operante Konditionierung, bei denen kognitive Einflüsse eine Rolle spielen. Nachdem das Modelllernen ausführlich vorgestellt wurde, werden die theoretischen Grundlagen des Lernens am Modell im zweiten Teil der wissenschaftlichen Arbeit auf die Ansätze betrieblicher Gesundheitsförderung übertragen. Dabei wird vor allem die Bedeutsamkeit der Führungskraft im Prozess des Modelllernens beleuchtet und wie diese die Aneignungs- und Ausführungsphase des sozialen Lernens beeinflussen kann. Wie soziale Medien den Lernprozess positiv oder negativ bedingen können, findet dabei ebenfalls Beachtung.

Eine Einschätzung über die Möglichkeit zur praktischen Anwendbarkeit, wird nach der Berücksichtigung aller Komponenten der Arbeit im Diskussionsteil vorgenommen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutsamkeit von Modelllernen zu erläutern und einen Einblick darüber zu geben und Führungskräfte für ihre Vorbildwirkung innerhalb der gesundheitsorientierten Mitarbeiterführung zu sensibilisieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der behavioristische Lernprozess

2.1. Die klassische Konditionierung

2.2. Die operante Konditionierung

2.3. Kognitive Einflüsse im behavioristischen Lernprozess

3. Der sozialkognitive Lernprozess

3.1. Modelllernen

3.2. Basale Prozesse des Modelllernens

3.3. Einflussfaktoren auf Modelllernen

3.4. Effekte des Modelllernens

4. Anwendungsteil

4.1. Soziostrukturelle Voraussetzung für Modelllernen

4.2. Modelle der betrieblichen Gesundheitsprävention

4.2.1. Führungsfaktor Gesundheit

4.2.1. Führungsfaktor Sozialkompetenz

4.3. Einfluss der Führungskraft auf Modelllernen

4.4. Einfluss sozialer Medien auf Modelllernen

5. Diskussion

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Modelllernen als zentrales Instrument innerhalb der betrieblichen Gesundheitsförderung. Im Fokus steht die Forschungsfrage, wie Führungskräfte durch ihr Verhalten und ihre Vorbildfunktion soziale Lernprozesse bei Mitarbeitern initiieren und steuern können, um gesundheitsorientierte Verhaltensweisen zu fördern.

  • Sozialkognitive Lerntheorie nach Alfred Bandura
  • Mechanismen des Modelllernens (Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Reproduktion, Motivation)
  • Rolle der Führungskraft als gesundheitsorientiertes Vorbild
  • Einfluss von Sozialkompetenz und Beziehungsqualität auf Lernprozesse
  • Chancen und Risiken digitaler Medien für die gesundheitsorientierte Mitarbeiterführung

Auszug aus dem Buch

3.1. Modelllernen

Sozialkognitives Lernen vereint die Prinzipien der klassischen Konditionierung und der operanten Konditionierung mit kognitiven Vermittlungsprozessen, sodass die Aneignung komplexer Verhaltensweisen ermöglicht wird (Trautner, 1992, S. 106). Eine wichtige Grundannahme dieses Vorganges ist, dass solche Verhaltensweisen von anderen Menschen durch Beobachtung und Nachahmung eines Modells gelernt wurden, weswegen man diesen Lernprozess auch als Modelllernen bezeichnet (Ahnert, 2014, S. 340). Die zugrundeliegenden Vorgänge der Informationsverarbeitung ermöglichen die Anpassung von Verhaltensweisen, ohne selbst die Konsequenzen des Verhaltens erfahren zu müssen (Trautner, 1992, S. 105). Durch die Beobachtung eines realen oder symbolischen Modells oder Vorbilds wird die Tendenz im Beobachter aktiviert, ein internalisiertes Verhalten zu zeigen oder zu unterdrücken und ermöglicht so eine Steuerung des Verhaltens (Kiesel & Koch, 2012, S. 74). Neben situationsspezifischen Verhaltensgewohnheiten und Fertigkeiten werden auch situationsübergreifende, gesellschaftliche Werte und Normen gelernt. Die gelernten Verhaltenskonsequenzen haben dabei eine informative und eine motivationale Funktion für die Verhaltensadaption (Trautner, 1992, S. 105-106).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz des Modelllernens für die betriebliche Gesundheitsförderung ein und erläutert die Zielsetzung, Führungskräfte für ihre Vorbildwirkung zu sensibilisieren.

2. Der behavioristische Lernprozess: Dieses Kapitel behandelt die Grundlagen der klassischen und operanten Konditionierung sowie die kognitiven Einflüsse im behavioristischen Kontext.

3. Der sozialkognitive Lernprozess: Der Fokus liegt auf der Theorie des Modelllernens nach Bandura, inklusive der vier basalen Prozesse und relevanter Einflussfaktoren.

4. Anwendungsteil: Hier wird der Transfer der Theorie in die betriebliche Praxis vollzogen, insbesondere unter Betrachtung der Rolle der Führungskraft und der Nutzung sozialer Medien.

5. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die praktische Anwendbarkeit der Theorie und grenzt die Möglichkeiten der Modellwirkung im betrieblichen Kontext ein.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Vorbildfunktion der Führungskraft und der Bedeutung der Identifikation für erfolgreiche Verhaltensänderungen.

Schlüsselwörter

Modelllernen, Sozialkognitive Lerntheorie, Betriebliche Gesundheitsförderung, Führungskraft, Vorbildfunktion, Verhaltensprävention, Sozialkompetenz, Gesundheitsmanagement, Soziale Medien, Authentizität, Lernprozesse, Arbeitsplatz, Identifikation, Motivation, Mitarbeiterführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Übertragbarkeit der sozialkognitiven Lerntheorie, speziell des Modelllernens, auf das betriebliche Gesundheitsmanagement und die gesundheitsorientierte Führung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die psychologischen Grundlagen des Lernens, die Rolle der Führungskraft als Modell sowie die Auswirkungen sozialer Medien auf Lernprozesse im Unternehmen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, die Bedeutung von Modelllernen zu verdeutlichen und Führungskräfte für ihre spezifische Vorbildwirkung bei der Förderung der Mitarbeitergesundheit zu sensibilisieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und dem Transfer psychologischer Lerntheorien in den praktischen Kontext der betrieblichen Gesundheitsprävention.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen (Behaviorismus und sozialkognitives Lernen) sowie einen umfassenden Anwendungsteil, der Führungsfaktoren und digitale Medien beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind Modelllernen, betriebliche Gesundheitsförderung, Führungskraft, Vorbildfunktion, Sozialkompetenz und Authentizität.

Warum ist die Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter für das Modelllernen entscheidend?

Eine positive Beziehungsqualität fördert die Identifikation mit dem Modell und erleichtert die Internalisierung von Werten und gesundheitsorientierten Verhaltensweisen.

Welche Rolle spielen soziale Medien bei diesem Lernprozess?

Soziale Medien dienen als Werkzeug für mediale Selbstdarstellung und Wissenstransfer, bergen jedoch auch Risiken für die Glaubwürdigkeit und Authentizität der Führungskraft.

Garantieren Führungskräfte durch ihr Verhalten immer den Lernerfolg der Mitarbeiter?

Nein, da der Mitarbeiter als eigenmotiviertes Individuum agiert und beobachtetes Verhalten stets kritisch im Hinblick auf eigene Zielvorstellungen hinterfragt.

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Detalles

Título
Die Rolle der Führungskraft in der Gesundheitsprävention. Der Einfluss sozialer Lernprozesse im betrieblichen Gesundheitsmanagement
Universidad
SRH - Mobile University
Calificación
2,3
Autor
Lisa Mertens (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
27
No. de catálogo
V542675
ISBN (Ebook)
9783346160881
ISBN (Libro)
9783346160898
Idioma
Alemán
Etiqueta
Lerntheorie Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM Führungskraft Führung Personalführung Management Prävention sozialkognitive Lernprozesse behavioristische Lernprozesse Kognition Bandura soziales Lernen Modelllernen Führungskompetenz soziale Medien Lernen am Modell
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lisa Mertens (Autor), 2018, Die Rolle der Führungskraft in der Gesundheitsprävention. Der Einfluss sozialer Lernprozesse im betrieblichen Gesundheitsmanagement, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/542675
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