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"We seken faste after felicitee. But we goon wrong ful often, trewely": Chaucers Canon´s "Yeoman´s Tale" als Metapher einer Sinnsuche

Title: "We seken faste after felicitee. But we goon wrong ful often, trewely": Chaucers Canon´s "Yeoman´s Tale" als Metapher einer Sinnsuche

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dietrich Arlart (Author)

English Language and Literature Studies - Linguistics
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Chaucers Canon's Yeoman's Tale gehört zu unrecht zu den vereinzelten Canterbury Tales, denen von der Kritik – wenn man in der Chaucer-Rezeption überhaupt davon sprechen kann – wenig Beachtung geschenkt wurde. War dies doch der Fall, so gingen die interpretatorischen Ansätze oftmals nicht sehr weit und erschöpften sich in einer, zweifellos wichtigen, historischen Einordnung. Folgerichtig wurde die Tale zumeist betrachtet als eine historische Quelle zum Themenkomplex Alchemie im Mittelalter – und als eine Abrechnung mit 'falschen', weil nur von ihrer Goldgier geleiteten Alchemisten, der man eine persönliche Racheabsicht Chaucers zugrunde legte.
Erst in den letzten Jahren erweiterte sich das Blickfeld der Rezipienten, und es kamen andere oder doch zumindest weitere Deutungsmöglichkeiten ins Spiel. Die vordergründige Handlung wurde zunehmend 'demaskiert' und gedeutet als eine versteckte, selbstreflexive Auseinandersetzung und Abrechnung Chaucers mit seinem bisherigen Leben und Tun.
In der vorliegenden Arbeit werde ich ähnlich vorgehen. Um Hintergründe und Kontext zu verdeutlichen, beschäftige ich mich zunächst mit dem historischen Rahmen, vor dessen Hintergrund die Handlung sich abspielt. Über die Auseinandersetzung mit Chaucers Quellen und eventuellen Vorbildern für seine Figuren, die Frage nach der Gattungszugehörigkeit der Tale und 'technischen', d.h. sprachlichen Details, komme ich schließlich zur Kernfrage: Wofür steht die Alchemie? Und was ist die Geschichte 'hinter der Geschichte'?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • EINLEITUNG
  • CHAUCERS CANON'S YEOMAN'S TALE: HISTORISCHE HINTERGRÜNDE, STRUKTUR UND 'MORAL'
    • HINTERGRÜNDE UND ANSCHAUUNGEN MITTELALTERLICHER ALCHEMIE AM BEISPIEL DER CANON'S YEOMAN'S TALE
      • Die Haltung der Obrigkeit
    • HINTERGRÜNDE UND STRUKTUR DER CANON'S YEOMAN'S TALE
      • Quellen
      • Gattung
      • Sprachliche und stilistische Besonderheiten
    • 'THE DREAD OF SOMETHING AFTER DEATH': DIE CANON'S YEOMAN'S TALE ALS RESÜMEE EINES LITERARISCHEN LEBENS
      • Alchemie und Schriftstellerei
      • Beziehungen zwischen den literarischen Hauptfiguren und ihrem Schöpfer
      • Einsicht und späte Reue: Der Schluss der Canon's Yeoman's Tale
  • SCHLUSS

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert Chaucers Canon's Yeoman's Tale im Hinblick auf ihre historische Einordnung, ihre literarische Struktur und ihre "Moral". Sie untersucht die Alchemie als zentrales Thema und zeigt auf, wie Chaucer die Geschichte als Metapher für die Suche nach Glück und Sinn interpretiert.

  • Alchemie im Mittelalter und ihre Verbindung zu Chaucer's Werk
  • Die literarische Struktur der Canon's Yeoman's Tale und ihre gattungsspezifische Bedeutung
  • Die Bedeutung der "Moral" und die Suche nach Glück und Sinn in der Geschichte
  • Die Rolle der Sprache und des Stils in der Konstruktion der Geschichte
  • Die Selbstreflexion und die Auseinandersetzung Chaucers mit seinem eigenen Leben und Werk

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und erläutert den Fokus auf die Canon's Yeoman's Tale.

Das zweite Kapitel behandelt die historischen Hintergründe der Alchemie im Mittelalter und analysiert die Canon's Yeoman's Tale im Kontext dieser Zeit.

Der dritte Abschnitt beleuchtet die literarische Struktur der Canon's Yeoman's Tale und untersucht die Rolle der Sprache, des Stils und der Gattungszugehörigkeit.

Das Kapitel zum Thema "The Dread of Something After Death" konzentriert sich auf die Interpretation der Canon's Yeoman's Tale als Metapher für die Suche nach Glück und Sinn, die mit der alchemistischen Suche nach dem Stein der Weisen verbunden ist.

Schlüsselwörter

Chaucers Canon's Yeoman's Tale, Alchemie, mittelalterliche Alchemie, mittelalterliche Literatur, Gattungszugehörigkeit, "Moral", Suche nach Glück und Sinn, Selbstreflexion, literarische Struktur, Sprache, Stil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in Chaucers „Canon's Yeoman's Tale“?

Die Geschichte handelt von der Alchemie im Mittelalter und kritisiert gierige Alchemisten, dient aber gleichzeitig als Metapher für die menschliche Sinnsuche und das Streben nach Glück.

Warum wird die Alchemie als Metapher für die Schriftstellerei gedeutet?

Die Arbeit zeigt auf, dass Chaucer die alchemistische Suche nach dem Stein der Weisen mit seinem eigenen literarischen Schaffen und der Suche nach bleibendem Wert in seinem Leben vergleicht.

Wie war die Haltung der mittelalterlichen Obrigkeit zur Alchemie?

Die Alchemie stand oft im Zwielicht zwischen Wissenschaft und Betrug. Die Arbeit beleuchtet den historischen Rahmen und die Skepsis gegenüber der Goldmacherei.

Welche Rolle spielt die Figur des Yeoman?

Der Yeoman fungiert als Erzähler, der die Praktiken seines Herrn (des Kanonikers) entlarvt und durch seine Beichte eine moralische Läuterung und Reue zeigt.

Was ist die „Moral“ der Geschichte?

Die Moral liegt in der Erkenntnis, dass das blinde Streben nach materiellen Werten (Gold) oft in die Irre führt und die wahre „Felicitee“ (Glückseligkeit) auf einer anderen Ebene gesucht werden muss.

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Details

Title
"We seken faste after felicitee. But we goon wrong ful often, trewely": Chaucers Canon´s "Yeoman´s Tale" als Metapher einer Sinnsuche
College
University of Trier  (Fachbereich Anglistik)
Grade
1,3
Author
Dietrich Arlart (Author)
Publication Year
2002
Pages
19
Catalog Number
V5446
ISBN (eBook)
9783638133142
ISBN (Book)
9783638786898
Language
German
Tags
Chaucers Canon´s Yeoman´s Tale Metapher Sinnsuche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dietrich Arlart (Author), 2002, "We seken faste after felicitee. But we goon wrong ful often, trewely": Chaucers Canon´s "Yeoman´s Tale" als Metapher einer Sinnsuche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5446
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