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Teilzeit aus personalwirtschaftlicher Sicht

Title: Teilzeit aus personalwirtschaftlicher Sicht

Seminar Paper , 2004 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Daniel Rieck (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Wenn man Arbeitnehmer ganz unverbindlich auf Teilzeitarbeit anspricht, erhält man oft, gerade auch von Männern, ein etwas ungläubiges Lächeln zurück. Und nicht selten weil die meisten Menschen Teilzeit nur mit einer halbtags arbeitenden Mutter oder Hausfrau in Verbindung bringen. Meist ist die Ursache dafür einfach das mangelnde Wissen über Teilzeit.

Hier möchte ich mit dieser Arbeit einen Beitrag leisten, um zu zeigen, dass Teilzeit heute im Rahmen betrieblicher Arbeitszeitflexibilisierung weit mehr sein kann als Halbtagsarbeit. Ich möchte auch die Gesetzeslage seit 2001 mit einbeziehen und so Teilzeitarbeit im personalwirtschaftlichen Rahmen darstellen. Zudem möchte ich aktuelle Problemfelder von Teilzeit näher betrachten und so den Blick des Lesers für die Möglichkeiten schärfen, die Teilzeit heute und auch in Zukunft im Rahmen moderner Arbeitszeitpolitik für Unternehmen und Arbeitnehmer bieten kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung und Zielsetzung

2. Begriffsbestimmung

3. Neue Gesetzeslage seit 2001

4. Einordnung in den personalwirtschaftlichen Rahmen

4.1 Flexible Arbeitszeitformen

4.2 Personalbeschaffung, -einsatz und -entwicklung bei Teilzeitarbeit

5. Teilzeit

5.1 Formen von Teilzeit

5.2 Vor- und Nachteile von Teilzeit

5.3 Verbreitung von Teilzeit

6. Problemfelder von Teilzeit

6.1 Schlechtes Image als großes Problem

6.2 Teilzeit für Führungskräfte

7. Teilzeit und Beschäftigung

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung von Teilzeitarbeit im Kontext moderner betrieblicher Arbeitszeitflexibilisierung aufzuzeigen, überholte Vorurteile abzubauen und die Möglichkeiten sowie Problemfelder dieser Arbeitsform aus einer personalwirtschaftlichen Perspektive zu beleuchten.

  • Gesetzlicher Rahmen der Teilzeitarbeit (TzBfG)
  • Einordnung in flexible Arbeitszeitmodelle
  • Personalwirtschaftliche Auswirkungen auf Beschaffung, Einsatz und Entwicklung
  • Aktuelle Problemfelder, insbesondere das Image der Teilzeit und deren Nutzung durch Führungskräfte

Auszug aus dem Buch

6.2 Teilzeit für Führungskräfte

Aus dem Imageproblem im Allgemeinen resultiert eine Tendenz, die sich in Führungspositionen besonders deutlich wird. Mit steigender Qualifikation nimmt die Verbreitung von Teilzeit ab (vgl. Bullinger 1995, S. 304 f.) Dies hängt stark mit der oben angesprochenen Ansicht zusammen, Arbeitszeit als Leistungsmaßstab zu sehen (vgl. BMFSFJ 1999, S. 75). Hinzu kommt, dass bei Führungskräften in vielen Betrieben oft noch die Einsatzzeit als Interesse am Betrieb und somit am beruflichen Aufstieg gesehen wird (vgl. Ladwig, S. 898). Somit werden oft Teilzeitwünsche gar nicht geäußert oder sich nicht darüber informiert (vgl. BMFSFJ 1999, S. 20).

Ein weiteres Problem sind die versteiften Organisationen, die oft nicht flexibel genug sind, um Teilzeitarbeitsplätze zu ermöglichen, denn nach Untersuchungen einer Hamburger Forschungsgruppe ist nahezu jeder Arbeitsplatz teilzeitfähig und jeder vierte teilbar (vgl. Ladwig, S. 890). Gerade auch durch diese organisatorischen Defizite empfinden viele Führungskräfte ihr Arbeitsbudget als mit Teilzeit nicht zu bewältigen (vgl. BMFSFJ 1999, S. 20 f.) und befürchten von der Information und Kommunikation abgeschnitten zu sein (vgl. Ladwig; S. 898). In vielen Betrieben heutzutage noch immer eine auch berechtigte Annahme.

Ebenso spielt bei Führungskräften auch Information und Werbung für Teilzeit eine große Rolle. Wie bei allen anderen Mitarbeitern ist der Informationsstand oft noch recht dürftig, was Teilzeit betrifft (vgl. BASF, 2003). Doch gerade Führungskräfte sollten gut über Teilzeit Bescheid wissen, da sie die treibende Kraft bei der Umsetzung für alle Mitarbeiter im Unternehmen sind (vgl. BASF, 2003). Deswegen und auch weil gerade im Managementbereich noch große Potenziale ungenutzt sind, sollte auch bei Führungskräften Teilzeit mehr Beachtung finden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung und Zielsetzung: Einleitung in die Thematik mit dem Ziel, Teilzeitarbeit als moderne Arbeitszeitoption jenseits von Klischees darzustellen.

2. Begriffsbestimmung: Definition von Teilzeitarbeit anhand des Teilzeit- und Befristungsgesetzes und Abgrenzung zu anderen flexiblen Arbeitszeitbegriffen.

3. Neue Gesetzeslage seit 2001: Erläuterung des gesetzlichen Anspruchs auf Teilzeit sowie der Pflichten und Rechte für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

4. Einordnung in den personalwirtschaftlichen Rahmen: Analyse der Einbettung von Teilzeit in flexible Arbeitszeitmodelle sowie deren Einfluss auf Personalbeschaffung, -einsatz und -entwicklung.

5. Teilzeit: Umfassende Darstellung von Modellen, Vor- und Nachteilen für beide Seiten sowie der aktuellen Verbreitung von Teilzeitarbeit.

6. Problemfelder von Teilzeit: Untersuchung von Barrieren, insbesondere des negativen Images und der besonderen Herausforderungen bei Führungskräften.

7. Teilzeit und Beschäftigung: Kritische Betrachtung, ob Teilzeit tatsächlich Beschäftigung fördert oder primär der Sicherung bestehender Arbeitsplätze dient.

7. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der zukünftigen Bedeutung von Teilzeit als notwendiges Instrument für flexible Unternehmen und Arbeitnehmer.

Schlüsselwörter

Teilzeitarbeit, Arbeitszeitflexibilisierung, Personalmanagement, Teilzeit- und Befristungsgesetz, TzBfG, Personalbeschaffung, Arbeitsplatzteilung, Job-Sharing, Führungskräfte, Beschäftigungssicherung, Arbeitszeitmodelle, Unternehmenskultur, Qualifikation, Weiterbildung, Arbeitsrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert Teilzeitarbeit aus personalwirtschaftlicher Sicht und untersucht deren Bedeutung im Kontext der betrieblichen Arbeitszeitflexibilisierung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen den gesetzlichen Rahmen (TzBfG), die verschiedenen Modelle, Auswirkungen auf die Personalwirtschaft sowie die Barrieren und Potenziale für die Nutzung von Teilzeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Blick des Lesers für die Chancen von Teilzeit zu schärfen und aufzuzeigen, dass diese weit mehr sein kann als klassische Halbtagsarbeit.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung von Studien und Gesetzesgrundlagen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Einordnung in den personalwirtschaftlichen Rahmen, eine detaillierte Darstellung von Teilzeitmodellen und eine Analyse spezifischer Problemfelder wie dem Imageproblem und der Teilzeitarbeit für Führungskräfte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Teilzeitarbeit, Arbeitszeitflexibilisierung, Personaleinsatz, Gesetzesrahmen und Beschäftigungssicherung.

Warum wird Teilzeitarbeit in Führungspositionen oft als schwierig angesehen?

Oft existiert die Ansicht, dass Arbeitszeit ein Maßstab für Leistung ist, zudem verhindern starre Organisationsstrukturen und Befürchtungen hinsichtlich des Informationsflusses eine breitere Akzeptanz.

Trägt Teilzeit maßgeblich zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei?

Die Arbeit stellt fest, dass Teilzeit oft eher der Sicherung bestehender Arbeitsplätze dient, anstatt großflächig neue Stellen zu generieren, da häufig kein tatsächliches Interesse an Arbeitszeitverkürzung bei Vollzeitkräften besteht.

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Details

Title
Teilzeit aus personalwirtschaftlicher Sicht
College
Pforzheim University
Grade
2,0
Author
Daniel Rieck (Author)
Publication Year
2004
Pages
20
Catalog Number
V54895
ISBN (eBook)
9783638499958
ISBN (Book)
9783640524501
Language
German
Tags
Teilzeit Sicht Arbeitszeitmodell felxibel Arbeitszeit Arbeitsorganisation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Rieck (Author), 2004, Teilzeit aus personalwirtschaftlicher Sicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54895
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