Wenn man Arbeitnehmer ganz unverbindlich auf Teilzeitarbeit anspricht, erhält man oft, gerade auch von Männern, ein etwas ungläubiges Lächeln zurück. Und nicht selten weil die meisten Menschen Teilzeit nur mit einer halbtags arbeitenden Mutter oder Hausfrau in Verbindung bringen. Meist ist die Ursache dafür einfach das mangelnde Wissen über Teilzeit.
Hier möchte ich mit dieser Arbeit einen Beitrag leisten, um zu zeigen, dass Teilzeit heute im Rahmen betrieblicher Arbeitszeitflexibilisierung weit mehr sein kann als Halbtagsarbeit. Ich möchte auch die Gesetzeslage seit 2001 mit einbeziehen und so Teilzeitarbeit im personalwirtschaftlichen Rahmen darstellen. Zudem möchte ich aktuelle Problemfelder von Teilzeit näher betrachten und so den Blick des Lesers für die Möglichkeiten schärfen, die Teilzeit heute und auch in Zukunft im Rahmen moderner Arbeitszeitpolitik für Unternehmen und Arbeitnehmer bieten kann.
Inhaltsverzeichnis
- Problemstellung und Zielsetzung
- Begriffsbestimmung
- Neue Gesetzeslage seit 2001
- Einordnung in den personalwirtschaftlichen Rahmen
- Flexible Arbeitszeitformen
- Personalbeschaffung, -einsatz und -entwicklung bei Teilzeitarbeit
- Teilzeit
- Formen von Teilzeit
- Vor- und Nachteile von Teilzeit
- Verbreitung von Teilzeit
- Problemfelder von Teilzeit
- Schlechter Image als großes Problem
- Teilzeit für Führungskräfte
- Teilzeit und Beschäftigung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Ziel dieser Arbeit ist es, ein umfassendes Bild von Teilzeitarbeit aus personalwirtschaftlicher Sicht zu zeichnen. Hierbei sollen die vielfältigen Formen und Möglichkeiten von Teilzeitarbeit im Kontext der betrieblichen Arbeitszeitflexibilisierung beleuchtet werden. Darüber hinaus wird die aktuelle Gesetzeslage seit 2001 betrachtet und die Relevanz von Teilzeit im Rahmen der Personalbeschaffung, -einsatz und -entwicklung aufgezeigt.
- Begriffsbestimmung und Abgrenzung von Teilzeitarbeit
- Neue gesetzliche Regelungen zur Teilzeit seit 2001
- Einordnung von Teilzeitarbeit in den Rahmen der flexiblen Arbeitszeitgestaltung
- Vor- und Nachteile von Teilzeitarbeit für Unternehmen und Arbeitnehmer
- Problemfelder und Herausforderungen im Zusammenhang mit Teilzeit
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel stellt die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit dar, die einen umfassenden Einblick in die Thematik der Teilzeitarbeit aus personalwirtschaftlicher Sicht bietet. Das zweite Kapitel erläutert die Begriffsbestimmung von Teilzeitarbeit und grenzt sie von anderen Formen flexibler Arbeitszeitgestaltung ab. Im dritten Kapitel wird die neue Gesetzeslage seit 2001 beleuchtet, die den Anspruch auf Teilzeit neu regelt. Es werden die wichtigsten Regelungen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) vorgestellt und deren Auswirkungen auf die Praxis der Teilzeitarbeit erläutert. Das vierte Kapitel widmet sich der Einordnung von Teilzeit in den personalwirtschaftlichen Rahmen. Es werden die verschiedenen Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung dargestellt und die Besonderheiten von Teilzeit im Personalbeschaffungsprozess, beim Personaleinsatz und in der betrieblichen Weiterbildung beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die zentralen Begriffe und Themenfelder dieser Arbeit sind Teilzeitarbeit, Arbeitszeitflexibilisierung, Personalwirtschaft, Gesetzeslage, Teilzeit- und Befristungsgesetz, Personalbeschaffung, Personaleinsatz, -entwicklung, Problemfelder, Image, Führungskräfte, Beschäftigung.
Häufig gestellte Fragen
Was regelt das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) seit 2001?
Das Gesetz regelt unter anderem den grundsätzlichen Anspruch von Arbeitnehmern auf Verringerung ihrer Arbeitszeit (Teilzeit), sofern keine betrieblichen Gründe entgegenstehen.
Ist Teilzeitarbeit nur "Halbtagsarbeit"?
Nein, moderne Teilzeitmodelle sind vielfältig und Teil der betrieblichen Arbeitszeitflexibilisierung, die weit über das klassische Halbtagsmodell hinausgehen.
Welche Vorteile bietet Teilzeit für Unternehmen?
Unternehmen profitieren von einer höheren Flexibilität beim Personaleinsatz, einer gesteigerten Attraktivität als Arbeitgeber und oft einer höheren Produktivität der Mitarbeiter.
Warum hat Teilzeit oft ein schlechtes Image?
Das schlechte Image resultiert oft aus dem Vorurteil, Teilzeit sei nur für weniger engagierte Mitarbeiter oder ausschließlich für Mütter gedacht, was Karrierechancen behindern könne.
Ist Teilzeit auch für Führungskräfte möglich?
Ja, die Arbeit untersucht speziell das Problemfeld "Teilzeit für Führungskräfte" und zeigt auf, wie moderne Arbeitszeitpolitik dies ermöglichen kann.
- Citation du texte
- Daniel Rieck (Auteur), 2004, Teilzeit aus personalwirtschaftlicher Sicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54895