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Die Unternehmung als lernende Organisation - Human Resources- Resourceful Humans?

Title: Die Unternehmung als lernende Organisation - Human Resources- Resourceful Humans?

Presentation (Elaboration) , 2004 , 15 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Uwe Lammers (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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„Nicht das Bewusstsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewusstsein“ (Karl Marx, 1818-1883).
Ohne dieser Arbeit eine marxistische Färbung geben zu wollen, so drückt diese Dialektik des
Karl Marx eigentlich schon das Wesentliche aus. Wir alle kennen seit Kindertagen diese ewig
propagierten Thesen und Schlagworte vom lebenslangen Lernen, dass wir nicht für die Schule
sondern fürs Leben lernen, dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, dass man aus Fehlern lernt.
Seine Lektion hat man gelernt, heißt es auch oft.
Bei der Betrachtung und Analyse des Lernens kommt man nicht um den Ansatz der Philosophie,
Psychologie, Kultur und Religion sowie Mentalität des jeweiligen Arbeitnehmers und
Menschen in einem Betrieb und in seinem Kulturkreis herum, da diese Aspekte sehr entscheidend
für die Prägung des Individuums sind. In dieser Arbeit sollen diese Punkte nur am Rande
erwähnt werden. Wie und in welcher Auffassung ein Mensch an seine Aufgaben und Probleme
im Betrieb herangeht, ist quasi bereits „vorprogrammiert“, aber auch eine Frage der Organisationsform
des Unternehmens. Mithilfe dieser Organisationsform können Arbeitnehmer
und Arbeitgeber lernen, die mitunter festgefahrenen Einstellungen zu ändern und neue Erkenntnisse
zu gewinnen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1. 1 Lernen bestimmt die Perspektive

1. 2 Die lernende Organisation: Begriffsdefinitionen

2. Managementkonzepte: Entwicklung und Grundlagen

3. Systemtheorie

3.1 Komplexität

3.2 Wirkungsvolles Organisationslernen

4. Fazit: Anforderungen ans Management

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Voraussetzungen und Möglichkeiten einer lernenden Organisation, in der sich Individuum und Unternehmen wechselseitig weiterentwickeln. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, wie durch systemische Ansätze und Wissensmanagement ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil erzielt werden kann, anstatt Wissensvermittlung als bloße Anhäufung zu betrachten.

  • Systemtheoretische Grundlagen des Lernens in Organisationen
  • Die Rolle von Führungskräften und Managementkonzepten
  • Unterscheidung von Single-Loop- und Double-Loop-Lernen
  • Bedeutung von Visionen und Teamdynamiken
  • Identifikation und Überwindung von Lernhemmnissen

Auszug aus dem Buch

1.1 Lernen bestimmt die Perspektive

Nun stellt man sich die Frage, warum man in einem Unternehmen, bei der Arbeit etwas lernen kann oder soll, wo doch hinlänglich alle Schritte quasi festgelegt sind. Schritte, die zwar auch irgendwann mal erlernt wurden, jedoch stagnativ oft nicht mehr verändert oder in irgendeiner Form angepasst werden. „Schließlich haben wir das doch schon immer so gemacht“, ist oft die Antwort auf Änderungsvorschläge. Oft stellt sich die Frage, wozu man denn das Management hat? Ist es nicht die Aufgabe der Unternehmensführung, der unterschiedlichen Leiter und Vorgesetzten, die Prozesse zu operationalisieren und zu optimieren? Wer kann denn überhaupt etwas lernen? Und wozu überhaupt? Der Angestellte im Büro? Der Arbeiter an der Werkbank? Der Vorgesetzte? Der gesamte Vorstand? Oder kann gar jeder von jedem etwas lernen und damit dem Unternehmen einen Nutzen erbringen? Ist dieser Nutzen quantifizierbar? In wie weit Änderungen überhaupt wahrgenommen werden, ist eine weitere Frage des Lernens und Verstehens dieses Prozesses. Veränderungen werden oft auch negativ mit Krisen in Verbindung gebracht.

In dem Zusammenhang der Wahrnehmung wird oft das Gleichnis vom gekochten Frosch angeführt: Wenn man einen Frosch in einen Topf mit kochendem Wasser setzt, wird er sofort versuchen herauszuklettern. Hat jedoch das Wasser Zimmertemperatur und man erschreckt den Frosch nicht, bleibt er ganz ruhig sitzen. Wird die Temperatur allmählich erhöht, bewegt sich der Frosch nicht. Er wird tatsächlich alle Anzeichen von äußerstem Wohlbehagen zeigen. Während die Hitze nach und nach zunimmt, wird der Frosch immer schlapper, bis er unfähig ist, aus dem Topf herauszukommen. Obwohl der Frosch durch nichts daran gehindert wird, sich zu retten, bleibt er sitzen, bis er kocht. So wird aus manchem Arbeitnehmer und so manchem Unternehmen ein gekochter Frosch, nur weil sie die langfristigen Folgen und Zusammenhänge oft nicht erkennen. Aufgabe des Managements ist es, diese Entwicklung zu erkennen und aus dem eigenem Verhalten sowie dem der Umwelt zu lernen, d.h. ihre Aktionen entsprechend den Gegebenheiten kontinuierlich anzupassen!

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des lebenslangen Lernens ein und verdeutlicht anhand der Metapher vom „gekochten Frosch“ die Notwendigkeit, kontinuierlich aus Umweltveränderungen zu lernen.

1. 1 Lernen bestimmt die Perspektive: Das Kapitel hinterfragt die starren Routinen in Unternehmen und diskutiert, wer im Betrieb für den Lernprozess verantwortlich ist und wie Veränderungen wahrgenommen werden.

1. 2 Die lernende Organisation: Begriffsdefinitionen: Hier werden die Voraussetzungen für den wechselseitigen Nutzen von Individuum und Organisation durch kontinuierliche Lernprozesse definiert.

2. Managementkonzepte: Entwicklung und Grundlagen: Der Abschnitt betrachtet verschiedene Konzepte wie MBO oder das St. Galler Managementmodell im Kontext von Wissensmanagement und Produktivität.

3. Systemtheorie: Die Unternehmung wird hier als offenes System beschrieben, das in komplexer Interaktion mit seiner Umwelt und seinen internen sozialen Netzwerken steht.

3.1 Komplexität: Dieses Kapitel erläutert nach Peter Senge die Unterschiede zwischen Detail- und dynamischer Komplexität und warum das Lernen aus Fehlern in komplexen Systemen oft schwierig ist.

3.2 Wirkungsvolles Organisationslernen: Es werden die fünf Disziplinen nach Senge sowie Konzepte wie Single-Loop- und Double-Loop-Lernen vorgestellt, um nachhaltige Verhaltensänderungen im Unternehmen zu erreichen.

4. Fazit: Anforderungen ans Management: Das Fazit fasst zusammen, dass das Management eine zentrale Rolle bei der Bündelung von Humankapital spielt und eine Umgebung schaffen muss, die Kommunikation und Experimente fördert.

Schlüsselwörter

Lernende Organisation, Wissensmanagement, Systemtheorie, Unternehmenskultur, Humankapital, Organisationslernen, Peter Senge, Komplexität, Teamlernen, Wissensbildung, Managementkonzepte, Selbstmanagement, Synergieeffekte, Veränderungsmanagement, Dynamische Komplexität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit behandelt die Konzepte und Voraussetzungen einer „lernenden Organisation“ und untersucht, wie Unternehmen durch systemische Ansätze und kontinuierliches Lernen wettbewerbsfähig bleiben können.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Schwerpunkte sind die Systemtheorie, die Bedeutung des Wissensmanagements, die Rolle des Individuums im Betrieb sowie die Anforderungen an das moderne Management zur Förderung von Lernprozessen.

Was ist die Forschungsfrage oder das primäre Ziel?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen vom Konzept des „Human Resources“ zu einer Kultur der „Resourceful Humans“ gelangen, um durch strategische Wissensnutzung Synergien zu heben.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die Managementtheorien, systemtheoretische Ansätze und psychologische Konzepte (wie z.B. von Senge oder Freud) miteinander verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Managements, die Anwendung der Systemtheorie, die Analyse von Komplexität und die Darstellung von Disziplinen für effektives Organisationslernen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit den Begriffen Lernende Organisation, Systemdenken, Wissensmanagement und Organisationsentwicklung beschreiben.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Single-Loop- und Double-Loop-Lernen?

Das Single-Loop-Lernen ist eine direkte Reaktion auf einen Fehler innerhalb bestehender Strukturen, während das Double-Loop-Lernen das kritische Hinterfragen und die Neuausrichtung der zugrunde liegenden Handlungsprinzipien erfordert.

Welche Rolle spielt die Metapher des „gekochten Frosches“?

Sie illustriert die Gefahr, dass Unternehmen schleichende, negative Veränderungen in ihrem Umfeld nicht wahrnehmen und deshalb zu spät reagieren, um langfristig überlebensfähig zu bleiben.

Warum betont die Arbeit, dass Manager eher „Gärtner“ als „Kapitäne“ sein sollten?

Die Metapher des Gärtners verdeutlicht, dass Führungskräfte in einer lernenden Organisation eher die Rahmenbedingungen für Wachstum und Entwicklung pflegen müssen, anstatt nur direkte Steuerungsbefehle zu geben.

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Details

Title
Die Unternehmung als lernende Organisation - Human Resources- Resourceful Humans?
College
Hamburg University of Ecomomy and Policy
Course
Managementlehre
Grade
2,5
Author
Uwe Lammers (Author)
Publication Year
2004
Pages
15
Catalog Number
V55012
ISBN (eBook)
9783638500715
ISBN (Book)
9783656787372
Language
German
Tags
Unternehmung Organisation Human Resources- Resourceful Humans Managementlehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Uwe Lammers (Author), 2004, Die Unternehmung als lernende Organisation - Human Resources- Resourceful Humans?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55012
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