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Die Spieltheorie

Titre: Die Spieltheorie

Dossier / Travail de Séminaire , 2006 , 23 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Medias / Communication - Mass média
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser einen groben Überblick über die relativ neue Wissenschaft der Spieltheorie zu verschaffen. Dazu werde ich zunächst den Gegenstand der Spieltheorie erläutern und einen kurzen Abriss der Geschichte der Spieltheorie geben. Im vierten Kapitel werden vier verschiedene Spielklassen vorgestellt werden, deren Verständnis grundlegend für die folgenden Kapitel sein wird. Nachfolgend werde ich den Unterschied zwischen kooperativen und nicht-kooperativen Spielen verdeutlichen. Das sechste Kapitel stellt den zentralen Punkt der Arbeit dar, in dem ich auf Spiele mit dominanten Strategien und auf Spiele ohne dominante Strategien eingehen werde. Für die Verdeutlichung der Spiele mit dominanten Strategien habe ich das spieltheoretische Modell des Gefangenendilemmas gewählt. Das Modell der Kampf der Geschlechter wird Spiele ohne dominante Strategien erläutern. Kapitel sieben beschäftigt sich mit wiederholten Spielen und dem Versuch des amerikanischen Mathematikers und Politikwissenschaftlers Robert Axelrod, die erfolgreichste Strategie in einem unendlich wiederholten Gefangenendilemma zu ermitteln. Im letzten Kapitel werde ich aufzeigen, welche Rolle Drohungen, Verpflichtungen und Glaubwürdigkeit in der Entstehung von Kooperation spielen können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Gegenstand der Spieltheorie

3. Geschichte der Spieltheorie

4. Spielklassen

4.1. Zwei-Personen-Spiele

4.1.1. Zwei-Personen-Nullsummenspiele

4.1.2. Zwei-Personen-Nicht-Nullsummenspiele

4.2. n-Personen-Spiele

5. Kooperative vs. Nicht-kooperative Spiele

5.1. Kooperative Spiele

5.2. Nicht-kooperative Spiele

6. Spielstrategien

6.1. Spiele mit dominanten Strategien

6.2. Spiele ohne dominante Strategien

7. Wiederholte Spiele

7.1. Endlich wiederholte Spiele

7.2. Unendlich wiederholte Spiele

8. Verpflichtungen, Drohungen und Glaubwürdigkeit

9. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, einen fundierten Überblick über die Grundlagen und Anwendungsbereiche der Spieltheorie zu geben, indem sie das Verhalten rationaler Akteure in strategischen Entscheidungssituationen analysiert. Dabei wird insbesondere untersucht, unter welchen Bedingungen Kooperation zwischen Entscheidern entstehen kann und wie sich individuelle Strategiewahlen auf komplexe soziale Phänomene auswirken.

  • Klassifizierung von Spielen und deren spieltheoretische Merkmale
  • Differenzierung zwischen kooperativen und nicht-kooperativen Strategien
  • Analyse des Gefangenendilemmas als Modell für dominante Strategien
  • Untersuchung von Entscheidungssituationen ohne dominante Strategien
  • Bedeutung wiederholter Spiele und Reputation für die Kooperationsentstehung
  • Einfluss von Drohungen, Selbstverpflichtungen und Glaubwürdigkeit

Auszug aus dem Buch

6.1. Spiele mit dominanten Strategien

Es gibt Strategien, die erfolgreich sind, wenn der Gegner eine gewisse Entscheidung trifft. Wenn der Wettbewerber aber eine andere Entscheidung fällt, kann die gleiche Strategie versagen. Im Gegensatz dazu gibt es Strategien, die ohne Rücksicht auf Entscheidungen der Gegner erfolgreich sind. Solche Strategien nennt man dominante Strategien (Pindyck & Rubinfeld 1998:679). Das wohl bekannteste Zwei-Personen-Nicht-Nullsummenspiel mit dominanten Strategien ist das Gefangenendilemma. Es beschreibt eine Situation, in der zwei Angeklagte verdächtigt werden, ein schweres Verbrechen begangen zu haben. Sie wurden festgenommen und werden getrennt verhört. Die höchste Strafe, welche die Verbrecher für ihre Tat bekommen könnten, beträgt fünf Jahre. Nun macht der Staatsanwalt jedem der beiden folgendes Angebot: Wenn du gestehst, und somit deinen Kameraden belastest, kannst du sofort gehen, und er muss volle fünf Jahre ins Gefängnis. Wenn ihr beide schweigt, können wir euch das eigentliche Verbrechen zwar nicht nachweisen, wir haben aber genügend Beweise um euch für zwei Jahre hinter Gitter zu bringen. Wenn ihr beide gesteht, müsst ihr beide vier Jahre absitzen. Die Bedingung dieses Spieles ist es, dass sich beide Gefangenen unabhängig voneinander und gleichzeitig entscheiden müssen, ob sie gestehen oder nicht gestehen (Sieg 2000:2). Sie haben also keine Möglichkeit ihre Strategien abzusprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Diese Einleitung skizziert den Aufbau der Arbeit, von den theoretischen Grundlagen bis hin zu speziellen Modellen wie dem Gefangenendilemma und wiederholten Spielen.

2. Gegenstand der Spieltheorie: Das Kapitel definiert die Spieltheorie als Theorie sozialer Interaktion, in der das Ergebnis für einen Akteur von den Entscheidungen anderer abhängt.

3. Geschichte der Spieltheorie: Es wird die historische Entwicklung der Disziplin nachgezeichnet, beginnend mit John von Neumann bis hin zur Etablierung des Nash-Gleichgewichts.

4. Spielklassen: Hier werden Unterscheidungen zwischen Zwei-Personen-Spielen (Nullsummen- und Nicht-Nullsummenspiele) sowie n-Personen-Spielen eingeführt.

5. Kooperative vs. Nicht-kooperative Spiele: Das Kapitel erläutert den Unterschied zwischen Spielen mit vertraglich bindenden Absprachen und solchen, in denen Kooperation nur informell entstehen kann.

6. Spielstrategien: Der Fokus liegt auf der Analyse von Strategiewahlen, differenziert nach Vorhandensein oder Fehlen einer dominanten Strategie.

7. Wiederholte Spiele: Es wird untersucht, wie langfristige Interaktionen und die Reputation der Spieler die Entscheidung zwischen Kooperation und Defektion beeinflussen.

8. Verpflichtungen, Drohungen und Glaubwürdigkeit: Dieses Kapitel analysiert strategische Züge, durch die Akteure ihre Handlungsspielräume einschränken oder Gegner beeinflussen können.

9. Zusammenfassung: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse über rationale Entscheidungsfindung und die Entstehung von Kooperation in verschiedenen Spieltypen rekapituliert.

Schlüsselwörter

Spieltheorie, Rational Choice, Gefangenendilemma, Kooperation, Strategie, Nash-Gleichgewicht, Nullsummenspiel, Nicht-Nullsummenspiel, wiederholte Spiele, Tit for Tat, Reputation, strategische Interdependenz, Kampf der Geschlechter, Glaubwürdigkeit, mikroökonomische Analyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen einführenden Überblick über die Spieltheorie und erklärt anhand verschiedener Modelle, wie Akteure in sozialen Systemen rationale Entscheidungen treffen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Klassifizierung von Spielen, das strategische Verhalten in Dilemma-Situationen sowie die Faktoren, die zur Entstehung von Kooperation führen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser ein Verständnis für die spieltheoretische Modellierung menschlichen Handelns zu vermitteln und aufzuzeigen, wie sich theoretische Konzepte auf den Alltag übertragen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden klassische spieltheoretische Modelle wie das Gefangenendilemma und der "Kampf der Geschlechter" genutzt, um strategische Interaktionen theoretisch zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Differenzierung von Spielklassen, dem Einfluss von Spielstrategien, wiederholten Spielverläufen sowie der Bedeutung glaubwürdiger Verpflichtungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kooperation, Gefangenendilemma, dominante Strategien, Nash-Gleichgewicht und die strategische Interdependenz.

Was unterscheidet ein Nullsummenspiel von einem Nicht-Nullsummenspiel?

In einem Nullsummenspiel entspricht der Gewinn des einen genau dem Verlust des anderen, während in einem Nicht-Nullsummenspiel Kooperation für beide Seiten vorteilhaft sein kann.

Warum ist "Tit for Tat" laut Axelrod so erfolgreich?

Diese Strategie ist erfolgreich, da sie freundlich und nachsichtig ist, gleichzeitig aber bei Ausbeutungsversuchen durch den Gegner konsequent zurückschlägt.

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Résumé des informations

Titre
Die Spieltheorie
Université
University of Mannheim  (Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften)
Cours
Massenmedien und Gesellschaft
Note
2,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
23
N° de catalogue
V55185
ISBN (ebook)
9783638502115
ISBN (Livre)
9783638598606
Langue
allemand
mots-clé
Spieltheorie Massenmedien Gesellschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2006, Die Spieltheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55185
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Extrait de  23  pages
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