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Verletzungen und Überlastungsschäden im Short-Track

Title: Verletzungen und Überlastungsschäden im Short-Track

Diploma Thesis , 2005 , 40 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nicole Dittmer (Author)

Sport - Sport Medicine, Therapy, Nutrition
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Studie ist es zum einen typische Verletzungsmuster aufzuzeigen und im speziellen auf deren Ursachen einzugehen, um für Trainer und Sportler präventive Maßnahmen ableiten zu können. Zum anderen sollen die Wirkungen des Shorttrack-Trainings auf den Bewegungsapart des Athleten untersucht werden, um ebenfalls präventive Hilfen gegen Überlastungsschäden zu geben.
Als Basis wurden die im Training oder Wettkampf erlittenen Verletzungen, bestehende anatomische Fehlstellungen, Überlastungssymptome und Überlastungsschäden, sowie die Trainingsgewohnheiten von hundert Shorttrack-Athleten erfasst. Die Ziele der Studie lauten im Einzelnen:
¬Darlegung der Topographie und Häufigkeitsverteilung von Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates
¬Ursachen und Mechanismen der erlittenen Verletzungen zu analysieren
¬Das Verletzungsrisiko im Bezug zur Trainingshäufigkeit (Anzahl der Trainingseinheiten auf dem Eis) zu berechnen¬Topographie und Häufigkeitsverteilung von Überlastungsschäden darzulegen
¬Einfluss der Trainingsdauer (Trainingsjahre) im Shorttrack auf das Auftreten von Überlastungsschäden zu analysieren¬Analyse weiterer Einflussfaktoren auf das Vorkommen von Überlastungsschäden, wie anatomische Fehlstellungen, Ausübung eines anderen Eissports vor Shorttrack oder besondere Trainingsbelastungen¬Topographie und Häufigkeitsverteilung von Überlastungssymptomen aufzuzeigen
¬Vorschläge zur Verletzungsprophylaxe und zur Prävention von Überlastungsschäden zu geben
Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden anschließend diskutiert und mit anderen Studien verglichen.

Excerpt


Gliederung

1 Einleitung

2 Zielsetzung der Studie

3 Historischer Überblick

4 Material und Methoden

4.1 Aufbau des Fragebogens

4.2 Datenauswertung

5 Ergebnisse der Studie

5.1 Allgemeine Daten

5.1.1 Anzahl, Geschlecht und Altersverteilung der Probanden

5.1.2 Körpergröße und Gewicht

5.1.3 Körperliche Beanspruchung in Schule und Beruf

5.2 Daten über Dauer und Art der Trainingsausübung

5.2.1 Dauer der Shorttrack Ausübung

5.2.2 Art und Dauer der sportlichen Betätigung vor Shorttrack

5.2.3 Zeitlicher Aufwand für das Shorttrack- und das Allgemeintraining

5.2.4 Ausgleichstraining

5.3 Verletzungen im Shorttrack

5.3.1 Der Begriff der Sportverletzung

5.3.2 Häufigkeit der Verletzungen im Shorttrack

5.3.3 Topographie und Arten der Verletzungen im Shorttrack

5.3.3.1 Verletzungen in der Kopf- und Halsregion

5.3.3.2 Verletzungen der oberen Extremität

5.3.3.3 Verletzungen im Bereich des Rumpfes

5.3.3.4 Verletzungen der unteren Extremität

5.3.4 Ursachen der Shorttrack-Verletzungen

5.3.4.1 Häufigkeit der einzelnen Ursachen

5.3.4.2 Ursachen der häufigsten Verletzungen

5.3.4.3 Abhängigkeit der Verletzungen von der Trainingshäufigkeit

5.4 Überlastungsschäden und Überlastungssymptome

5.4.1 Der Begriff des Überlastungsschadens

5.4.2 Überlastungsschäden

5.4.3 Überlastungssymptome

5.4.4 Mögliche Ursachen von Überlastungsschäden

5.4.4.1 Dauer der Shortrack Ausübung

5.4.4.2 Sportart vor Shorttrack

5.4.4.3 Anatomische Fehlstellungen

5.4.4.4 Andere Trainingsbelastungen

6 Diskussion

6.1 Verletzungen und deren Ursachen

6.2 Sportschäden und Überlastungssymptome

6.2.1 Überlastungsschäden und -symptome im Rückenbereich

6.2.2 Überlastungsschäden und -symptome im Kniebereich

6.2.3 Weitere Überlastungsschäden

7 Schlussfolgerung

8 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die gesundheitlichen Auswirkungen der Sportart Shorttrack, mit dem primären Ziel, typische Verletzungsmuster sowie Überlastungsschäden bei Athleten zu identifizieren und die zugrunde liegenden Ursachen zu analysieren, um daraus präventive Maßnahmen für Sportler und Trainer abzuleiten.

  • Analyse der Verletzungstopographie und deren Ursachen.
  • Erforschung von Überlastungsschäden, insbesondere im Kniebereich.
  • Einfluss von Trainingsmethoden und anatomischen Fehlstellungen.
  • Entwicklung von Empfehlungen zur Verletzungsprophylaxe im Shorttrack.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Seit den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville zählt die Sportart Shorttrack zu den olympischen Disziplinen. Dies hatte bis dato jedoch noch keinerlei Auswirkungen auf den Bekanntheitsgrad dieser Sportart in Deutschland, wo schon seit 1983 Deutsche Meisterschaften ausgetragen werden. Auch der in diesem Jahr in Turin errungene EM-Titel der deutschen Männerstaffel veränderte die Situation nicht. Dementsprechend gering ist leider auch das Interesse der Wissenschaft an Shorttrack. Die bis heute veröffentlichten Studien befassten sich zum einen mit biomechanischen und zum anderen mit trainingswissenschaftlichen Aspekten im Shorttrack.

Unter medizinisch-gesundheitlichen Aspekten wirft diese Sportart jedoch viele Fragen auf, die lange Zeit unbeantwortet waren. So weisen sich im Shorttrack einige Faktoren auf, die zum Beispiel das Verletzungsrisiko ungleich anderer Sportarten enorm erhöhen können. Zu nennen wäre hierbei zum Beispiel die relativ hohe Geschwindigkeit der Läufer bis zu 50km/h, die engen Überholmanöver, der Sturz eines Läufers (siehe Abbildung 1), die 40 bis 45 cm langen, scharfen Kufen und die ziemlich knappe Begrenzung, die durch die Bande des Eishockeyfeldes vorgegeben ist und bei einem Sturz nur wenig Zeit lässt sich auf einen Aufprall gegen diese vorzubereiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Stellenwert des Shorttracks als olympische Disziplin und stellt die wissenschaftliche Lücke in Bezug auf medizinische Fragestellungen und Verletzungsrisiken dar.

2 Zielsetzung der Studie: In diesem Kapitel werden die Forschungsziele definiert, die auf die Aufdeckung von Verletzungsmustern und die Ableitung präventiver Maßnahmen abzielen.

3 Historischer Überblick: Der Abschnitt erläutert die Entwicklung des Shorttracks vom „pack style“ Skating hin zu den heute standardisierten Bahnabmessungen und internationalen Wettkampfregeln.

4 Material und Methoden: Hier wird das Studiendesign beschrieben, das auf einer Befragung von hundert Athleten mittels Fragebögen und ergänzenden medizinischen Untersuchungen basiert.

5 Ergebnisse der Studie: Dieses Kapitel präsentiert detaillierte Daten zu den Probanden, Trainingsgewohnheiten, Verletzungshäufigkeiten, Unfallursachen sowie den spezifischen Überlastungsschäden.

6 Diskussion: Die erhobenen Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, mit vorhandener Fachliteratur verglichen und hinsichtlich der Trainingspraxis und biomechanischer Faktoren interpretiert.

7 Schlussfolgerung: Basierend auf den Studienergebnissen werden konkrete Empfehlungen zur Sturzprävention, Anpassung von Ausrüstung und Trainingssteuerung gegeben.

8 Zusammenfassung: Die Kernaussagen der Studie werden rekapituliert und die Notwendigkeit von Präventivmaßnahmen zur Minderung des Verletzungsrisikos unterstrichen.

Schlüsselwörter

Shorttrack, Sportverletzungen, Überlastungsschäden, Chondromalazie, Kniegelenk, Trainingsbelastung, Verletzungsprävention, Biomechanik, Eisschnelllauf, Zentrifugalkraft, Bewegungsapparat, Sporttraumatologie, Athletiktraining, Krafttraining, Sturztraining.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Verletzungsprofil und die gesundheitlichen Langzeitbelastungen von Shorttrack-Athleten im Hinblick auf Verletzungen und Überlastungsschäden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Epidemiologie von Sportverletzungen, die spezifische Belastung durch Zentrifugalkräfte in Kurven, die Prävention von Knorpelschäden sowie die Optimierung von Trainingsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Ziel ist es, für die Sportart Shorttrack typische Verletzungsmuster und Überlastungssymptome zu identifizieren, um durch datengestützte Empfehlungen präventive Maßnahmen für Trainer und Sportler abzuleiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Es wurde eine retrospektive Studie durchgeführt, die auf der Auswertung von 100 Fragebögen und ergänzenden medizinischen Untersuchungen basiert; die statistische Analyse erfolgte mittels SPSS unter Anwendung deskriptiver Methoden und Regressionsanalysen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Daten zu den Trainingsbedingungen, vergleicht Verletzungsursachen wie den Aufprall gegen die Bande und diskutiert die hohen Belastungen für das Kniegelenk im Zusammenhang mit spezifischen Trainingsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die zentralen Schlagworte sind Shorttrack, Verletzungsprävention, Chondromalazie, biomechanische Belastungen und sportartspezifisches Krafttraining.

Welche Rolle spielt die Chondromalazie bei den Ergebnissen?

Die Chondromalazie tritt als häufigstes Überlastungsschadensbild bei 45 Prozent der Athleten auf, wobei die Studie besonders die Auswirkungen von speziellem Krafttraining auf die Entstehung dieser Erkrankung hervorhebt.

Welche Empfehlungen gibt die Autorin zur Trainingsgestaltung?

Die Autorin empfiehlt, kniebelastende Krafttrainingsmethoden im 90°-Winkel zu überdenken, eine gezielte Kräftigung der Ab- und Adduktoren durchzuführen und die Laufrichtung im Training zu wechseln, um einseitige Belastungen auszugleichen.

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Details

Title
Verletzungen und Überlastungsschäden im Short-Track
College
Technical University of Munich
Grade
1,0
Author
Nicole Dittmer (Author)
Publication Year
2005
Pages
40
Catalog Number
V55701
ISBN (eBook)
9783638505871
Language
German
Tags
Verletzungen Short-Track
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Dittmer (Author), 2005, Verletzungen und Überlastungsschäden im Short-Track, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55701
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