Survival of the fittest. Eine Analyse der Ursachen von Überleben und Scheitern der Vertreter der New Economy


Hausarbeit, 2005

40 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Merkmale der New Economy

3. New Economy und Börse

4. Unternehmensanalyse
4.1 Gescheiterter Vertreter der New Economy: Brokat Infosystems AG
4.2 Überlebender Vertreter der New Economy: OnVista AG
4.3 Vergleichende Zusammenfassung
4.3.1 Gemeinsamkeiten
4.3.2 Erfolgsentscheidende Unterschiede

5. Entmythisierung der New Economy

6. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Internetverzeichnis

Anhang

Ehrenwörtliche Erklärung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Das Schlagwort New Economy, zu deutsch Neue Ökonomie, ist ein Begriff ohne klare und allgemeingültige Definition. Dr. Oliver Hermes[1] „assoziier[t] mit New Economy die neuzeitliche Aufladung eines alten Naturgesetzes: Survival of the fittest.“[2]. Doch wie lässt sich Charles Darwin - der Urheber des Naturgesetzes - in das Wirtschaftsgeschehen einordnen? Das Zitat und der Titel der Arbeit entsprechen der Schumpeterschen Denkweise und somit der evolutorischen Ökonomik. Wirtschaften wird hier als ein offener, evolutorischer Vorgang begriffen. Durch fortlaufende Entstehung und Ausbreitung von Neuerungen finden Entwicklung und Wandel im Wirtschaftsgeschehen statt.[3] Da in der evolutorischen Ökonomie unter anderem Konzepte aus verschiedenen Evolutionstheorien verwendet werden, ist der Bezug zu Darwin durchaus gerechtfertigt. Die Untersuchungen des englischen Naturforschers bezogen sich auf den evolutionären Wandel von Lebewesen. Die Darwinsche Selektionstheorie besagt, dass der Kampf ums Dasein („struggle for life“) von Individuen ausgetragen wird. Die Umwelt wählt aus diesen die Tauglichsten aus („survival of the fittest“), die Übrigen gehen zugrunde.[4]

Wird in dieser Arbeit von der New Economy gesprochen, so ist die jüngste Evolution der Wirtschaftsgeschichte gemeint. Vertreter dieser Neuen Ökonomie sind Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen basierend auf modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Die kommerzielle Nutzung des Internets gilt als Ursprung für diese neue Ära der Wirtschaftsgeschichte, weswegen sie häufig auch als Internet-Ökonomie bezeichnet wird.[5] Den Gegenpart zur New Economy bilden Vertreter aus traditionellen Branchen des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes, der Dienstleistungsbereiche und des Handels. Mit einer Spur Vermessenheit werden diese gern unter dem Begriff Old Economy subsumiert.[6]

Ziel der Arbeit ist es, Gründe für das Scheitern von zahlreichen Unternehmen aus dem neuen Wirtschaftssegment und das Überleben von einigen wenigen herauszuarbeiten und daraus Rückschlüsse zu ziehen. Der Einstieg erfolgt durch das Aufzeigen von charakteristischen Merkmalen der New Economy. Eine markante Besonderheit, der Bezug zur Börse, wird separat beleuchtet. Exemplarisch werden dann zwei Vertreter des Neuen Marktes, des inzwischen abgeschafften Börsensegmentes für Unternehmen der New Economy, untersucht. Übergreifende Gemeinsamkeiten und letztendlich erfolgsentscheidende Unterschiede werden im Anschluss an die Einzeluntersuchung hervorgehoben. Nach dem Widerlegen von verbreiteten Mythen der New Economy werden aktuelle Tendenzen beschrieben und ein Ausblick in die Zukunft gegeben. Überleben wirklich nur „the fittest“? Und: Wie ist „the fittest“ in diesem Zusammenhang überhaupt zu verstehen?

2. Die Merkmale der New Economy

Grundsätzlich ist der Begriff New Economy zu gebrauchen, wenn sich neuartige makro- und mikroökonomische Bedingungen deutlich von Vorangegangenen unterscheiden. Makroökonomische Aspekte - also die Betrachtung der Produktivität, der Arbeitslosenquote und Inflation als New Economy-Indikatoren - sollen in dieser Arbeit vernachlässigt werden. Der erst kurz zurückliegende Untersuchungszeitraum bietet keine ausreichende Sicherheit um Aussagen über die Nachhaltigkeit der Entwicklungen zu treffen. Festzustellen ist, dass die von den Befürwortern der New Economy proklamierten neuen wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten nicht existieren (vgl. 5. Entmythisierung der New Economy).

Auf mikroökonomischer Ebene bilden Unternehmen und Branchen eine neue Form der Wertschöpfung oder von Geschäftsmodellen ab. Basistechnologien sind die zentrale Voraussetzung für derartige grundlegende strukturelle Veränderungen. Klassische Beispiele sind Dampfmaschine, Eisenbahn, Verbrennungs- und Elektromotor. Das Internet und damit die schnelle und kostengünstige Möglichkeit zum Austausch von Informationen und Daten ist die Basistechnologie der 1990er Jahre. Als solches wurde das Internet zwar schon in den 1960er Jahren entwickelt, doch erst durch die zivile und kommerzielle Nutzung stiegen Bedeutung und Anwendbarkeit in großem Maße an. Im Jahr 2004 betrug die Zahl der Internet User schätzungsweise 935 Millionen[7]. Sieben Jahre zuvor im Jahr 1997 waren es noch rund 100 Millionen.[8]

1995 fällt mit der Einführung der Firma Netscape an der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq symbolisch der Startschuss für rasante Entwicklungen im Bereich der New Economy. In Deutschland gibt es parallel ähnliche Entwicklungen. Greifbar wird eine deutsche New Economy allerdings erst mit der Einführung des Börsensegmentes Neuer Markt durch die Deutsche Börse AG im März 1997. Auf Abbildung 1 wird die zeitliche Entwicklung der

Internet-Ökonomie dargestellt. Da das Internet als Basisinnovation die treibende Kraft der New Economy ist, wird hiermit deren Verlauf beschrieben.

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Abbildung 1: Zeitliche Entwicklung der Internet-Ökonomie

Quelle: Gartner Group (1999), entnommen aus Deinlein, Joachim (2003), Seite 34.

Seit 1995 versucht die Gartner Group durch so genannte Hype Cycles den typischerweise bei der Einführung von neuen Technologien auftretenden Hype bzw. Überenthusiasmus zu beschreiben. Im Herbst 1999 entwickelte Alex Drobik den oben abgebildeten E-Business[9] Hype Cycle, laut dem fünf Entwicklungsstufen durchlaufen werden:[10] „ Technology Trigger “ zu Deutsch Technologieauslöser:

Der Durchbruch einer neuen Idee oder Technologie, die Produkteinführung oder ein anderes Event - hier die Möglichkeit der kommerziellen Nutzung des Internets - wird von Unternehmen und Analysten stark gepriesen. Presse und Medien wirken massiv unterstützend und generieren durch ihre Öffentlichkeitsarbeit Aufmerksamkeit.

„Peak of Inflatet Expectations “ zu Deutsch Höhepunkt der übertriebenen Erwartungen:

Auf positiven Prognosen aufbauend kommt es zur Entwicklung zahlreicher neuer Geschäftsmodelle und Start-up[11] Unternehmensgründungen. Im Zeitraum von 1993 bis zum Höhepunkt des Internet-Ökonomie-Hypes im Frühjahr 2000 gab es in Deutschland rund 15.000 Neugründungen so genannter Internet-Start-Ups.[12] Die Phase ist geprägt von Überenthusiasmus und unrealistischen Erwartungen. In dieser Entwicklungsstufe festigten sich die heute als Mythen der New Economy bezeichneten Vorstellungen (vgl. 5. Entmythisierung der New Economy).

„ Trough of Disillusionment “ zu Deutsch Talsohle der Ernüchterung:

Die Technologie kann die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Die ersten Geschäftsmodelle scheitern. Am 15. September 2000 meldete mit dem Telekomunternehmen Gigabell das erste am Neuen Markt gelistete Unternehmen Insolvenz an.[13] Es kommt zu einer Umkehrung der übertriebenen positiven Entwicklung in eine starke - auch übertriebene - Abwärtsbewegung.

In Deutschland wurde diese Abwärtsbewegung durch einen massiven Kursverfall an der Wachstumsbörse Neuer Markt und etlichen Insolvenzen deutlich.

„Slope of Enlightenment“ zu Deutsch Allmähliche „Aufklärung“:

Erst nach einer Konsolidierung kommt es zur realistischen Einschätzung von Chancen und Möglichkeiten der neuen Technologie. Verdienstmöglichkeiten und praktische Anwendbarkeit werden von einigen Unternehmen erkannt. Von der Presse wird das Thema nicht mehr forciert.

„Plateau of Productivity“ zu Deutsch Rentabilitätserfüllungen:

Die Technologie wächst stabil und wird weiterentwickelt. Unternehmen können im Internet­Business produktiv arbeiten. Der Nutzen der neuen Technologie wird in großer Breite akzeptiert und es kommt zu einer normalen, routinemäßigen Anwendung von Internettechnologien (vgl. 6. Fazit und Ausblick).

Eine ganz ähnliche Entwicklung zeigt der Verlauf der entsprechenden Börsenindizes.

3. New Economy und Börse

Wie eingangs erwähnt spielt die Börse als Kapitalversorger im Zusammenhang mit der Neuen Ökonomie eine besondere Rolle. Die National Association of Securities Dealers Automated Quotation (Nasdaq) gilt als Vorbild für den Frankfurter Neuen Markt, als Inbegriff des Börsenbooms und der New Economy. An der 1971 gegründeten US-Amerikanischen Börse sind primär Wachstums- und Hochtechnologieunternehmen notiert.[14] In dieser Arbeit liegt der Fokus auf dem deutschen Börsensegment für Wachstums- und Technologiewerte. Der Neue Markt wurde am 10.03.1997 eingeführt und „repräsentiert die ,new economy’ Europas“[15]. Vor allem für junge Unternehmen sollte über die Börse Kapitalbeschaffung alternativ zum aus Risikogründen oft verwehrten Bankkredit möglich sein. Für Wagniskapitalgeber bot das Segment eine gewinnbringende Ausstiegsmöglichkeit aus Risikobeteiligungen.[16]

Die Kursentwicklung der am Neuen Markt notierten Unternehmen wurde in zwei Neuer­Markt-Indizes (Nemax) abgebildet: im Nemax-All-Share, dem Gesamtindex, und im Nemax 50, dem Index mit den 50 größten Werten des Neuen Marktes. Auf Abbildung 2 wird der enge Zusammenhang zwischen dem Verlauf des E-Business Hype Cycles und der Kursentwicklung der Unternehmen an der Börse deutlich.

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Abbildung 2: Entwicklung des Nemax von 1997 bis 2002

Quelle: Theilmeier, Andreas (2002), Grafik (Internetquelle).

Die New Economy ist in Hinblick auf die Kapitalversorgung strukturell stärker abhängig von Aktienbörsen als es Unternehmen der Old Economy sind. Der Einfluss auf die Börsendynamik ist daher auch erheblich intensiver. Auf- und Abschwünge werden bis hin zur Krise verstärkt. Spekulationen auf künftige Gewinne wirken sich anheizend auf die Kursentwicklung aus.

Alan Greenspan bezeichnet solch einen Spekulationswahn als irrationalen Überschwang.[17] Ökonomisch rationales Handeln verliert an Bedeutung und psychologische Einflüsse gewinnen mangels sicherer Daten und Herdentrieb die Oberhand. Ohne Psychologie kann das hektische Börsenverhalten und die spekulative Übertreibung, bei der selbst negative Ergebnis- und Cash-Flow-Werte und Prognosen toleriert werden, nicht erklärt werden.[18] Als Indikator für die Stimmung an der Börse soll neben der Kursentwicklung auch die Entwicklung der Börsenzu- und abgänge betrachtet werden. Um Aufschluss über den Nachfrageüberhang zu gewinnen wird betrachtet, um wie viel die Erstnotiz den Emissionspreis übersteigt. Die in den nächsten Abschnitten verwendeten Zahlen können anhand von Tabelle 1 und Abbildung 3 im Anhang nachvollzogen werden.

Im Jahr 1997 startet der Neue Markt mit der Listung von zwei Unternehmen aus dem Bereich Telekommunikation und IT-Services. Der Jahresverlauf bringt 15 weitere Börsengänge von Software-, Technologie- und IT-Service-Anbietern mit sich.[19] In 1998 gehen 46 weitere Unternehmen an den Neuen Markt. Auch das Unternehmen Brokat Infosystems AG hat hier sein Börsendebüt. Mit einer Erstnotiz von 33% über dem Emissionspreis startet das Unternehmen im Vergleich zu späteren Börsengängen mit hohen Zeichnungsgewinnen eher gediegen. Bis in das Jahr 1999 hinein gehen vor allem Medien- und Entertainmentunternehmen an die Risikokapitalbörse.[20] Im ersten Quartal 1999 übersteigen die Erstnotizen an der Börse den Emissionspreis im Durchschnitt um 225%. Bei Börsengängen wie dem der Intertainment AG und der Endemann!! Internet AG übersteigt die Erstnotiz den Emissionspreis sogar um das Vierfache. Im Jahresdurchschnitt übersteigt die Erstnotiz den Emissionspreis um 151%. Im ersten Halbjahr des gleichen Jahres stehen 63 Neuen Markt­Zugängen auch zwei Abgänge - Wechsel in den geregelten Markt - gegenüber. Im zweiten Halbjahr sind es 77 Zugänge. Bis Anfang 2000 gehen vor allem Internet-Firmen aus dem B2C- und B2B-Bereich an die Börse.[21] Im ersten Halbjahr des Jahres 2000 sind 82 Neuzugänge zu verzeichnen. Darunter befindet sich das Unternehmen OnVista AG. Der erste Börsenpreis liegt 295% über dem Emissionskurs.

In diesen Zeitraum fällt auch das Allzeithoch des Nemax All Share Index mit 8546,19 Punkten am 10. März 2000 und das des Nemax 50 mit 9665,81 Zählern am selben Tag. Die Marktkapitalisierung der 229 im Nemax All Share Index gelisteten Unternehmen beträgt 234 Milliarden EUR.[22]

Kurz darauf beginnt die Talfahrt des Neuen Marktes. Der Fakt, dass immer mehr Unternehmen vor dem Börsengang getroffene Prognosen nicht einhalten können und erste Insolvenzen schwächen das Anlegervertrauen. Die Aktienkurse fallen und die Neuzugänge gehen zurück. Im zweiten Halbjahr 2000 sind neben 3 Abgängen nur noch 56 Neuzugänge zu verzeichnen. Ende des Jahres 2000 sind 339 Firmen mit einem Börsenwert von 121 Milliarden EUR am Neuen Markt gelistet.[23]

Die Vielzahl an Insolvenzen von internetbasierten Geschäftsmodellen schlägt sich immer deutlicher in der Kursentwicklung und Abgängen nieder. Den 13 Abgängen im ersten Halbjahr 2001 stehen nur zehn Börsenzugänge von vorrangig Biotechnologie- und Healthcare- Unternehmen gegenüber.[24] Selbst neu eingeführte Regeln am Neuen Markt, die Transparenz fördern und das Vertrauen der Anleger wiedergewinnen sollten, bewirken wenig. Am 3. April 2001 stürzt der Nemax 50 im freien Fall unter die Marke von 1.300 Punkten.[25] Im Vergleich zum Allzeithoch ist das ein Verlust von mehr als 640%. Im zweiten Halbjahr gibt es neben zwei Zugängen 19 Abgänge. Ende des Jahres sind noch 327 Firmen mit einer Marktkapitalisierung von lediglich 49,93 Milliarden EUR gelistet.[26]

2002 ist geprägt durch 82 weitere Abgänge - Delistings und freiwillige Wechsel in den geregelten Markt. Nur ein Unternehmen wagt den Gang an die Börse: der Hamburger Windenergiespezialist Repower Systems. Es ist die letzte Neuemission am Neuen Markt. Der Nemax 50 fällt am 24. September 2002 auf sein Allzeittief bei 325,45 Punkten, der Nemax- All-Share notiert bei 375,13 Zählern.[27] Das Jahr klingt mit Festnahmen, Gerichtsverfahren und Verurteilungen gegen Gründer wegen Betrugs, Insiderhandels, Kursmanipulationen und Insolvenzverschleppung aus. Der Firmengründer der Comroad AG, Bodo Schnabel, wird wegen fingierter Umsatzzahlen zu sieben Jahren Haft verurteilt. Die Deutsche Börse kündigt im September an, das Segment bis zum Dezember 2003 zu schließen.[28]

Am sechsten Geburtstag des inzwischen zum Segment für Zocker degradierten Neuen Marktes ist die Stimmung schlecht. Die Handelsumsätze sind äußerst gering. Der 21. März 2003 ist schließlich der letzte Handelstag des Neuen Marktes. Am 5. Juni wird das Segment rund sechs Monate früher als geplant geschlossen.[29]

Im Nachfolgeindex TecDax sind noch einige Vertreter des Neuen Markts gelistet. Medienaktien - im Nemax 50 hielten diese noch 15% - sind völlig verschwunden und teilweise in den S-Dax geschoben worden. Die Qualität der gelisteten Unternehmen hat sich jedoch deutlich verbessert. In 2000 schrieben etwa drei Viertel der im Neuen Markt gelisteten Gesellschaften Verluste oder der Gewinn lag minimal über der Nulllinie. Für 2005 prognostizieren Analysten nur für 6 der 30 TecDax-Unternehmen ein negatives Ergebnis je Aktie.[30]

4. Unternehmensanalyse

Für die Unternehmensanalyse werden zwei Vertreter der Neuen Ökonomie betrachtet. Um eine möglichst gute Vergleichbarkeit zu erzeugen, wurde auf ähnliche Rahmenbedingungen geachtet. Die Vertreter des Neuen Marktes sind im Nemax 50 und im Nemax-All-Share gelistet und beide wurden durch die Deutsche Börse über den Umsatzschwerpunkt der Branche Internet zugeordnet. Untersucht werden GuV sowie Bilanzstruktur, Management, Finanzierung und Geschäftsmodell. Begonnen wird mit der Betrachtung des Unternehmens, welches gescheitert ist.

4.1 Gescheiterter Vertreter der New Economy: Brokat Infosystems AG

Der Beginn der Geschichte Brokats gleicht der vieler New Economy Firmen: fünf Studenten träumen Anfang der 90er Jahre von der Selbstständigkeit. Im Jahr 1994 gründen sie in Böblingen die Brokat Informationssysteme GmbH. Das Gründungskapital beträgt mit 50.000 DM gerade soviel, wie gesetzlich vorgeschrieben ist. Mit der Software „Twister“ - einer e- Service-Plattform für Banken und Finanzdienstleister - als Schlüsselprodukt gelingt es Brokat schnell, erste Kunden zu gewinnen und den Umsatz innerhalb von 2 Jahren auf eineinhalb Millionen Euro zu steigern. Finanziert mit Wagniskapital werden Niederlassungen in London, Singapur und Zürich eröffnet. Expansion und das Etablieren des Brokat-Hauptproduktes Twister als weltweiten Standard für E-Service-Lösungen stehen vor langsamem und solidem Wachstum an erster Stelle.[31]

Nachdem im März bzw. April des Jahres 1998 die Umwandlung in eine AG vollzogen wurde, geht Brokat im September an die Börse - genauer gesagt an den Neuen Markt. Der Emissionspreis von 64 DM (32,72 EUR) pro Inhaber-Stammaktie brachte Eigenkapital von rund 40 Millionen DM ins Unternehmen. Beflügelt vom Hype um die New Economy und den Visionen des Vorstandes steigt der Aktienkurs im Jahr 1998 auf 132,94 EUR.[32]

Brokat spaltet sich in zwei Lager. Die Techniker um den Entwicklungschef Schlumpberger setzen auf die erfolgreiche Finanzsoftware. Vorstandsvorsitzender Röver will einen eigenen Softwarestandard etablieren und Entwicklungen im Mobile Commerce vorantreiben. Die Differenzen gehen soweit, dass Ende 1998 vier Top-Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und ein eigenes Unternehmen gründen. Weitere wichtige Mitarbeiter folgen.

Es gelingt zwar, Planumsatzzahlen zu erfüllen, jedoch wachsen die Verluste immer stärker und überproportional. Schuld daran sind vor allem teure Akquisitionen, deren Erfolg fraglich ist. So wurde im Frühjahr 1999 das Leipziger Softwareunternehmen ME Technology für 130 Millionen EUR erworben, obwohl nur 3 Millionen EUR umgesetzt werden. Im Juni 2000 folgen dann zwei US-Softwarefirmen. Beide erzielen, genau wie Brokat selbst, keine Gewinne. Die Firma Gemstone setzte zum damaligen Zeitpunkt 24 Millionen Dollar um und wies einen Verlust von 5 Millionen Dollar aus. Brokat zahlt 271 Millionen Dollar. Der zweite Zukauf, die Firma Blaze, wies bei 18 Millionen Dollar Umsatz sogar 26 Millionen Dollar Verlust aus. Der Kaufpreis beträgt hier 560 Millionen Dollar. Die Integration in den Konzern misslingt und so werden die Firmen im August 2001 für gerade mal 3 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises, also rund 22 Millionen Dollar, wieder veräußert.

Im Jahr 2001 erfolgen dann hilflose Rettungsversuche: Ein 15-Millionen-Sparprogramm und Gehaltsverzicht kommen zu spät. Auch das als Sanierer eingesetzte Aufsichtsratsmitglied Dirk Pfeil kann keine Einigung mit den Gläubigern erzielen. Die Aktie fällt unter einen Euro und wird mit der Analysteneinschätzung „Kursziel Null Euro“ im negativen Sinne berühmt. Am 23. November 2001 wird der Insolvenzantrag eingereicht. Das negative Eigenkapital beträgt mittlerweile rund 51 Millionen EUR. Reste der Firma werden durch die Münchner Softwarehersteller Datadesign für ein paar Millionen übernommen.[33]

Die in den folgenden Informationen verarbeiteten Zahlen können anhand von Tabelle 2 im Anhang nachvollzogen werden.

Geschäftsmodell:

Brokat entwickelte und vermarktete Softwareprodukte für elektronische Dienstleistungen. Die Software diente als Schnittstelle zwischen herkömmlichen Informationsverarbeitungssystemen von Unternehmen und elektronischen Vertriebskanälen wie Internet und Mobilfunk. Vorwiegend nutzten Banken, Versicherungen und Telekommunikationsanbieter die Dienste von Brokat.[34]

Markt- und Wettbewerbsstruktur:

Brokat agierte in einem wachsenden Markt mit steigender Nachfrage. In Deutschland wurde das Unternehmen im Jahr 2000 mit einem Marktanteil von 76% als führender Anbieter von Standardsoftware-Lösungen für Internet-Banking beschrieben. Im Folgejahr gilt Brokat bereits als einer der weltweit führenden Software-Anbieter für anwenderzentrierte E-Business.[35] Gründer und Mitarbeiter:

Das Gründerteam Stefan Röver, Michael Janssen, Boris Anderer, Achim Schlumpberger und Michael Schumacher ist zum Gründungszeitpunkt im Durchschnitt 31 Jahre alt. Stefan Röver, späterer Vorstandsvorsitzender der AG und treibende Kraft im Unternehmen, brach für die Firmengründung sein Rechtswissenschafts- und Betriebswirtschafts-Studium ab.[36] Er gilt als Verkaufstalent und Visionär. Im Jahr 1999 erhält er die Auszeichnung „Entrepreneur[37] des Jahres“. Die Zahl der Mitarbeiter wächst kontinuierlich. Auf Konzernebene arbeiten im Jahr 2000 im Durchschnitt 973 größtenteils hoch qualifizierte Mitarbeiter. Allerdings ist das Klima unter den Gründungsmitgliedern durch den Übereifer Rövers angespannt.

Organisation:

Die Unternehmensorganisation hielt mit der raschen Expansion nicht Schritt und befand sich zum Zeitpunkt der großen US-Akquisitionen noch auf dem Niveau einer kleinen Garagenfirma. So waren für das Rechnungswesen „eine Hand voll Mitarbeiter“[38] in der Stuttgarter Firmenzentrale zuständig.

Bilanzierung:

Die Untersuchung von GuV und Bilanz erfolgt auf AG-Ebene. Die Bilanz wurde nach den Vorschriften des HGB erstellt, die GuV nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert. Erlösstruktur:

Die Haupterlösquelle stellt die Lizenzvergabe für die Softwareprodukte dar. Im Geschäftsjahr des Börsengangs 1998/99 wurden 41% des Umsatzes durch Lizenzerlöse erwirtschaftet. Daneben gehören Beratungsleistungen und Handelswaren zu wichtigen Erlösquellen, die jeweils 23-26% des Umsatzes beitragen. Im Jahr 2000 werden dann 49% (im Vorjahr waren es noch 45,3%) des Umsatzes durch Lizenzerlöse erwirtschaftet. Daneben sind Beratungsleistungen mit 32% als indirekte Erlösquelle weiterhin bedeutsam. Der durch Handelswaren generierte Umsatz ist allerdings mit knapp 6% (im Vorjahr waren es noch 9%) stark zurückgegangen. Die Umsätze stiegen kontinuierlich und wuchsen von 2,7 Millionen DM im ersten Geschäftsjahr (1995/96) auf bis zu 91,6 Millionen DM im Geschäftsjahr vor der Insolvenz an.[39] Allerdings blieb nur im Jahr 1995/96 ein Jahresüberschuss von 50.000 DM übrig. In den Folgejahren erwirtschaftete Brokat immer einen Jahresfehlbetrag. Der wuchs bis auf einen Verlust von 295 Millionen DM im Jahr 2000 an. Demgegenüber stehen Umsätze von lediglich 92 Millionen DM.

Kostenstruktur:

Neben den vermeintlich zu geringen Erlösen sind an dieser Entwicklung vor allem die Kosten beteiligt. Die genaue Struktur der Kosten geht aus der in den vorliegenden Unterlagen grob dargestellten GuV nicht hervor. Große Kostenblöcke sind aber die Akquisitionen, Luxusgüter wie die 1999 erworbene Cessna und luxuriöse Betriebsausflüge auf Oldtimer-Schiffen oder in eines der teuersten Hotels auf den Bahamas. Die Situation spitzt sich zu: Im Spätherbst 2000 nach dem Zusammenbruch der Internet-Wirtschaft bringen viele Brokat-Ableger nahezu keine Umsätze mehr. Die Kosten von Millionenbeträgen bestehen aber weiterhin jeden Monat. Die 2000 emittierte Anleihe belastet durch enormen Zinsaufwand.[40] Finanzierungsstruktur:

Wie der Großteil der New Economy-Unternehmen verfügte Brokat über eine hohe Eigenmittelausstattung. Waren es im Jahr 1997/98 (also vor dem Börsengang) noch 16,7%, so wurde 1998/99 eine Eigenkapitalquote von 90,6% ausgewiesen. Diese sank durch erwirtschaftete Verluste u.a. im Folgejahr auf 76,6% ab. Um die Liquidität - die Liquidität ersten Grades sank auf 0,41% im Jahr 1999 - auch nach dem Verbrauch der durch den Börsengang eingenommenen Gelder weiterhin zu gewährleisten, wurde im März 2000 eine 125 Millionen EUR umfassende Anleihe zu einem Zinssatz von 11,5% begeben. Das starre Regelwerk und der große Einfluss, den die Geldgeber ausüben konnten, schränkte Brokat in seiner Handlungsfähigkeit stark ein.

Schlechte Managemententscheidungen, die vor allem durch den Vorstandsvorsitzenden Stefan Röver getroffen und forciert wurden, machten aus dem einstigen Aushängeschild des Neuen Marktes einen der größten Kapitalvernichter. Rettungsmaßnahmen und Kosteneinsparungsversuche sind deutlich zu spät unternommen worden. Das Unternehmen hätte sich rechtzeitig, nämlich im Frühjahr 2000 konsolidieren und auf das Kerngeschäft im Bereich Finanzsoftware konzentrieren sollen. Eine weitere Alternative zur Begebung der Hochzinsanleihe wäre der Verkauf der Firma gewesen. Zum damaligen Zeitpunkt galt Brokat noch als gutes Investment.[41] Die Anleihe jedoch führte zu enormen Belastungen und Überschuldung. Die geringe Bereitschaft der Gläubiger, Rettungsversuche des Unternehmens durch Zahlungsaufschub zu unterstützen, führte letztendlich zur Insolvenz.

4.2 Überlebender Vertreter der New Economy: OnVista AG

Die OnVista.de Finanzanalyse GmbH & Co. KG wird von den drei späteren Vorstandsmitgliedern im Mai 1998 in St. Augustin gegründet. Im September des Jahres geht das Finanzportal www.onvista.de online. Anleger, die sich für Optionsscheine interessieren, sollten hier schnell, aktuell und umfassend informiert werden. Mit der Umwandlung in die OnVista AG im November 1999 wird der Weg an die Börse geebnet. Im Februar des Folgejahres folgt der Börsengang zu einem Zeitpunkt, an dem die Börseneuphorie noch ungebrochen ist.[42] Dem Unternehmen fließen durch den Gang an den Neuen Markt mit einem Emissionspreis von 22 EUR pro Inhaber-Stammaktie rund 41 Millionen EUR zu.

Finanzmittel, die dem Wachstumskonzept der nächsten Jahre dienen und die Internationalisierung vorantreiben sollen.[43] Neben einer Steigerung der User-Zahlen im Inland sollten in ausgewählten europäischen Ländern Lizenzkunden gewonnen, sowie reichweitenstarke Websites etabliert werden. Im zweiten Halbjahr 2000 wird mit der Gründung von Auslandstochtergesellschaften in Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien begonnen. Die Expansion wird aus eigener Kraft geschehen und deren Geschwindigkeit an die Finanzierbarkeit aus dem laufenden Geschäft angepasst.[44] Die Rezession nach dem Börsenboom ging auch an OnVista nicht spurlos vorbei: Im Jahr 2001 konnten Prognosen nicht eingehalten werden. Es wurde sogar ein Verlust von 9,2 Millionen EUR produziert. Vor allem die ausbleibende Nachfrage von Lizenz- und Werbekunden und Wertberichtigungen auf Unternehmensbeteiligungen in Höhe von mehr als 7 Millionen EUR sind hierfür ursächlich. Um das Hauptziel - die Rückkehr in die Gewinnzone - zu erreichen, wurden interne Kosteneinsparungen durchgeführt und das Internationalisierungstempo gedrosselt. Neben dem Rückzug aus Entwicklungsprojekten musste im Jahr 2001 einigen Mitarbeitern betriebsbedingt gekündigt werden.[45]

Im September des Jahres 2002 findet eine Umstrukturierung im Unternehmen statt. Die operativen Geschäftsfelder werden in eigenständige GmbHs ausgegliedert[46] Das Folgejahr ist geprägt durch die Fusion der OnVista Technologies GmbH mit der Frankfurter IS Innovative Software AG zu Europas Marktführer für Finanzmarkt-Informations-Systeme auf Basis von Internet-Technologie. Die OnVista AG hält eine 36%-Beteiligung an dem unter dem Namen IS.Teledata AG firmierenden Unternehmen. Parallel legt das Gründungsmitglied Stephan Schubert sein Vorstandsamt nieder, um sich auf seine neue Aufgabe als IT-Vorstand der IS.Teledata AG zu konzentrieren.[47] Im Geschäftsfeld Media wird ein Gesundheitsportal erworben und ausgebaut. Die Kernkompetenz OnVista Medias, nämlich die Darstellung und Vermarktung von Inhalten im Internet, kommt nun in einem weiteren Themenfeld zur Anwendung und erschließt in einem neuen Wachstumsmarkt alternative Ertragsquellen.[48] Im Geschäftsjahr 2005 wird sich OnVista von der Beteiligung an der IS.Teledata AG trennen. Die Umwandlung des defizitären Geschäftsfeld Technologies in eine profitable Beteiligung durch die Fusion ist zwar geglückt, doch kann keine Kontrollmehrheit und somit keine Konsolidierung erreicht werden. OnVista möchte sich in Zukunft verstärkt auf die Internet­aktivitäten fokussieren. Heute umfasst das Online-Angebot neben Kursen und Charts auch Bilanzen und Profile von ca. 1600 Unternehmen. Die aktuellste Neuerung ist eine eigene Rubrik zu Futures.[49]

Die in den folgenden Informationen verarbeiteten Zahlen können anhand von Tabelle 3 im Anhang nachvollzogen werden.

Geschäftsmodell:

OnVista bietet Finanzinformationen online, die von Werbung gedeckt und teils in Lizenz an Finanzdienstleister oder Finanzmedien vergeben werden. Die Tätigkeitsgebiete sind die Entwicklung, Umsetzung und Vermarktung von Internet-Dienstleistungen im Finanzsektor, insbesondere die von Analyseinstrumenten und Datenbanken. Das Herzstück von OnVista ist eine umfangreiche Finanzdatenbank durch welche Daten aggregiert, verknüpft und über verschiedene Medien ausgegeben und vermarktet werden können. Neben Banken gehören Finanzmedienunternehmen zu den Hauptabnehmern.[50]

Markt- und Wettbewerbsstruktur:

OnVista ist einer der führenden unabhängigen Anbieter von hochwertigen Finanzinformationen und gilt als Nischenanbieter. Durch die technische Infrastruktur, die selbst erstellte Datenbank, eigenentwickelte Software, das Mitarbeiter-Know-how und gefestigte Kundenbeziehungen sind hohe Markteintrittsbarrieren für potentielle neue Wettbewerber entstanden. Kontinuierliche Innovationen untermauern diese Positionierung.[51] Durch das Gesundheitsportal kann OnVista parallel von einem weiteren Wachstumsmarkt profitieren und verringert seine Abhängigkeit von den Märkten des Finanzumfeldes.

Gründer und Mitarbeiter:

Die drei Gründer sind im Jahr der Gründung durchschnittlich 34 Jahre alt. Fritz Oidtmann, Stephan Schubert und Michael W. Schwetje können Studienabschlüsse in BWL bzw. VWL vorweisen und haben vor der Unternehmensgründung bereits im Berufsleben Erfahrungen sammeln können. Schubert übte bereits Tätigkeiten als Unternehmensberater aus, Schwetje sammelte Erfahrungen im Investment-Banking und in leitenden Tätigkeiten und Oidtmann war bereits 12 Jahre lang als Unternehmensberater tätig.[52] Die Mitarbeiter gelten als sehr engagiert, begeisterungsfähig und kreativ. Besonders wichtig ist das unternehmerische Denken der Mitarbeiter. Dieses wird durch Aktienoptionsprogramme gefördert.[53] Organisation:

Seit der Umstrukturierung ist der OnVista Konzern nach Geschäftsfeldern organisiert. Die OnVista AG hat eine reine Holding-Funktion. Ihr untergeordnet wird das originäre Geschäft in der OnVista Media GmbH, der Ligatus GmbH und der IS.Teledata AG organisiert.[54] Die Firmenleitung legt durchgehend Wert auf aktives Wachstumsmanagement, die Anpassung der organisatorischen Strukturen - im Jahr 2000 wurde beispielsweise eine zweite Führungsebene eingeführt - und interne Kommunikation.

[...]


[1] Dr. Oliver Hermes ist Geschäftsführer der Baader Hermes / Y&R.

[2] Wippermann, Peter / Trendbüro (2001), Seite 151.

[3] Vgl. Gabler Verlag (Hrsg.) (2000), Seite 1018.

[4] Vgl. Bayrhuber, Horst und Kull, Ulrich (Hrsg.) (1998), Seite 384.

[5] Vgl. Hickel, Rudolf (2001), Seite 31.

[6] Vgl. Moldenhauer, Ralf (2004), Seite 69.

[7] Vgl. Computer Industry Almanac Inc. (Hrsg.) (2004), 1. Absatz (Internetquelle).

[8] Vgl. Computer Industry Almanac Ins. (Hrsg.) (1998), Tabelle (Internetquelle).

[9] Gemeint sind alle Formen von elektronischen Geschäftsprozessen, insbesondere alle Unternehmen, deren Geschäft auf dem Internet basiert. Vgl. Wippermann, Peter / Trendbüro (Hrsg.) (2001), Seite 34.

[10] Vgl. Gartner, Inc. (2005), What are the 5 phases of a Hype Cycle? (Internetquelle).

[11] Start-ups sind neu gegründete Unternehmen, dessen Zukunft hoffnungsvoll, aber eher ungewiss ist. Vgl. Wippermann, Peter / Trendbüro (Hrsg.) (2001), Seite 141 f.

[12] Vgl. Deinlein, Joachim (2003), Seite 35.

[13] Vgl. Frentz, Clemens von (2003b), 5. Absatz (Internetquelle).

[14] Vgl. Wippermann, Peter / Trendbüro (Hrsg.) (2001), Seite 135.

[15] Plötz, Werner (Hrsg.) (2001), Seite 6.

[16] Vgl. Mühlhaus, Axel und Knop, Sönke (2001), Seite 38 f.

[17] Vgl. Hirt, Walter (2005), 4. Absatz (Internetquelle).

[18] Vgl. Hickel, Rudolf (2001), Seite 164 f.

[19] Vgl. Plötz, Werner (Hrsg.), Seite 6.

[20] Vgl. Ebenda, Seite 6 f.

[21] Vgl. Ebenda, Seite 7.

[22] Vgl. Frentz, Clemens von (2003a), Absatz 10. März 2000 (Internetquelle).

[23] Vgl. Frentz, Clemens von (2003b), Absatz 2000 (Internetquelle).

[24] Vgl. Plötz, Werner (Hrsg.) (2001), Seite 1.

[25] Vgl. Frentz, Clemens von (2003b), Absatz 3. April 2001 (Internetquelle).

[26] Vgl. Frentz, Clemens von (2003c), 8. Absatz (Internetquelle).

[27] Vgl. Frentz, Clemens von (2003d), Absatz 24. September 2002 (Internetquelle).

[28] Vgl. Ebenda, 2. Absatz ff (Internetquelle).

[29] Vgl. Frentz, Clemens von (2003e), Absatz 2. Juni 2003 (Internetquelle).

[30] Vgl. Schroth, Patrick und Schuster, Daniel (2005).

[31] Vgl. Schmalholz, Claus G. et al (2002), Seite 40 ff.

[32] Vgl. Verlag Hoppenstedt GmbH (Hrsg.) (1999b), Seite 177.

[33] Vgl. Schmalholz, Claus G. et al (2002), Seite 44 ff.

[34] Vgl. Plötz, Werner, Seite 146.

[35] Vgl. Verlag Hoppenstedt GmbH (Hrsg.) (2001b), Seite 1473.

[36] Vgl. Schmalholz, Claus G. et al (2002), Seite 42.

[37] Als Entrepreneur gelten Jungunternehmer, die mit viel Fantasie, guten Ideen und unermüdlichem Arbeitseinsatz neue Unternehmen gründen. Vgl. Wippermann, Peter / Trendbüro (Hrsg.) (2001), Seite 73.

[38] Vgl. Schmalholz, Claus G. et al (2002), Seite 46.

[39] Vgl. Verlag Hoppenstedt GmbH (2001b), Seite 1473.

[40] Vgl. Schmalholz, Claus G. et al (2002), Seite 44 ff.

[41] Vgl. Schmalholz, Claus G. et al (2002), Seite 49.

[42] Vgl. OnVista Gruppe (Hrsg.) (2005b), Absatz 1998 ff (Internetquelle).

[43] Vgl. OnVista Gruppe (Hrsg.) (2005d), Seite 12 f (Internetquelle).

[44] Vgl. Ebenda, Seite 8 f (Internetquelle).

[45] Vgl. OnVista Gruppe (Hrsg.) (2005e), Seite 8 ff (Internetquelle).

[46] Vgl. OnVista Gruppe (Hrsg.) (2005f), Seite 4 (Internetquelle).

[47] Vgl. OnVista Gruppe (Hrsg.) (2005g), Seite 7 (Internetquelle).

[48] Vgl. Ebenda, Seite 22 f (Internetquelle).

[49] Vgl. OnVista Gruppe (Hrsg.) (2005i), Seite 10 f (Internetquelle).

[50] Vgl. Plötz, Werner, Seite 430 und Verlag Hoppenstedt GmbH (Hrsg.) (2000b), Seite 728.

[51] Vgl. OnVista Gruppe (Hrsg.) (2005d), Seite 21 f (Internetquelle).

[52] Vgl. OnVista Gruppe (Hrsg.) (2005e), Seite 8 ff (Internetquelle).

[53] Vgl. OnVista Gruppe (Hrsg.) (2005d), Seite 10 f (Internetquelle).

[54] Vgl. OnVista Gruppe (Hrsg.) (2005j), Grafik (Internetquelle).

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten

Details

Titel
Survival of the fittest. Eine Analyse der Ursachen von Überleben und Scheitern der Vertreter der New Economy
Hochschule
Berufsakademie Berlin  (Fachbereich der Fachhochschule für Wirtschaft)
Note
1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
40
Katalognummer
V56550
ISBN (eBook)
9783638512039
ISBN (Buch)
9783656530930
Dateigröße
1194 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Survival, Eine, Analyse, Ursachen, Scheitern, Vertreter, Economy
Arbeit zitieren
Sandra Lindemann (Autor), 2005, Survival of the fittest. Eine Analyse der Ursachen von Überleben und Scheitern der Vertreter der New Economy, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56550

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