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Kapitalanlagestrategien der Pensionsfonds in Deutschland - Theorie und Empirie -

Titre: Kapitalanlagestrategien der Pensionsfonds in Deutschland - Theorie und Empirie -

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 57 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Thomas Witt (Auteur)

Gestion d'entreprise - Investissement et Financement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Pensionsfonds wurde durch das AVmG vom Gesetzgeber als fünfter Durchführungsweg eingeführt, um der betrieblichen Altersversorgung neue Perspektiven zu eröffnen. Pensionsfonds sind gem. § 112 Abs. 1 VAG rechtsfähige Versorgungseinrichtungen, die im Wege des Kapitaldeckungsverfahrens Leistungen der betrieblichen Altersversorgung für einen oder mehrere Arbeitgeber zugunsten von Arbeitnehmern erbringen. Der Pensionsfonds darf die Höhe der Leistungen oder die Höhe der dafür zu entrichtenden Beiträge nicht für alle vorhergesehenen Leistungsfälle durch versicherungsförmige Garantien zusagen. Des Weiteren muss dem Arbeitnehmer ein eigener Anspruch auf Leistung aus dem Pensionsfonds in Form einer lebenslangen Zahlung eingeräumt werden (vgl. dazu Abbildung 1 und 2). Die gesetzliche Verankerung des „deutschen“ Pensionsfonds im VAG macht diesen im Vergleich zum angelsächsischen Pendant zu einer spezifisch nationalen Lösung, so dass dem Terminus Pensionsfonds global betrachtet keine einheitliche Bedeutung beigemessen werden kann. Ziel der vorliegenden Seminararbeit ist es, die Kapitalanlagestrategien der in Deutschland zugelassenen Pensionsfonds (vgl. Anhang 1) zu analysieren und darzustellen. Gerade vor dem Hintergrund eines bestehenden „Rentenchaos“, ist es unerlässlich Pensionsfonds und ihre Kapitalanlagestrategien dahingehend zu betrachten, ob sie geeignet sind, ein renditestarkes und zuverlässiges Altersvorsorgeinstrument darzustellen. Die vorliegende Seminararbeit ist in fünf Kapitel gegliedert. Im folgenden zweiten Kapitel werden die gesetzlichen Grundlagen der Kapitalanlagestrategien von Pensionsfonds in Deutschland dargestellt. In Kapitel drei werden wichtige theoretische Aspekte mit ihrem Einfluss auf die Kapitalanlagestrategie wie z.B. das Asset-Liability Management erläutert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Gesetzliche Grundlagen der Kapitalanlagestrategien von Pensionsfonds in Deutschland

2.1 Quantitative Restriktionen vs. Qualitative Restriktionen

2.2 Zulässige Anlageinstrumente und Anlagequoten eines Pensionsfonds

2.3 Deckungsrückstellungen eines Pensionsfonds

3. Theoretische Aspekte und Konzepte zu den Kapitalanlagestrategien der Pensionsfonds in Deutschland

3.1 Determinanten der Kapitalanlagestrategien

3.2 Asset Liability Management als Ausgangspunkt der Kapitalanlagestrategien

3.2.1 Begriffsbestimmung

3.2.2 Analyse der Liabilities eines Pensionsfonds

3.2.3 Asset Allocation

3.2.3.1 Begriffsbestimmung

3.2.3.2 Strategische Asset Allocation

3.2.3.3 Taktische Asset Allocation

4. Empirische Darstellung der Kapitalanlagestrategien der Pensionsfonds in Deutschland

4.1 Ausgangspunkt und Umfang der Untersuchung

4.2 Kapitalanlagestrategien des Metallrente Pensionsfonds

4.3 Kapitalanlagestrategien des DPAG Pensionsfonds

5. Schlussbetrachtung und kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen der Seminararbeit

Das primäre Ziel dieser Seminararbeit ist die Analyse und Darstellung der Kapitalanlagestrategien von in Deutschland zugelassenen Pensionsfonds. Dabei wird untersucht, ob Pensionsfonds aufgrund ihrer spezifischen gesetzlichen Rahmenbedingungen als renditestarke und zugleich zuverlässige Instrumente der betrieblichen Altersvorsorge geeignet sind, um das Langlebigkeitsrisiko sowie Kürzungen in der gesetzlichen Rente zu kompensieren.

  • Gesetzliche Rahmenbedingungen und qualitative Restriktionen für Pensionsfonds
  • Bedeutung des Asset-Liability-Managements für die Kapitalanlage
  • Unterscheidung zwischen strategischer und taktischer Asset Allocation
  • Praxisbeispiele der Kapitalanlagestrategien (Metallrente & DPAG Pensionsfonds)
  • Rolle von Lebenszyklusmodellen bei der Altersvorsorge

Auszug aus dem Buch

2.1 Quantitative Restriktionen vs. Qualitative Restriktionen

Waren bis dato die Kapitalanlagemöglichkeiten von Versicherungsgesellschaften in Deutschland zum Schutze der eher nicht gebildeten Investoren durch quantitative Restriktionen gekennzeichnet, kann durch die in Dezember 2001 eingeführten Regelungen zur Kapitalanlage von Pensionsfonds (§ 112 ff. VAG, PFKapAV) von einem Paradigmenwechsel hin zu qualitativen Restriktionen (Prudent Man Prinzip) gesprochen werden. Unter dem Prudent Man Prinzip werden klar definierte, qualitative Verhaltensregeln nach dem Grundsatz der Vorsicht verstanden (ähnlich dem Prinzip des ordentlichen Kaufmanns im HGB). Daraus resultiert die Verpflichtung des Pensionsfonds das Vorsorgevermögen auf verschiedene Assets zu verteilen. Durch die erhöhte Anzahl an Assets kann im Vergleich zur Einzelanlage das systematische Risiko des Portfolios minimiert werden (Diversifikationseffekt).

Der Pensionsfonds hat seine gesamten Vermögenswerte so anzulegen, dass eine möglichst hohe Sicherheit, Rentabilität und Liquidität bei gleichzeitiger Wahrung einer angemessenen Diversifikation erreicht wird. Weiter bedarf es der Einhaltung allgemeiner und besonderer Anlagegrundsätze, die durch ein qualifiziertes Anlagemanagement, Risikosteuerungsmaßnahmen, interne Kapitalanlagegrundsätze und eine perspektivische Anlagepolitik sicherzustellen sind.

Aus den o.g. kodifizierten Grundsätzen ist ersichtlich, dass der Pensionsfonds nur relativ wenig quantitative, jedoch mehrere qualitative Restriktionen in Bezug auf seine Kapitalanlagestrategie beachten muss (vgl. Kapitel 2.2). Gerade dadurch erwächst dem Pensionsfondsmanagement die Pflicht, in Eigeninitiative eine Kapitalanlagestrategie zu entwickeln, die den Forderungen qualitativer Restriktionen genügen muss. Folge dieser Forderung ist u.a. die Erfordernis der Etablierung und Durchführung eines Asset-Liability Managements (vgl. Kapitel 3.2).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Vorstellung des Pensionsfonds als fünfter Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung und Definition der Zielsetzung der Seminararbeit.

2. Gesetzliche Grundlagen der Kapitalanlagestrategien von Pensionsfonds in Deutschland: Erläuterung der qualitativen Restriktionen (Prudent Man Prinzip) sowie der spezifischen Anforderungen an Anlageinstrumente, Anlagequoten und Deckungsrückstellungen.

3. Theoretische Aspekte und Konzepte zu den Kapitalanlagestrategien der Pensionsfonds in Deutschland: Analyse der Determinanten von Anlagestrategien und Einführung in das Asset-Liability Management sowie die Asset Allocation.

4. Empirische Darstellung der Kapitalanlagestrategien der Pensionsfonds in Deutschland: Praxisnahe Untersuchung der Anlagestrategien anhand des Metallrente Pensionsfonds und des DPAG Pensionsfonds.

5. Schlussbetrachtung und kritische Würdigung: Kritische Einschätzung der Eignung von Pensionsfonds zur Alterssicherung unter Berücksichtigung von Kosten, Komplexität und unternehmerischen Vorteilen.

Schlüsselwörter

Pensionsfonds, Kapitalanlagestrategie, Betriebliche Altersversorgung, Asset-Liability Management, Asset Allocation, Prudent Man Prinzip, Deckungsrückstellung, Lebenszyklusmodell, Diversifikation, Risikomanagement, Rendite, Versicherung, Kapitalmarkt, Metallrente, DPAG.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit der Analyse der Kapitalanlagestrategien von Pensionsfonds in Deutschland, die als Instrumente der betrieblichen Altersversorgung dienen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die gesetzlichen Anforderungen, theoretische Anlagekonzepte, das Risikomanagement durch Asset-Liability Management sowie die empirische Untersuchung konkreter Anbieter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, ob Pensionsfonds aufgrund ihrer Anlagestrategien ein renditestarkes und zuverlässiges Instrument für die Altersvorsorge darstellen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein theoretischer Rahmen für Kapitalanlagen bei Pensionsfonds erarbeitet, der durch eine empirische Darstellung und Analyse der Strategien ausgewählter Pensionsfonds (Metallrente, DPAG) ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die gesetzlichen Grundlagen, die theoretischen Konzepte wie Asset Allocation und Asset-Liability Management sowie die spezifischen Umsetzungsstrategien bei den betrachteten Pensionsfonds.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Pensionsfonds, Asset-Liability Management, Asset Allocation, Prudent Man Prinzip und die betriebliche Altersversorgung.

Wie unterscheidet sich die Anlagestrategie bei jüngeren und älteren Kunden?

Jüngere Kunden profitieren von einer risikoreicheren, aktienorientierten Strategie zur Renditemaximierung, während sich die Strategie bei älteren Kunden zur Sicherung des Kapitals verstärkt auf sichere Anlageformen konzentriert.

Welche Rolle spielt das Asset-Liability Management in dieser Arbeit?

Es wird als entscheidender Prozess dargestellt, um die Vermögenswerte (Assets) optimal an die künftigen Leistungsverpflichtungen (Liabilities) anzupassen und somit das Risiko zu minimieren.

Was ist das Besondere am Life-Cycle-Modell bei Pensionsfonds?

Das Modell passt die Anlagestrategie dynamisch an das Alter des Versicherten an, indem das Risiko mit zunehmender Annäherung an das Renteneintrittsalter sukzessive reduziert wird.

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Résumé des informations

Titre
Kapitalanlagestrategien der Pensionsfonds in Deutschland - Theorie und Empirie -
Université
University of Applied Sciences Trier
Cours
Seminar: Internationale Finanzmärkte
Note
1,0
Auteur
Thomas Witt (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
57
N° de catalogue
V57499
ISBN (ebook)
9783638519519
ISBN (Livre)
9783656797074
Langue
allemand
mots-clé
Kapitalanlagestrategien Pensionsfonds Deutschland Theorie Empirie Seminar Internationale Finanzmärkte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Thomas Witt (Auteur), 2006, Kapitalanlagestrategien der Pensionsfonds in Deutschland - Theorie und Empirie - , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57499
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Extrait de  57  pages
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