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Risikoorientierte Analyse von Businessplänen

Title: Risikoorientierte Analyse von Businessplänen

Term Paper , 2003 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Susanne Sprener (Author), Trummer Stefan (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Ein Businessplan (Geschäftsplan) beschreibt im Detail ein langfristiges (3 - 5 Jahre Zeithorizont) unternehmerisches Gesamtkonzept für ein Geschäftsvorhaben, denn er sollte genau das wirtschaftliche Umfeld, die gesetzten Ziele und die aufzuwendenden Mittel erfassen. Er „stellt damit die zahlenorientierte Umsetzung der Strategie eines Unternehmens dar“. Ein Businessplan ist sowohl für die Unternehmensseite als auch für die potentiellen Kapitalgeber (z.B. Banken, Venture Capital Unternehmen) von größter Bedeutung. Dem Gründer gibt es die Möglichkeit, seine Geschäftsidee zu überdenken, mögliche Schwachstellen und Wissenslücken aufzudecken und/oder Alternativen zu entwickeln. Er legt die Unternehmensstrategie unter Berücksichtigung der Kernkompetenzen, Wettbewerbsvorteile und der langfristigen Erfolgssicherung innerhalb des Geschäftsfeldes fest. Für potentielle Kapitalgeber ist eine qualitative und quantitative Darstellung der Unternehmensstrategie für eine Kreditwürdigkeitsprüfung unerlässlich. (Siehe Anlage 1) damit eine kritische Überprüfung ermöglichen
Erfolgsbeurteilung: Erfolgsmaßstäbe sollen erstellt werden. Dazu zählen z.B. der Discounted-Free-Cash-Flow als Unternehmenswert oder die zu erwartende Ausfallswahrscheinlichkeit eines Kredites. Steuerung: Maßnahmen und Zwischenziele werden fixiert, wodurch Planabweichungen erkannt und rechtzeitig korrigiert werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. VORWORT

2. BUSINESSPLAN

A. ZIEL

B. AUFBAU EINES BUSINESSPLANS (SIEHE ANLAGE 2)

3. IDENTIFIZIERUNG VON RISIKEN EINES BUSINESSPLANS

4. RISIKOBEURTEILUNG

A. TRADITIONELLE STABILITÄTSANALYSE

B. SIMULTANE RISIKOBETRACHTUNG

C. RISIKOAGGREGATION ANHAND DES FALLBEISPIELS „STETTENER SERVICE GMBH“

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Notwendigkeit einer risikoorientierten Analyse von Businessplänen im Kontext wertorientierter Unternehmensführung aufzuzeigen. Dabei wird kritisch beleuchtet, warum klassische Kennzahlen bei Existenzgründungen zur Risikoidentifizierung oft nicht ausreichen und welche modernen Simulationsmethoden für eine fundierte Einschätzung notwendig sind.

  • Grundlagen und Aufbau eines Businessplans
  • Identifizierung von Risikopotenzialen bei Existenzgründungen
  • Grenzen traditioneller Stabilitätsanalysen
  • Anwendung der Monte-Carlo-Simulation zur Risikoaggregation
  • Fallbeispielbasierte Analyse zur Risikobeurteilung

Auszug aus dem Buch

3. Identifizierung von Risiken eines Businessplans

Sicherlich bietet jede Existenzgründung zahlreiche Chancen (positive Abweichungen von getroffenen Annahmen), jedoch nimmt durch den immer stärker werdenden Konkurrenzkampf das Risiko eines Scheiterns zu. Als gutes Beispiel sind viele Unternehmen der New Economy anzuführen, in der viele die Chancen des neuen Marktsegments sahen, jedoch vergaßen, dass mit der Unternehmensgründung auch hohe Risiken verbunden sind.

Generell kann gesagt werden, dass bei Eintreten eines Risikos eine immer wiederkehrende Kausalkette zu beobachten ist:

Risiko wird Realität -> Umsatz sinkt bzw. Kosten steigen -> Free Cashflow-Rückgang bzw. „Cash-Burn“ -> Eigenkapital wird verzehrt -> wenn nicht ausreichend Eigenkapital vorhanden -> Letzte Konsequenz: Insolvenz/Konkurs

Gerade bei Existenzgründungen ist das Identifizieren und Einschätzen von Risiken besonders wichtig, da die Gründer meist selbst kaum Eigenkapital zur Verfügung haben und auf die Kapitaleinlagen bzw. -bereitstellung von Kapitalgebern angewiesen sind.

Welche Bereiche sind besonders risikoanfällig? Da die Aussagen des Businessplans generell auf Annahmen beruhen, kann in keinem Bereich auf eine Risikobetrachtung verzichtet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. VORWORT: Das Kapitel erläutert die verschiedenen Anwendungsfälle für Businesspläne und definiert den Fokus der Arbeit auf Existenzgründungen.

2. BUSINESSPLAN: Hier werden das Ziel und der idealtypische Aufbau eines Businessplans sowie die Grundsätze der Erstellung dargelegt.

3. IDENTIFIZIERUNG VON RISIKEN EINES BUSINESSPLANS: Das Kapitel analysiert die spezifischen Risiken bei Existenzgründungen und erläutert die kausalen Folgen bei deren Eintreten.

4. RISIKOBEURTEILUNG: Es werden sowohl traditionelle, kennzahlenbasierte Methoden als auch moderne Ansätze wie die Monte-Carlo-Simulation zur Risikobewertung gegenübergestellt.

5. FAZIT: Das Kapitel fasst zusammen, dass eine fundierte Risikoanalyse über bloße Kennzahlen hinausgehen muss und eine Aggregation maßgeblicher Risiken erfordert.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Businessplan, Existenzgründung, Risikobeurteilung, Monte-Carlo-Simulation, Stabilitätsanalyse, Eigenkapitalquote, Cash-Flow, Liquiditätsplanung, Unternehmenswert, Insolvenzrisiko, Wertorientierte Unternehmensführung, Risikoaggregation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der notwendigen Integration eines risikoorientierten Ansatzes bei der Erstellung und Analyse von Businessplänen für Existenzgründungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Struktur von Businessplänen, die Identifikation von Gründungsrisiken, die Bewertung mittels Kennzahlen und der Einsatz von Simulationsverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum eine reine Kennzahlenbetrachtung bei Start-ups unzureichend ist und wie eine Aggregation von Risiken zu realistischeren Planungen führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Autoren nutzen eine Kombination aus theoretischer Fundierung und der Anwendung der Monte-Carlo-Simulation an einem praktischen Fallbeispiel.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Identifikation von Risikobereichen (Markt, Personal, Liquidität) und die methodische Bewertung dieser Risiken mittels traditioneller Kennzahlen und stochastischer Verfahren.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind Risikomanagement, Risikoaggregation, Monte-Carlo-Simulation und wertorientierte Unternehmenssteuerung.

Warum wird im Beispiel der "Stettener Service GmbH" das Risiko aggregiert?

Um zu zeigen, dass die isolierte Betrachtung von Kennzahlen täuschen kann und erst die Aggregation verschiedener Risikoszenarien das tatsächliche Überlebensrisiko und den Finanzierungsbedarf aufdeckt.

Was ist laut Autoren der größte Fehler bei der Risikoanalyse von Businessplänen?

Ein wesentlicher Fehler ist der "Trugschluss", von den zu erwartenden Erträgen direkt auf eine stabile Risikostruktur zu schließen, ohne die Streuung und Wahrscheinlichkeiten bei negativen Entwicklungen einzubeziehen.

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Details

Title
Risikoorientierte Analyse von Businessplänen
College
University of Applied Sciences Regensburg
Course
Risikomanagement im Kontext eines wertorientierten Unternehmens
Grade
1,3
Authors
Susanne Sprener (Author), Trummer Stefan (Author)
Publication Year
2003
Pages
16
Catalog Number
V57914
ISBN (eBook)
9783638522311
ISBN (Book)
9783656811855
Language
German
Tags
Risikoorientierte Analyse Businessplänen Risikomanagement Kontext Unternehmens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susanne Sprener (Author), Trummer Stefan (Author), 2003, Risikoorientierte Analyse von Businessplänen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57914
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