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Honorarberatung versus Provisionsberatung. Eine Entscheidungsgrundlage

Title: Honorarberatung versus Provisionsberatung. Eine Entscheidungsgrundlage

Seminar Paper , 2017 , 10 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: BSc. MSc. Stefan Vaterl (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Seit jeher steht die Debatte im Raum, welche Art der Entlohnung für Finanzberatung die angemessenere ist. In der Praxis überwiegt die Form der provisionsbasierten Entlohnung bei weitem. Honorarbasierte Beratung ist weiterhin eher ein Randphänomen. Kunden sehen Finanzberatung oft als selbstverständlich und daher als zwingend kostenlos an, übersehen dabei aber meist, das Kosten trotzdem anfallen, diese aber in anderer Form auftreten. Auch der Gesetzgeber macht sich bereits seit Jahren Gedanken darüber, Provisionsmodelle einzuschränken oder sogar komplett zu verbieten – bisher wurde der endgültige Schritt allerdings noch nicht gewagt. Zu groß ist die Sorge darüber, den Kunden durch die komplette Umstellung auf honorarbasierte Entlohnungsmodelle auf halber Strecke zu verlieren. Die Arbeit geht auf MiFID II, die Vorteile und Nachteile von Honorarberatung und Provisionsberatung sowie auf mögliche Interessenskonflikte genauer ein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. MiFID II

3. Fallbeispiel – Entlohnungsmodell einer Bank für Finanzberatung

3.1 Ausgangslage

3.2 Zielsetzung

3.3 Kundenbefragung

3.4 Auswertung

3.5 Umsetzung

3.6 Akzeptanz der Kunden evaluieren/Veränderungsmaßnahmen durchführen

3.7 Eigene Meinung zu den einzelnen Punkten

3.8 Vorgehen als Manager der Bank

3.9 Persönliche Präferenz

3.10 Interessenskonflikte

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Debatte zwischen honorarbasierter und provisionsbasierter Entlohnung in der Finanzberatung, beleuchtet die Auswirkungen von MiFID II und entwickelt auf Basis eines Fallbeispiels eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Finanzdienstleister.

  • Regulierung der Finanzberatung durch MiFID II
  • Vergleich von provisionsbasierten und honorarbasierten Entlohnungsmodellen
  • Methodik zur Analyse von Kundenbedürfnissen und Marktgegebenheiten
  • Strategien zur Implementierung von Entlohnungsänderungen in Banken
  • Diskussion von Interessenskonflikten in der Finanzberatung

Auszug aus dem Buch

Eigene Meinung zu den einzelnen Punkten

Die am weitesten verbreitete Form der Finanzberatung ist die provisionsbasierte. Der weitgehend gefestigte Status quo, Finanzberater nicht nach Zeit oder Leistung zu bezahlen, macht es sehr schwer, das Entlohnungsmodell von Grund auf zu ändern. Der Kunde reagiert auf Veränderungen meist nur sehr träge und die Gefahr, durch eine komplette Umstellung auf Honorarberatung eine große Zahl an Kunden zu verlieren, ist nicht unerheblich. Deshalb ist es meiner Meinung nach wichtig, die Kunden in den Veränderungsprozess miteinzubeziehen, um ihnen das Gefühl zu geben, ein Mitbestimmungsrecht zu besitzen. Natürlich kann man dabei nicht jeden Kundenwunsch erfüllen, da die Interessen des Unternehmens gewahrt bleiben müssen. Allerdings ergibt sich durch eine Befragung der Kunden, kombiniert mit einer klugen Kommunikationsstrategie, die Möglichkeit, die Kundenzufriedenheit trotz einer Veränderung des Entlohnungsmodells zu erhalten oder sogar zu steigern.

Bei der Umsetzung ist darauf zu achten, dass die Veränderung Schritt für Schritt vollzogen wird und so ein sanfter Übergang geschaffen wird. Eine gute Möglichkeit dabei ist, Anreize für den Kunden zu schaffen, von einem Bezahlungsmodell auf das andere zu wechseln. Ein Beispiel dafür wären Tarifnachlässe für die ersten zwei oder drei honorarbasierten Beratungsstunden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in die aktuelle Debatte der Entlohnungsformen in der Finanzberatung ein und thematisiert die Sorge vor Kundenverlusten bei einer Umstellung auf Honorarbasis.

MiFID II: Es werden die zentralen Änderungen und Neuerungen durch das europäische Regelwerk MiFID II erläutert, insbesondere in Bezug auf Transparenz und die Unterscheidung von Beratungsformen.

Fallbeispiel – Entlohnungsmodell einer Bank für Finanzberatung: Dieser umfangreiche Hauptteil beschreibt den Prozess von der Ist-Analyse über Kundenbefragungen bis hin zur konkreten Implementierung und Bewertung eines neuen Entlohnungsmodells.

Zusammenfassung: Das Fazit stellt fest, dass es kein allgemein gültiges Konzept gibt und betont die Rolle von Transparenz und Aufklärung für den langfristigen Erfolg.

Schlüsselwörter

Honorarberatung, Provisionsberatung, MiFID II, Finanzberatung, Entlohnungsmodell, Kundenzufriedenheit, Interessenkonflikt, Finanzprodukte, Transparenz, Anlageberatung, Kundenbindung, Provisionsverbot, Finanzbildung, Wirtschaftlichkeit, Bankmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Gegenüberstellung von honorar- und provisionsbasierter Entlohnung in der Finanzberatung und erörtert, wie Institute diesen Prozess strategisch und kundenorientiert gestalten können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit konzentriert sich auf regulatorische Rahmenbedingungen (MiFID II), wirtschaftliche Analysen von Entlohnungsmodellen, Kundenbedürfnisse und die strategische Positionierung von Banken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, eine Entscheidungsgrundlage für das Entlohnungsmodell in der Finanzberatung zu schaffen, die sowohl wirtschaftliche Anforderungen der Bank als auch Kundeninteressen berücksichtigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden eine Literaturanalyse zum regulatorischen Umfeld sowie eine praxisorientierte Prozessdarstellung (Fallstudienansatz) für die Umstellung von Entlohnungsmodellen in Banken angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der regulatorischen Ausgangslage, die methodische Herangehensweise zur Ermittlung von Kundenbedürfnissen sowie die strategischen Überlegungen für Manager bezüglich Transparenz und Umsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Honorarberatung, Provisionsberatung, MiFID II, Transparenz sowie Interessenkonflikte in der Finanzberatung.

Wie bewertet der Autor die Rolle von Transparenz?

Transparenz wird als entscheidender Schlüsselfaktor für den Erfolg gesehen, da sie Vertrauen schafft, Kundenbeziehungen stärkt und langfristig zur Kundenbindung beiträgt.

Warum zögern viele Kunden bei der Honorarberatung?

Viele Kunden sind an eine vermeintlich "kostenlose" Beratung durch Provisionen gewöhnt und sehen Finanzberatung als Serviceleistung der Bank an, ohne die indirekten Kostenstrukturen wahrzunehmen.

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Details

Title
Honorarberatung versus Provisionsberatung. Eine Entscheidungsgrundlage
College
University of Graz  (Institut für Banken und Finanzierung)
Grade
1,0
Author
BSc. MSc. Stefan Vaterl (Author)
Publication Year
2017
Pages
10
Catalog Number
V583971
ISBN (eBook)
9783346196132
ISBN (Book)
9783346196149
Language
German
Tags
Honorarberatung Provisionsberatung Vermögensanlage Vermögensberater
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BSc. MSc. Stefan Vaterl (Author), 2017, Honorarberatung versus Provisionsberatung. Eine Entscheidungsgrundlage, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/583971
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