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Tourismus und Klimawandel im Kanton Wallis. Auswirkungen und Adaptionsmöglichkeiten

Título: Tourismus und Klimawandel im Kanton Wallis. Auswirkungen und Adaptionsmöglichkeiten

Trabajo de Seminario , 2019 , 38 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Andreas Stadler (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Geografía del turismo
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Die Arbeit zeigt den wissenschaftlichen Stand über den Klimawandel mit Fokus auf den Kanton Wallis auf und erläutert Adaptionsmöglichkeiten für den Tourismus im Wallis. Dabei soll auch die Transdisziplinarität, die sich aus den unterschiedlichen Interessen verschiedener Akteure in der Tourismusbranche ergibt, beleuchtet und diskutiert werden.

Der Schweizer Kanton Wallis, im Südwesten des Landes, aufgeteilt in das französischsprachige Unterwallis und das deutschsprachige Oberwallis, kann als Kanton im Hochgebirge der Alpen auf eine lange touristische Tradition zurückblicken. Spätestens durch die Erstbesteigung des Matterhorns durch Edward Whymper und seiner Seilschaft am 14. Juli 1865 und der damit verbundenen Tragödie, bei der vier der sieben Erstbesteiger in den Tod stürzten, wurde die Walliser Bergwelt weltweit bekannt und touristisch attraktiv (Zermatt Bergbahnen). Zurückblickend auf eine lange touristische Historie ist für den Walliser Tourismus, welcher heutzutage in großem Maße auch durch den Wintertourismus geprägt ist, der Klimawandel mehr denn je relevant. Als Hochgebirgsregion, welche umso mehr durch den Klimawandel betroffen ist, ist der Walliser Tourismus unweigerlich mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Klimawandel im Kanton Wallis

2.1. Allgemeine Grundlagen

2.2. Klimaszenarien

2.3. Der Klimawandel in der transdisziplinären Forschung

3. Der Tourismus im Kanton Wallis

3.1. Kurzer historischer Überblick

3.2. Segmente des Tourismus im Wallis

4. Adaptionsmöglichkeiten des Tourismus an den Klimawandel am Beispiel von Verbier

4.1. Künstliche Beschneiung der Skipisten

4.2. Künstliche Bedeckung der Gletscher

4.3. Kooperation mit anderen Tourismusstationen

4.4. Umbau des touristischen Angebots im Winter

4.5. Ausbau des Sommertourismus

5. Interessenskonflikte verschiedener Tourismusakteure

5.1. Seilbahnunternehmen

5.2. Schweizer Alpenverein

5.3. Umweltverbände

5.4. Touristenbüros

5.5. Analyse der Interessenskonflikte

6. Zukunftsperspektive des Walliser Tourismus angesichts des Klimawandels

7. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus im Kanton Wallis und analysiert mögliche Adaptionsstrategien vor dem Hintergrund unterschiedlicher Interessenkonflikte innerhalb der Tourismusbranche.

  • Wissenschaftliche Analyse des Klimawandels mit Fokus auf den Kanton Wallis.
  • Untersuchung von Adaptionsmöglichkeiten für Tourismusdestinationen am Beispiel von Verbier.
  • Diskussion der Transdisziplinarität und der verschiedenen Interessen von Tourismusakteuren.
  • Evaluation von technischen Maßnahmen wie künstlicher Beschneiung im Vergleich zum Ausbau des Sommertourismus.
  • Aufzeigen von Strategien für eine nachhaltige touristische Zukunft angesichts des Klimawandels.

Auszug aus dem Buch

4.1. Künstliche Beschneiung der Skipisten

Durch den Anstieg der mittleren Temperatur wegen des Klimawandels ist eine Abnahme der Schneebedeckung in unteren und mittleren Höhenlagen bereits regelmäßig zu beobachten. Es ist zu erwarten, dass der Rückgang der natürlichen Schneebedeckung im Winter in Zukunft auch noch in höhere Lagen hinaufreicht. Die zunehmende Schneeunsicherheit während der touristischen Wintersaison stellt das Skigebiet von Verbier wie auch andere Skigebiete vor große Herausforderungen. Eine Möglichkeit, den Skibetrieb auch bei zu geringer natürlicher Schneebedeckung aufrecht zu erhalten, ist die künstliche Beschneiung der Skipisten. Die Seilbahngesellschaft Téléverbier investiert bereits seit den 1990er Jahren in die künstliche Beschneiung. Die künstliche Beschneiung ist jedoch mit unterschiedlichen Schwierigkeiten und Herausforderungen verbunden. Sie benötigt sehr viel Wasser, das den natürlichen Wasserressourcen entnommen werden muss. Das passiert im Skigebiet von Verbier beispielsweise am Lac des Vaux. Vor allem in Trockenperioden besteht somit die Gefahr, die natürliche Wasserverfügbarkeit zu gefährden. Außerdem ist häufig die Konstruktion von künstlichen Wasserspeichern notwendig. Hier besteht ein Konfliktpotential mit der Gesetzgebung hinsichtlich des Landschaftsschutzes und mit den Interessen von Umweltverbänden. Außerdem besteht die Gefahr, dass Flora und Fauna in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch im Skigebiet von Verbier wird der zukünftige Bau von Wasserspeichern nicht kategorisch ausgeschlossen, es wird aber die Notwendigkeit der Kooperation mit Umweltverbänden explizit erwähnt (Stand 2012). Die Anlagen zur künstlichen Beschneiung benötigen außerdem sehr viel Energie, was einerseits zu zusätzlichen Treibhausgasemissionen führt und andererseits die Kosten der Skigebietsbetreibung in die Höhe treibt. Es ist also auch aus wirtschaftlicher Sicht unabdingbar, die Notwendigkeit von Anlagen zur künstlichen Beschneiung von der touristischen Nachfrage nach dem Wintersport im Skigebiet abhängig zu machen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die touristische Bedeutung des Kantons Wallis ein und umreißt die Relevanz des Klimawandels für die Region sowie das Ziel der Arbeit.

2. Der Klimawandel im Kanton Wallis: Dieses Kapitel erläutert die klimatischen Grundlagen, verschiedene Klimaszenarien und die Relevanz einer transdisziplinären Forschungsweise zur Problemlösung.

3. Der Tourismus im Kanton Wallis: Hier wird der historische Wandel vom Sommer- zum Wintertourismus sowie die Segmentierung der verschiedenen touristischen Angebote im Wallis dargestellt.

4. Adaptionsmöglichkeiten des Tourismus an den Klimawandel am Beispiel von Verbier: Das Kapitel analysiert konkrete Maßnahmen wie künstliche Beschneiung, Gletscherbedeckung und den Umbau des touristischen Angebots im Winter und Sommer.

5. Interessenskonflikte verschiedener Tourismusakteure: Hier werden die unterschiedlichen Positionen und Interessenskonflikte zwischen Seilbahnunternehmen, Alpenverein, Umweltverbänden und Touristenbüros gegenübergestellt.

6. Zukunftsperspektive des Walliser Tourismus angesichts des Klimawandels: Dieses Kapitel diskutiert die Notwendigkeit einer übergeordneten touristischen Planung und Kooperation, um eine nachhaltige Zukunft des Tourismus zu sichern.

7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine ganzjährige und nachhaltige Ausrichtung des Tourismus durch transdisziplinäre Kooperationen die entscheidende Strategie zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels ist.

Schlüsselwörter

Wallis, Klimawandel, Tourismus, Adaption, Wintertourismus, Sommertourismus, Künstliche Beschneiung, Transdisziplinarität, Nachhaltigkeit, Seilbahnunternehmen, Umweltverbände, Skigebiete, Interessenskonflikte, Anpassungsstrategien, Alpen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus im Kanton Wallis und den notwendigen Anpassungsmaßnahmen, um die touristische Attraktivität der Region langfristig zu sichern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind Klimaszenarien, die historische Entwicklung des Tourismus im Wallis, technische sowie strategische Adaptionsmöglichkeiten an den Klimawandel und die damit verbundenen gesellschaftlichen Interessenkonflikte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, den wissenschaftlichen Stand zum Klimawandel im Wallis darzustellen, Adaptionsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Herausforderungen der transdisziplinären Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Berichte, Daten von MeteoSchweiz sowie auf ein Experteninterview mit einem Vertreter der Tourismusbranche.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Folgen des Klimawandels für den Wintersport, technische Maßnahmen wie Beschneiungsanlagen, die Diversifizierung des touristischen Angebots und die Positionen verschiedener Akteure (Seilbahnen, Verbände) analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wallis, Klimawandel, Tourismus, Adaption, Nachhaltigkeit und transdisziplinäre Forschung sind die prägenden Begriffe der Arbeit.

Welche Rolle spielen Seilbahnunternehmen bei der Klimaanpassung?

Seilbahnunternehmen treiben technische Lösungen wie künstliche Beschneiung voran, um den Wintersport aufrechtzuerhalten, setzen jedoch zunehmend auch auf den Ausbau ganzjähriger touristischer Angebote.

Warum fordern Umweltverbände teilweise die Stilllegung von Skigebieten?

Umweltverbände fordern dies bei unrentablen oder klimatisch gefährdeten Skigebieten, um einen naturschonenden und nachhaltigen Tourismus zu fördern und weitere Landschaftseingriffe zu vermeiden.

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Detalles

Título
Tourismus und Klimawandel im Kanton Wallis. Auswirkungen und Adaptionsmöglichkeiten
Universidad
University of Heidelberg  (Geographisches Institut)
Calificación
1,3
Autor
Andreas Stadler (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
38
No. de catálogo
V584063
ISBN (Ebook)
9783346206817
ISBN (Libro)
9783346206824
Idioma
Alemán
Etiqueta
adaptionsmöglichkeiten auswirkungen kanton klimawandel tourismus wallis
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Stadler (Autor), 2019, Tourismus und Klimawandel im Kanton Wallis. Auswirkungen und Adaptionsmöglichkeiten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/584063
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