Thomas Manns "Der Zauberberg" - Ein Bildungsroman?


Hausarbeit, 2005
22 Seiten, Note: 2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Bildungsroman – Eine Gattungsbestimmung
2.1 Herkunft und Definition des Begriffs `Bildungsromans
2.2 Entstehungsgeschichte der Romanart
2.3 Exkurs zu Wilhelm Meisters Lehrjahre als `Prototyp´ des deutschen Bildungsromans
2.4 Konstante Grundstrukturen der Romanart

3. Der Zauberberg ein Bildungsroman?
3.1 Gattungsbestimmung des Zauberbergs.
3.2 Erneuerung des Bildungsromans
3.2.1 Der Bildungsroman im Zeitroman

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In der Literaturwissenschaft scheint die Gattungsbestimmung des Zauberbergs eine schwierige Angelegenheit darzustellen. Eine große Anzahl von Literaturwissenschaftlern haben sich bereits mit dieser Thematik auseinandergesetzt, allerdings ohne zu einem eindeutigen, für alle verbindlichen Ergebnis bei der Kategoriezuweisungen des Romans zu kommen.

Vielfältige Interpretationsmodelle sind so im Laufe der Jahre entstanden. Jürgen Scharfschwerdt schreibt hierzu:

„Überblickt man […] die bisher erschienene Literatur, so erweist sich sehr schnell, daß die Unterschiede zwischen den vorliegenden Ergebnissen wohl nicht größer gedacht werden können.“[1]

Die Deutungen reichen von einer Erneuerung, bis hin zu einer absoluten Parodie des Bildungsromans.[2] Aber auch andere Interpretationen, unabhängig von dem Genre der Bildung, werden unternommen. Einige sprechen von einem Gesellschafts-,[3] andere von einem Zeit-[4] und wiederum manche von einem Entwicklungsroman.[5]

Bestimmte Tendenzen lassen sich in dem Werk von Thomas Mann für jede Auslegung finden und so wurden „fast alle Möglichkeiten der Deutung für Thomas Manns Zauberberg verbindlich zu machen gesucht.“[6]

Bereits 1921, also noch während der Arbeit an seinem Werk, hat Thomas Mann den Zauberberg als einen „Bildungsroman“[7] bezeichnet. Entsprechende Bemerkungen lassen sich häufiger finden.[8]

Auch wenn die Forschung diese Aussagen Manns zunächst dankbar aufnahmen und eine Reihe von Interpreten somit den Zauberberg zu den Bildungsromanen rechneten, wurde dieser Gattungsbezeichnung vielfach, wie bereits erwähnt, widersprochen.

Diese Arbeit wird das Interpretationsmodell des Autors aufgreifen und versuchen diese Gattungszuordnung im Laufe der Arbeit zu rechtfertigen.

Hierfür wird zunächst auf die Bestimmung und Entstehungsgeschichte der Gattung „Bildungsroman“ eingegangen, um so ihre Merkmale herauszuarbeiten und im nächsten Schritt mit denen des Zauberbergs zu vergleichen.

Im diesem Verlauf wird auch auf Goethes Wilhelm Meister näher eingegangen. Dieser Unterpunkt ist einerseits sehr interessant, weil Goethes Werk als Prototyp des deutschen Bildungsromans angesehen wird,[9] aber auch aufgrund der Aussage Thomas Manns, bei seinem Helden Hans Castorp „Züge von W[i]lhelm Meister“[10] entdeckt zu haben.

Auch der Wandel Thomas Manns während der Konzeption des Zauberbergs und die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Werk werden thematisiert.

Im letzten Unterpunkt wird zur Betonung dieses Wandels und der veränderten Einstellung des Autors auf die Erneuerungsversuche der Romangattung und die daraus resultierenden Merkmale des Zeitromans sowie deren Verhältnis zum Bildungsroman eingegangen.

2. Der Bildungsroman - Eine Gattungsbestimmung

Die Herkunft des Terminus `Bildungsroman´ sowie seine Entstehung und konstanten Merkmale sollen hier skizziert werden. Weiter wird in diesem Zusammenhang auf Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre eingegangen, der, wie schon erwähnt, als Prototyp dieser Gattung gilt.

2.1 Herkunft und Definition des Begriffs `Bildungsromans´

Der heute allgemein verwendete Begriff des `Bildungsromans´ ist maßgeblich von Wilhelm Dilthey verbreitet und durchgesetzt worden, auch wenn man nachweisen konnte, dass die Geschichte des Begriffs erheblich weiter zurückreicht. Bereits im 19. Jahrhundert sprach Karl von Morgenstern von `Bildungsromanen´, ohne diese jedoch genauer zu definieren. Er deutete daraufhin, dass diese Romane des Helden Bildung in ihrem Anfang und Fortgang bis zu einer Stufe der Vollendung darstellen und deshalb die Bildung des Leser wie kein anderer Roman fördern könnte.[11] Wenn auch dadurch nachgewiesen werden konnte, dass der Begriff des Bildungsromans im 19. Jahrhundert nicht so unbekannt war, wie behauptet wurde, so haben Morgensterns Überlegungen jedoch nicht unmittelbar weitergewirkt. Als der Terminus von Dilthey erneut aufgegriffen wurde, war er also nicht unbedingt unbekannt, jedoch anscheinend sehr ungebräuchlich.

Während der Phase der `Einführung´ schrieb Dilthey, dass er die Romane, die Wilhelm Meister nachfolgen, „Bildungsromane nennen [möchte, da] Goethes Werk […] menschliche Ausbildung in verschiedenen Stufen, Gestalten, Lebensepochen“[12] zeigt. Demnach wird eine „gesetzmäßige Entwicklung [...] im Leben des Individuums angeschaut, jede ihrer Stufen hat einen Eigenwert und ist zugleich Grundlage einer höheren Stufe.“[13]

Später präzisierte er diese Beobachtung und verwies dabei auf die Darstellung eines Jünglings, der in das Leben eintritt, nach verwandten Seelen sucht, Freundschaft und Liebe findet, in die Realität der Welt gerät und unter manchen Lebenserfahrungen heranreift, bis er sich über seine Aufgabe im Leben bewusst wird.[14]

Als entscheidendes Merkmal des neuen Romantypus nennt Dilthey „die Psychologie der Entwicklung“.[15] Dieses unterscheidet ihn von dem biographischen Roman.

Abschließend ist festzuhalten, dass sein

„nachdrücklich in Kurs gesetzter Begriff […] offensichtlich einen bislang nicht deutlich gesehenen und nicht adäquat benannten Zusammenhang der deutschen Literaturentwicklung [traf]. Jedenfalls legt die alsbald einsetzende Verbreitung des Terminus „Bildungsroman“ diesen Schluss nahe.“[16]

Jürgen Jacobs definiert den Bildungsroman in seinem Artikel als eine „Großform erzählender Prosa [die] bestimmt [ist] durch die Entwicklungsgeschichte eines jungen Protagonisten.” Es handelt sich dabei um eine

„erzählerische Darstellung des Weges einer zentralen Figur durch Irrtümer und Krisen zur Selbstfindung und tätigen Integration in die Gesellschaft. [...] Durch die Orientierung auf diesen Zielpunkt bekommt der epische Vorgang eine teleologische Struktur, in der die einzelnen Phasen der Entwicklung funktionalen Wert für den Gesamtprozeß zu haben.“[17]

Die teleologische Struktur der Gattung strebt durch die Handlung des Protagonisten, durch jeweilige Krisen und Einsichten, ein bestimmtes Ziel an. Dieses ist die Ausbildung einer eigenständigen Persönlichkeit. Jede einzelne Phase dieser Entwicklung ist elementar und unverzichtbar, da sie aufeinander aufbauen und als Entwicklungsstadien anzusehen sind.

Dieser Definition schließt sich auch eine weitere an, die den Bildungsroman als ein

„Romantypus, in welchem die innere Entwicklung (Bildung) eines Menschen von einer sich selbst noch unbewußten Jugend zu einer allseits gereiften Persönlichkeit gestaltet wird, die ihre Aufgabe in der Gemeinschaft bejaht und erfüllt. Dieser Bildungsgang, gesehen als gesetzmäßiger Prozeß, [...] führt über Erlebnisse der Freundschaft und Liebe, über Krisen und Kämpfe mit den Realitäten der Welt zur Entfaltung der natürl. geist. Anlagen, zur Überwindung eines jugendlichen Subjektivismus, zur Klarheit des Bewußtseins.“[18]

2.2 Entstehungsgeschichte der Romanart

Am Ende des 18. Jahrhunderts ist der Roman in Deutschland das wichtigste künstlerische Medium, in dem sich die Menschen über ihre, neu gesehenen Lebensverhältnisse – gerade auch gegenüber der Aufklärung – verständigen wollen. Zur Aufgabe, das Zeitalter darzustellen, gesellt sich die Forderung der Aufzeichnung einer individuellen Bildungsgeschichte hinzu. Der Protagonist soll in spannungsvoller Auseinandersetzung mit sozialen Ordnungen zu der ihm angemessenen Lebensform gelangen.[19]

Somit befreit sich der Roman von der Auflage der Aufklärung das Organ praktischer Bildung zu sein. Er nimmt nun auf eine „Sozialisationsform Bezug“,[20] deren Aufgabe nicht mehr darin besteht allgemein verbindlich zu sein. Für die Lebensproblematik des Protagonisten wird nun eine eigenständige und individuelle Lösung gefordert und führte zur Entstehung des Bildungsromans.

Existierte bis dahin in der literarischen Erziehungswelt nur eine allgemeingültige geistige und moralische Vorstellung,[21] entstand in der neuen Gattung eine Form der Bildung, die unendlich viele Möglichkeiten von Lebensentwürfen freisetzte.

Diese Verschiebung von einer allgemeingültigen zu einer individuellen Bildung ist mit der Spontaneität des Individuums eng verbunden. Diese hatte allerdings das Abhandenkommen gesicherter Zielpunktbestimmungen der eigenen Lebensführung zur Folge. Hier wäre die nun entstandene `Beziehungslosigkeit´ zur sozialen Ordnung zu nennen. Während sich der schlichte Bürger mit der patriarchalisch geprägten Gesellschaft noch abfand, pochten die zumeist jungen Autoren auf das Recht sich frei und individuell entfalten zu können.[22]

Diese neue, individualistische Bildungsidee entstand während der späten Aufklärung. Teilweise aus den gesellschaftlichen Bindung entlassen, „begann [man] die gesellschaftlichen Normen und Wertvorstellungen als problematische Fremdbestimmung zu empfinden.“[23] Durch den nun entstandenen Verlust der althergebrachten teleologischen `Seinsordnung´, suchte man ein neues Leitbild, um die gewonnene individuelle Identität bestimmen und begründen zu können. Die Idee des zur Humanität gebildeten Individuums gewann am Ende des Jahrhunderts immer mehr an Prägung und Kontur.

Allerdings sollte dieser neue Lebensgrundsatz – Bildung der eigenen Person – niemals nur dem eigenen Zweck dienen, sondern stand letztlich im Dienste einer Humanisierung der Gesellschaft.

Der Ursprung dieser neuen Romanthematik lässt sich somit in der partiellen Neuorganisation der Gesellschaft erkennen.[24] Das Individuum ist nicht mehr in eine starre Ständeordnung eingebunden, sondern muss sich seinen Platz in der Gesellschaft erst suchen und durchläuft daher eine Bildungsgeschichte, die durch „eine Abfolge von Selbst- und Lebensentwürfen“[25] geprägt ist.

Klaus-Dieter Sorg für diesen Gedanken noch weiter aus. Das Individuum muss erfahren, dass seine Selbstentwürfe nicht immer mit den Vorgaben der Realität übereinstimmen. So entsteht eine Widersprüchlichkeit, da es sich in der Wirklichkeit bewähren muss, aber auf seinen Entwürfen besteht.

Völlig unabhängig von den unterschiedlichen Lösungsversuchen der einzelnen Werke, die sich in die Gattung der Bildungsromane einreihen, haben sie eine Gemeinsamkeit. Der Held sucht in dieser bestehenden sozialen Ordnung Ziele, die er aber in eindeutiger und überzeugender Weise nicht finden kann. Er muss die Erfahrung machen, dass er nur zum Preis einer teilweisen oder sogar völligen Fremdbestimmung – hier ist eine deutliche Parallele zu Manns Zauberberg zu ziehen – seinen Platz im Leben finden kann.[26]

Die Identitätssuche im „Spannungsfeld zwischen privater Innerlichkeit und Gesellschaftlicher Wirklichkeit, zwischen Individu[alis]ierung und Sozialisierung“[27] prägten nachhaltig das Thema des Bildungsromans.

2.3 Exkurs zu Wilhelm Meisters Lehrjahre als `Prototyp´ des deutschen Bildungsromans

Nicht nur, aber gerade auch durch Goethe, der als einer der ersten dieses Konzept in seinem Roman umsetzte, wurde diese neue Bildungsidee der Leitbegriff einer human geprägten Epoche.[28]

Die Konzeption des Romans Wilhelm Meisters Lehrjahre setzt das „Vertrauen auf die Bildsamkeit der menschlichen Natur“ voraus.[29] In Goethes Roman galt es in dem Bildungsprozesses die Qualität der Gestalt zu erlangen. Seine Vorstellung von Bildung bezog sich auf das Hervorgebrachte.

„Die Aushändigung des Lehrbriefes […] führt in [Wilhelm Meister] zur Aufnahme in die Turmgesellschaft und setzt den Anfang für eine eigenverantwortliche soziale Tätigkeit.“[30]

Die neue Romanart hatte vor Allem eine gesellschaftliche Funktion. Ihre Aufgabe bestand darin, das Vertrauen des bürgerlichen Lesers auf die Bildsamkeit des Individuums und dessen Entwicklung aus eigenen Gesetzen zu bestärken.

Auch wenn Thomas Mann erst verhältnismäßig spät zu Goethe, wie er gelegentlich selbst bemerkte, fand,[31] so sieht er doch Parallelen zwischen seinem Werk und den Lehrjahren. Er stellt den Zauberberg somit in die Tradition des Wilhelm Meister. Zahlreiche Selbstkommentierungen vor und nach dem Erscheinen des Zauberbergs belegen dies.[32] In seinen Briefen beschreibt er, in variierender Form, seinen Roman als `Bildungsgeschichte´ und `Wilhelm Meisteriade´.[33] So auch in einem Brief an Arthur Schnitzler vom 4. September 1922:

„Und was die Verliebtheit in den Gedanken der Humanität betrifft, die ich seit einiger Zeit bei mir feststelle, so mag sie mit dem Roman [Zauberberg] zusammenhängen, […] eine Art von Bildungsgeschichte und Wilhelm Meisteriade“[34]

Ihre Ähnlichkeit bestand zwar nicht in der Verwandtschaft ihrer Natur, aber in der ihres künstlerischen Interesses, in der „Formung des Ich“.[35] Diese Gemeinsamkeit unterstreicht Bernhard Blume in seiner Abhandlung über Thomas Mann und Goethe. Er schreibt, dass der „Goethesche, deutsche Gedanke der Bildung […] auch im Mittelpunkt des Zauberberg“[36] steht.

2.4 Konstante Grundstrukturen der Romanart

Unter diesem Punkt sollen die Merkmale des Bildungsromans zusammengefasst werden, die bei allen Wandlungen der Romanart im Laufe der Zeit dessen Konstanz gesichert haben.

Die Hauptbedingung des Bildungsromans und somit die `Kernidee´ ist die

„Bildsamkeit des Individuums: dessen Fähigkeit, sich während der Jugendzeit und Adoleszenz in Auseinandersetzung mit den Anforderungen der Umwelt zur personalen Identität, zum Bewußtsein der Konsistenz und Kontinuität des Ichs“[37]

entwickelt.

Daraus ergibt sich als Grundlage der Gattung die nicht immer krisenfreie Suche des Protagonisten nach daseinssichernden Orientierungsmöglichkeiten und dem Platz innerhalb der Gesellschaft. Sie endet meist mit dem Eintritt in die Welt der Erwachsenen und kommt mit der Selbstfindung zu ihrem vorläufigen Abschluss. Dieser zielgerichtete Prozess des sich selbst suchenden Protagonisten endet demnach in der subjektiven Erfahrung gewonnen Ich-Identität. Daraus entsteht ein Individuum, das sich für seinen eigenen Lebensentwurf verbindlich zu entscheiden vermag. Es erlangt eine Grundhaltung, die „Entscheidungen für gewisse sittliche Normen und humane Wertvorstellungen einschließt.“[38]

Eben diese Individualitätssuche stellt den Protagonisten in den Mittelpunkt des Romans. Die Zentralgestalt umgeben die übrigen Figuren, deren Aufgabe es ist, dem Romanhelden für dessen Selbstfindung relevante Erfahrungsbereiche widerzuspiegeln.

Der Erzähler des Romans erscheint, belehrend motiviert, auf die Leserlenkung bedacht. Er bemüht sich um einen klaren und übersichtlichen Aufbau des Romans und gibt in schwierigeren Passagen nicht selten Verständnishilfen. Indem er den repräsentativ wirkenden Protagonist gewisse Orientierungsmuster findet lässt, liefert er dem Leser ein Identifikationsangebot, der dadurch zur Reflexion über die eigene Person und sein Verhältnis zur Umwelt aufgerufen werden soll.[39]

[...]


[1] Scharfschwert, Jürgen: Thomas Mann und der deutsche Bildungsroman. Eine Untersuchung zu den Problemen einer literarischen Tradition, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1967, S. 114;

[2] Ebenda, S. 114;

[3] Romanart, die „…versucht im Ausschnitt einer fiktiven Romanhandlung eine umfassende Darstellung der zeitgeschichtlichen und gesellschaftlichen Situation und der sie bedingten Faktoren…“ darzustellen, Schweikle Günther / Schweikle, Irmgard (Hrsg.): Metzler-Literatur-Lexikon. Begriffe und Definitionen, 2. Aufl., Stuttgart 1990, S. 180;

[4] „Romantypus, in dem die zeitgeschichtliche Situation des Autors, die Analyse der politischen, sozialen, ökonomischen, kulturellen und ethisch-religiösen Verhältnisse seiner Gegenwart im Mittelpunkt stehen.“, ebenda, S. 508;

[5] „Romantypus, in dem die geistige Entwicklung der Hauptgestalt dargestellt wird. […] Aspekte des Bildungsideals werden verwandt, sind aber in Ziel und Weg entsprechend der zeittypischen und individuellen Auffassung ihrer Autoren…“ abweichend, ebenda, S. 124;

[6] Scharfschwert, S. 114;

[7] Mendelssohn, Peter de (Hrsg.): Thomas Mann Tagebücher 1918-1921, Frankfurt 1979, Eintrag vom 15.06.1921;

[8] Neumann, Michael: Ein Bildungsweg in der Retorte. Hans Castorp auf dem Zauberberg, In: Heftrich, E. / Sprecher, T. (Hrsg.): Thomas Mann Jahrbuch, Bd. 10, Frankfurt 1997, S. 133;

[9] ebenda, S. 136;

[10] Tb, 15.6.1921;

[11] Jacobs, Jürgen: Wilhelm Meister und seine Brüder. Untersuchungen zum deutschen Bildungsroman, München 1972, S. 10;

[12] Dilthey , Wilhelm: Der Bildungsroman, In: Selbmann, Rolf (Hrsg.): Zur Geschichte des deutschen Bildungsromans, Darmstadt 1988, S. 119;

[13] Ebenda, S. 121;

[14] Dilthey, Wilhelm (Hrsg.): Das Erlebnis und die Dichtung. Lessing-Goethe-Novalis-Hölderlin, 8. Aufl., Leipzig/Berlin 1922, S. 393;

[15] Ebenda, S. 395;

[16] Jacobs: Wilhelm Meister, S. 11;

[17] Jacobs, Jürgen: Bildungsroman, In: Weimar, K. (Hrsg.): Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte, Bd. 1, Berlin/New York 1997, S. 230;

[18] Schweikle, S. 55;

[19] Sorg, Klaus-Dieter: Gebrochene Teleologie. Studien zum Bildungsroman von Goethe bis Thomas Mann, Heidelberg 1983, S. 7;

[20] Ebenda, S. 7;

[21] Der Unterschied hierbei ist, dass die Bildung die Erfüllung einer geistigen Forderung ist und die Entwicklung die Reifung natürlicher Gegebenheiten, Berger, Berta: Der moderne deutsche Bildungsroman, In: Maync, H. / Singer, S. / Strich, F. (Hrsg.): Sprache und Dichtung. Forschungen zur Sprach- und Literaturwissenschaft. Bd. 69, Bern/Leipzig 1942, S. 4;

[22] Mayer Gerhart: Der deutsche Bildungsroman. Von der Aufklärung bis zur Gegenwart, Stuttgart 1992, S. 21;

[23] Ebenda, S. 21;

[24] Ebenda, S. 20;

[25] Sorg, S. 8 f;

[26] Sorg, S. 9;

[27] Mayer, S. 22;

[28] Ebenda, S. 22:

[29] Ebenda, S. 22

[30] Ebenda, S. 58;

[31] Blume, Bernhard: Thomas Mann und Goethe, Bern 1949, S. 25 f;

[32] Jacobs, Jürgen / Krause, Markus: Der deutsche Bildungsroman. Gattungsgeschichte vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, München 1989, S. 210;

[33] u.a. Briefe an Arthur Schnitzler vom 14.12. 1921, o. an Philipp Witkop vom 1.9.1922, Wysling, Hans (Hrsg.): Thomas Mann, Teil I: 1889-1917 In: Hirsch, Rudolf / Vordtriede, Werner (Hrsg.): Dichter über ihre Dichtungen, Bd. 14/I, Passau 1975;

[34] Brief an Arthur Schnitzler vom 14.12. 1921;

[35] Blume, S. 23;

[36] Ebenda, S. 62;

[37] Mayer, S. 19;

[38] Mayer, S. 20;

[39] Ebenda, S.20;

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Thomas Manns "Der Zauberberg" - Ein Bildungsroman?
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Veranstaltung
Thomas Mann: Der Zauberberg
Note
2
Autor
Jahr
2005
Seiten
22
Katalognummer
V58964
ISBN (eBook)
9783638530170
ISBN (Buch)
9783640866397
Dateigröße
407 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Thomas, Manns, Zauberberg, Bildungsroman, Mann
Arbeit zitieren
Sebastian Gottschalch (Autor), 2005, Thomas Manns "Der Zauberberg" - Ein Bildungsroman?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58964

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