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Devolution, die West Lothian Question und Lösungsmöglichkeiten

Title: Devolution, die West Lothian Question und Lösungsmöglichkeiten

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 22 Pages

Autor:in: Florian Schumacher (Author)

English Language and Literature Studies - Culture and Applied Geography
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Der Fokus dieser Hausarbeit liegt auf dem Thema „Dezentralisierung in Großbritannien“- und dabei ganz besonders auf dem Verhältnis von England und Schottland nach der Dezentralisierung und auf den kritischen Aspekten, die es bei der Devolution gab und noch heute gibt. Die Hausarbeit basiert auf dem Seminar „Constitutional Change in Britain“ und dabei besonders auf der Arbeit des britischen Unterhauses („House of Commons“, Anm. des Autors). Dabei wird hier erst das Prinzip der Devolution erläutert, wonach dann ein kurzer Blick auf die historische Entwicklung der Dezentralisierungsbemühungen in Großbritannien geworfen wird (auch hierbei wird wieder konkreter auf Schottland geschaut). Im nächsten Punkt wird diese Arbeit dann auf die problematischen Aspekte der Dezentralisierung zu sprechen kommen. Hierbei wird erst auf das Problem eingegangen, welches in der Literatur unter dem Begriff der West Lothian Question behandelt wird. Es wird erklärt, was genau die West Lothian Question bedeutet und durch welche Anomalie sie entstanden ist. Hieran schließt sich ein kurzer Blick auf die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten der West Lothian Question an und es wird diskutiert, ob diese Lösungsmöglichkeiten wirklich umsetzbar sind oder nicht. Da es ausreichend Literatur zu diesem Thema und auch zu den potentiellen Lösungen gibt wird diese Arbeit nur auf die Lösungsvorschläge eingehen, die am meisten genannt und am ehesten umsetzbar sind. Danach werden noch einmal ein paar grundsätzlich problematische Aspekte und Entwicklungen der Dezentralisierung genannt, gefolgt von der Frage, ob England eine eigene Regionalregierung braucht bzw. ob diese mögliche eigene Regionalregierung zum Problemabbau beitragen könnte. Die Arbeit wird dann durch ein Fazit (des Autors) abgeschlossen und es wird ein Ausblick über die Zukunft des Dezentralisierungsprozesses gegeben. Beim Fazit werden sowohl die Meinungen aus den literarischen Quellen wie auch die Meinung des Autors dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Devolution

1. Erklärung des Prinzips der Dezentralisierung

2. Historische Entwicklung der Dezentralisierung

III. Die West Lothian Question

1. Begriffserklärung West Lothian Question

2. In der Literatur diskutierte Lösungsvorschläge und deren Umsetzbarkeit

3. Braucht England ein eigenes Regionalparlament?

4. Andere Kritik an der Dezentralisierung

IV. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Thema der Dezentralisierung in Großbritannien, mit besonderem Fokus auf das Verhältnis zwischen England und Schottland sowie die daraus resultierenden kritischen Herausforderungen, allen voran die sogenannte West Lothian Question.

  • Prinzip und historische Entwicklung der Devolution in Großbritannien
  • Analyse der West Lothian Question und deren Entstehungsursachen
  • Diskussion möglicher Lösungsansätze für die auftretenden parlamentarischen Anomalien
  • Untersuchung der Notwendigkeit und Umsetzbarkeit eines eigenen Regionalparlaments für England
  • Kritische Betrachtung asymmetrischer Dezentralisierungsprozesse

Auszug aus dem Buch

III. Die West Lothian Question

Das von Dezentralisierungsgegnern wohl am häufigsten genannte Argument gegen die Abgabe jeglicher legislativer Kompetenzen von der Zentralregierung in Westminster an die dezentralen Parlamente in Edinburgh, Belfast und Cardiff wird als die so genannte West Lothian Question bezeichnet. Diese Frage wurde in den siebziger Jahren vom damaligen Labour Abgeordneten für die schottische Region West Lothian und ausgesprochenen Dezentralisierungsgegner Tom Dylell geprägt.

Sie beschreibt die Anomalie, die durch die Abgabe bestimmter Kompetenzen an Schottland entsteht, obwohl für England über die gleichen Fragen in Westminster, dem Parlament des gesamten Vereinigten Königreichs entschieden wird. Schottische Abgeordnete in Westminster können nämlich über Fragen mitentscheiden, die Schottland gar nicht betreffen, während Abgeordnete, die aus dem restlichen Königreich kommen, keine Entscheidung bei schottischen Angelegenheiten haben.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Dezentralisierung in Großbritannien ein und erläutert den Aufbau der Untersuchung sowie die spezifische Konzentration auf das schottisch-englische Verhältnis.

II. Devolution: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Devolution als Übertragung administrativer Unabhängigkeit auf regionale Körperschaften und skizziert deren historische Entwicklung in Großbritannien.

III. Die West Lothian Question: Das zentrale Kapitel analysiert die Problematik, bei der Abgeordnete aus Teilstaaten über rein englische Angelegenheiten mitentscheiden können, während für ihre eigenen Regionen dezentrale Parlamente zuständig sind, und diskutiert dazu verschiedene Reformvorschläge.

IV. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Dezentralisierung als einen fortlaufenden, dynamischen Prozess, der insbesondere England vor die Entscheidung über eine eigene Regionalvertretung stellt.

Schlüsselwörter

Devolution, West Lothian Question, Großbritannien, Dezentralisierung, Schottland, England, Parlament, Westminster, Regionalregierung, Politische Reformen, Asymmetrische Dezentralisierung, Konstitutionelle Reform, Legislative Kompetenzen, Tony Blair, Souveränität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Prozess der Dezentralisierung (Devolution) in Großbritannien und die daraus resultierenden politischen Spannungsfelder, insbesondere im Hinblick auf die Machtverteilung zwischen der Zentralregierung in London und den neu geschaffenen regionalen Institutionen.

Welche Themenfelder sind zentral für die Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Erläuterung des Devolution-Prinzips, der historischen Entwicklung dieser Dezentralisierungsbemühungen sowie der detaillierten Analyse der sogenannten West Lothian Question.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, die Anomalie der West Lothian Question zu erklären, mögliche Lösungswege zu diskutieren und die Frage zu erörtern, ob die Einrichtung eines eigenen Regionalparlaments für England den Dezentralisierungsprozess stabilisieren könnte.

Welche methodische Vorgehensweise wählt der Autor?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung literarischer Quellen und der Auseinandersetzung mit Beiträgen aus dem britischen Unterhaus, um den Prozess der verfassungsrechtlichen Reformen in Großbritannien nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition und historische Herleitung der Devolution sowie eine tiefergehende Untersuchung der West Lothian Question, inklusive einer Diskussion über die Umsetzbarkeit verschiedener politischer Reformvorschläge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Devolution, West Lothian Question, britische Verfassungsreform und die asymmetrische Machtverteilung zwischen den Teilstaaten des Vereinigten Königreichs definieren.

Warum wird die West Lothian Question als "Bermudadreieck der Dezentralisierung" bezeichnet?

Dieser Begriff veranschaulicht, wie tiefgreifend, komplex und schwer lösbar die Problematik der ungleichen Mitspracherechte für Abgeordnete aus verschiedenen Landesteilen im britischen Parlament ist.

Wie bewertet der Autor die Rolle Englands für die Zukunft des Prozesses?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass England der Schlüssel zur Zukunft der Dezentralisierung bleibt und eine symmetrische Ausgestaltung der Devolution – also die Schaffung eines eigenen englischen Parlaments – für einen Abschluss des Prozesses unerlässlich ist.

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Details

Title
Devolution, die West Lothian Question und Lösungsmöglichkeiten
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Fremdsprachenphilologien)
Course
History of Constitutional Reform
Author
Florian Schumacher (Author)
Publication Year
2006
Pages
22
Catalog Number
V59368
ISBN (eBook)
9783638533287
ISBN (Book)
9783656815662
Language
German
Tags
Devolution West Lothian Question Lösungsmöglichkeiten History Constitutional Reform
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Schumacher (Author), 2006, Devolution, die West Lothian Question und Lösungsmöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59368
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