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Die externen Faktoren und ihr Beitrag in der Nachkriegsordnung im Kosovo

Title: Die externen Faktoren und ihr Beitrag in der Nachkriegsordnung im Kosovo

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 90 Pages , Grade: 1

Autor:in: Dritero Arifi (Author)

Politics - Topic: Peace and Conflict, Security
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Summary Excerpt Details

Security respectively comprehensive security is one of the key factors of development and prosperity in all fields of life in one modern-democratic society. This is the reason why is elaborated as a main hypothesis: How sufficient will a comprehensive security as a basic approach in overall concept for reconstruction of “post-conflict” kosovar society, be? These are my main interests of my research. In this “case study” overall it will be analyzed as basic question: what kind of contribution can extern actors perform in regard to the comprehensive security concept in Kosovo’s case?
In this context theoretical discussion off the first part of my work will be based on my studies of comprehensive security starting from military sector, political, economic, societal and environmental security. The second part of my work includes global and regional institutions that are politically and security institutions, also their structure and role in international politics. Meantime the third chapter will analyze the contribution of extern factor in already mentioned five sectors. And the conclusion comes out; even though Kosovo had a society without a regular governing, it shows that comprehensive security concept, can be defined as a thorough concept of reconstruction in a „Post-conflict“society with long term successes.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.2. Zur Abgrenzung des Themas

1.2.1. Zeitliche Abgrenzung

1.2.2. Thematische Abgrenzung

1.2.3. Relevanz des Themas

1.2.4 Problemdarstellung

1.3. Fragestellungen

1.3.1 Hypothesen

2.- Begriffserläuterungen

2.1. Securitization

2.2. Soft Power (Sectors)

2.2.1. Peacekeeping und Peacebuilding

2.2.2. CIMIC - Civil- Military Cooperation

2.2.3. Umfassende Sicherheit

3. Internationale sicherheitspolitische Akteure

3.1. Globale und regionale sicherheitspolitische Akteure

3.2. Die NATO

3.2.1. Neue Aufgaben und „out of area“

3.2.2. Die Vereinten Nationen

3.2. 3. Die Europäische Union (EU)

3.3. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)

3.3.1. Der Stabilitätspakt für Südosteuropa

4. Die Rolle der internationalen Gemeinschaft im Kosovo nach 1999

4.1. Militärischer- Sicherheits- Sektor

4.2. Politischer Sektor

4.2.1. Sozietaler Sektor

4.2.2. Wirtschaftlicher Sektor

4.3. Umwelt Sektor

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Beitrag externer Faktoren zur Nachkriegsordnung im Kosovo nach 1999, wobei der Fokus auf dem Ansatz der umfassenden Sicherheit liegt. Es soll analysiert werden, inwiefern dieser Ansatz als Wiederaufbaukonzept in dem komplexen Post-Konflikt-Umfeld des Kosovo geeignet ist, um sicherheitspolitische und gesellschaftliche Probleme zu adressieren.

  • Analyse der Rolle internationaler Akteure (UNO, NATO, EU, OSZE) im Kosovo
  • Untersuchung des Sicherheitssektors, politischer und wirtschaftlicher Strukturen
  • Evaluation des Ansatzes der umfassenden Sicherheit für den Wiederaufbau
  • Betrachtung der Herausforderungen bei der Demokratisierung und Stabilitätssicherung

Auszug aus dem Buch

2.1. Securitization

Eigentlich bedeutet Securitization, dass ein Ereignis als existenzielle Bedrohung dargestellt wird. Es hängt von den Akteuren, der Zeit und den Umständen ab, wann ein Ereignis in diese Kategorie eingeordnet wird. Durch diese Praxis wird ein Ereignis zu einem Sicherheitsproblem, was jedoch nicht bedeutet, dass es sich wirklich um ein solches handelt. Es wird aber so dargestellt, also securitized.

Buzan et al. gehen davon aus, dass jedes öffentliche Thema auf einem Spektrum, das von „nonpoliticized“ über „politicized“ zu „securitized“ reicht, angeordnet werden kann. Ist ein Sachverhalt „nonpoliticized“ wird er weder vom Staat bearbeitet noch ist er in irgendeiner Weise Gegenstand der öffentlichen Debatte. Ist ein Sachverhalt „politicized“ wird es zum Gegenstand der öffentlichen Debatte und damit auch Gegenstand von Regierungsentscheidungen. Im extremsten aller Fälle, kann ein Sachverhalt „securitized“ werden. Dies bedeutet, dass er von einer politischen gesellschaftlichen oder intellektuellen Führungspersönlichkeit, dem „securitizing actor“, als eine existentielle Bedrohung dargestellt wird, die eine sofortige Behandlung beansprucht und Handlungen rechtfertigt, die sich außerhalb des normalen politische Prozesses befinden. Die Darstellung eines Sachverhalts als existentielle Bedrohung ist jedoch noch nicht „securitization“, sondern das, was als „securitization move“ bezeichnet wird. Ein Sachverhalt wird erst dann „securitized“, wenn diejenigen, die einer angeblich existentiellen Bedrohung unterliegen, diese auch als solche akzeptieren. Akzeptieren muss hierbei jedoch nicht notwendigerweise bedeuten, dass dies in einer ohne jeglichen Druck ausgeübten Diskussion geschieht; es bedeutet nur, dass eine Anweisung immer auf Zwang, aber auch auf Konsens beruht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert den Zerfall Jugoslawiens und die daraus resultierende Notwendigkeit einer internationalen Intervention im Kosovo, wobei der Fokus auf der Rolle externer Akteure beim Wiederaufbau liegt.

2.- Begriffserläuterungen: Dieses Kapitel definiert zentrale sicherheitspolitische Konzepte wie Securitization, Soft Power, Peacekeeping, Peacebuilding und Umfassende Sicherheit, die für die Fallstudie grundlegend sind.

3. Internationale sicherheitspolitische Akteure: Das Kapitel beschreibt die Rollen und Funktionen globaler und regionaler Organisationen wie NATO, UNO, EU und OSZE in der internationalen Sicherheitspolitik.

4. Die Rolle der internationalen Gemeinschaft im Kosovo nach 1999: Dieser Hauptteil analysiert die konkrete Umsetzung des Wiederaufbaus im Kosovo durch die internationale Gemeinschaft, unterteilt in verschiedene Sektoren wie Militär, Politik, Wirtschaft und Umwelt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet den Erfolg der internationalen Intervention sowie die Anwendung des Konzepts der umfassenden Sicherheit im Kosovo.

Schlüsselwörter

Kosovo, Internationale Gemeinschaft, Nachkriegsordnung, umfassende Sicherheit, UNMIK, KFOR, NATO, OSZE, EU, Friedenskonsolidierung, Institutionenaufbau, Demokratisierung, Sicherheitspolitik, Krisenbewältigung, Wiederaufbau.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie externe Akteure zur Nachkriegsordnung im Kosovo beitragen und inwieweit das Konzept der umfassenden Sicherheit als Wiederaufbaukonzept in diesem spezifischen Kontext angewendet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Arbeit internationaler Institutionen wie UNMIK, KFOR, OSZE und EU, der Prozess der Demokratisierung, der Wiederaufbau des Staates sowie die Bewältigung sicherheitspolitischer und sozioökonomischer Herausforderungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob der Ansatz der umfassenden Sicherheit nach Post-Konflikten für die Gesellschaft im Kosovo ausreicht, um die komplexen ethno-politischen Probleme nachhaltig zu lösen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch sicherheitspolitische Definitionen und einer Fallstudienanalyse der Aktivitäten der internationalen Gemeinschaft im Kosovo zwischen 1999 und 2005.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse der Rolle der internationalen Gemeinschaft, unterteilt in militärische, politische, wirtschaftliche und umweltrelevante Sektoren im Kosovo.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Kosovo, umfassende Sicherheit, internationale Intervention, Staatsaufbau (Nation-Building), Friedenskonsolidierung und internationale Organisationen.

Welche Bedeutung hat der „Standards vor Status“-Prozess für die Arbeit?

Der Prozess ist zentral für die Analyse des politischen Sektors, da er den Rahmen für die Übergangsverwaltung und die Bedingungen für eine zukünftige Selbstverwaltung des Kosovo definiert.

Inwiefern beeinflussen Parallelstrukturen die Sicherheitslage?

Parallelstrukturen, insbesondere durch serbische Akteure, werden als wesentliches Hindernis für die Legitimität der UNMIK und für die Etablierung eines funktionierenden, multiethnischen Staates identifiziert.

Welchen Einfluss haben die USA auf die Entwicklung im Kosovo?

Die USA werden als einflussreicher Akteur beschrieben, der bei der kosovarischen Bevölkerung hohes Vertrauen genießt und eine Schlüsselrolle bei der militärischen Sicherung und politischen Gestaltung spielt.

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Details

Title
Die externen Faktoren und ihr Beitrag in der Nachkriegsordnung im Kosovo
College
University of Vienna
Grade
1
Author
Dritero Arifi (Author)
Publication Year
2006
Pages
90
Catalog Number
V59581
ISBN (eBook)
9783638534796
ISBN (Book)
9783640120512
Language
German
Tags
Faktoren Beitrag Nachkriegsordnung Kosovo
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dritero Arifi (Author), 2006, Die externen Faktoren und ihr Beitrag in der Nachkriegsordnung im Kosovo, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59581
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