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Schulseelsorge - eine besondere Form der pädagogischen Interaktion

Título: Schulseelsorge - eine besondere Form der pädagogischen Interaktion

Trabajo Escrito , 2005 , 15 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Klaus Genschmar (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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Schulseelsorge – eine besondere Form der pädagogischen Interaktion. Warum? Ich denke gerade deshalb, weil sie die Möglichkeit bietet, Interaktionen zwischen Schüler und Schüler, Lehrer und Schüler, Lehrer und Lehrer bzw. auch die Interaktion von Eltern und Lehrern auf eine ganz besondere Weise zu beleben.
Schulseelsorge versteht sich in erster Linie als Begleitung, sowohl bei Prozessen innerhalb des Schulalltags, als auch innerhalb der einzelnen Individuen der Schule selbst. Schulseelsorge ist dabei offen für jede Form von Zusammenarbeit. In erster Linie steht sie durch Beratungsgespräche mit eher privaten Inhalt von Schülern- und Schülerinnen und deren Eltern sowie den Kollegen und Kolleginnen zur Verfügung. Daneben kann sie aber auch durch gemeinsame Veranstaltungen zur geistigen Besinnung, Orientierungstagen usw., Gefühlen, Ängsten, aber auch einfach nur inneren Gedanken zum Ausdruck verhelfen. In dieser Funktion geht Schulseelsorge weit über die Institution des Beratungslehrers hinaus, insbesondere aufgrund ihrer christlichen Lebenseinstellung. Im Gespräch mit Schülern oder Lehrern ist sie da um Zuzuhören. Sie bietet keine Therapien an, kann aber psychologische Begleitung vermitteln.
In dieser Hausarbeit soll im ersten Teil auf die Wurzeln der Schulseelsorge und ihren Arbeitsformen eingegangen werden. Danach werden im zweiten Teil verschiedene Seelsorgekonzeptionen aus dem 20. Jahrhundert vorgestellt und es soll danach gefragt werden, ob und wie diese für die Schulseelsorge von Nutzen sind. Im letzten Teil wird kurz darauf eingegangen, wie sich Religionsunterricht und Schulseelsorge ergänzen können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil: „Schulseelsorge – eine besondere Form der pädagogischen Interaktion“

1. Schulseelsorge und ihre Wurzeln

1.1 Begriff und Geschichte

1.2 Schulseelsorge oder Schulpastoral?

1.3 Arbeitsformen der Schulseelsorge

2. Seelsorgekonzeptionen des 20. Jahrhunderts

2.1 Das Problem des Verhältnisses Theologie und Psychologie

2.2 Kerygmatische Seelsorge

2.3 Pastoralpsychologische Seelsorge

2.4 Weitere Seelsorgekonzeptionen

2.5 Wie handle ich nun als schulischer Seelsorger richtig?

3. Schulseelsorge und Religionsunterricht

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Schulseelsorge als spezifische Form pädagogischer Interaktion und beleuchtet deren Entwicklung, theoretische Fundierung sowie die praktische Anwendung im schulischen Kontext. Ziel ist es, ein Verständnis für die Rolle des Schulseelsorgers zu vermitteln und Wege für eine fruchtbare Ergänzung zum Religionsunterricht aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung und Begriffsbestimmung der Schulseelsorge
  • Theologische und psychologische Seelsorgekonzeptionen des 20. Jahrhunderts
  • Praktische Handlungsfelder und Methoden der Schulseelsorge
  • Verhältnis und Zusammenarbeit zwischen Schulseelsorge und Religionsunterricht
  • Reflexion der Rolle und Haltung der handelnden Personen im Schulalltag

Auszug aus dem Buch

1.3 Arbeitsformen der Schulseelsorge

1. Begleitungs- und Beratungsgespräche: Im Zentrum der Schulseelsorge stehen die Individuen der Schule, d.h. die Schüler und Schülerinnen, aber auch die Lehrerschaft, sowie die Mitarbeiter in der Verwaltung und die Eltern. Da die Schulseelsorger als Lehrer oder Schulpfarrer fest im System der Schule verankert sind, haben sie gute Möglichkeiten, als Lebensbegleiter zu helfen. Die Begleitungs- und Beratungsarbeit der Schulseelsorge hat eine eigene Form. Schulseelsorge kennt kaum Sprechstunden. Die meisten Kontakte und Gespräche finden direkt im Unterricht oder zwischen „Tür- und Angel“ statt. Die Anlässe für Gespräche sind unterschiedlich wie die Schüler selbst, z.B. eine schlechte ? oder Probleme mit Freund/Freundin. Größere und schwerwiegendere Probleme (z.B. frühe Schwangerschaft oder gar Suizid) können aber auch in weiteren, verabredeten Gesprächen oder in einer längeren Begleitung münden. Meist sollte dafür ein eigener Schulseelsorgeraum vorhanden sein.

2. Bildung- und Freizeitveranstaltungen: Schulseelsorge will und kann über den Unterricht hinaus mit Schülern in Kontakt treten und bietet daher Orientierungstage, Wochenendfreizeiten oder Studientage an. Zu den Gruppenangeboten können aber auch Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag, wie z.B. Meditationsangebote oder Gitarrenkurse gehören.

3. Gestaltung von Schule als Lebensraum: Die Schulseelsorge vernetzt sich hier mit anderen Aktivitäten in der Schule (Kontakt und Unterstützung mit Kollegium und Schulleitung usw.). Zur Gestaltung der Schule als Lebensraum gehören Andachten und Schulgottesdienste, also Momente, in denen gemeinsam innegehalten, Freude und Leid vor Gott ausgesprochen wird. Dort, wo Menschen eben sprachlos geworden sind, kann die Schulseelsorge sie mit Worten, Liedern und Symbolen unterstützen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Schulseelsorge und ihre Wurzeln: Dieses Kapitel zeichnet die historische Genese der Schulseelsorge nach und differenziert zwischen den Begriffen Schulseelsorge und Schulpastoral, bevor die konkreten Arbeitsformen erläutert werden.

2. Seelsorgekonzeptionen des 20. Jahrhunderts: Es erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen theologischen Modellen der Seelsorge und deren psychologischen Bezügen, um daraus praktische Handlungsempfehlungen für Schulseelsorger abzuleiten.

3. Schulseelsorge und Religionsunterricht: Hier wird das Verhältnis der beiden kirchlichen Dienste analysiert und Möglichkeiten aufgezeigt, wie diese durch Kooperation Synergien für das Schulleben schaffen können.

Schlüsselwörter

Schulseelsorge, Schulpastoral, pädagogische Interaktion, Lebensbegleitung, Religionsunterricht, Seelsorgekonzeptionen, Kerygmatische Seelsorge, Pastoralpsychologie, Beratung, Schule als Lebensraum, Schulpfarrer, christliche Religiosität, Schulentwicklung, Gemeindearbeit, Orientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Schulseelsorge als eine besondere Form der pädagogischen Interaktion, die über den regulären Unterricht hinausgeht und als Lebensbegleitung innerhalb des schulischen Systems verstanden wird.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Schulseelsorge, die theoretische Fundierung durch verschiedene Seelsorgekonzepte des 20. Jahrhunderts sowie die praktischen Arbeitsformen und das Verhältnis zum Religionsunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Institution Schulseelsorge kurzgefasst vorzustellen und dem Leser ein allgemeines Bild von dieser Form der Interaktion und ihrer Bedeutung für den Schulalltag zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt einen praktisch-theologischen Ansatz, bei dem Literaturanalyse und die theologische Reflexion verschiedener Seelsorgekonzepte mit pädagogischen Fragestellungen verknüpft werden.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Wurzeln, die Vorstellung zentraler Seelsorgekonzeptionen (wie kerygmatische und pastoralpsychologische Ansätze) sowie die Erörterung der Zusammenarbeit von Religionsunterricht und Schulseelsorge.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Schulseelsorge, Lebensbegleitung, Seelsorgekonzeptionen, pastoralpsychologische Ansätze und die Gestaltung von Schule als Lebensraum geprägt.

Warum betont der Autor die Bedeutung des Zuhörens?

Der Autor hebt hervor, dass das Zuhören im seelsorgerischen Kontext wichtiger ist als das bloße Reden oder das Anbieten von schnellen Lösungen, da es dem Betroffenen Raum zur Entfaltung gibt.

Welche Rolle spielt die christliche Lebenseinstellung?

Die christliche Lebenseinstellung unterscheidet die Schulseelsorge von der rein säkularen Beratungslehrertätigkeit und begründet den Dienst der Kirche an der Schule als offenes, uneigennütziges Angebot.

Wie unterscheidet sich die Schulseelsorge vom Religionsunterricht?

Während der Religionsunterricht verfassungsrechtlich abgesichert und in den Fächerkanon eingebunden ist, agiert die Schulseelsorge freier, oft unbestimmter und ist stärker auf persönliche Initiativen angewiesen.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Schulseelsorge - eine besondere Form der pädagogischen Interaktion
Universidad
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Curso
Psychologie der pädagogischen Interaktion
Calificación
2,0
Autor
Klaus Genschmar (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
15
No. de catálogo
V59695
ISBN (Ebook)
9783638535618
ISBN (Libro)
9783638771030
Idioma
Alemán
Etiqueta
Schulseelsorge Form Interaktion Psychologie Interaktion
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Klaus Genschmar (Autor), 2005, Schulseelsorge - eine besondere Form der pädagogischen Interaktion, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59695
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