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Allgemeines Schulpraktikum an einer Realschule

Title: Allgemeines Schulpraktikum an einer Realschule

Internship Report , 2006 , 40 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sabine Smidt (Author)

Didactics - Mathematics
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Summary Excerpt Details

Leer ist eine Stadt in Ostfriesland im Landkreis Leer in Niedersachsen (Deutschland). Der Landkreis Leer liegt im südlichen Teil Ostfrieslands. Er stößt im Westen an die Niederlande und den Dollart, im Norden. Weiterhin wird er vom Auricher-, im Osten vom Oldenburger- und im Süden vom Emsland begrenzt. Im Kreisgebiet leben rund 162.000 Einwohner und es umfasst
eine Fläche von 1.100 Quadratkilometern. Die Hafenstadt Leer mit rund 34.000 Einwohnern ist das Verwaltungszentrum des Landkreises. Der Leeraner Stadtteil Loga liegt im Osten der Stadt Leer und gehört zu den größeren Stadtteilen.
Dort befindet sich auch die seit dem Schuljahr 2004/2005 bestehende Realschule „xxxschule“, die zuvor eine Orientierungsstufe war. Für eine Stadt dieser Größenordnung verfügt Leer über eine außergewöhnliche Anzahl an sehenswerten Parks und darüber hinaus über reizvolle Landschaften im Stadtrandbereich. Viele dieser Grünflächen befinden sich in unmittelbarer Nähe
der xxxschule, zum Beispiel der Phillipsburger Park (50 Meter), der Julianenpark (500 Meter) und der Schlosspark der Evenburg (1,5 km). Sie eignen sich ideal für Waldexkursionen. Als außerschulischer Lernstandort wird auch der ca. 3 km lange LEER-Pfad der Stadt von Schulen, insbesondere der xxxschule, besonders gerne genutzt. Die Themen finden in den
unterschiedlichsten Unterrichtsfächern Anklang. Zurzeit befinden sich insgesamt 11 LEER-Pfad- Stationen in der Leeraner Innenstadt, welche nach dem Motto „Staunen - Begreifen - Nachahmen“ aufgebaut sind. Sie sollen den Schülern Informationen über die Natur vermitteln und Handlungsimpulse für eine umweltfreundliche Zukunft auslösen. Des Weiteren liegt im
Zentrum der Stadt ein Hallen- und Freibad, welches regelmäßig für den Sportunterricht der Realschule genutzt wird. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die RS xxxschule

1.1 Schulort

1.2 Die xxxschule/ Rahmenbedingungen

1.3 Schulkonzept (Leitvorstellungen)

1.3.1 Eigenverantwortliche Schule

1.3.2 Gewaltprävention: „Sign-Projekt“

1.3.3 Projekt: „eTwinning“

2. Praktikumsklasse

2.1 Zusammensetzung / Leistungsstand der Klasse 5 b

2.2 Soziale Beziehungen der Schüler untereinander

2.3 Zusammenhang zwischen der Zusammensetzung und der Größe der Klasse im Bezug auf die vorhergehend gestellte Frage

3. Unterrichtsbeobachtung/ Hospitation

3.1 Erstes Hospitationsprotokoll einer Unterrichtsstunde

3.1.1 Inhalte und Ziele

3.1.2 Methodische Gestaltung

3.1.3 Eigene Reflexion

3.2 Zweites Hospitationsprotokoll mit Beobachtungsschwerpunkt

3.2.1 Theoretische Erörterung über ein lernförderliches Unterrichtsklima

3.2.2 Detaillierte Darstellung der Beobachtung und des Beobachtungsgegenstandes

3.2.3 Eigene Reflexion vor dem Hintergrund der Beobachtungsaufgabe

3.3 Schüler-Fallstudie

3.3.1 Allgemeine Angaben zum Schüler A

3.3.2 Das Verhalten des Schülers A im Unterrichtsverlauf

3.3.3 Umstände der Erhebung

4. Eigener Unterrichtsversuch

4.1 Rahmenbedingungen

4.2 Sachanalyse zum Bruchrechnen

4.2.1 Definition: Bruch

4.3 Lernziele der Unterrichtsstunde

4.3.1 Grobziel der Unterrichtsstunde

4.3.2 Feinziele der Unterrichtsstunde

4.4 Methodische Begründungen

4.5 Verlaufsplanung

4.6 Durchführung

4.7 Auswertung mit kritischer Stellungnahme

4.8 Gespräch bzw. Auswertung mit dem Mentor

5. Auswertung des Praktikums/ Resümee

5.1 Meine Rolle als Lehrerin

5.2 Beurteilung der institutionelle Rahmenbedingungen

5.3 Erkenntnisleitende Ausblicke auch im Hinblick auf das weitere Studium

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dokumentiert das Allgemeine Schulpraktikum (ASP) und verfolgt das Ziel, einen umfassenden Einblick in den Berufsalltag einer Lehrkraft zu gewinnen sowie das eigene professionelle Handeln in der Praxis zu reflektieren. Im Zentrum steht die Untersuchung von Unterrichtsstrukturen, die Analyse des Lernklimas sowie die Erprobung und Auswertung eines eigenen Unterrichtsversuchs zur Einführung in das Bruchrechnen.

  • Analyse der institutionellen Rahmenbedingungen und des Schulkonzepts
  • Untersuchung von Lernklima und Sozialgefüge innerhalb der Praktikumsklasse
  • Pädagogische Fallstudie zu einem Schüler mit ADHS
  • Planung, Durchführung und kritische Reflexion einer Mathematikstunde
  • Reflexion der eigenen Rolle als Lehrerin und Ableitung von Erkenntnissen für das weitere Studium

Auszug aus dem Buch

4.6 Durchführung

Ich beginne den Unterricht damit, dass ich den Kindern einen guten Morgen wünsche. Anschließend wähle ich vier Kinder für eine szenische Darstellung aus. Diese stellen sich vor der Tafel auf. Dabei übergebe ich einer Schülerin einen Schokoladenriegel und erkläre ihr, dass sie diesen gerecht unter ihren drei Mitschülern aufteilen soll, so dass jeder den gleichen Anteil vom Ganzen erhält. Zusätzlich soll sie ihre Vorgehensweise erläutern. Die Schülerin antwortet, dass sie die Tafel in drei gleich große Stücke teilen muss, damit jeder gleich viel hat. Sie bricht drei gleich große Stücke vom Riegel ab und verteilt diese an die drei Mitschüler. Daraufhin stelle ich an die gesamte Klasse die Frage, wie man die einzelnen Anteile nennt. Es folgen keine Meldungen der Schüler. Also formuliere ich die Frage wie folgt um: „Wie könnte man die Stücke als Bruch darstellen?“. Ein Schüler antwortet daraufhin: „Jedes Stück ist 1/3.“.

Anschließend schreibe ich das Thema „Brüche“ an die Tafel und erkläre den Kindern, dass mit der heutigen Stunde ein neues Unterrichtsthema beginnt, nämlich das Bruchrechnen, und dass ich heute mit der Benennung und Erarbeitung von Bruchteilen beginnen möchte, welche sie sicherlich aus dem vergangenen Schuljahr oder aus der Alltagserfahrung schon kennen. Ich greife direkt das aus der szenischen Darstellung gewählte Beispiel, mit der gerechten Aufteilung des Schokoriegels, heraus und fordere sie dazu auf, herauszufinden, wo uns Bruchteile im täglichen Leben noch begegnen. Die Nennungen der Schüler werden von mir an die Tafel geschrieben. Ein von den Schülern genanntes Beispiel wird dann aufgegriffen, um die Umsetzung der genannten Bruchteile in einer mathematischen Schreibweise zu verdeutlichen. Ich erkläre ihnen, dass der verbale Ausdruck „ein halbes Brot“ durch den mathematischen Ausdruck „ 1/2 Brot“ ersetzt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die RS xxxschule: Vorstellen des Schulstandorts, der Rahmenbedingungen sowie der pädagogischen Leitvorstellungen der Realschule.

2. Praktikumsklasse: Analyse der Klassenzusammensetzung, des Sozialgefüges und der Leistungsstruktur der Klasse 5b.

3. Unterrichtsbeobachtung/ Hospitation: Protokollierung und Reflexion von Englisch- und Mathematikstunden sowie eine Fallstudie zu einem Schüler mit ADHS.

4. Eigener Unterrichtsversuch: Detaillierte Planung, Durchführung und kritische Auswertung einer Unterrichtseinheit zum Thema Bruchrechnen.

5. Auswertung des Praktikums/ Resümee: Reflexion über die eigene Rolle als Lehrkraft, die institutionellen Bedingungen und Erkenntnisse für das weitere Studium.

Schlüsselwörter

Schulpraktikum, Realschule, Bruchrechnen, Unterrichtsplanung, Hospitation, Unterrichtsklima, Sozialgefüge, ADHS, Lehrerrolle, Didaktik, Mathematische Bildung, Szenische Darstellung, Schulentwicklung, Reflexion, Methodenkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert den Verlauf und die Erfahrungen eines Allgemeinen Schulpraktikums an einer Realschule, inklusive der hospitierten Stunden und des eigenen Unterrichtsversuchs.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Analyse von Schulkonzepten, die Beobachtung von Unterrichtsmethoden, die Bedeutung des Lernklimas sowie die praktische Anwendung mathematischer Inhalte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Reflexion des Berufsfeldes Schule, die Erprobung didaktischer Konzepte und die Verknüpfung von theoretischem Wissen aus dem Studium mit praktischen Erfahrungen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Bericht stützt sich auf die Methode der teilnehmenden Beobachtung, Fallanalysen, didaktische Planung nach Fachliteratur sowie die kritische Selbstreflexion des eigenen Handelns.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Hospitationsprotokolle, eine Fallstudie zur ADHS-Diagnostik, die detaillierte Planung und Durchführung des eigenen Mathematikunterrichts sowie deren Auswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Schulpraktikum, Bruchrechnen, Unterrichtsklima, Reflexion, Lehrerrolle und didaktische Methoden.

Welche Bedeutung hat das „Sign-Projekt“ für die Schule?

Das „Sign-Projekt“ ist ein Gewaltpräventionsprogramm, das die Förderung der Lebenskompetenz in den Vordergrund stellt und Schülern hilft, eigene Stärken und Schwächen zu analysieren.

Warum war der Schüler A ein besonderer Beobachtungsfall?

Der Schüler A wurde als Fallstudie gewählt, da bei ihm ADS/ADHS diagnostiziert wurde, was sein Verhalten im Unterricht durch Impulsivität und Konzentrationsschwierigkeiten maßgeblich beeinflusste.

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Details

Title
Allgemeines Schulpraktikum an einer Realschule
College
Private University of Economy and Engineering Vechta-Diepholz-Oldenburg
Grade
1,3
Author
Sabine Smidt (Author)
Publication Year
2006
Pages
40
Catalog Number
V60627
ISBN (eBook)
9783638542562
ISBN (Book)
9783656661771
Language
German
Tags
Allgemeines Schulpraktikum Realschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Smidt (Author), 2006, Allgemeines Schulpraktikum an einer Realschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60627
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