1. Inhalt der Ausbildungseinheit
1.1. Duales Berufs- und Bildungssystem 2
1.2. Ausbildungsordnung 2
1.3. Ausbildungsberuf 3 1.4. Ausbildungsschwerpunkte 4
1.5. Ausbildungsziel 5
1.6. Definierte Adressaten 6
1.7. Methode 9
1.8. Prüfung 10
1.9. Berufsbezogenes Thema 13
2. Präsentation
2.1. Begrüßung und Vorstellung 14
2.2. Einstieg 14
2.3. Hauptteil 15 2.4. Arbeitsauftrag des/der Auszubildenden 15
2.5. Manuelles Gewindeschneiden 16
2.6. Schlussteil 17
3. Quellenangaben 17
4. Anlagen
Bild 1 - Zeichnung Arbeitsauftrag des/der Auszubildenden 18
Bild 2 - Tabelle mit Richtwerten der Kernlochbohrung 19
Bild 3 - Vor-, Mittel- und Hauptschneider 19
Bild 4 - Windeisen 19
Bild 5 - Prüfung der Rechtwinkligkeit 19
Inhaltsverzeichnis
1. Inhalt der Ausbildungseinheit
1.1. Duales Berufs- und Bildungssystem
1.2. Ausbildungsordnung
1.3. Ausbildungsberuf
1.4. Ausbildungsschwerpunkte
1.5. Ausbildungsziel
1.6. Definierte Adressaten
1.7. Methode
1.8. Prüfung
1.9. Berufsbezogenes Thema
2. Präsentation
2.1. Begrüßung und Vorstellung
2.2. Einstieg
2.3. Hauptteil
2.4. Arbeitsauftrag des/der Auszubildenden
2.5. Manuelles Gewindeschneiden
2.6. Schlussteil
3. Quellenangaben
4. Anlagen
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die strukturierte Vermittlung theoretischer und praktischer Kenntnisse für die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker, fokussiert auf die fachgerechte Anwendung des manuellen Gewindeschneidens im Rahmen des ersten Ausbildungsjahres.
- Grundlagen des dualen Ausbildungssystems und der Ausbildungsordnung
- Anforderungsprofil und Tätigkeitsfeld des Zerspanungsmechanikers
- Methodik der Ausbildung (4-Stufen-Methode) und Einsatz multimedialer Hilfsmittel
- Detaillierte Prozessbeschreibung des manuellen Innengewindeschneidens
- Prüfungsstrukturen und Leistungsanforderungen in der metallverarbeitenden Industrie
Auszug aus dem Buch
2.5. Manuelles Gewindeschneiden
Beim Innengewindeschneiden von Hand ist am Gewindebohrer ein langer Anschnitt angebracht. An diesem Anschnitt erfolgt der Zerspanvorgang.
Meist wird die Zerspanarbeit auf einen kompletten Gewindebohrersatz verteilt, welcher aus drei verschiedene Gewindebohrer besteht. (Bild 3)
Um die korrekte Reihenfolge des Gewindeschneidens zu gewährleisten, sind zwei von drei Gewindebohrern mit einer Markierung versehen. (Bild 3)
Das Gewindeschneiden wird mit Hilfe eines Windeisens durchgeführt (Bild 4), welches die erforderlichen Schnittkräfte für das schneiden erzeugt.
Je größer das herzustellende Gewinde, desto größer die aufzuwendende Kraft (Drehmoment).
Daher ist beim Gewindeschneiden auf die korrekte Haltung des Windeisens und den rechten Winkel des Gewindebohrers zum Werkstück zu achten.
Das Windeisen wird auf den Gewindebohrer aufgesteckt. Durch gleichmäßige, gefühlvolle Drehbewegung im Uhrzeigersinn (Rechtsgewinde) dreht sich der Gewindebohrer von selbst in die Kernlochbohrung hinein.
Nun wird ein spezielles Schneidöl beigefügt, um die Werkzeugabnutzung zu reduzieren.
Es ist empfehlenswert, nach jeder 4 Umdrehung eine halbe Umdrehung in entgegen gesetzter Richtung durchzuführen, damit der Span gebrochen und der Spanfluss begünstigt wird.
Zur korrekten Auftragsbearbeitung stehen dem/der Auszubildenden alle notwendigen Werkzeuge, Hilfsmittel und eine technische Zeichnung (Bild 1) zur Verfügung.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Inhalt der Ausbildungseinheit: Dieses Kapitel erläutert die Rahmenbedingungen der Ausbildung, inklusive des dualen Systems, der Ausbildungsordnung, des Berufsbilds des Zerspanungsmechanikers sowie der methodischen und prüfungstechnischen Voraussetzungen.
2. Präsentation: Hier wird der Ablauf einer praktischen Unterweisung strukturiert dargestellt, von der Begrüßung über den fachlichen Hauptteil zum Gewindeschneiden bis hin zum Schlussteil.
3. Quellenangaben: Dieses Kapitel verweist auf die genutzten Internetressourcen und Institutionen zur Informationsbeschaffung.
4. Anlagen: In diesem Abschnitt werden technische Unterlagen, wie CAD-Zeichnungen und Tabellen, sowie ergänzendes Bildmaterial zur Veranschaulichung des Prozesses bereitgestellt.
Schlüsselwörter
Zerspanungsmechaniker, Manuelles Gewindeschneiden, Duales System, Ausbildungsordnung, Fachpraxis, 4-Stufen-Methode, Kernlochbohrung, Windeisen, Gewindebohrersatz, Ausbildungseinheit, Metallverarbeitung, Berufsbildungsgesetz, Fertigungstechnik, Ausbildungsschwerpunkte, Werkzeugkunde
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert eine Ausbildungseinheit für Zerspanungsmechaniker mit dem spezifischen Fokus auf die theoretische und praktische Vermittlung des manuellen Gewindeschneidens.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die berufspädagogischen Grundlagen des dualen Systems, die Anforderungen an den Ausbildungsberuf und die handlungsorientierte Durchführung einer Unterweisung im Metallbereich.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, den Auszubildenden die notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse für das manuelle Gewindeschneiden gemäß Rahmenlehrplan praxisnah zu vermitteln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Unterweisung stützt sich auf pädagogische Grundsätze wie die "4-Stufen-Methode" (Vormachen, Nachmachen, Kontrolle) und nutzt multimediale Lehrhilfen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vermittlung der erforderlichen Werkzeuge, die Arbeitsschritte des Gewindeschneidens und die praktische Bearbeitung eines Arbeitsauftrags.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Zerspanungsmechaniker, manuelles Gewindeschneiden, duales System und Fertigungstechnik charakterisiert.
Warum ist die Reihenfolge der Gewindebohrer wichtig?
Die Nutzung des Gewindebohrersatzes ist essenziell, da die Arbeit auf mehrere Werkzeuge verteilt wird, um den Zerspanvorgang korrekt auszuführen und die Gewindequalität zu sichern.
Welche Rolle spielt das Schneidöl beim Vorgang?
Das Schneidöl wird beigefügt, um die Reibung zu reduzieren und damit die Abnutzung des Werkzeugs zu verringern.
Warum wird beim Gewindeschneiden das Windeisen in bestimmten Abständen zurückgedreht?
Das Zurückdrehen nach etwa vier Umdrehungen dient dazu, den Span zu brechen, wodurch der Spanfluss begünstigt und ein Verklemmen verhindert wird.
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- Andreas Hofem (Author), 2006, Manuelles Gewindeschneiden (Unterweisung Zerspanungsmechaniker / -in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61395