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Pädagogik in der Arbeitswelt - Lenzens Darstellung erziehungswissenschaftlicher Fachrichtungen und pädagogischer Berufe

Title: Pädagogik in der Arbeitswelt - Lenzens Darstellung erziehungswissenschaftlicher Fachrichtungen und pädagogischer Berufe

Seminar Paper , 2006 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Ina Davids (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Summary Excerpt Details

Das Studium der Erziehungswissenschaften ermöglicht eine Spezialisierung in verschiedensten Arbeitsfeldern. Dies hat Vorteile aber gleichzeitig auch Nachteile.
Das breitgefächerte Angebot an Spezialisierungen, von Wirtschaftspädagogik, Erwachsenenbildung, Unterrichtswissenschaft und Sozialpädagogik, um nur einige zu nennen, führt zu einem Verschwimmen der Definition der Fachrichtung Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft. Eine allgemeine Definition von Erziehungswissenschaft zu finden die auf alle Arbeitsfelder passt, scheint ein bisher unlösbares Problem darzustellen. Man könnte Pädagogik definieren, als Disziplin, die Anleitungen und Regeln für die erzieherische Praxis gibt. Doch würde diese Definition nicht die Erwachsenenbildung definieren, da es sich in diesem Bereich nicht um Erziehung sondern um Begleitung handelt.
Gudjons dazu: „ Die Erziehungswissenschaft gliedert sich heute in verschiedene Einzeldisziplinen, die nur mehr durch das lockere Band eines gemeinsamen Namens zusammengehalten werden.“1
Wenn es keine greifbare Definition von Erziehungswissenschaft bzw. Pädagogik gibt, ist es umso wichtiger, die verschiedenen Arbeitsfelder dieser zu erklären, damit die StudentInnen ein Vorstellung bekommen, was diese undefinierbare Fachrichtung für berufliche Möglichkeiten bietet.
Eine Definition der Arbeitsfelder des Studiums Pädagogik kann den StudentInnen die Möglichkeit gegeben, sich eventuell selbst, eine „persönliche Definition“ von Pädagogik zu bilden, in Bezug auf das jeweilige Arbeitsfeld, auf welches sie sich spezialisieren möchten.
Dieter Lenzen hat die Spezialisierungen der Pädagogik in Fächerübergreifende Gruppen und Differentielle Fachgruppen gliedert, was ermöglicht, ein strukturiertes Bild und Verständnis der verschiedenen Arbeitsfelder zu bekommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lenzens Differenzierung von Fachübergreifenden Gruppen und Differentiellen Fachgruppen

2.1 Die allgemeine und systematische Erziehungswissenschaft

2.1.1 Die normative Pädagogik

2.1.2 Die ethische Pädagogik

2.1.3 Bildungstheorie

2.1.4 Grundlagen erzieherischer Prozesse

2.1.5 Methoden erziehungswissenschaftlicher Forschung

2.1.6 erziehungswissenschaftliche Konzeptionen

2.2 Die vergleichende Erziehungswissenschaft

2.3 Sozialpädagogik

2.4 Erwachsenenpädagogik/ - bildung

2.4.1 Erwachsenenpädagogik oder Erwachsenenbildung

2.4.2 Geschlossene und offene Weiterbildungen

2.5 Schulpädagogik

2.5.1 Schulpädagogen und die Forschung

2.5.2 Pflichten des Lehrers

2.5.3 Arbeitslosenquote und das Problem der Sonderschullehrer

2.6 Berufs- und Wirtschaftspädagogik

2.7 Eine weitere Gliederungsmöglichkeit der Arbeitsfelder durch Gudjons

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, den Studierenden der Erziehungswissenschaft Orientierung in der Vielfalt der pädagogischen Spezialisierungen zu geben, da eine allgemein gültige Definition der Fachrichtung aufgrund ihrer breiten Ausdifferenzierung kaum möglich scheint. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie eine strukturierte Einteilung pädagogischer Berufsfelder, insbesondere nach dem Modell von Dieter Lenzen, zum besseren Verständnis der beruflichen Möglichkeiten beitragen kann.

  • Strukturierung der Erziehungswissenschaft in fachübergreifende und differentielle Gruppen
  • Analyse zentraler Teildisziplinen wie Sozial-, Schul-, und Erwachsenenpädagogik
  • Kritische Reflexion der pädagogischen Rolle im Kontext aktueller gesellschaftlicher Anforderungen
  • Herausforderungen in der Definition von Erziehungsbegriffen und Bildungstheorien
  • Zukunftsfähigkeit und beruflicher Bedarf in verschiedenen pädagogischen Arbeitsfeldern

Auszug aus dem Buch

2.5 Schulpädagogik

Die Schulpädagogik kommt in einem Lehramtstudium viel zu kurz, da der Ausgangspunkt an den Universitäten die Fachwissenschaften sind, die etwa 90 bis 95% des Lehrstudiums ausmachen. In anderen Ländern werden nicht mehr mehrere Fächer sondern nur noch ein Fach gelehrt, so dass das Erziehungswissenschaftliche nicht übersehen wird.

Schulpädagogen haben die Möglichkeit sich mit bestimmten Fragen auseinander zu setzen, wie zum Beispiel, die Frage nach dem sinnvollsten Schulsystem. Hier gäbe es genügend Vergleichstudien aus der Zeit der DDR, die ein Schulsystem bestehend aus Polytechnische Ober und Unterstufe hatte, während der Westen Deutschlands ( und dies ist bis heute in ganz Deutschland der Fall), die Schulen Hauptschule, Realschule und Gymnasium unterscheiden. Vor und Nachteile sind auf beiden Seiten zu finden. Die Polytechnische Schule gibt allen Kindern die gleiche Chance, allerdings ist die Sorge dass Leistungsreserven nicht richtig herausgeholt werden können. Das differenzierte Schulwesen, sieht seine Stärke in den auf die Schüler angepassten Schwierigkeitsstufen, jedoch herrscht hier die Kritik der sozialen Klassengesellschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeit einer einheitlichen Definition der Erziehungswissenschaft angesichts der vielfältigen Spezialisierungsmöglichkeiten im Studium.

2. Lenzens Differenzierung von Fachübergreifenden Gruppen und Differentiellen Fachgruppen: Dieses Kapitel stellt das Modell von Dieter Lenzen vor, welches die Pädagogik zur besseren Übersichtlichkeit in fachübergreifende und differentielle Gruppen unterteilt.

2.1 Die allgemeine und systematische Erziehungswissenschaft: Es wird die Rolle der allgemeinen Erziehungswissenschaft als Leit- bzw. Teildisziplin sowie ihre theoretischen Grundlagen diskutiert.

2.2 Die vergleichende Erziehungswissenschaft: Dieser Abschnitt thematisiert die wachsende Bedeutung internationaler Vergleiche von Bildungssystemen und Erziehungskulturen.

2.3 Sozialpädagogik: Das Kapitel erläutert die Anforderungen, Kompetenzen und Arbeitsfelder von Sozialpädagogen im Abgrenzungsverhältnis zur Sozialarbeit.

2.4 Erwachsenenpädagogik/ - bildung: Es wird die wachsende Bedeutung des lebenslangen Lernens und die Herausforderungen der Erwachsenenbildung analysiert.

2.5 Schulpädagogik: Dieser Teil befasst sich mit den Strukturen des Schulsystems, den Aufgaben der Lehrkräfte und den Problemen bei der Ausbildung.

2.6 Berufs- und Wirtschaftspädagogik: Hier werden die Besonderheiten der dualen Ausbildung und die Rolle der Berufsschullehrer beleuchtet.

2.7 Eine weitere Gliederungsmöglichkeit der Arbeitsfelder durch Gudjons: Das Kapitel ergänzt die Systematik von Lenzen durch das Modell von Gudjons, um weitere Berufssparten wie Freizeit- und Kunstpädagogik zu verdeutlichen.

Schlüsselwörter

Erziehungswissenschaft, Pädagogik, Dieter Lenzen, Berufsfelder, Sozialpädagogik, Schulpädagogik, Erwachsenenbildung, Wirtschaftspädagogik, Bildungstheorie, Studium, Spezialisierung, Erzieherische Praxis, Berufsbild, Disziplin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der systematischen Darstellung der verschiedenen pädagogischen Fachrichtungen und Berufsfelder innerhalb des Erziehungswissenschaftsstudiums.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung der Pädagogik, die Abgrenzung von Disziplinen wie Sozial-, Schul- und Erwachsenenbildung sowie die berufliche Orientierung für Studierende.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Studierenden eine strukturierte Übersicht über die vielfältigen Spezialisierungsmöglichkeiten zu geben, um ihnen bei der beruflichen Orientierung und persönlichen Definition von Pädagogik zu helfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der theoretischen Analyse und der strukturierten Aufarbeitung bestehender wissenschaftlicher Klassifizierungsmodelle, insbesondere der von Dieter Lenzen und H. Gudjons.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der fachübergreifenden und differentiellen pädagogischen Fachgruppen sowie deren spezifische Aufgabenbereiche und Anforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Erziehungswissenschaft, Spezialisierung, Berufsfelder, Pädagogik und Bildungstheorie charakterisiert.

Welchen Stellenwert nimmt die Schulpädagogik in der Untersuchung ein?

Die Schulpädagogik wird kritisch beleuchtet, wobei das Defizit im Lehramtsstudium und die Herausforderungen der Lehrertätigkeit im differenzierten Schulsystem hervorgehoben werden.

Was unterscheidet Sozialpädagogik von Sozialarbeit laut dem Text?

Der Text differenziert dahingehend, dass Sozialpädagogik als pädagogisch akzentuierte Tätigkeit verstanden wird, während bei der Sozialarbeit primär der helfende Aspekt für alle Altersgruppen im Vordergrund steht.

Warum wird der Begriff Erwachsenenpädagogik kritisch betrachtet?

Der Begriff wird kritisiert, da er das Wort „Pädagogik“ enthält, welches traditionell Erziehung impliziert, während im Erwachsenenbereich eher von „Begleitung“ oder „Bildung“ gesprochen werden sollte.

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Details

Title
Pädagogik in der Arbeitswelt - Lenzens Darstellung erziehungswissenschaftlicher Fachrichtungen und pädagogischer Berufe
College
University of Innsbruck
Grade
2,0
Author
Ina Davids (Author)
Publication Year
2006
Pages
14
Catalog Number
V61709
ISBN (eBook)
9783638551113
ISBN (Book)
9783638861502
Language
German
Tags
Pädagogik Arbeitswelt Lenzens Darstellung Fachrichtungen Berufe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ina Davids (Author), 2006, Pädagogik in der Arbeitswelt - Lenzens Darstellung erziehungswissenschaftlicher Fachrichtungen und pädagogischer Berufe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61709
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