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The Organization of International Business (Delegation, Koordinationsinstrumente sowie klassische formale Strukturen und die des integrierten Netzwerkes)

Title: The Organization of International Business (Delegation, Koordinationsinstrumente sowie klassische formale Strukturen und die des integrierten Netzwerkes)

Term Paper , 2006 , 35 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Simon Valjanow (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Vor dem Hintergrund zunehmender Internationalisierung von Unternehmen steigt nicht nur der Druck dem „Feind“ überlegen zu sein, sondern auch der Druck, komplexere Aufgaben nachhaltig und schneller über verschiedene Normen- und Wertesystem hinaus zu lösen. Gerade durch die Chancen und Risiken fortschreitender Globalisierung müssen in Unternehmen neue Probleme, wie konsistente unternehmensweite Entscheidungen trotz großer Distanz und verschiedener Kulturen gelöst werden.
Im Rahmen dieser Arbeit sollen zum einen traditionelle Ansätze formaler Architekturen internationaler Unernehmen dargestellt und zum anderen neuere Ansätze, welche als Alternativen „propagiert“ werden, demgegenüber gestellt werden, um zeigen zu können, ob es sich um echte Alternativen oder Ergänzungen handelt. Insbesondere im Kontext neuer Kommunikationsformen als Ausfluss technologischer Entwicklung und der Tatsache sich schneller ändernder Umweltbedingungen sollen zunächst die Delegationsmöglichkeiten von Entscheidungsgewalt in internationalen Unternehmen und die Koordinationsalternativen innerhalb von Unternehmen dargestellt werden. Zusammenführend werden Basisstrategien vor dem Hintergrund der Delegation aufgezeigt. Anschließend werden die Organisationsstrukturen ’Internationale Division’, ’World Wide Product Division’ und ’Global Matrix’ skizziert und dann ihre Implikationen mit dem Ansatz des „integrierten Netzwerkes“ verglichen.
Die zur Untersuchung ausgewählten (organisatorischen) Themenfelder dienen im wesentlichen der effizienten Allokation von Unternehmensressourcen. Gerade diese Felder werden zunehmend von technischen Innovationen tangiert und befinden sich so in einem stetigen Wandel. Die zunehmende Geschwindigkeit von Informationsflüssen wiederum, können eine Antwort auf neue Anforderungen, welche an die Architektur internationaler Unternehmungen gestellt werden sein und zudem eine neue Bewertung bestehender Modelle induzieren. So besteht die Möglichkeit große Distanzen schnell und einfach, also ohne physische Anwesenheit zu überwinden. Architekturen welchen ein hoher Grad der Kommunikation immanent ist, würden so begünstigt. Schleichende oder „blitzartige“ Entwicklungen wie z.B. die Erfindung und die Verbreitung des Internets machen eine ständige Überprüfung bestehender Annahmen nötig.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Intention und Ziel der Arbeit

1. Delegation von Entscheidungsgewalt in internationalen Unternehmen

1.1. Vorteile der Delegation

1.2. Nachteile der Delegation

1.3. Entscheidungsdelegation im Kontext internationaler Strategien

2. Koordinationsmechanismen in internationalen Unternehmen

2.1. Zielplanung

2.2. Maßnahmenplanung

2.3. Ressourcenplanung

2.4. Programmierung

2.5. Standardisierung

2.6. Transferpreise

2.7. Persönliche Weisung

2.8. Sozialisation

2.9. Isolation oder Kombination von Koordinationsinstrumenten?

3. Formale Strukturen internationaler Unternehmungen

3.1. „Internationale Division“

3.2. „World Wide Product Division“

3.3. „World Wide Area Division“

3.4. „Global Matrix“

3.5. Die Netzwerkorganisation

4. Netzwerkorganisation als alternative zu „traditionellen“ Strukturen ?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht traditionelle und moderne organisatorische Architekturen im internationalen Management, um die Eignung der Netzwerkorganisation als effiziente Alternative zur Bewältigung globaler Komplexität und sich ändernder Umweltbedingungen kritisch zu bewerten.

  • Delegation von Entscheidungskompetenzen in internationalen Unternehmen.
  • Koordinationsmechanismen (technokratisch vs. personenbezogen) zur Steuerung globaler Einheiten.
  • Analyse formaler Organisationsstrukturen wie der „International Division“ und „Global Matrix“.
  • Evaluation des Modells des „integrierten Netzwerkes“ nach Barlett/Ghoshal.
  • Bewertung der praktischen Umsetzbarkeit netzwerkbasierter Strukturen.

Auszug aus dem Buch

3.5. Die Netzwerkorganisation

Da die Idee der Netzwerkorganisation ein noch junges, nicht vollständig ausgereiftes Modell ist, hat sich noch keine einheitliche Definition aus den verschieden Beiträgen entwickelt. Übereinstimmend kann aber festgestellt werden, dass die Netzwerkorganisation ein Netz ist, in welchem Kanten (Beziehungen, Aktivitäten oder Interaktionen) eine bestimmte Anzahl von Aktoren (z.B. Individuen, Gruppen oder Organisationen) miteinander verbinden. Aktoren sind im Kontext eines (betriebswirtschaftlichen-) Organisationsprinzips organisatorische Einheiten, die mit einem hohen Grad von Entscheidungskompetenz ausgestattet sind.

Diese Aktoren werden dann zu einer Netzwerkorganisation, wenn zwischen ihnen Abhängigkeiten bzw. Interdependenzen bestehen. Diese Abhängigkeit besteht z.B., wenn eine organisatorische Einheit einen bestimmten Input einer anderen organisatorischen Einheit benötigt, um ihre Ziele zu erreichen. Die Netzwerkorganisation entsteht also in dem Moment, wenn eine Interdependenz aller Aktoren besteht. Darüber hinaus kann aus betriebswirtschaftlicher Sicht in unternehmensinterne (intra-organisotiale Netzwerkstrukturen) und unternehmensübergreifende Netzwerkstrukturen (inter-organisationale Netzwerkstrukturen) unterschieden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Intention und Ziel der Arbeit: Diese Einführung erläutert die Herausforderungen der Internationalisierung und definiert das Ziel, traditionelle Organisationsmodelle mit neuen Netzwerkansätzen zu vergleichen.

1. Delegation von Entscheidungsgewalt in internationalen Unternehmen: Dieses Kapitel erörtert die Vor- und Nachteile der vertikalen Delegation und setzt diese in den Kontext der internationaler Basisstrategien.

2. Koordinationsmechanismen in internationalen Unternehmen: Hier werden technokratische und personenorientierte Instrumente analysiert, um zu klären, wie eine effiziente Steuerung globaler Einheiten ohne starre Hierarchien gelingen kann.

3. Formale Strukturen internationaler Unternehmungen: Das Kapitel skizziert etablierte Organisationsmodelle wie die Internationale Division, die World Wide Product Division sowie die Matrixorganisation und leitet zum Modell der Netzwerkorganisation über.

4. Netzwerkorganisation als alternative zu „traditionellen“ Strukturen ?: Das Fazit bewertet, ob das integrierte Netzwerkmodell eine praktisch umsetzbare Alternative darstellt oder eher als theoretische Vision zu betrachten ist.

Schlüsselwörter

Internationales Management, Delegation, Koordinationsmechanismen, Netzwerkorganisation, Integriertes Netzwerk, Organisationsstruktur, Globalisierung, Effizienz, lokale Anpassung, Entscheidungsdelegation, interdependente Aktoren, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit analysiert, wie internationale Unternehmen ihre Organisation gestalten können, um trotz räumlicher Distanz und kultureller Unterschiede effiziente und konsistente Entscheidungen zu treffen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Text?

Die Schwerpunkte liegen auf der Delegation von Entscheidungsgewalt, der Wahl geeigneter Koordinationsinstrumente und dem Vergleich klassischer Organisationsstrukturen mit dem neueren Modell der Netzwerkorganisation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Modell des „integrierten Netzwerkes“ kritisch zu beleuchten und dessen praktische Tauglichkeit im Vergleich zu traditionellen Strukturen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf einer umfassenden Literaturrecherche basiert, um organisatorische Modelle und ihre Anwendung in internationalen Unternehmen gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Delegationsmöglichkeiten, eine Analyse der verschiedenen Koordinationsmechanismen sowie eine detaillierte Betrachtung formaler Organisationsformen bis hin zum Netzwerkansatz.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Internationales Management, Delegation, Koordinationsmechanismen, Netzwerkorganisation, globale Effizienz und lokale Anpassungsfähigkeit.

Was unterscheidet das „integrierte Netzwerk“ von einer Matrixorganisation?

Im Gegensatz zur „Global Matrix“, bei der Dimensionen a priori festgelegt sind, zeichnet sich das integrierte Netzwerk durch situationsabhängige Rollen und Kooperation ohne starre hierarchische Über- und Unterordnung aus.

Warum wird die Netzwerkorganisation kritisch hinterfragt?

Der Autor hinterfragt die praktische Umsetzbarkeit, da der Aufbau und die Implementierung eines „starken“ Wertesystems als notwendige Integrationsvoraussetzung zeitlich extrem aufwendig und risikoreich sind.

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Details

Title
The Organization of International Business (Delegation, Koordinationsinstrumente sowie klassische formale Strukturen und die des integrierten Netzwerkes)
College
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen
Course
International Management
Grade
1,3
Author
Simon Valjanow (Author)
Publication Year
2006
Pages
35
Catalog Number
V62982
ISBN (eBook)
9783638561235
ISBN (Book)
9783656781677
Language
German
Tags
Organization International Business Koordinationsinstrumente Strukturen Netzwerkes) International Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simon Valjanow (Author), 2006, The Organization of International Business (Delegation, Koordinationsinstrumente sowie klassische formale Strukturen und die des integrierten Netzwerkes), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62982
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