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Einführung in die Erlebnispädagogik

Titre: Einführung in die Erlebnispädagogik

Exposé (Elaboration) , 2006 , 47 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Christian Hofmeister (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

1. Erlebnispädagogik in den Medien

2. Dissozialität

- Begriffsklärung
- Symptome
- Ursachen
- Problemlagen
- Behandlungsmöglichkeiten

3. Erlebnispädagogik als Methode sozialarbeiterischen Handelns

- Entwicklung der Methode
- Das „Erlebnis“ als Schlüsselbegriff
- Der Begriff „Erlebnispädagogik“ heute
- Bereiche/Medien der Erlebnispädagogik

4. Langfristige Erlebnispädagogikprojekte

- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Ziele der Projekte
- Langzeitprojekte in Zahlen
- Der Erfolg erlebnispädagogischer Projekte – Reflektion und Transfer
- Kritische Stimmen zur Methode
- Alternativen

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Extrait


Gliederung

1. Erlebnispädagogik in den Medien

2. Dissozialität

2.1 Begriffsklärung

2.2 Symptome

2.3 Ursachen

2.4 Problemlagen

2.5 Behandlungsmöglichkeiten

3. Erlebnispädagogik als Methode sozialarbeiterischen Handelns

3.1 Entwicklung der Methode

3.2 Das „Erlebnis“ als Schlüsselbegriff

3.3 Der Begriff „Erlebnispädagogik“ heute

3.4 Bereiche/Medien der Erlebnispädagogik

4. Langfristige Erlebnispädagogikprojekte

4.1 Rechtliche Rahmenbedingungen

4.2 Ziele der Projekte

4.3 Langzeitprojekte in Zahlen

4.4 Der Erfolg erlebnispädagogischer Projekte – Reflektion und Transfer

4.5 Kritische Stimmen zur Methode

4.6 Alternativen

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz erlebnispädagogischer Langzeitprojekte bei dissozialen Jugendlichen. Dabei wird kritisch analysiert, inwieweit diese pädagogische Methode zur erfolgreichen Sozialisation beiträgt und ob sie als wirksame Alternative zu klassischen Jugendhilfemaßnahmen oder geschlossenen Unterbringungsformen betrachtet werden kann.

  • Mediale und politische Wahrnehmung der Erlebnispädagogik
  • Definition, Symptomatik und Ursachen von Dissozialität
  • Grundlagen und historische Entwicklung der Erlebnispädagogik
  • Strukturen und Zielsetzungen bei langfristigen Auslandsprojekten
  • Qualitätssicherung, Transfererfolge und kritische Reflexion

Auszug aus dem Buch

1. Erlebnispädagogik in den Medien

Den Verfechtern der Erlebnispädagogik weht oft ein rauer Wind von Seiten der Medien und auch von Teilen der Politik entgegen. Sie müssen sich sehr oft für die Durchführung ihrer Methoden rechtfertigen und geraten sehr oft unter Legitimationsdruck.

„Senat hält nichts von Erlebnispädagogik im Ausland – Experten erwägen Abschaffung, nachdem ein 14-Jähriger bei Erziehungsaufenthalt in Griechenland seinen Betreuer getötet hat“ (Berliner Morgenpost vom 1.3.2004)

„Risiko am Rio Coco“ – Titelthema (Der Spiegel vom 2.2. 2004)

„Dennis N. beschäftigt die Hamburger Polizei seit Anfang der neunziger Jahre. Das Chrashkid avancierte damals zum Anführer einer Gruppe Jugendlicher, die zahlreiche Autos (...) aufbrachen und kurz schlossen, um damit Spritztouren zu unternehmen. Der Gruppe (...) werden weit über 100 Fahrzeugdiebstähle und ein dadurch angerichteter Millionenschaden zugeordnet. (...) Die Hamburger Jugendbehörde hatte auf die Taten mit Erlebnispädagogik reagiert. Dennis kam unter anderem in das finnische Jugenddorf Kuttula. (Die Welt vom 27.11.2002)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Erlebnispädagogik in den Medien: Das Kapitel beleuchtet den gesellschaftlichen Legitimationsdruck, dem die Erlebnispädagogik durch negative Presseberichterstattung und politische Debatten ausgesetzt ist.

2. Dissozialität: Hier werden der Begriff Dissozialität, seine Symptome, Ursachen sowie mögliche Behandlungsmöglichkeiten und Problemlagen im Hilfesystem definiert.

3. Erlebnispädagogik als Methode sozialarbeiterischen Handelns: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entwicklung der Methode sowie die zentralen Begriffe Erlebnis und Erlebnispädagogik im heutigen Kontext.

4. Langfristige Erlebnispädagogikprojekte: Der Fokus liegt auf rechtlichen Rahmenbedingungen, den Zielen verschiedener Projektformen, statistischen Daten sowie der kritischen Diskussion über Erfolg, Reflexion und Alternativen.

5. Fazit: Das Fazit resümiert, dass die Methode grundsätzlich zu begrüßen ist, aber eine stärkere Qualitätssicherung, bessere Vor- und Nachbereitung sowie ein präventiver Einsatz dringend erforderlich sind.

Schlüsselwörter

Erlebnispädagogik, Dissozialität, Jugendhilfe, Langzeitprojekte, Sozialverhalten, Transfer, Erziehung, Auslandsprojekte, Qualitätssicherung, Pädagogik, Verhaltensstörung, Resozialisierung, Reflexion, geschlossene Unterbringung, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich kritisch mit der Effektivität und den Rahmenbedingungen von erlebnispädagogischen Langzeitprojekten für dissoziale Jugendliche.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition von Dissozialität, die historische Entwicklung der Erlebnispädagogik, rechtliche Rahmenbedingungen der Jugendhilfe sowie die Wirksamkeit und Kritik an Auslandsprojekten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine fundierte Auseinandersetzung mit der Legitimation erlebnispädagogischer Ansätze als pädagogische Antwort auf delinquentes Verhalten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung medienrelevanter Berichterstattung und gesetzlicher Grundlagen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Dissozialität, die pädagogische Methodik der Erlebnispädagogik und die konkrete Umsetzung und Erfolgsmessung bei Langzeitprojekten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Erlebnispädagogik, Dissozialität, Jugendhilfe, Transfer und Qualitätssicherung charakterisiert.

Warum wird im Dokument auf die "geschlossene Unterbringung" eingegangen?

Die geschlossene Unterbringung wird als kontroverse, aber im Einzelfall diskutierte Alternative für Jugendliche betrachtet, bei denen herkömmliche pädagogische Interventionen gescheitert sind.

Welche Rolle spielt die Reflexion in der Erlebnispädagogik?

Die Reflexion ist entscheidend, um den Transfer der erlebnisorientierten Erfahrungen in den Alltag des Jugendlichen zu sichern und somit den langfristigen Erfolg der Maßnahme zu gewährleisten.

Warum haben Kurzzeitprojekte laut der Arbeit einen geringeren Effekt?

Die Arbeit argumentiert, dass Kurzzeitprojekte aufgrund der fehlenden Zeitkomponente für eine nachhaltige Sozialisierung bei dissozialen Jugendlichen kaum geeignet sind.

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Résumé des informations

Titre
Einführung in die Erlebnispädagogik
Université
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel  (Fachbereich Sozialwesen-)
Note
1,7
Auteur
Christian Hofmeister (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
47
N° de catalogue
V63194
ISBN (ebook)
9783638563000
ISBN (Livre)
9783638710206
Langue
allemand
mots-clé
Einführung Erlebnispädagogik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christian Hofmeister (Auteur), 2006, Einführung in die Erlebnispädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63194
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Extrait de  47  pages
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