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Politik stärken - Kann John Maynard Keynes ein ökonomisches Pendant zu Carl Schmitt sein?

Titre: Politik stärken - Kann John Maynard Keynes ein ökonomisches Pendant zu Carl Schmitt sein?

Dossier / Travail , 2005 , 28 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Christina Spratte (Auteur)

Politique - Théorie politique et Histoire des idées politiques
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In welchem Maße und in welcher Hinsicht ein Staat beispielsweise auf Wirtschaft, Religion und Kunst Einfluss nehmen darf oder gar soll, ist bis heute umstritten.

Diese Seminararbeit versucht durch Beschreibung und Analyse der Positionen von Carl Schmitt und John Maynard Keynes heraus zu stellen, welche Möglichkeiten in einem Staat bestehen, die Politik gegenüber der Wirtschaft zu stärken, so dass der Staat Lenker des Ganzen wird oder bleibt. Abschließend werden in einer Gegenüberstellung beide Autoren dahingehend untersucht, ob Keynes ein mögliches ökonomisches Pendant zu Schmitt sein kann.
Die dargestellte Theorie von Carl Schmitt geht auf sein Werk “Der Begriff des Politischen“ zurück. Schmitt bezieht sich bei seiner Analyse nicht auf den Politik-Begriff im engeren Sinne, etwa auf staatsrechtliche Überlegungen zum Parlamentarismus, sondern auf sämtliche Bereiche menschlichen Handelns und Zusammenwirkens.
Die Theorie von John Maynard Keynes, so meine Hypothese, könnte die von Schmitt an der Stelle ergänzen, wo Schmitt sich zum dem Verhältnis äußert, das seiner Meinung nach zwischen dem Politischen und Ökonomie bestehen müsse beziehungsweise wie es eben nicht sein dürfe . Schmitt beschreibt das Verhältnis zwischen dem Politischen und der Wirtschaft im Zusammenhang einer Argumentation, die ganz grundsätzlich den Folgen mangelnden staatlichen Einflusses (durch einen schwachen Staat) nachgeht. Dabei hat Schmitt vor allem die Notwendigkeit eines starken Staates im Auge; nur insofern interessiert sich Schmitt für das Verhältnis von Staat und Wirtschaft.
Keynes geht dieser Fragestellung in dieser Hinsicht und in dieser Konsequenz nicht nach. Sein Interesse gilt lediglich der Notwendigkeit staatlicher Einflussnahme auf die Ökonomie. Dabei liefert er mit seiner Wirtschaftspolitik in erster Linie Handlungsoptionen für den Staat, die in konjunkturschwachen Zeiten zu einer Stärkung der Wirtschaft führen sollen.


Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. “Politik stärken“ Theorie und Handlungsempfehlungen

2.1 Carl Schmitt - Sein Begriff des Politischen und seine Liberalismuskritik

2.2 Das Ökonomische bei Carl Schmitt

2.3 John Maynard Keynes - Wirtschaftspolitik

2.4. Versuch einer Gegenüberstellung: Carl Schmitt und John Maynard Keynes

3. Fazit

4. Englische Zusammenfassung

5. Quellen- und Literaturverzeichnis

5.1 Online-Quellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Politik und Wirtschaft im Kontext eines starken Staates, indem sie die theoretischen Ansätze von Carl Schmitt und John Maynard Keynes analysiert und gegenüberstellt, um zu klären, ob Keynes ein ökonomisches Pendant zu Schmitt sein kann.

  • Analyse des "Begriffs des Politischen" und der Liberalismuskritik bei Carl Schmitt.
  • Untersuchung der Rolle der Ökonomie in Schmitts Staatsverständnis.
  • Darstellung der wirtschaftspolitischen Theorien von John Maynard Keynes zur Krisenbewältigung.
  • Gegenüberstellung beider Autoren hinsichtlich ihrer Auffassung von staatlicher Lenkung.
  • Kritische Reflexion über die Umsetzbarkeit und politische Konsequenz der jeweiligen Theorien.

Auszug aus dem Buch

2.1 Carl Schmitt - Sein Begriff des Politischen und seine Liberalismuskritik

Carl Schmitt wurde am 11. Juli 1888 in Plettenberg geboren. Er studierte Staats- und Rechtswissenschaften in Berlin, München und Straßburg, wo er im Anschluss auch promovierte. 1932 verfasste er die Schrift “Der Begriff des Politischen“ in der er eine Staatslehre entwickelte, die ihm, da sie von den Nationalsozialisten ideologisch ausgewertet wurde, “(...) später den Vorwurf einbringt, den "Führerstaat" vorweggenommen und rechtsphilosophisch legitimiert zu haben (...).“.

Der Begriff des Politischen ist nach Schmitt Voraussetzung des Staatsbegriffs. Aus dieser Reihenfolge erschließt sich auch Schmitts Vorgehen. So versucht er zunächst den Begriff des Politischen zu definieren, um anschließend seine Staatstheorie zu entwickeln.

Politischen Handlungen und Motiven geht, so Schmitt, eine politische Unterscheidung voraus. Diese besteht in der Unterscheidung zwischen Freund und Feind. Um das Wesen des Politischen zu verstehen, muss man, so Schmitt, die politische Unterscheidung losgelöst von moralischen, ökonomischen oder ästhetischen Freund- und Feindbildern treffen. Denn das Politische erschließt sich weder aus diesen Sachgebieten, noch ist es auf diese zurückführbar. Es ist, so beschreibt es Schmitt, vielmehr ein selbstständiges und von diesen Gebieten unabhängiges Sachgebiet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das aktuelle Spannungsfeld zwischen Staat und Wirtschaft anhand von politischen Diskursen und führt in die Fragestellung zur theoretischen Gegenüberstellung von Carl Schmitt und John Maynard Keynes ein.

2. “Politik stärken“ Theorie und Handlungsempfehlungen: Dieses Kapitel analysiert detailliert das Staatsverständnis und die Liberalismuskritik von Carl Schmitt, die wirtschaftstheoretischen Grundlagen von John Maynard Keynes und vergleicht beide Ansätze hinsichtlich ihrer staatstheoretischen Implikationen.

3. Fazit: Das Fazit resümiert die Ergebnisse der Gegenüberstellung und diskutiert kritisch die Möglichkeiten und Grenzen, Keynes als ökonomisches Pendant zu Schmitt zu betrachten.

4. Englische Zusammenfassung: Eine prägnante Zusammenfassung der zentralen Thesen und Analyseergebnisse in englischer Sprache.

5. Quellen- und Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Primär- und Sekundärquellen sowie Online-Ressourcen.

5.1 Online-Quellen: Spezifische Auflistung der für die Arbeit herangezogenen Internetquellen.

Schlüsselwörter

Carl Schmitt, John Maynard Keynes, Politik, Ökonomie, Liberalismuskritik, Staat, Wirtschaftspolitik, Freund-Feind-Bild, Interventionismus, Depression, Gesamtnachfrage, Souveränität, Theorie, Staatsverständnis, Marktversagen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit?

Die Seminararbeit befasst sich mit dem spannungsgeladenen Verhältnis zwischen Staat, Politik und Wirtschaft und untersucht die theoretischen Positionen von Carl Schmitt und John Maynard Keynes.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Staatslehre von Carl Schmitt, insbesondere seine Kritik am Liberalismus, sowie die Wirtschaftstheorie von Keynes als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszuarbeiten, ob John Maynard Keynes als ökonomisches Pendant zu dem von Carl Schmitt propagierten starken Staat fungieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven und analytischen Literaturstudie, die durch den Vergleich der theoretischen Konzepte beider Autoren Schnittstellen und Widersprüche identifiziert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Schmitts Begriff des Politischen, das Ökonomische bei Schmitt, Keynes’ Wirtschaftspolitik und eine systematische Gegenüberstellung beider Ansätze.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem "Das Politische", "Liberalismuskritik", "staatliche Intervention", "Freund-Feind-Unterscheidung" und "effektive Nachfragesteuerung".

Warum ist das "Freund-Feind-Bild" bei Schmitt relevant für den Vergleich mit Keynes?

Es dient dazu, die Problematik der "Depression" als existenzielle Bedrohung für das Wirtschaftssystem zu interpretieren und so eine Brücke zu Schmitts Staatstheorie zu schlagen.

Welche Paradoxie identifiziert die Autorin bei Keynes?

Das Paradoxe besteht darin, dass Keynes zwar die staatliche Lenkung der Wirtschaft fordert, sein letztendliches Ziel jedoch die Wiederherstellung und Stärkung einer freien Wirtschaftsordnung ist.

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Résumé des informations

Titre
Politik stärken - Kann John Maynard Keynes ein ökonomisches Pendant zu Carl Schmitt sein?
Université
European University Viadrina Frankfurt (Oder)  (Lehrstuhl für Vergleichende europäische Geschichte der Neuzeit)
Cours
Carl Schmitt Leo Strauss und die Neokonservativen in den USA
Note
1,3
Auteur
Christina Spratte (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
28
N° de catalogue
V63624
ISBN (ebook)
9783638566285
ISBN (Livre)
9783638725095
Langue
allemand
mots-clé
Politik Kann John Maynard Keynes Pendant Carl Schmitt Carl Schmitt Strauss Neokonservativen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christina Spratte (Auteur), 2005, Politik stärken - Kann John Maynard Keynes ein ökonomisches Pendant zu Carl Schmitt sein?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63624
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Extrait de  28  pages
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