Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes

Literaturbericht über die neue Forschung zu den Konzilien im Merowingerreich

Titre: Literaturbericht über die neue Forschung zu den Konzilien im Merowingerreich

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2003 , 24 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Matthias Kolodziej (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Im Folgenden soll ein Überblick der Literatur zur neuen Forschung zu den Konzilien im Merowingerreich gegeben werden. Um alle Veröffentlichungen zum Thema aufzufinden, war es nötig, auf verschiedene Art und Weise zu bibliographieren. Als Einstieg habe ich die Literaturliste im Anhang der Gesamtdarstellung Eugen Ewigs sowie die Auswahlbibliographien der zum Thema gehörigen Bände der Reihen „Grundriss der Geschichte“ und „Enzyklopädie deutscher Geschichte“ gesichtet. Außerdem habe ich Schlagwörter in einschlägigen Lexika wie dem Lexikon für Theologie und Kirche oder dem Lexikon des Mittelalters nachgeschlagen und die Literaturhinweise ausgewertet. Anschließend habe ich die „Jahresberichte für deutsche Geschichte“ und die „International Medieval Bibliography“ rückwärts von 2000 bis 1986 bibliographiert. Zur weiteren Suche habe ich elektronische Datenbanken genutzt. Zu nennen sind hierbei der GBV-online Contens, der Bibliothekskatalog der Universitätsbibliothek Magdeburg sowie die Internetdatenbanken der Monumenta Germaniae Historica Internetseite und das von Stuart Jenks und Dieter Rübsamen bearbeitete Zeitschriftenfreihandmagazin mit den Inhaltsverzeichnissen geschichtswissenschaftlicher Zeitschriften, welche mittels einer Suchmaschine bearbeitet werden können. Die neuere Forschung zu den Konzilien im Merowingerreich spiegelt sich vor allem in Vorträgen, welche im Druck vorliegen, in Monographien, Festschriften und Tagungsberichten. In meinem Literaturbericht habe ich mich auf deutschsprachige Veröffentlichungen zum Thema konzentriert. Des Weiteren habe ich einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die konziliare Gesetzgebung gelegt, in deren Erforschung vor allem Paul Mikat wirkt. Da das Forschungsfeld zu den Konzilien im Merowingerreich sehr umfangreich ist, ist eine solche Einengung auf einen Themenschwerpunkt zulässig.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Prolog

1.1 Vorbemerkungen

1.2 Zeitliche Eingrenzung der neueren Forschung

2. Darstellungen zum Einstieg in das Thema

2.1 Pontal, Odette: Die Synoden im Merowingerreich

2.2 Sieben, Hermann – Josef: Konzil, in: Lexikon für Theologie und Kirche

2.3 Sieben, Hermann – Josef: Synode, in: Lexikon des Mittelalters

2.4 Die merowingischen Konzilien in der Überblicksdarstellung Eugen Ewigs Die Merowinger und das Frankenreich

3. Forschung zur konziliaren Gesetzgebung

3.1 Hartmann, Wilfried: Die Konzilien in der vorgratianischen Zeit des Kircherechts

3.2 Mikat, Paul: Zu den konziliaren Anfängen der merowingisch-fränkischen Inzestgesetzgebung

3.3 Mikat, Paul: Die Inzestgesetzgebung der merowingisch-fränkischen Konzilien 511 - 626/27

3.4 Mikat, Paul: Die Inzestverbote des Dritten Konzils von Orlans 538

3.5 Mikat, Paul: Die Judengesetzgebung der merowingisch-fränkischen Konzilien

3.6 Schröder, Isolde: Zur Rezeption merowingischer Konzilskanones bei Gratian

4. Epilog

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen strukturierten Überblick über die neuere Forschung (ab 1986) zu den Konzilien im Merowingerreich. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Entwicklung der konziliaren Gesetzgebung, wobei sowohl allgemeine Überblicksdarstellungen als auch spezialisierte rechtsgeschichtliche Untersuchungen analysiert werden, um den Einfluss und die Bedeutung dieser kirchlichen Versammlungen im Frühmittelalter zu verdeutlichen.

  • Konziliengeschichte im Merowingerreich
  • Entwicklung und Bedeutung der konziliaren Gesetzgebung
  • Kanonistik und mittelalterliches Kirchenrecht
  • Inzest- und Judengesetzgebung in der Merowingerzeit
  • Rezeption merowingischer Konzilskanones bei Gratian

Auszug aus dem Buch

3.3 Mikat, Paul: Die Inzestgesetzgebung der merowingisch-fränkischen Konzilien 511 - 626/27

„Die Inzestgesetzgebung der merowingisch-fränkischen Konzilien 511 - 626/27“ heißt eine Monographie von Paul Mikat. Wie bereits aus dem Titel der Darstellung hervorgeht, behandelt Mikat in dieser Veröffentlichung den Zeitraum von 511, dem Jahr des ersten fränkischen Reichskonzils in Orléans, bis zur vorläufig letzten gesamtfränkischen Reichssynode 626/27 in Clichy. Die Darstellung teilt sich in Einleitung und Hauptteil. In der sehr ausführlichen Einleitung geht Mikat der Frage nach den Gründen für diese intensive kirchliche Inzestgesetzgebung nach.

Den Ursache für eine ausführliche Auseinandersetzung mit diesem Thema sieht Mikat in dem Fakt, dass die Eherechtsgesetzgebung erstmals auf den burgundischen und merowingisch-fränkischen Konzilien eine Rolle gespielt hat. Des Weiteren stellt Mikat in der Einleitung einen Abriss der Entwicklung der Inzestgesetzgebung bis zum fünften Jahrhundert der ausführlichen Analyse der Inzestgesetzgebung auf den Konzilien voran. Der Hauptteil untergliedert sich in drei Abschnitte. Der erste Abschnitt gibt einen Überblick über Synoden und Inzestgesetzgebung im merowingischen Frankenreich. Hier grenzt Mikat das Thema räumlich und zeitlich ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Prolog: Dieses Kapitel erläutert die methodische Vorgehensweise bei der Literatursuche und definiert den zeitlichen sowie inhaltlichen Rahmen des Berichts.

2. Darstellungen zum Einstieg in das Thema: Hier werden grundlegende Werke und Lexikoneinträge besprochen, die einen ersten wissenschaftlich fundierten Überblick über die Synoden des Merowingerreichs bieten.

3. Forschung zur konziliaren Gesetzgebung: Dieser zentrale Teil analysiert detailliert Fachbeiträge, die sich mit der konziliaren Rechtsetzung, insbesondere Inzest- und Judengesetzgebungen sowie der kirchenrechtlichen Rezeption, auseinandersetzen.

4. Epilog: Das Kapitel bietet ein abschließendes Fazit zur Vielseitigkeit der aktuellen Forschung und fasst die wesentlichen Erkenntnisse des Literaturberichts zusammen.

Schlüsselwörter

Merowingerreich, Konzilien, Synoden, Kirchenrecht, Gesetzgebung, Inzestgesetzgebung, Judengesetzgebung, Kanonistik, Gratian, Vetus Gallica, Forschungsbericht, Paul Mikat, Odette Pontal, Eugen Ewig, Frühmittelalter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über die wissenschaftliche Forschungsliteratur seit 1986, die sich mit den Konzilien im Merowingerreich beschäftigt.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der konziliaren Gesetzgebung, dem Einfluss der Kirche auf rechtliche Normen und der Rezeption dieser Kanones im späteren Kirchenrecht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die systematische Zusammenfassung und kritische Würdigung der Literatur zur Merowingerzeit, um dem Leser einen strukturierten Zugang zum Forschungsstand zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode des Literaturberichts, kombiniert mit der Analyse von Primärquellen, Sekundärliteratur, Lexika und wissenschaftlichen Rezensionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine allgemeine Einführung in die Thematik (Überblicke) und einen spezifischen Teil, der Detailstudien (z.B. von Paul Mikat) zu Inzest- und Judengesetzgebungen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Merowingerreich, Konzilien, Kirchenrecht, Gesetzgebung, Inzest und Kanonistik bestimmt.

Wie bewertet der Autor den Beitrag von Eugen Ewig?

Ewig wird als wichtige Grundlage für einen Gesamtüberblick gewürdigt, wobei der Autor trotz des Fehlens von Fußnoten im Taschenbuchformat die wissenschaftliche Fundiertheit betont.

Welche Bedeutung misst die Arbeit der „Collectio Vetus Gallica“ bei?

Sie wird als bedeutendste Kirchenrechtssammlung des merowingischen Galliens hervorgehoben und als essenzielle Quelle für das Verständnis der Rezeption merowingischer Konzilskanones beschrieben.

Welches Forschungsurteil fällt der Autor über Paul Mikat?

Mikat wird für seinen sehr genauen, quellennahen und wissenschaftlich anspruchsvollen Arbeitsstil gelobt, der die Inzest- und Judengesetzgebung maßgeblich erschlossen hat.

Fin de l'extrait de 24 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Literaturbericht über die neue Forschung zu den Konzilien im Merowingerreich
Université
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut für Geschichte)
Cours
Proseminar Geschichte des Mittelalters 'Das Merowingerreich'
Note
2,0
Auteur
Matthias Kolodziej (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
24
N° de catalogue
V64127
ISBN (ebook)
9783638570145
ISBN (Livre)
9783656803959
Langue
allemand
mots-clé
Literaturbericht Forschung Konzilien Merowingerreich Proseminar Geschichte Mittelalters Merowingerreich“
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Matthias Kolodziej (Auteur), 2003, Literaturbericht über die neue Forschung zu den Konzilien im Merowingerreich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64127
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  24  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint