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Mitarbeitermotivation als Schlüssel zur Leistungssteigerung. Untersuchung bei einem gesetzlichen Unfallversicherungsträger

Titel: Mitarbeitermotivation als Schlüssel zur Leistungssteigerung. Untersuchung bei einem gesetzlichen Unfallversicherungsträger

Masterarbeit , 2006 , 125 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: MPA Cornelia Duda (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Am Beispiel der Leichtfallsachbearbeitung eines gesetzlichen Unfallversicherungsträgers während einer projektweisen Änderung der Aufbauorganisation wird der Frage nachgegangen, ob durch ausgewählte Motivationsfaktoren bei den Mitarbeitern eine Leistungssteigerung erzielt werden kann.
Auf der Grundlage des Arbeits-Motivations-Modells von Hackman und Oldham (1980), der dynamischen Arbeitszufriedenheits-Theorie von Bruggemann (1975) und unter Verwendung der Messinstrumente „Job Diagnostic Survey“ (JDS) zur Messung des Motivationspotenzials aus der Arbeitssituation von Hackman und Oldham und des „Arbeitsbeschreibungsbogen“ von Neuberger (1978) wurde ein umfangreiches Untersuchungskonzept mit Mitarbeiterfragebogen entwickelt. Zur Vergleichbarkeit der Ergebnisse wurde zusätzlich eine Befragung der Mittelfallsachbearbeitung als Referenzgruppe vorgenommen.
Anhand der gewonnenen Daten wurden mehrere Hypothesen zur Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation, bezogen auf die Mitarbeiter im untersuchten Leichtfallbereich, getestet. Im Ergebnis zeigt insbesondere die Berechnung des Motivationspotenzials, dass oft kleinere Aspekte, in erster Linie in Händen der Führungskraft, motivationsfördernd wirken können. Dies gilt insbesondere für die Arbeitsbereiche der Rückmeldung und der Autonomie. Fühlen sich die Mitarbeiter ernst genommen und werden sie bei Entscheidungen, die ihren eigenen Arbeitsbereich betreffen mit eingebunden, können engagierte und motivierte Mitarbeiter für eine effiziente Leistungserbringung zusammen arbeiten.
Die Auswertungen der Mitarbeiterbefragung und Überprüfung mehrerer aufgestellter Hypothesen erfolgten unter Anwendung des Statistikprogramms SPSS. Die Gestaltung des Mitarbeiterfragebogens erfolgte in Anlehnung an den von Hackman und Oldham wissenschaftlich validierten Fragebogen, um so zu Aussagen von wissenschaftlichem Wert zu gelangen.
Die Ergebnisse dieser Masterarbeit wurden in der untersuchten Organisation mit berücksichtigt und das Projekt in die Aufbauorganisation dieser Verwaltung mit Erfolg etabliert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung und Zielsetzung

1.2 Quellen

1.3 Methoden und Vorgehensweise

1.4 Aufbau der Arbeit

2 Mitarbeitermotivation

2.1 Begriffserklärungen aus der Motivationspsychologie

2.2 Motivation als Bestandteil menschlichen Verhaltens

2.3 Mitarbeitermotivation als Teil der Arbeitsmotivation

2.3.1 Mitarbeitermotivation aus Sicht der Mitarbeiter

2.3.2 Der Einfluss der Führung auf die Mitarbeitermotivation

2.4 Mitarbeitermotivation und Arbeitszufriedenheit

2.5 Mitarbeitermotivation und Arbeitsleistung

2.6 Motivationstheorien

2.6.1 Das Arbeits-Motivations-Modell von Hackmann und Oldham

2.6.2 Die dynamische Arbeitszufriedenheits-Theorie von Bruggemann

2.7 Zusammenfassung Kapitel 2

3 Empirische Untersuchung

3.1 Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes

3.2 Rahmenbedingungen der Organisationseinheit innerhalb der untersuchten Verwaltung

3.3 Hypothesen

3.4 Methodische Vorgehensweise

3.5 Befragungsinstrument

3.5.1 Der Arbeitsbeschreibungsbogen (ABB) von Neuberger zur Messung der Arbeitszufriedenheit

3.5.2 Der „Job Diagnostic Survey“ (JDS) von Hackman und Oldham zur Messung des Motivationspotenzials aus der Arbeit

3.6 Voruntersuchung

3.7 Zusammenfassung Kapitel 3

4 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse

4.1 Beschreibung der Stichproben

4.1.1 Verteilung der Probanden auf die Organisationseinheiten Leicht- und Mittelfallsachbearbeitung

4.1.2 Verteilung der Probanden auf Frauen und Männer

4.1.3 Verteilung der Probanden auf die Altersgruppen

4.1.4 Verteilung der Probanden auf die Betriebszugehörigkeit

4.2 Darstellung der Ergebnisse

4.2.1 Deskriptive Darstellung der Messung der Arbeitszufriedenheit (Teil 1 des Mitarbeiterfragebogens)

4.2.2 Deskriptive Darstellung des Motivationspotenzials aus der Arbeit (Teil 2 des Mitarbeiterfragebogens)

4.2.3 Ergebnisse der auf den untersuchten Träger ausgerichteten Fragen (Teil 3 des Mitarbeiterfragebogens)

4.3 Überprüfung der Hypothesen

4.4 Zusammenfassung Kapitel 4

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung der Mitarbeitermotivation als entscheidender Faktor für die Leistungssteigerung in einer öffentlichen Verwaltung, insbesondere bei der Leichtfallsachbearbeitung eines gesetzlichen Unfallversicherungsträgers. Es soll analysiert werden, wie verschiedene Motivationsfaktoren und Rahmenbedingungen die Arbeitszufriedenheit und Leistung der Mitarbeiter beeinflussen und welche Ansatzpunkte für eine motivationsfördernde Gestaltung der Arbeit existieren.

  • Analyse theoretischer Grundlagen zur Arbeitsmotivation und -zufriedenheit
  • Empirische Untersuchung der Arbeitssituation und des Motivationspotenzials mittels standardisierter Fragebögen
  • Bewertung der Auswirkungen von Umorganisationsmaßnahmen auf die Motivation
  • Identifikation von Handlungsfeldern zur Leistungssteigerung durch verbesserte Personalführung

Auszug aus dem Buch

1.1 Fragestellung und Zielsetzung

Bei der untersuchten Verwaltung bestehen Probleme im Arbeitsprozess, da Rückstände in der Posteingangserfassung vorliegen, die sich in der Folge auch durch eine verzögerte Dienstleistungserbringung auf den Kundenkontakt, wie beispielsweise verspätete Rechnungsbezahlung an Ärzte, niederschlagen. Während der Vorbereitung auf diese Masterarbeit wurde die projektweise Umorganisation in dem untersuchten Leistungsbereich eingeführt. Wie bei jeder Strukturveränderung gab es auch hier einige „Unruhe“ bei den betroffenen Mitarbeitern. Da für Umstrukturierungsmaßnahmen bislang noch keine mitarbeiterorientierten Maßzahlen vorlagen, wurde nach Abstimmung mit dem Geschäftsführer und dem derzeitigen Leiter der Organisationseinheit vereinbart, die Sichtweisen der Betroffenen empirisch zu ermitteln.

Ein besonderes Anliegen war es der Verfasserin den derzeit von der Umstrukturierung betroffenen Mitarbeitern Gelegenheit zu geben, sich an diesem Prozess aktiv zu beteiligen. Anhand einer hierzu durchgeführten Mitarbeiterbefragung wurde untersucht, wie die Mitarbeiter selbst verschiedene Bereiche ihres Arbeitsplatzes einschätzen und wo sie selbst Verbesserungsbedarf sehen.

Durch Anwendung von Messinstrumenten zur Arbeitszufriedenheit und zum Motivationspotenzial aus der Arbeitssituation wurde eine Datenanalyse auf Grundlage der empirisch aufbereiteten Daten möglich, die auch die Überprüfung von Hypothesen mit einschließt. Hierdurch können Hinweise für die verwaltungspraktische Entscheidungsfindung gegeben werden, die Informationen beinhalten, wie es um die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter bestellt ist. Durch Berechnung des Motivationspotenzials der Befragten konnten Ansatzpunkte für eine Motivationssteigerung und evtl. Leistungssteigerung der Mitarbeiter herausgefiltert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der Mitarbeitermotivation in der öffentlichen Verwaltung ein und beschreibt die Zielsetzung sowie die Vorgehensweise der Arbeit.

2 Mitarbeitermotivation: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Motivation, Arbeitszufriedenheit und verschiedene Motivationstheorien, insbesondere das Modell von Hackman und Oldham sowie die Theorie von Bruggemann.

3 Empirische Untersuchung: Hier wird der Untersuchungsgegenstand, die Hypothesenbildung sowie das methodische Vorgehen, inklusive der verwendeten Fragebögen, detailliert vorgestellt.

4 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptive Analyse der Umfrageergebnisse sowie die anschließende statistische Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und leitet Empfehlungen zur praktischen Umsetzung motivationsfördernder Maßnahmen ab.

Schlüsselwörter

Mitarbeitermotivation, Arbeitszufriedenheit, Leistungssteigerung, öffentliche Verwaltung, Unfallversicherung, Arbeitsgestaltung, Personalmanagement, Motivationspotenzial, Umorganisation, Mitarbeiterbefragung, Arbeitspsychologie, Führung, Hackman und Oldham, Bruggemann, Neuberger

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Mitarbeitermotivation als Schlüssel zur Leistungssteigerung in einer öffentlichen Verwaltung eingesetzt werden kann, am Beispiel der Leichtfallsachbearbeitung eines gesetzlichen Unfallversicherungsträgers.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Schnittstellen von Motivationspsychologie, Arbeitszufriedenheit, Personalführung und organisatorischen Rahmenbedingungen in einer öffentlichen Behörde.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, inwieweit Motivationspotenziale in der Arbeit existieren und ob durch eine gezielte Beeinflussung dieser Faktoren eine Leistungssteigerung der Mitarbeiter erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein empirisch-quantitativer Ansatz gewählt, basierend auf einer Mitarbeiterbefragung mittels etablierter Messinstrumente (ABB von Neuberger, JDS von Hackman und Oldham) sowie einer statistischen Auswertung (u.a. t-Tests, ANOVA).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung der Motivations- und Arbeitszufriedenheitstheorien sowie einen umfangreichen empirischen Teil, in dem die Ergebnisse der Befragung detailliert interpretiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mitarbeitermotivation, Arbeitszufriedenheit, Verwaltungsmodernisierung, Motivationspotenzial und empirische Organisationsforschung charakterisiert.

Welche Rolle spielt die aktuelle Umorganisation für die Studie?

Die laufende Umorganisation dient als praktischer Kontext der Studie. Die Befragung wurde genutzt, um die Einstellungen der Mitarbeiter zu dieser Veränderungsphase zu ermitteln und Potenziale für eine erfolgreichere Implementierung zu identifizieren.

Was bedeutet die "innere Kündigung" im Kontext der Arbeit?

Der Begriff beschreibt den Prozess, bei dem Mitarbeiter nach negativer Bewertung ihrer Situation resignieren, was zu Leistungsverlusten oder Fluchtverhalten führt; dieses Phänomen dient als wichtiger Indikator für mangelnde Motivation.

Warum wurde die Leicht- und Mittelfallsachbearbeitung als Vergleich gewählt?

Diese Bereiche wurden als Schichten einer Stichprobe gewählt, da sie trotz gemeinsamer Betroffenheit von der Reorganisation unterschiedliche Aufgabenprofile und Anforderungen aufweisen, was eine differenzierte Analyse ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 125 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mitarbeitermotivation als Schlüssel zur Leistungssteigerung. Untersuchung bei einem gesetzlichen Unfallversicherungsträger
Hochschule
Universität Kassel
Note
2,0
Autor
MPA Cornelia Duda (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
125
Katalognummer
V65209
ISBN (eBook)
9783638587570
ISBN (Buch)
9783638891066
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mitarbeitermotivation Schlüssel Leistungssteigerung Beispiel Unfallversicherungsträgers
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
MPA Cornelia Duda (Autor:in), 2006, Mitarbeitermotivation als Schlüssel zur Leistungssteigerung. Untersuchung bei einem gesetzlichen Unfallversicherungsträger, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65209
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Leseprobe aus  125  Seiten
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