Viele zeitgenössische Historiker beschäftigen sich mit dem Thema der Schlacht bei Tannenberg/Grunwald, in der am 15. Juli 1410 das Heer des deutschen Ritterordens gegen dem polnisch-litauischen kämpfte und verlor. Eine der größten Ritterschlachten des späten Mittelalters. Eine Schlacht, die sowohl glorifiziert, wie auch als ein Zeichen der Schmach gesehen wurde, die es zu beseitigen galt. Den Historikern ging dabei weniger um die Schlacht selbst, als vielmehr um die Aufarbeitung der geschichtlichen Tatsachen und die Klärung des aus jener Schlacht entstandenen Mythos, sowohl auf der deutschen wie auch auf der polnischen Seite.
Teilweise ist der Versuch einer Art „Aufklärung“ gelungen, doch den Mythos, der im nationalen, literarisch-kulturellen Gedanken seine Wurzeln hat, schaffte man nicht gänzlich beiseite zu räumen.
Ich versuche hier lediglich ein paar der Nachforschungen, Analysen zusammenzustellen, sie miteinander zu vergleichen, um zu einer Art Zwischenergebnis zu gelangen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Rolle der USA
- Was heisst „Abstinence-only“?
- „Abstinence-only“ in den Entwicklungsländern
- Auswirkungen der „Abstinence-only“-Strategie der USA auf die Aids-Prävention in den Entwicklungsländern
- „Abstinence-only“ verhindert eine umfassende Aids-Prävention in den Entwicklungsländern
- Fallbeispiel Uganda
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der „Abstinence-only“-Strategie der USA auf die Aidsprävention in den Entwicklungsländern. Sie analysiert die politische und ideologische Grundlage dieser Strategie und untersucht deren konkrete Auswirkungen anhand des Beispiels Uganda.
- Die Rolle der USA in der internationalen Entwicklungspolitik
- Die „Abstinence-only“-Strategie und ihre Kritikpunkte
- Die Herausforderungen der Aids-Prävention in Entwicklungsländern
- Die Bedeutung von umfassenden Präventionsstrategien
- Der Einfluss politischer Entscheidungen auf die Gesundheitsversorgung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Relevanz der Aids-Epidemie für die Entwicklungsländer dar und beleuchtet die Bedeutung von Präventionsstrategien. Kapitel 2 widmet sich der Rolle der USA in der internationalen Familienplanung und erläutert das Konzept „Abstinence-only“ sowie dessen Umsetzung in den Entwicklungsländern. Kapitel 3 analysiert die Auswirkungen dieser Strategie auf die Aids-Prävention in den Entwicklungsländern im Allgemeinen und untersucht im Detail die Situation in Uganda als Fallbeispiel. Das Fazit fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Schlüsselwörter
Aids-Prävention, „Abstinence-only“, Entwicklungsländer, Uganda, USA, Familienplanung, Reproduktive Gesundheit, Internationale Entwicklungspolitik.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet die „Abstinence-only“-Strategie?
Es handelt sich um einen Ansatz der Gesundheitserziehung, der ausschließlich sexuelle Enthaltsamkeit propagiert und Informationen über Verhütungsmittel oft ausspart.
Welchen Einfluss haben die USA auf die Aidsprävention weltweit?
Durch internationale Hilfsgelder knüpfen die USA ihre Unterstützung oft an ideologische Vorgaben wie die Förderung von Enthaltsamkeitsprogrammen.
Warum wird „Abstinence-only“ in Entwicklungsländern kritisiert?
Kritiker argumentieren, dass dieser Ansatz eine umfassende Aufklärung verhindert und somit die effektive Bekämpfung von HIV/Aids erschwert.
Wie stellt sich die Situation in Uganda dar?
Uganda dient als Fallbeispiel für die Umsetzung dieser Strategie und zeigt die Spannungsfelder zwischen religiös-ideologischen Vorgaben und medizinischer Notwendigkeit auf.
Was ist das Fazit der Arbeit zu dieser Strategie?
Die Arbeit untersucht, ob ideologisch geprägte Prävention den komplexen Realitäten in Entwicklungsländern gerecht werden kann oder die Gesundheitsversorgung behindert.
- Citar trabajo
- Karolina Weber (Autor), 2006, Wie wirkt sich die "Abstinence-only" -Strategie der USA auf die Aidsprävention in den Entwicklungsländern aus? - Am Beispiel von Uganda, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65324