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Die besonderen Schwierigkeiten der Frauen auf dem Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland

Title: Die besonderen Schwierigkeiten der Frauen auf dem Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland

Term Paper , 2007 , 22 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Britta Brokate (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Betrachtet man den Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland genauer, so lassen sich folgende Problemgruppen des Arbeitsmarktes erkennen: Un- und angelernte Arbeitnehmer, Behinderte, junge Menschen unter 25 Jahren, minder qualifizierte Menschen, Ausländer, ältere Arbeitnehmer (über 45 Jahren) und Frauen. Im Rahmen dieser Hausarbeit wird die Darstellung der Arbeitsmarktproblematik der letztgenannten Gruppe, den Frauen, fokussiert, und darauf eingegangen, inwieweit sich Frauen beruflich verpflichten und welche familiären-, wirtschaftlichen- und sozialen Probleme sich für sie daraus ergeben können.
Es wird weniger um die geschichtlichen Aspekten der Erwerbstätigkeit von Frauen gehen, sondern vielmehr um die Entwicklung der heutige Situation der berufstätigen Frau. Nachdem die allgemeine Arbeitsmarktsituation beleuchtet wird, soll auf die häuslichen Situationen und Hindernisse berufstätiger Frauen eingegangen werden. Es sollen Arbeitsformen und –bereiche von Frauen erläutert werden, um darauf folgend Flexibilisierungsmöglichkeiten der Arbeitszeit vorzustellen, die den Frauen zur Verfügung stehen.

Excerpt


Strukturübersicht

1 Einleitung

2 Die Arbeitslosigkeit in Deutschland

2.1 Arbeitslosigkeit – allgemein, und speziell die Frauen betreffend

2.2 Die Probleme und Lebensumstände dauerhaft Erwerbsloser

2.3 Gefahren der Frauen auf dem Arbeitsmarkt

2.4 Wiedereingliederung

2.5 Arbeitsmarktpolitik

3 Familiäre Umstände der Frauen

3.1 Weibliche Jugendliche

3.2 Familiäre Hindernisse

3.3 Familienpolitik

4 Die Veränderung und Anpassung der Arbeitszeit

4.1 Teilzeitarbeit

4.2 Heim- bzw. Telearbeit

5 Berufliche Umstände

5.1 Erwerbstätige Frauen

5.2 Arbeitsfelder

5.3 Berufliche Aufstiegsmöglichkeiten der Frauen auf dem Arbeitsmarkt

6 Schlussfolgerung und Zukunftsaussichten

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der spezifischen Arbeitsmarktproblematik von Frauen in der Bundesrepublik Deutschland. Dabei wird analysiert, inwieweit familiäre, soziale und wirtschaftliche Faktoren die berufliche Teilhabe von Frauen beeinflussen und welche Hürden beim (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben bestehen.

  • Analyse geschlechtsspezifischer Rollenbilder und deren Auswirkungen auf die Berufswahl.
  • Untersuchung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie familienpolitischer Rahmenbedingungen.
  • Evaluation alternativer Arbeitsformen wie Teilzeit- und Telearbeit als Flexibilisierungsstrategien.
  • Betrachtung der beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und struktureller Benachteiligungen von Frauen.
  • Diskussion arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen zur Förderung der Erwerbsbeteiligung von Frauen.

Auszug aus dem Buch

2.3 Gefahren der Frauen auf dem Arbeitsmarkt

Bei der grundsätzlich freien Entscheidung über die Berufswahl von Frauen, sollte man bedenken, dass die Rollenbilder, die von außen an sie herangetragen werden, die Sozialisation, die in der Familie stattfindet, und die geschlechtsbezogenen sozialen Strukturen auf dem Arbeitsmarkt für Frauen anders aussehen als für Männer, schon deshalb, weil Frauen Kinder bekommen und Beruf und Familie vereinbaren müssen. Diese und andere Aspekte setzen zwar keine starren und unüberwindlichen Grenzen, aber schränken natürlich zum Teil stark ein, so dass auf persönliche Wünsche oft verzichtet werden muss.

Im letzten Jahr strebte die Mehrzahl der Frauen (etwa 60 %) so genannte frauentypische Berufe, wie z. B. Friseurin, Kauffrau, Arzthelferin oder andere soziale, dienende, pflegende und hauswirtschaftliche Berufe an, und übersahen dabei realistische Benachteiligungen, wie z. B. sehr unsichere und schlechte Zukunftsaussichten, wenig Aufstiegschancen, aber auch schlechtere Bezahlung. So verdienten im Jahr 2005 beispielsweise Frauen durchschnittlich 27% weniger als ihre männlichen Kollegen. Warum die Frauen dennoch die erzeugenden, technischen, industriellen und eben häufig besser bezahlten Arbeitsplätze den Männern überlassen, kann eventuell auf den Druck des Arbeitsmarktes zurückgeführt werden. So wurden nach dem Berufsbildungsbericht 2006 im Jahr 2005 weniger als 5% Frauen im Metall- und Elektrobereich eingestellt, und in den Bauberufen waren es weniger als 10 %. Denkbar ist auch, dass Frauen den gewünschten Rollenbildern entsprechen wollen, oder vor dem evtl. massiven Druck in Männerdomänen zurückschrecken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Frauen als eine der spezifischen Risikogruppen des Arbeitsmarktes gelten, und erläutert die Zielsetzung der Hausarbeit.

2 Die Arbeitslosigkeit in Deutschland: Dieses Kapitel definiert Arbeitslosigkeit allgemein sowie den Status von Frauen, thematisiert die Probleme dauerhaft Erwerbsloser und diskutiert Gefahren auf dem Arbeitsmarkt sowie arbeitsmarktpolitische Ansätze.

3 Familiäre Umstände der Frauen: Hier werden die Auswirkungen von innerfamiliären Vorprägungen auf weibliche Jugendliche, familiäre Hindernisse bei der Berufsausübung und die Rolle der Familienpolitik beleuchtet.

4 Die Veränderung und Anpassung der Arbeitszeit: Dieses Kapitel analysiert Teilzeitarbeit sowie Heim- bzw. Telearbeit als Flexibilisierungsstrategien für Frauen, inklusive der damit verbundenen Vor- und Nachteile.

5 Berufliche Umstände: Es erfolgt eine Betrachtung der Motive erwerbstätiger Frauen, die Struktur der Arbeitsfelder, in denen Frauen dominieren, sowie eine Analyse der beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten.

6 Schlussfolgerung und Zukunftsaussichten: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und einer Einschätzung zur künftigen Entwicklung der Arbeitswelt im Kontext der Frauenbeschäftigung.

Schlüsselwörter

Arbeitsmarkt, Frauen, Arbeitslosigkeit, Teilzeitarbeit, Telearbeit, Geschlechterrollen, Berufstätigkeit, Familienpolitik, Gleichberechtigung, Erwerbsbiografie, Humankapital, Vereinbarkeit, Aufstiegschancen, Diskriminierung, Sozialpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die besonderen Schwierigkeiten, mit denen Frauen auf dem Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland konfrontiert sind, und analysiert die Ursachen für strukturelle Benachteiligungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten gehören die Auswirkungen von Geschlechterrollen auf die Berufswahl, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Rolle von flexiblen Arbeitsmodellen und die beruflichen Aufstiegschancen von Frauen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die spezifische Arbeitsmarktproblematik von Frauen darzustellen und aufzuzeigen, wie familiäre, wirtschaftliche und soziale Faktoren ihre berufliche Situation prägen und begrenzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse, indem sie verschiedene Studien, Statistiken (z. B. des Statistischen Bundesamtes) und berufsbezogene Berichte auswertet, um die aktuelle Situation zu untermauern.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Mittelpunkt?

Der Hauptteil beleuchtet die Arbeitslosigkeit, familiäre Hindernisse, die Bedeutung von Teilzeit- und Telearbeit sowie die konkreten beruflichen Umstände, wie etwa die geschlechtsspezifische Verteilung auf bestimmte Arbeitsfelder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Kernbegriffe sind Arbeitsmarktpolitik, Teilzeitarbeit, Frauenbeschäftigung, geschlechtsspezifische Benachteiligung, Vereinbarkeit und berufliche Aufstiegschancen.

Warum wählen viele Frauen trotz Nachteilen eher „frauentypische“ Berufe?

Laut der Arbeit spielt die Sozialisation in der Familie und die von außen an Frauen herangetragenen Rollenbilder eine entscheidende Rolle, ebenso wie der Druck auf dem Arbeitsmarkt und die Notwendigkeit, Familie und Beruf zu vereinbaren.

Welche Rolle spielt die Politik bei der Verbesserung der Situation?

Die Autorin sieht eine gezielte, frauenfördernde Arbeitsmarkt- und Familienpolitik als notwendig an, um Gleichberechtigung zu fördern, Barrieren abzubauen und den Einstieg oder Wiedereinstieg von Frauen in das Berufsleben zu erleichtern.

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Details

Title
Die besonderen Schwierigkeiten der Frauen auf dem Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland
College
University of Vechta
Course
Arbeitsmarktpolitik
Grade
2,0
Author
Britta Brokate (Author)
Publication Year
2007
Pages
22
Catalog Number
V66849
ISBN (eBook)
9783638592369
ISBN (Book)
9783638669375
Language
German
Tags
Schwierigkeiten Frauen Arbeitsmarkt Bundesrepublik Deutschland Arbeitsmarktpolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Britta Brokate (Author), 2007, Die besonderen Schwierigkeiten der Frauen auf dem Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66849
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