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Auswertung der BZgA-Homepage "drugcom" bezüglich der Cannabis-Prävention

Title: Auswertung der BZgA-Homepage "drugcom" bezüglich der Cannabis-Prävention

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diplom-Sozialpädagogin (FH) Nina Braun (Author)

Social Work
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Substanzabhängigkeiten kosten jährlich rund 214.300 Menschenleben. Hinzu kommen Tote und Verletzte aus drogen- und alkoholbedingten Verkehrsunfällen, in Folge von Substanzkonsum krank geborene Kinder (z.B. Alkoholembryopathie) etc. Ganz zu schweigen von den enormen ökonomischen Kosten durch Arbeitsausfälle, Arbeitsunfälle und durch die Abhängigkeit verursachte Fehler. Noch wesentlich dramatischer sind die Folgen für die Abhängigen und ihr Umfeld.

Das ist Grund genug für eine differenzierte und effektive Präventionsarbeit. Mit einem Projekt, das dem Bereich der Präventionsarbeit zuzurechnen ist, möchte ich mich nun befassen: dem Internetauftritt „drugcom.de“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Meine Auswertung konzentriere ich auf die Cannabisprävention. Nach einem kurzen Überblick über Abhängigkeitserkrankungen, speziell der Cannabisproblematik im Jugendalter, folgen Grundzüge der Präventionsarbeit. Um das Internetportal auszuwerten, beginne ich mit einer Beschreibung der Homepage hinsichtlich Aufbau, Informationsgehalt und Funktionen sowie einer Betrachtung unter sozialpädagogischen Gesichtspunkten. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kurzinformation zu Abhängigkeitserkrankungen

2.1 Allgemeines

2.2 Spezielles zur Cannabisabhängigkeit bei Jugendlichen

3. Grundzüge der Präventionsarbeit

4. Darstellung und Beschreibung des Internetprojekts

5. Sozialpädagogische Aspekte des Internetprojekts

6. Kritische Diskussion

7. Literaturnachweis:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den Internetauftritt „drugcom.de“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Hinblick auf seine Effektivität und Eignung in der Cannabisprävention für Jugendliche und junge Erwachsene zu analysieren und kritisch zu bewerten.

  • Analyse des Internetportals „drugcom.de“ als Instrument der Suchtprävention.
  • Untersuchung der Angebote zur Cannabisprävention, insbesondere das Programm „quit the shit“.
  • Bewertung der Inhalte und Methoden aus sozialpädagogischer Sicht.
  • Kritische Reflexion über die Wirksamkeit und die staatliche Ausrichtung der Präventionsarbeit.
  • Diskussion der Zielgruppenansprache sowie der Evaluationsmethodik des Projekts.

Auszug aus dem Buch

5. Sozialpädagogische Aspekte des Internetprojekts

Nun werde ich die bezüglich der Cannabisprävention bedeutenden Projekte jeweils unter sozialpädagogischen Gesichtspunkten beleuchten. Das erklärte (Haupt)Ziel des Internetportals ist die Wissensvermittlung, auf welche eine kritische Selbstüberprüfung auf Seiten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufbauen soll. Dadurch soll eine Verhaltensänderung, hin zu einem möglichst geringen und risikoarmen Konsum psychoaktiver Substanzen (vgl. BZgA 2004b, S. 1, 6, 40).

Ich beginne nun mit dem Drogenlexikon. Der Schwerpunkt liegt dabei selbstverständlich auf der Wissensvermittlung. Der Eintrag zu Cannabis gibt einen guten Überblick und ist verlinkt mit im Text verkommenden Begriffen (z.B. amotivationales Syndrom, psychomotorische Erregung). Zu bemängeln ist allerdings, dass Satzbau und Sprache eher schlecht auf die Zielgruppe zugeschnitten sind. Es finden sich relativ lange Sätze und viele Fachbegriffe, die besonders für Jugendliche und junge Erwachsene aus bildungsfernen Schichten problematisch sein dürften. Dieser Personenkreis wird – laut Jahresbericht 2003 – durch das Internetportal schlechter erreicht. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung argumentiert zu diesem Punkt zwar mit allgemein schlechteren Zugangsmöglichkeiten bildungsferner Personen zum Internet, doch auch die teilweise nicht jugendgerechten Sprache könnte damit in Zusammenhang stehen (vgl. ebd. S. 17f.; drugcom).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung benennt die Relevanz der Suchtprävention aufgrund der hohen gesellschaftlichen Kosten und führt in die Analyse der BZgA-Homepage „drugcom.de“ ein.

2. Kurzinformation zu Abhängigkeitserkrankungen: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen von Suchterkrankungen und fokussiert speziell auf die Besonderheiten der Cannabisproblematik im Jugendalter.

3. Grundzüge der Präventionsarbeit: Es werden die verschiedenen Ebenen der Prävention (primär, sekundär, tertiär) definiert und „drugcom.de“ in dieses System eingeordnet.

4. Darstellung und Beschreibung des Internetprojekts: Hier werden die Struktur, die inhaltlichen Schwerpunkte und die zentralen interaktiven Angebote der Webseite, wie der Wissenstest und „quit the shit“, beschrieben.

5. Sozialpädagogische Aspekte des Internetprojekts: Das Kapitel beleuchtet die Angebote kritisch unter pädagogischen Gesichtspunkten, insbesondere im Hinblick auf Wissensvermittlung und Zielgruppenadäquanz.

6. Kritische Diskussion: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über Evaluationsfragen, die staatliche Drogenpolitik und die Glaubwürdigkeit des Angebots ab.

7. Literaturnachweis:: Zusammenstellung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Internetbelege.

Schlüsselwörter

Cannabisprävention, drugcom.de, Suchtprävention, Jugendhilfe, Internetportal, Online-Beratung, quit the shit, Drogenlexikon, Risikokompetenz, Sozialpädagogik, Suchtberatung, Wissensvermittlung, Cannabiskonsum, Jugendliche, Evaluation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Online-Präventionsangebot „drugcom.de“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit einem spezifischen Fokus auf die Cannabisprävention für junge Menschen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen von Suchterkrankungen, die unterschiedlichen Ebenen der Präventionsarbeit und die praktische Umsetzung von Online-Interventionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die sozialpädagogische Bewertung des Internetportals hinsichtlich seiner Eignung, Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Reflektieren ihres Konsumverhaltens zu helfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine deskriptive und analysierende Vorgehensweise, wobei sie das Portal anhand bestehender Konzepte der Sozialpädagogik und der Suchtprävention bewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der Webseite, eine tiefgehende sozialpädagogische Betrachtung der einzelnen Module und eine kritische Auseinandersetzung mit Evaluationsergebnissen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Cannabisprävention, Online-Prävention, Empowerment, Suchtverhalten und pädagogische Evaluation kennzeichnen.

Wie bewertet die Autorin das Programm „quit the shit“?

Das Programm wird aufgrund seiner Anonymität, der motivationalen Gesprächsführung und der auf Eigeninitiative basierenden Struktur als ein sehr empfehlenswerter Baustein der Suchthilfe eingestuft.

Welche Kritik übt die Arbeit an „drugcom.de“?

Die Autorin kritisiert die teilweise zu komplexe Sprache des Drogenlexikons und die einseitig abstinenzorientierte Ausrichtung, die Jugendliche aus bildungsferneren Schichten oder risikoreichere Konsumenten abschrecken könnte.

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Details

Title
Auswertung der BZgA-Homepage "drugcom" bezüglich der Cannabis-Prävention
College
Munich University of Applied Sciences  (Fachbereich 11 Sozialwesen)
Course
Suchtprobleme bei Kindern und Jugendlichen
Grade
1,0
Author
Diplom-Sozialpädagogin (FH) Nina Braun (Author)
Publication Year
2006
Pages
16
Catalog Number
V67120
ISBN (eBook)
9783638599917
ISBN (Book)
9783656782117
Language
German
Tags
Auswertung BZgA-Homepage Cannabis-Prävention Suchtprobleme Kindern Jugendlichen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Sozialpädagogin (FH) Nina Braun (Author), 2006, Auswertung der BZgA-Homepage "drugcom" bezüglich der Cannabis-Prävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67120
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