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Der Beitrag des Finanzmarktes zum Wirtschaftswachstum

Titel: Der Beitrag des Finanzmarktes zum Wirtschaftswachstum

Seminararbeit , 2006 , 21 Seiten , Note: Sehr Gut

Autor:in: Johannes Bauernberger (Autor:in)

VWL - Konjunktur und Wachstum
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Einfluss der Finanzmärkte auf das Wirtschaftswachstum und die diversen Möglichkeiten, wie diese das Wachstum stützen, fördern und anregen können, ist ein in den letzten Jahren vieldiskutiertes Thema. Zahlreiche Publikationen dazu wurden veröffentlicht und es wurde viel darüber diskutiert, was man in Europa verbessern kann, um den Anschluss an das weltwirtschaftliche Wachstum wieder herzustellen.
Im Folgenden wird sich die vorliegende Arbeit mit diesem Thema auseinandersetzen. Zu Beginn wird dazu kurz auf diverse Wachstumstheorien eingegangen und ein Zusammenhang dieser zu den Auswirkungen der Finanzmärkte auf das Wirtschaftswachstum erstellt. Des Weiteren werden Beweise erbracht, dass die Finanzmärkte zum Wachstum beitragen und wie sie dies tun. In Folge wird auf die Einflüsse von Aktien- und Anleihenmärkten sowie neuerer Finanzierungsinstrumente wie Private Equity und Venture Capital als Wirtschaftstreiber näher eingegangen. Abschließend werden noch diverse Reformvorschläge, im Besonderen für die österreichische Wirtschaft, aufgeworfen und diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wachstumstheorien und Finanzmärkte

3. Auswirkungen von Börsen und Finanzmärkten auf das Wirtschaftswachstum

4. Anleihenmärkte und Wirtschaftswachstum

5. Venture Capital und Wirtschaftswachstum

5.1. Was ist Venture Capital?

5.2. Der Beitrag von Venture Capital zum Wachstum

6. Gründe warum offene Finanzmärkte, im speziellen die Entwicklung der Börsen eines Landes, zum Wirtschaftswachstum beitragen

7. Reformvorschläge für Österreich

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, den signifikanten Beitrag von Finanz- und Kapitalmärkten zum regionalen, überregionalen und weltweiten Wirtschaftswachstum wissenschaftlich zu belegen und die Wirkungsmechanismen dieses Zusammenhangs zu analysieren.

  • Die Rolle verschiedener Wachstumstheorien im Kontext der Finanzmarktentwicklung.
  • Die Auswirkungen von Börsenaktivitäten auf das BIP-Wachstum und die Arbeitsplatzschaffung.
  • Die Bedeutung von Anleihenmärkten als ergänzende Finanzierungsquelle für die Realwirtschaft.
  • Der Einfluss von Venture Capital und Private Equity auf Innovation und Unternehmenswachstum.
  • Diskussion konkreter Reformvorschläge zur Stärkung des österreichischen Kapitalmarktes.

Auszug aus dem Buch

3. Auswirkungen von Börsen und Finanzmärkten auf das Wirtschaftswachstum

Wie eine im Jahr 2004 vom Institut für Höhere Studien in Wien durchgeführte Untersuchung über die volkswirtschaftliche Bedeutung des österreichischen Kapitalmarktes hervorhebt, ist „nicht nur der Entwicklungsstand des Finanzsystems insgesamt für die wirtschaftliche Entwicklung bedeutsam, sondern speziell auch die Aktivität am Eigenkapitalmarkt hat positive Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum (...)"

So konnte in der Studie statistisch belegt werden, dass je höher der Börsenumsatz eines Landes ist (gemessen wurde dies anhand eines Indikators der den Umsatz an den Börsen eines Landes zu dessen Bruttoinlandsprodukt ins Verhältnis setzt – Umsatz/BIP), desto höher auch das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes sowie das Investitionswachstum sind.

Darüber hinaus gibt es einen Zusammenhang zwischen der Aktienkultur eines Landes und der Schaffung von Arbeitsplätzen. Wie Rüdiger von Rosen in seinem Beitrag über die Definition von Aktienkulturen beschreibt, weisen Länder mit einer höher entwickelten Aktienkultur (im besonderen die USA und Großbritannien) momentan eine wesentlich geringere Arbeitslosigkeit auf als die Staaten Kontinentaleuropas, wo die Aktienkultur noch nicht so weit fortgeschritten ist. Er unterstreicht somit die Aussage dass „an diesem Indikator gemessen eine stärkere Nutzung der Aktie als Finanzierungs- und Anlageinstrument zu einem höheren gesamtwirtschaftlichen Niveau führt.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Diskrepanz zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung der USA bzw. Emerging Markets und Europa dar und führt in die Fragestellung ein, wie Finanzmärkte das Wachstum fördern können.

2. Wachstumstheorien und Finanzmärkte: Es werden neoklassische und endogene Wachstumstheorien diskutiert, wobei der Fokus darauf liegt, wie technischer Fortschritt und Humankapital durch Finanzierungsinstrumente ermöglicht werden.

3. Auswirkungen von Börsen und Finanzmärkten auf das Wirtschaftswachstum: Dieses Kapitel zeigt statistische Belege für den positiven Zusammenhang zwischen Börsenumsätzen, Marktkapitalisierung und langfristigem Wirtschaftswachstum.

4. Anleihenmärkte und Wirtschaftswachstum: Die Analyse verdeutlicht, dass neben Aktien auch der Anleihenmarkt eine essenzielle Rolle bei der Finanzierung von Infrastruktur und Großunternehmen spielt.

5. Venture Capital und Wirtschaftswachstum: Es wird erklärt, wie Venture Capital durch Eigenkapitalfinanzierung für junge, technologieorientierte Unternehmen Innovationen ermöglicht und zur Effizienzsteigerung beiträgt.

6. Gründe warum offene Finanzmärkte, im speziellen die Entwicklung der Börsen eines Landes, zum Wirtschaftswachstum beitragen: Hier werden ökonomische Faktoren wie Liquidität, Informationseffizienz, Schumpeters „kreative Zerstörung“ und Portfolio-Diversifikation als Treiber für Wachstum identifiziert.

7. Reformvorschläge für Österreich: Abschließend werden Strategien diskutiert, wie durch die Belebung des Kapitalmarktes, Privatisierungen und eine flexiblere Unternehmensfinanzierung die Wettbewerbsposition Österreichs gestärkt werden kann.

Schlüsselwörter

Finanzmärkte, Wirtschaftswachstum, Kapitalmarkt, Börsenumsatz, Venture Capital, Private Equity, Aktienkultur, Anleihenmarkt, endogene Wachstumstheorie, Marktkapitalisierung, Österreichische Wirtschaft, Privatisierung, Innovationskraft, BIP, Finanzintermediation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Finanzmarktsegmenten wie Börsen, Anleihenmärkten und Wagniskapital und deren konkreten Einfluss auf das wirtschaftliche Wachstum von Nationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die theoretischen Wachstumsmodelle, die Rolle der Aktien- und Anleihenmärkte, die Bedeutung von Private Equity für junge Unternehmen sowie die Analyse des österreichischen Kapitalmarktes im internationalen Vergleich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis, dass gut entwickelte Finanzmärkte durch eine effizientere Kapitalallokation und die Förderung von Innovationen maßgeblich zum Anstieg des Bruttoinlandsproduktes beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Datenanalyse, wobei unter anderem Studien des Instituts für Höhere Studien (IHS) sowie empirische Ergebnisse internationaler Forschungsarbeiten zu Korrelationen zwischen Finanzmärkten und Wirtschaftswachstum ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Wachstumsmodellen, eine empirische Betrachtung der Auswirkungen von Börsen und Anleihenmärkten sowie eine detaillierte Erläuterung der Finanzierungsfunktion durch Venture Capital.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kapitalmarkteffizienz, Wirtschaftswachstum, Venture Capital, Anleihenmarkt, Aktienkultur und die ökonomische Freiheit der Finanzmärkte.

Warum schneidet Österreich im internationalen Vergleich eher schwach ab?

Laut der zitierten IHS-Studie liegt Österreich in Bezug auf Kennzahlen wie Börsenumsätze und Marktkapitalisierung deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, was eine geringere Mobilisierung von Kapital für Unternehmensinvestitionen zur Folge hat.

Welche Rolle spielt die „kreative Zerstörung“ bei der Finanzmarktentwicklung?

In Anlehnung an Schumpeter fungieren Finanzmärkte als Katalysatoren, die Kapital aus ineffizienten, veralteten Unternehmen abziehen und in junge, innovative Firmen umschichten, was das Gesamtwachstum beschleunigt.

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Details

Titel
Der Beitrag des Finanzmarktes zum Wirtschaftswachstum
Hochschule
Johannes Kepler Universität Linz  (Institut für Volkswirtschaftslehre )
Veranstaltung
Intensivierungskurs Industrieökonomie
Note
Sehr Gut
Autor
Johannes Bauernberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
21
Katalognummer
V70112
ISBN (eBook)
9783638614610
ISBN (Buch)
9783638624749
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Beitrag Finanzmarktes Wirtschaftswachstum Intensivierungskurs Industrieökonomie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Bauernberger (Autor:in), 2006, Der Beitrag des Finanzmarktes zum Wirtschaftswachstum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70112
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Leseprobe aus  21  Seiten
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