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Die Aktivierbarkeit von immateriellen Vermögensgegenständen, speziell der F&E Kosten nach HGB und IAS/IFRS und deren Auswirkung auf die Bilanzanalyse

Title: Die Aktivierbarkeit von immateriellen Vermögensgegenständen, speziell der F&E Kosten nach HGB und IAS/IFRS und deren Auswirkung auf die Bilanzanalyse

Term Paper , 2006 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christoph Kraft (Author)

Business economics - Controlling
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit „Die Aktivierbarkeit von immateriellen Vermögensgegenständen, speziell der F&E Kosten nach HGB und IAS/IFRS und deren Auswirkung auf die Bilanzanalyse“ beschäftigt sich mit dem Ansatz immaterieller Vermögensgegens-tände im HGB im Vergleich zum Ansatz im IAS. Speziell wird hierbei der Posten For-schungs- und Entwicklungskosten betrachtet. Zu Anfang wird hierzu die Entstehung von HGB sowie IAS beschrieben und auf den geschichtlichen Hintergrund eingegan-gen. Außerdem wird ein Ausblick auf die Umstellungspflicht von HGB auf IAS gege-ben.

Im dritten Gliederungspunkt wird die Bewertungsmöglichkeit immaterielle Vermö-gensgegenstände im HGB und IAS untersucht, wobei im ersten Unterpunkt das HGB untersucht wird, in welchem eine Aktivierung nur bei dem Erwerb eines immateriellen Vermögensgegenstandes möglich ist. Im Gegensatz dazu zeigt Unterpunkt zwei die direkte Aktivierbarkeit im IAS, wenn bestimmte Vorgaben erfüllt sind.

In Gliederungspunkt vier wird ein spezielles Augenmerk auf die Forschungs- und Entwicklungskosten gelegt. Hierbei wird wieder zwischen HGB und IAS unterschie-den, wobei die Forschungskosten in beiden Fällen nicht aktivierbar sind. Bei den Entwicklungskosten unterscheiden sich HGB und IAS dagegen grundsätzlich, da sich aus diesen ein zukünftiger Nutzen für das Unternehmen ableiten lässt.

Im folgenden Punkt wird die Auswirkung der Umstellung vom HGB auf das IAS un-tersucht. Hierzu werden die Bilanzen einiger deutscher Kapitalgesellschaften heran-gezogen, untergliedert nach DAX-Werten, MDax-Werten und anderen Kapitalgesell-schaften. Abschließend werden die Unterschiede bewertet und kommentiert, um ein ausgewogenes Fazit ziehen zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entstehung von HGB und IAS

2.1 Entstehung HGB

2.2 Entstehung IAS

3. Aktivierbarkeit immaterieller Vermögensgegenstände

3.1 Aktivierung von immateriellen Vermögensgegenständen nach HGB

3.2 Aktivierung von immateriellen Vermögensgegenständen nach IAS

4. Aktivierung von Forschungs- und Entwicklungskosten

4.1 F&E Kosten HGB

4.2 F&E Kosten nach IAS

5. Auswirkungen auf den Jahresabschluss von ausgewählten Unternehmen

5.1 Erläuterung der verwendeten Kennzahlen

5.1.1 Eigenkapitalquote

5.1.2 Intensität des Immateriellen Vermögens

5.2 Dax Unternehmen

5.3 Mdax Unternehmen

5.4 Andere Kapitalgesellschaften

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die unterschiedlichen Bilanzierungsvorschriften für immaterielle Vermögensgegenstände, insbesondere Forschungs- und Entwicklungskosten, nach HGB und IAS/IFRS sowie deren Auswirkungen auf zentrale Kennzahlen der Bilanzanalyse.

  • Vergleich der Entstehungsgeschichte und Zielsetzung von HGB und IAS/IFRS.
  • Analyse der Aktivierungsvoraussetzungen für immaterielle Vermögensgegenstände.
  • Differenzierung der Behandlung von Forschungs- und Entwicklungskosten.
  • Empirische Untersuchung der Auswirkungen auf die Eigenkapitalquote und Intensität immaterieller Vermögenswerte bei deutschen Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

3.2 Aktivierung von immateriellen Vermögensgegenständen nach IAS

Der Ansatz eines immateriellen Vermögensgegenstandes ist nach IAS 38 zulässig, wenn das Unternehmen den Vermögenswert hinreichend kontrolliert, es dem Unternehmen mit hinlänglicher Wahrscheinlichkeit auf der Grundlage vernünftiger und begründeter Annahmen möglich ist, den Unternehmenswert und Nutzen eindeutig zu ermitteln und wenn die Herstellungskosten / Anschaffungskosten vom Unternehmen zuverlässig ermittelt werden können. Wenn ein Unternehmen einen Vermögenswert selbst erstellt hat, der den Voraussetzungen gerecht wird, dann besteht ein Aktivierungsgebot. Die Bewertung erfolgt zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Firma (dies gilt nicht, wenn Vermögenswerte im Zuge eines Unternehmenszusammenschlusses erworben worden sind.). Die Abschreibung des Vermögenswertes entsteht mit der wirtschaftlichen Nutzung des Gegenstandes.

Für den originären Geschäfts- oder Firmenwert besteht wie nach HGB ein Aktivierungsverbot (IAS 38.48 ff.). Außerdem besteht ein Aktivierungsverbot für selbst geschaffene Markennamen, Schriftzüge, Publikationen, Kundenlisten und substanziell ähnliche Posten, da die Kosten für diese nicht von den Kosten für die Entwicklung des Unternehmens als Ganzes abgegrenzt werden können (IAS 38.63 f.).

Für den derivativen Wert (goodwill) besteht eine Aktivierungspflicht. Die Entstehung eines Firmenwerts absolviert zwei Stufen. Diese sind die Forschungsphase und die Entwicklungsphase. Die Ausgaben in der Entwicklungsphase dürfen nicht aktiviert werden. Die immateriellen Vermögenswerte aus der Entwicklung müssen hingegen aktiviert werden, wenn die Firma die Erfüllung zusätzlicher Ansatzkriterien demonstriert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Vergleich zwischen HGB und IAS bei immateriellen Vermögensgegenständen mit Fokus auf F&E-Kosten und beschreibt den Aufbau der Untersuchung.

2. Die Entstehung von HGB und IAS: Es wird der geschichtliche Hintergrund sowie die Entwicklung des Handelsgesetzbuches und der internationalen Rechnungslegungsnormen (IAS/IFRS) dargestellt.

3. Aktivierbarkeit immaterieller Vermögensgegenstände: Dieses Kapitel untersucht die unterschiedlichen Aktivierungsmöglichkeiten nach HGB und IAS unter Berücksichtigung von erworbenen und selbst geschaffenen Werten.

4. Aktivierung von Forschungs- und Entwicklungskosten: Hier wird das Aktivierungsverbot nach HGB den differenzierten Regelungen nach IAS gegenübergestellt, die eine Aktivierung unter bestimmten Kriterien erlauben.

5. Auswirkungen auf den Jahresabschluss von ausgewählten Unternehmen: Basierend auf Kennzahlen wie der Eigenkapitalquote wird die Auswirkung der unterschiedlichen Rechnungslegung bei deutschen Unternehmen anhand von Praxisbeispielen analysiert.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Unterschiede zwischen den beiden Modellen zusammen und bewertet deren Einfluss auf die Bilanzanalyse und die Vergleichbarkeit von Unternehmen.

Schlüsselwörter

Immaterielle Vermögensgegenstände, HGB, IAS, IFRS, Forschungs- und Entwicklungskosten, Bilanzanalyse, Eigenkapitalquote, Aktivierung, Goodwill, Rechnungslegung, Unternehmensbewertung, Kapitalgesellschaften, Innovationskraft, Bilanzierungspolitik, Kennzahlen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt den Vergleich der Bilanzierung immaterieller Vermögensgegenstände nach HGB und IAS/IFRS.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Aktivierungsvoraussetzungen für immaterielle Werte sowie die spezifische Behandlung von Forschungs- und Entwicklungskosten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Unterschiede in den Rechnungslegungsmodellen und deren Auswirkungen auf die Bilanzanalyse und Unternehmenskennzahlen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine theoretische Analyse der Vorschriften sowie eine empirische Untersuchung anhand von Bilanzen ausgewählter DAX-, MDAX- und anderer Kapitalgesellschaften.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Aktivierungskriterien, die Differenzierung von F&E-Kosten und die praktische Anwendung auf Unternehmenskennzahlen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind immaterielle Vermögensgegenstände, Eigenkapitalquote, HGB, IAS/IFRS, F&E-Kosten und Bilanzanalyse.

Warum wird im HGB bei F&E-Kosten ein Aktivierungsverbot angewandt?

Das Handelsrecht stellt den Gläubigerschutz in den Vordergrund, weshalb die Werthaltigkeit und Zurechenbarkeit von selbst geschaffenen Werten kritisch beurteilt wird.

Welche Auswirkung hat die Anwendung von IAS 38 auf die Eigenkapitalquote?

Durch die Möglichkeit, F&E-Kosten unter bestimmten Kriterien zu aktivieren, können sich das bilanzierte Vermögen und damit rechnerisch auch die Eigenkapitalquote verändern.

Wie unterscheidet IAS zwischen Forschungs- und Entwicklungsphase?

Forschungskosten werden als Aufwand verrechnet, da der zukünftige Nutzen unsicher ist; Entwicklungskosten hingegen müssen aktiviert werden, wenn sechs spezifische Ansatzkriterien erfüllt sind.

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Details

Title
Die Aktivierbarkeit von immateriellen Vermögensgegenständen, speziell der F&E Kosten nach HGB und IAS/IFRS und deren Auswirkung auf die Bilanzanalyse
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Grade
1,3
Author
Christoph Kraft (Author)
Publication Year
2006
Pages
26
Catalog Number
V70159
ISBN (eBook)
9783638614795
ISBN (Book)
9783638674027
Language
German
Tags
Aktivierbarkeit Vermögensgegenständen Kosten IAS/IFRS Auswirkung Bilanzanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Kraft (Author), 2006, Die Aktivierbarkeit von immateriellen Vermögensgegenständen, speziell der F&E Kosten nach HGB und IAS/IFRS und deren Auswirkung auf die Bilanzanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70159
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