Ziel der Einsendeaufgabe war es einen Trainingsplan für eine fiktive Person zu erstellen. Erhebung der Personendaten, Beweglichkeitstestung nach Janda (Brustmuskulatur, Hüftbeugemuskulatur, Kniestreckermuskulatur, Kniebeugemuskulatur, Wadenmuskulatur), Trainingsplanung Beweglichkeit (Dehnübungen, Belastungsgefüge), Trainingsplanung Koordination (Übungen, Belastungsgefüge).
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Testung der Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
2.2 Testung der Hüftbeugemuskulatur (speziell M. iliopsoas)
2.3 Testung der Kniestreckmuskulatur (speziell M. rectus femoris)
2.4 Testung der Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales)
2.5 Testung der Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae)
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Dehnübungen
3.2 Belastungsgefüge des Beweglichkeitstrainings
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Koordinationsübungen
4.2 Belastungsgefüge des Koordinationstrainings
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines individuellen Trainingsplans zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination für die Testperson Herr D., basierend auf einer fundierten Eingangsanalyse seines aktuellen Leistungs- und Gesundheitszustandes.
- Durchführung einer manuellen Beweglichkeitstestung nach Janda
- Konzeption eines strukturierten Dehnprogramms mit zehn Übungen
- Entwicklung eines gezielten Koordinationstrainings zur Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit
- Wissenschaftliche Aufarbeitung der Effekte des Dehnens zur Verletzungsprophylaxe
- Festlegung methodisch begründeter Belastungsgefüge für beide Trainingsbereiche
Auszug aus dem Buch
Dehnübung 1: Oberschenkel Vorderseite – passiv-statisch
Um den M. quadriceps femoris zu dehnen, wurde eine Übung auf der Matte gewählt, bei der ein Stuhl (oder ein ähnlich hoher Gegenstand) auf der Gegenseite des gedehnten Beines steht. Die Beine stehen im Ausfallschritt auf der Matte, wobei das hintere Bein das zu dehnende Bein ist. Des Weiteren ist auf eine aufrechte Haltung des Oberkörpers zu achten. Nun wird das hintere Bein gesenkt bis das Knie aufliegt. Um eine Anspannung des gedehnten Muskels durch Gleichgewichtsschwankungen ausschließen zu können, hält sich Herr D. nun mit einer Hand am Stuhl fest. Das zu dehnende Bein wird nun maximal angewinkelt und mit der freien Hand am Mittelfuß fixiert, welche durch leichten Zug Richtung Körper die Dehnung intensiviert. Es handelt sich daher um eine passiv statische Übung. (Wiemeyer, 2002, S.64)
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: Erfassung der persönlichen Daten, Trainingsmotive und des allgemeinen Gesundheitszustandes der Testperson Herr D. als Basis für die Trainingsplanung.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Durchführung manueller Tests nach Janda für verschiedene Muskelgruppen, um Beweglichkeitsdefizite objektiv festzustellen.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Ausarbeitung eines zehnteiligen Dehnprogramms unter Berücksichtigung der identifizierten Defizite und Festlegung der Belastungsparameter.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Entwicklung von zehn aufeinander aufbauenden Koordinationsübungen inklusive Begründung der gewählten Trainingsmethodik und Belastungsgefüge.
5 LITERATURRECHERCHE: Wissenschaftliche Untersuchung der Fragestellung, ob statisches Dehnen das Auftreten von Muskelkater nach Belastung verhindern kann.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Dehnübungen, Janda, Muskelkater, Gleichgewichtsfähigkeit, Belastungsgefüge, Propriozeption, Verletzungsprophylaxe, Trainingsplanung, Sportwissenschaft, Bewegungslehre, Rehabilitation, Muskelphysiologie, Stabilisation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Begründung eines individuellen Trainingsplans für einen Kunden mit dem Fokus auf Beweglichkeits- und Koordinationstraining.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportartspezifischen Beweglichkeitsdiagnostik, der strukturierten Dehnungsplanung sowie der Entwicklung eines Koordinationstrainings auf instabilen Untergründen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Verbesserung der Beweglichkeit und der Gleichgewichtsfähigkeit der Testperson, ergänzt durch eine wissenschaftliche Recherche zur Wirkung von Dehnübungen auf Muskelkater.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Es wird der manuelle Beweglichkeitstest nach Janda verwendet sowie eine literaturbasierte Analyse zur Evidenz von Dehnmaßnahmen herangezogen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung von 20 spezifischen Übungen (10 Dehn-, 10 Koordinationsübungen) sowie die methodische Begründung der Trainingsintensität und -häufigkeit.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist maßgeblich geprägt durch Begriffe wie Beweglichkeitstraining, Propriozeption, Gleichgewichtsfähigkeit und Trainingssteuerung.
Warum wird beim Koordinationstraining barfuß trainiert?
Das Training wird barfuß durchgeführt, um reflektorische Reaktionen der Fußmuskulatur zu verbessern und die Stabilität durch direkte Reizverarbeitung zu erhöhen.
Welche Rolle spielt der "kurze Fuß nach Janda" in diesem Konzept?
Der kurze Fuß nach Janda dient als fundamentale Voraussetzung zur Gewährleistung der physiologischen Fußhaltung und optimalen Stabilität während der Gleichgewichtsübungen.
Wie lautet das Fazit der Literaturrecherche bezüglich Muskelkater?
Die Literatur kommt zu dem Schluss, dass statisches Dehnen unmittelbar vor einer exzentrischen Belastung den Muskelkater nicht wirksam verhindert und teilweise sogar das Risiko für Beschwerden erhöhen kann.
- Citation du texte
- Franzisca Meierbeck (Auteur), 2019, Beweglichkeits- und Koordinationstraining. Trainingsplanung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/704201