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Hierarchiediskriminierung von Frauen an öffentlichen Bildungseinrichtungen

Eine deskriptive Analyse der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Título: Hierarchiediskriminierung von Frauen an öffentlichen Bildungseinrichtungen

Trabajo , 2017 , 27 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Ben Kohz (Autor)

Estudios de género
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Repräsentation von Frauen an öffentlichen Bildungseinrichtungen. Verschiedene Ideen, Theorien und Annahmen aus der Parlamentsforschung dienen dieser Arbeit als Grundlage, um die Hierarchiediskriminierung von Frauen in öffentlichen Bildungseinrichtungen exemplarisch an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg zu testen.
Aus der grundlegenden Annahme der sinkenden Repräsentation von Frauen in steigenden Karriere- und Repräsentationsformen, wird ein Hierarchiediskriminierungs-Indikator entwickelt. Mit der Hilfe einer Regressionsanalyse beschreibt und vergleicht der Indikator die HD in verschiedenen Universitäten, Fakultäten oder Institutionen.
Die Arbeit beantwortet dabei folgende Leitfrage: Wie stark ist die Hierarchiediskriminierung in wissenschaftlichen Berufen an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg?

Vornehmlich aus der Literatur der Parlamentsforschung werden Hypothesen und Annahmen über die Hierarchiediskriminierung von Frauen im akademischen und wissenschaftlichen Raum entwickelt.
Es werden folgende Hypothesen in dieser Arbeit getestet:
1. Die Repräsentation von Frauen in Hochschulen kann als lineares Muster verstanden werden.
2. Bei steigendem wissenschaftlichem Rang sinkt die Repräsentation von Frauen an der Universität Bamberg
3. In allen Fakultäten, die sich mit traditionellen Frauenthemen beschäftigen, ist die generelle Frauenquote höher als in anderen Fakultäten.
4. In allen Fakultäten, die eine hohe Frauenquote bei ihren Mitarbeitern haben, sinkt die Frauenquote geringfügiger im Verlauf der Hierarchieränge als bei anderen Fakultäten.
5. Je weniger Arbeitsplätze es innerhalb eines Hierarchierangs gibt, desto geringer ist auch dessen Frauenquote.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Exposé

Einleitung

Literaturüberblick

Repräsentation von Frauen in politischen Parlamenten

Definitionen und Grundbegriffe

Grundliteratur und Kernaussagen

Repräsentation von Frauen in akademischen Berufen

Theorie

Lineare Muster und Effekte

Annahmen und Mechanismen

Hypothesenentwicklung

Hierarchien an öffentlichen Hochschulen

Abhängige und unabhängige Variablen

Methode und Daten

Daten und Strukturierung

Mathematische Methoden

Analyse

Analyse der ersten Hypothese

Analyse der zweiten Hypothese

Analyse der dritten Hypothese

Analyse der vierten Hypothese

Analyse der fünften Hypothese

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Hierarchiediskriminierung von Frauen an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, indem sie auf Basis der Parlamentsforschung ein Modell zur Analyse von Frauenanteilen entlang akademischer Karrierepfade entwickelt und testet, um das Ausmaß der Benachteiligung in verschiedenen Hierarchierängen und Fakultäten zu quantifizieren.

  • Deskriptive Analyse der Frauenrepräsentation an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
  • Entwicklung und Anwendung eines Hierarchiediskriminierungs-Indikators mittels Regressionsanalyse.
  • Vergleich von Karriereverläufen innerhalb verschiedener Fakultäten (HuWi, SoWi, GuK, WIAI).
  • Testung von fünf Hypothesen zum Zusammenhang von Hierarchierang, Fachkultur und Frauenquote.
  • Einordnung der Ergebnisse in den Kontext der aktuellen geschlechtersoziologischen Hochschulforschung.

Auszug aus dem Buch

Hierarchien an öffentlichen Hochschulen

Um die Diskriminierung von Frauen innerhalb einer Institution zu messen, müssen die vorhandenen Arbeitsstellen in eine klare Hierarchie geordnet werden (Tolley 2011, S. 574). Innerhalb dieser Hausarbeit wird zur Bildung einer Hierarchie ein idealtypischer Karriereverlauf nachgestellt (Lind und Löther, S. 251).

Jede Form der Politik ist charakterisiert in einer Form der Hierarchie. Diese Hierarchie wird meist durch vorhandene Ressourcen, Einfluss, Prestige oder Entscheidungsspielraum strukturiert (Tolley 2011, S. 574).

In der Wissenschaft gibt es eine klare offiziell strukturierte Hierarchie, die durch Aufstiegsbedingungen institutionell festgelegt ist. Die Studiendauer ist im Durchschnitt sechs Jahren lang. Die Habilitationsdauer liegt durchschnittlich bei sechs Jahren. Der Übergang von der Habilitation in die Professur dauert meistens zwei Jahre. Die angenommene Promotionsdauer ist vier Jahre. Im Durchschnitt sind Professoren bei Ihrer Ernennung 41,1 Jahre alt (Lind und Löther, S. 251). Eine Professur ist ebenfalls unterteilt in C1 bis C4 Professuren.

Insgesamt wird also von einer idealtypischen Qualifikationsdauer zwischen Studienbeginn und Berufung auf eine Professur von 18 Jahren ausgegangen (Lind und Löther, S. 251). Im Zusatz zu den genannten Daten hat das CEWS innerhalb einer retroperspektiven Verlaufsanalyse (Lind und Löther, S. 249) einen idealtypischen Karriereverlauf hergeleitet (Lind und Löther, S. 250). Dieser entwickelte Karriereverkauf wird in dieser Arbeit als Basis für die hierarchische Strukturierung und Sortierung genommen. Aus diesen Strukturen können folgende Hierarchieränge entwickelt werden:

Zusammenfassung der Kapitel

Exposé: Das Kapitel erläutert die Forschungsintention, die Leitfrage sowie die fünf Hypothesen zur Hierarchiediskriminierung an der Universität Bamberg.

Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der Unterrepräsentation von Frauen im Wissenschaftsbetrieb ein und stellt die methodische Vorgehensweise mittels Regressionsanalyse dar.

Literaturüberblick: Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über relevante Theorien aus der Parlamentsforschung und den aktuellen Forschungsstand zu Frauen in akademischen Berufen.

Theorie: Hier werden die Mechanismen der Hierarchiediskriminierung diskutiert und die theoretische Grundlage für die Hypothesenbildung erarbeitet.

Methode und Daten: Das Kapitel beschreibt die Herkunft der verwendeten Datensätze der CEWS-Datenbank sowie die mathematische Anwendung der linearen Regressionsanalyse.

Analyse: In diesem Hauptteil werden die fünf Hypothesen basierend auf den erhobenen Daten der Universität Bamberg systematisch getestet und ausgewertet.

Zusammenfassung: Das Fazit fasst die empirischen Ergebnisse zusammen, diskutiert die Grenzen der deskriptiven Analyse und gibt Ausblicke für zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Hierarchiediskriminierung, Frauenquote, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Regressionsanalyse, akademische Karriere, Parlamentsforschung, Hierarchierang, Gender Studies, Gleichstellung, Wissenschaftsbetrieb, Karriereverlauf, Frauenrepräsentation, Fakultätsvergleich, Hochschulpolitik, Bestimmtheitsmaß.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die geschlechterspezifische Hierarchiediskriminierung an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg durch eine deskriptive Analyse der Frauenanteile in verschiedenen akademischen Hierarchierängen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Repräsentation von Frauen in der Wissenschaft, der Einfluss von Fachkulturen auf Karrierechancen und der Vergleich von Hierarchierängen mittels statistischer Methoden.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Leitfrage lautet: Wie stark ist die Hierarchiediskriminierung in wissenschaftlichen Berufen an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Studie nutzt primär lineare Regressionsanalysen sowie Zusammenhangsanalysen von Datensätzen der CEWS und Jahresberichten der Universität.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der systematischen Testung von fünf Hypothesen, die Zusammenhänge zwischen Hierarchierang, Frauenanteil bei Studierenden/Angestellten und dem Grad der Diskriminierung untersuchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hierarchiediskriminierung, Frauenquote, akademische Karriere, Regressionsanalyse und Hochschulpolitik.

Welche Rolle spielt die Parlamentsforschung für die Untersuchung?

Die Parlamentsforschung dient als theoretisches Fundament, um Mechanismen der Unterrepräsentation auf den akademischen Kontext zu übertragen und Hypothesen zur "Hierarchiediskriminierung" zu entwickeln.

Zu welchem Ergebnis kommt die Analyse der zweiten Hypothese?

Die Analyse bestätigt vollständig, dass an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ein negativ linearer Zusammenhang zwischen dem wissenschaftlichen Hierarchierang und der Frauenquote existiert.

Wie korrelieren der Studentinnenanteil und die Frauenquote der Angestellten?

Die Untersuchung zeigt einen positiven linearen Zusammenhang: Fakultäten mit einem hohen Anteil an Studentinnen weisen tendenziell auch eine höhere Frauenquote unter den Angestellten auf.

Was schlägt der Autor für zukünftige Forschung vor?

Es wird empfohlen, über die rein deskriptive Analyse hinaus höhere Messebenen zu untersuchen und zeitliche Entwicklungen der Hierarchiediskriminierung durch Längsschnittanalysen stärker zu berücksichtigen.

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Detalles

Título
Hierarchiediskriminierung von Frauen an öffentlichen Bildungseinrichtungen
Subtítulo
Eine deskriptive Analyse der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Universidad
University of Bamberg
Calificación
2
Autor
Ben Kohz (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
27
No. de catálogo
V704240
ISBN (Ebook)
9783346187550
Idioma
Alemán
Etiqueta
Hierarchiediskriminierung Frauen an öffentlichen Bildungseinrichtungen Sexismus Empirische Forschung zu Frauen in politischen Institutionen Hierarchiediskriminierung in wissenschaftlichen Berufen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ben Kohz (Autor), 2017, Hierarchiediskriminierung von Frauen an öffentlichen Bildungseinrichtungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/704240
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