Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Literatura - General

Bret Easton Ellis` "American Psycho". Patrick Bateman als infamer Ich-Erzähler ohne Identität

Título: Bret Easton Ellis` "American Psycho". Patrick Bateman als infamer Ich-Erzähler ohne Identität

Trabajo Escrito , 2016 , 25 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Rebekka Merkel (Autor)

Literatura - General
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Im Kontext der Forschung über Infamie in der Literatur, wurde hier der Roman "American Psycho" von Bret Easton Ellis gewählt. Patrick Bateman als Hauptfigur wird hier in den Zusammenhang gesetzt mit Theorien zu infamen Menschen von Foucault und Geisenhanslücke. Aus der Sicht von Bateman erfährt der Leser eine Welt, die oberflächlich, kalt und konsumfixiert ist.

Im Fokus dieser Arbeit stehen die Taten Batemans, welche er außerhalb dieser Welt begeht und welche ihn zu einer infamen Figur und zu einem infamen Erzähler machen könnten. Bateman wird mit voranschreiten des Romans immer mehr zu einem unkontrollierbaren Mörder, der Menschen, meist sind es Frauen, auf grausame Weise umbringt. Ob und inwiefern ihn dies nun wirklich zu einem infamen Erzähler macht, soll hier betrachtet werden. Dafür wird zuerst genauer auf die Figur Batemans im Allgemeinen eingegangen, dann auf die Eigenschaften des Infamen mit einem Bezug auf "American Psycho" und zuletzt soll Bateman als infamer Ich-Erzähler untersucht werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Patrick Bateman: Der Erzähler, der „boy next door“, der Mörder, das Monster

2.1. Die Darstellung Patrick Batemans im Roman

2.2. Batemans Mordlust und die Suche nach Identität und Zugehörigkeit

3. Infamie und Ekel als Aspekte in „American Psycho“

4. Patrick Bateman als infamer Erzähler

5. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Romanfigur Patrick Bateman als infamen Ich-Erzähler und analysiert, inwiefern seine Handlungen, seine Identitätslosigkeit und die spezifische Erzählweise des Romans ihn als eine solche Figur charakterisieren.

  • Analyse der Konstruktion der Figur Patrick Bateman im Kontext von Konsumkultur und Identitätsverlust.
  • Untersuchung der psychologischen und literarischen Aspekte von Infamie und Ekel im Roman.
  • Betrachtung der Erzählperspektive und der Wirkung auf den Leser.
  • Verbindung von Foucaults Konzept des "infamen Menschen" mit der fiktiven Figur Bateman.
  • Analyse der Rolle von Gewalt und Mord als Mittel der Identitätssuche.

Auszug aus dem Buch

2. Patrick Bateman: Der Erzähler, der „boy next door“, der Mörder, das Monster

Patrick Bateman ist – wie es bereits einleitend erwähnt wurde – nicht nur die Hauptfigur des Romans, sondern so wird auch aus seiner Sicht in Form einer Ich-Erzählung dieser geschildert. Durch ihn wird die Handlung getragen, er ist derjenige, der die Verbrechen verübt. Somit wird dem Leser die Geschichte aus Sicht des Täters präsentiert. Er erfährt von seinen Gedanken und wird durch sehr detaillierte Beschreibungen zu einem Zeugen, fast schon zu einem Mittäter, der nicht in der Lage ist, einzugreifen. Der Leser wird in Batemans Erfahrungswelt gezogen, ohne das er sich dagegen wehren kann. Ungefiltert und ohne Rücksicht präsentiert ihm Bateman sein gesamtes Umfeld, welches er offensichtlich selbst ablehnt, wie auch seine Opfer, die er zum Teil bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Konzept des "infamen Menschen" nach Foucault und Übertragung auf die fiktive Figur Patrick Bateman.

2. Patrick Bateman: Der Erzähler, der „boy next door“, der Mörder, das Monster: Untersuchung der Darstellung Batemans, seiner Identitätssuche durch Konsum und der Bedeutung seiner Morde.

2.1. Die Darstellung Patrick Batemans im Roman: Analyse der äußeren Erscheinung, des sozialen Status und der fehlenden Individualität der Figur.

2.2. Batemans Mordlust und die Suche nach Identität und Zugehörigkeit: Diskussion, inwiefern Gewalt und Mord als Kompensationsmechanismen für Batemans innere Leere fungieren.

3. Infamie und Ekel als Aspekte in „American Psycho“: Untersuchung der moralischen Verwerflichkeit und der physischen sowie psychischen Wirkung von Batemans Taten auf den Leser.

4. Patrick Bateman als infamer Erzähler: Betrachtung der narrativen Strategien Batemans, insbesondere der pornographischen und brutalen Sprachwahl.

5. Schlussfolgerung: Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit zur Rolle von Patrick Bateman als infamer Erzähler ohne echte Identität.

Schlüsselwörter

Patrick Bateman, American Psycho, Bret Easton Ellis, Infamie, Michel Foucault, Ich-Erzähler, Identitätsverlust, Konsumkultur, Gewalt, Ekel, literarische Analyse, Subjektivität, Morallosigkeit, Dekonstruktion, Literaturwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Hauptfigur des Romans "American Psycho", Patrick Bateman, hinsichtlich seiner Charakterisierung als infamer Ich-Erzähler.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Identitätslosigkeit, Konsumkritik, die ästhetische Darstellung von Gewalt und die moralische Positionierung des Lesers gegenüber dem Täter.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu ergründen, ob und inwieweit die Figur Patrick Bateman den Kriterien eines "infamen Erzählers" entspricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer literaturwissenschaftlichen Analyse, die theoretische Ansätze von Michel Foucault und weitere literaturkritische Positionen auf den Roman anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Charakterisierung Batemans, die Analyse seiner Mordlust zur Identitätssuche, die Wirkung von Infamie und Ekel sowie die spezifische Erzählstruktur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Patrick Bateman, Infamie, Identitätsverlust, Konsumkultur und literarische Gewalt.

Inwiefern beeinflusst der Erzählstil die Rezeption des Romans?

Durch die detaillierte, ungeschönte und oft pornographisch-brutale Erzählweise wird der Leser zum Zeugen und potenziellen Mittäter gemacht, was die Identifikation mit der Figur erschwert.

Welche Rolle spielt die Konsumkultur für die Figur Patrick Bateman?

Die Konsumkultur dient Bateman als Fassade, um eine vermeintliche Zugehörigkeit zu suggerieren, da er im Kern keine eigene Identität besitzt.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Bret Easton Ellis` "American Psycho". Patrick Bateman als infamer Ich-Erzähler ohne Identität
Universidad
University of Frankfurt (Main)
Calificación
1,7
Autor
Rebekka Merkel (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
25
No. de catálogo
V704368
ISBN (Ebook)
9783346213495
ISBN (Libro)
9783346213501
Idioma
Alemán
Etiqueta
american bateman bret easton ellis` ich-erzähler identität patrick psycho
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Rebekka Merkel (Autor), 2016, Bret Easton Ellis` "American Psycho". Patrick Bateman als infamer Ich-Erzähler ohne Identität, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/704368
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  25  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint