Die Verwendung des Ich-Erzählers in der Literatur ermöglicht es den Autoren, komplexe Charaktere und ihre inneren Monologe darzustellen. Durch die direkte Ansprache des Lesers kann der Ich-Erzähler eine enge Beziehung zwischen Leser und Figur herstellen. Einige Autoren nutzen den Ich-Erzähler, um die Unzuverlässigkeit von Erinnerungen oder die Subjektivität von Wahrnehmungen zu thematisieren. Die Theorie des Ich-Erzählers hat sich im Laufe der Zeit entwickelt und verschiedene Ansätze haben sich etabliert. So haben Forscher wie Franz K. Stanzel und andere Theorien und Typologien entwickelt, um die verschiedenen Arten von Erzählsituationen zu beschreiben. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.