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Saddam Hussein - Der Aufstieg, die Anfänge seines Regimes sowie die Anatomie seiner Macht, 1964-1980

Titre: Saddam Hussein - Der Aufstieg, die Anfänge seines Regimes sowie die Anatomie seiner Macht, 1964-1980

Dossier / Travail de Séminaire , 2001 , 29 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Beyhan Sentürk (Auteur)

Histoire - Asie
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Die vorliegende Hausarbeit aus dem Bereich der Geschichtswissenschaft lautet „Saddam Hussein – der Aufstieg, die Anfänge seines Regimes sowie die Anatomie seiner Macht, 1964-1980“. Sie entstand im Zusammenhang des Hauptseminars „Der Irak. Herrschaft und Gesellschaft, 1920-2000“.

Saddam Hussein herrscht seit über 20 Jahren mit ungebrochener Macht im Irak. Die genauen Umstände, unter denen er das Amt des Präsidenten erhielt, sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Durch den ersten Golfkrieg mit dem Iran (1980-1988) wurde erstmals die ganze Weltöffentlichkeit auf ihn aufmerksam. Mit dem dem zweiten Golfkrieg (1990), also dem Einmarsch im Kuweit und dem Kampf gegen die allierten Truppen unter Führung der USA, geriet das Land mit seinem Staatschef erneut in die Schlagzeilen. Dieser Zustand hält im Grunde bis heute an. Der Irak ist noch immer im öffentlichen Blickpunkt. Insbesondere nachdem der derzeitige amerikanische Präsident George W. Bush nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf das New Yorker World Trade Center von der „Achse des Bösen“ spricht und den Irak zu den sogenannten Schurkenstaaten dieser Welt zählt. Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist es daher, die Person Saddam Hussein – welche ein so großes Weltinteresse auf sich zieht – sowie die Ursprünge seiner scheinbar sehr stabilen Macht näher zu beleuchten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Der historische Kontext

2.2) Die Ba’ath-Partei ab 1968

3.) Saddam Hussein – seine Kindheit und Jugend

4.) Die ersten Kontakte zur Politik

5.) Karriere im Schatten von Hasan al-Bakr

5.2) Der Aufstieg im Verborgenen, 1963-1968

5.3) Husseins Laufbahn nach 1968

6.) Auf dem Höhepunkt der Macht: Austieg zum Präsidenten, 1979

6.2) Al-Bakr dankt ab, Hussein wird Präsident

6.3) Die Mittel der Herrschaft

6.3.1) Terror und Netzwerk

6.3.2) Personenkult rund um Hussein

7.) Schlussbemerkungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht den politischen Aufstieg Saddam Husseins zwischen 1964 und 1980 sowie die Mechanismen, mit denen er seine Macht im Irak etablierte und festigte.

  • Analyse des historischen und politischen Kontexts des Iraks vor 1968.
  • Biografische Betrachtung der frühen Jahre und des politischen Werdegangs von Saddam Hussein.
  • Untersuchung der Machtstrukturen innerhalb der Ba’ath-Partei und der Rolle des Patronagesystems.
  • Darstellung der Instrumente der Herrschaftssicherung, insbesondere durch Terror, Netzwerke und Personenkult.

Auszug aus dem Buch

6.3.1) Terror und Netzwerk

Kurz nach al-Bakrs Rücktritt und Husseins Ernennung zum Präsidenten ergriff er die ersten, sehr drastischen Maßnahmen. Hussein verkündete öffentlich, dass seine Sicherheitskräfte eine syrische Verschwörung gegen ihn aufgedeckt hätten. Er ließ daraufhin 60 Personen verhaften. Sie stammten aus dem RKR, der Partei und der Armee sowie aus seinem engsten Vertrautenkreis. 22 Verdächtige wurden zum Tode verurteilt. An der Exekution nahm er persönlich teil. Dies war nicht nur eine Warnung an Gegner. Hussein zeigte ganz deutlich, dass er keinerlei Opposition innerhalb oder außerhalb der RKR dulden würde. Außerdem war die Hinrichtung ein Signal, dass auch enge Vertraute nicht mehr vor Terror und Gewalt sicher sein würden. Der Diktator würde immer wieder ihre Verlässlichkeit prüfen und sie gegebenenfalls töten lassen. Und schließlich erzeugte er weitere Abhängigkeiten dadurch, dass er andere RKR-Mitglieder zwang an der Exekution aktiv teilzunehmen und sie so zu Mittätern zu machen.

Es ist nicht ganz klar, ob es wirklich einen solchen Umsturzversuch gegeben hat. In der Literatur findet man Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Verurteilungen, zumal es keine eindeutigen Beweise für einen Komplott gegeben habe. Außerdem gibt es noch andere Indizien, die Anlass zum Zweifel geben. Phebe Marr beispielsweise vermutet, dass der Gerichtsprozess ein Zeichen der Uneinigkeit innerhalb der Führungsgruppe war. Des Weiteren habe die Abdankung al-Bakrs wohl das ein oder andere RKR-Mitglied verunsichert, was wiederum Husseins Argwohn und Misstrauen hervorgerufen haben muss. Bei Said Aburish findet man eine ähnliche Vermutung. Es habe Parteikollegen gegeben, die Husseins Ernennung aufgrund seines Individualismus und seines Mangels an ideologischer Überzeugung nicht gutgeheißen haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Diese Einleitung stellt die Fragestellung und den historischen Rahmen der Arbeit vor und gibt einen Überblick über die verwendete Quellenlage.

2.) Der historische Kontext: Dieses Kapitel skizziert die politische Geschichte des Iraks von der Zeit des britischen Mandats bis hin zur Machtübernahme der Ba'ath-Partei.

2.2) Die Ba’ath-Partei ab 1968: Hier wird der zweite Umsturz der Ba'ath-Partei und die anschließende Festigung ihrer Macht unter Ahmad Hasan al-Bakr beschrieben.

3.) Saddam Hussein – seine Kindheit und Jugend: Dieses Kapitel befasst sich mit den spärlichen und oft durch Mythen geprägten Daten über die Herkunft und Sozialisation Husseins.

4.) Die ersten Kontakte zur Politik: Hier wird Husseins früher politischer Aktivismus, sein Beitritt zur Partei und seine erste Flucht in den 1960er Jahren behandelt.

5.) Karriere im Schatten von Hasan al-Bakr: Dieses Kapitel beleuchtet Husseins Aufstieg in den 60er Jahren und seine enge, strategische Bindung an al-Bakr.

5.2) Der Aufstieg im Verborgenen, 1963-1968: Es wird analysiert, wie Hussein sein eigenes Netzwerk aufbaute und sich innerhalb der Parteistrukturen positionierte.

5.3) Husseins Laufbahn nach 1968: Dieser Abschnitt beschreibt die Übernahme offizieller Machtpositionen durch Hussein nach dem erneuten Machtwechsel der Partei.

6.) Auf dem Höhepunkt der Macht: Austieg zum Präsidenten, 1979: Hier wird die finale Phase der Machtkonzentration dargestellt, die in der offiziellen Präsidentschaft Husseins mündete.

6.2) Al-Bakr dankt ab, Hussein wird Präsident: Dieses Kapitel untersucht die Hintergründe der Machtübergabe im Jahr 1979 und die widersprüchlichen Erklärungsansätze dazu.

6.3) Die Mittel der Herrschaft: Hier werden die Instrumente analysiert, mit denen Hussein seine Herrschaft im ethnisch und religiös gespaltenen Irak zu legitimieren suchte.

6.3.1) Terror und Netzwerk: Dieses Kapitel erläutert die Nutzung von Sicherheitsdiensten und gezieltem Terror zur Ausschaltung von Rivalen innerhalb des Regimes.

6.3.2) Personenkult rund um Hussein: Hier wird die Inszenierung Husseins als charismatische Führerfigur sowie die ideologische Instrumentalisierung von Geschichte und Kultur beschrieben.

7.) Schlussbemerkungen: Zusammenfassende Einschätzung von Husseins Herrschaftsstil und seiner Fähigkeit, sich trotz mangelnder militärischer Ausbildung dauerhaft an der Macht zu halten.

Schlüsselwörter

Saddam Hussein, Irak, Ba'ath-Partei, Hasan al-Bakr, Machtübernahme, Terror, Personenkult, Sicherheitsdienst, Politikgeschichte, Patronage, RKR, Diktatur, Herrschaftssicherung, Nahost, 1964-1980.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Aufstieg Saddam Husseins an die Macht und die Etablierung seines Regimes im Irak zwischen den Jahren 1964 und 1980.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Ba'ath-Partei, dem Aufbau eines Klientel- und Patronagenetzwerks sowie den Methoden der Herrschaftssicherung durch das Regime.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Anatomie der Macht von Saddam Hussein zu verstehen und nachzuvollziehen, wie er trotz fehlender militärischer Karriere die absolute Kontrolle über den irakischen Staat erlangen konnte.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Es handelt sich um eine historisch-analytische Arbeit, die auf der Auswertung von Fachliteratur, Biografien und offiziellen Reden des Regimes basiert.

Welche Aspekte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil behandelt Husseins Kindheit, seinen politischen Werdegang als Schützling von al-Bakr, die strategische Nutzung von Sicherheitsorganen und die Instrumentalisierung eines ausufernden Personenkults.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Saddam Hussein, Ba'ath-Partei, Terror, Patronage, Personenkult und die irakische Geschichte von 1964 bis 1980.

Welche Rolle spielte das Patronagenetzwerk für Husseins Aufstieg?

Husseins Netzwerk war entscheidend, um durch die gezielte Besetzung wichtiger Positionen mit Vertrauten und Verwandten die Kontrolle über den Staat zu sichern und jede Opposition durch Abhängigkeiten zu unterbinden.

Wie wurde der Personenkult von Hussein politisch genutzt?

Der Personenkult diente als Legitimationsinstrument, um Hussein als unersetzlichen Führer und Repräsentanten der irakischen Identität zu stilisieren und so die Loyalität der Bevölkerung zu erzwingen.

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Résumé des informations

Titre
Saddam Hussein - Der Aufstieg, die Anfänge seines Regimes sowie die Anatomie seiner Macht, 1964-1980
Université
University of Hamburg  (Fachbereich Geschichtswissenschaft)
Cours
Der Irak. Herrschaft und Gesellschaft, 1920-2000
Note
2,0
Auteur
Beyhan Sentürk (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
29
N° de catalogue
V7086
ISBN (ebook)
9783638144506
Langue
allemand
mots-clé
Saddam Hussein Aufstieg Anfänge Regimes Anatomie Macht Irak Herrschaft Gesellschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Beyhan Sentürk (Auteur), 2001, Saddam Hussein - Der Aufstieg, die Anfänge seines Regimes sowie die Anatomie seiner Macht, 1964-1980, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7086
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Extrait de  29  pages
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