Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité

Leasing. Unterschiedliche Leasingverhältnisse und deren Behandlung im Abschluss nach IFRS

Titre: Leasing. Unterschiedliche Leasingverhältnisse und deren Behandlung im Abschluss nach IFRS

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 46 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Daniel Saak (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Form der Finanzierung durch einen Leasingvertrag gewinnt immer mehr an Attraktivität und ist eine interessante Alternative im Vergleich zum klassischen Bankkredit geworden. Nicht zuletzt deshalb, weil sich mittlerweile so gut wie jeder Gegenstand auch leasen lässt, anstatt ihn gleich zu kaufen. Es sprechen viele Gründe für das Leasing, von denen im Folgenden nur einige genannt werden sollen:

- Off-Balance-Sheet Finanzierung führt dazu, dass der Verschuldungsgrad des Leasingnehmers nicht belastet wird.

- Eine flexible Vertragsgestaltung, die eine Anpassung an die Bedürfnisse des Leasingnehmers ermöglicht.

- Steuereffekte: Leasingraten sind als Betriebsausgaben steuerlich voll abzugsfähig, bei einer Eigenkapitalfinanzierung sind dagegen nur die Abschreibungen steuermindernd.

- Dadurch, dass die Leasingraten von vornherein feststehen, erhöht dies die Planungssicherheit des Leasingnehmers.

- Es entstehen Liquiditätseffekte, da eine Vorfinanzierung durch den Leasinggeber und nicht durch den Leasingnehmer stattfindet.

Innerhalb des Leasings wird einem Leasingnehmer das Recht auf Nutzung an einem Vermögensgegenstand eingeräumt, wofür der Leasinggeber entsprechend periodische Zahlungen vom Leasingnehmer erhält. Dreh- und Angelpunkt der Leasingbilanzierung ist die Frage, welche Vertragspartei den Leasinggegenstand zu bilanzieren hat und auf welche Art und Weise dies erfolgen muss.

Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser die Bilanzierung der unterschiedlichen Leasingverhältnisse im Abschluss nach IFRS näher zu erläutern. Dies erfolgt anhand des Leasingstandards IAS 17 sowie entsprechender Interpretationen im folgenden zweiten Kapitel. Erweitert wird diese Betrachtung durch die Hinzunahme der Behandlung von Leasingobjektgesellschaften im IFRS Abschluss in Kapitel drei. Im vierten Kapitel dieser Arbeit werden die Vorschläge zur geplanten Neuregulierung der Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IFRS unterbreitet. Das fünfte Kapitel stellt die Auswirkungen einer On-Balance-Sheet Betrachtung auf ausgewählte Bilanzkennzahlen dar. Mit einer abschließenden Betrachtung und kritischen Würdigung im sechsten Kapitel schließt diese Arbeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Leasingbilanzierung nach IAS 17

2.1 Allgemeines

2.2 Klassifizierung von Leasingverhältnissen

2.3 Beurteilungshilfen nach IAS 17

2.3.1 Kritik an den Beurteilungshilfen

2.3.2 Die zusätzlichen Indikatoren des IAS 17

2.4 Ansatz

2.4.1 Ansatz von Finanzierungsleasing

2.4.2 Ansatz und Erstbewertung von Operating-Leasing

2.5 Erstbewertung

2.5.1 Finanzierungsleasing beim Leasingnehmer

2.5.2 Finanzierungsleasing beim Leasinggeber

2.6 Folgebewertung

2.6.1 Finanzierungsleasing beim Leasingnehmer

2.6.2 Finanzierungsleasing beim Leasinggeber

2.6.3 Operating-Leasing

2.7 Anhangsangaben

2.7.1 Finanzierungsleasing

2.7.2 Operating-Leasing

2.8 Sonderformen der Leasingbilanzierung

2.8.1 Hersteller oder Händler als Leasinggeber

2.8.2 Sale-and-leaseback Transaktionen

2.8.3 Sonstige Sonderformen

3 Leasingobjektgesellschaften im Konzernabschluss

3.1 Off-Balance-Sheet Finanzierung durch Objektgesellschaften

3.2 Prüfung der Konsolidierungspflicht bei Leasingtransaktionen mit SPE’s

4 Geplante Neuregulierung der Bilanzierung nach IAS 17

4.1 McGregor-Ansatz

4.2 Financial Components Approach

4.3 Whole Asset Approach

5 Auswirkungen einer On-Balance-Sheet Bilanzierung

5.1 Allgemeine Annahmen des Modells

5.2 Ergebnisse des Modells der konstruktiven Aktivierung und Auswirkungen auf Bilanzkennzahlen

6 Abschließende Betrachtung und kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, die Bilanzierung verschiedener Leasingverhältnisse nach IFRS anhand des Standards IAS 17 sowie relevanter Interpretationen zu erläutern. Dabei wird analysiert, welche Vertragspartei den Leasinggegenstand zu bilanzieren hat und welche methodischen Herausforderungen sich bei der Differenzierung zwischen Operating- und Finanzierungsleasing ergeben, insbesondere im Kontext von Off-Balance-Sheet-Strukturen und geplanten Neuregulierungen.

  • Grundlagen der Leasingbilanzierung nach IAS 17
  • Klassifizierungskriterien: Risk and Reward Approach
  • Methoden der Ansatz- und Bewertungsfragen
  • Rolle von Leasingobjektgesellschaften (SPEs) im Konzernabschluss
  • Kritische Analyse von Reformvorschlägen (McGregor-Ansatz, Financial Components Approach, Whole Asset Approach)

Auszug aus dem Buch

2.3 Beurteilungshilfen nach IAS 17

Wie schon zuvor erwähnt, ist die Klassifizierung in ein Operating- oder ein Finanzierungsleasing abhängig davon, bei wem im Wesentlichen das wirtschaftliche Eigentum am Vermögensgegenstand liegt. Daher werden im Folgenden die in IAS 17.10 kodifizierten Kriterien, die üblicherweise auf ein Finanzierungsleasing und somit auch auf das wirtschaftliche Eigentum hinweisen, dargestellt:

• Vereinbarter Eigentumsübergang (Transfer of ownership): Es handelt sich dann um ein Finanzierungsleasing, wenn am Ende der Vertragslaufzeit das juristische Eigentum am Vermögensgegenstand auf den Leasingnehmer übertragen wird.

• Günstige Kaufoption (Bargain purchase option): Das in IAS 17.10 (b) kodifizierte Kriterium besagt, für den Fall, dass bei Vertragsabschluss eine Kaufoption vorliegt, wodurch der geleaste Vermögensgegenstand zu einem Preis erworben werden kann, der deutlich unter dem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) zum möglichen Optionsausübungszeitpunkt liegt, ist es hinreichend sicher, dass diese Option auch ausgeübt wird und somit ein Finanzierungsleasing vorliegt.

• Wirtschaftliche Nutzungsdauer (Economic life): Nahezu jeder Vermögenswert hat eine endliche Nutzungsdauer. Die Definition von IAS 17.10 (c) besagt, sofern die Vertragslaufzeit des Leasinggegenstandes den überwiegenden Teil (Major part) der wirtschaftlichen Nutzungsdauer ausmacht, so befinden sich ebenfalls die wesentlichen Risiken und Chancen beim Leasingnehmer, auch wenn das Recht am Eigentum des Vermögensgegenstandes letztendlich nicht übertragen wird.

• Barwerttest (Recovery of investment): Mit diesem so genannten Barwerttest wird ebenfalls festgestellt, ob ein Finanzierungsleasing vorliegt, unabhängig davon, ob am Ende der Vertragslaufzeit das Eigentum am Leasingobjekt auf den Leasingnehmer übertragen wird. Dies ist der Fall, wenn der Barwert der Mindestleasingzahlungen im Wesentlichen mindestens dem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) am Ende der Vertragslaufzeit entspricht.

• Spezialleasing: Ist ein Leasinggegenstand in seinen Eigenschaften so spezifisch, dass er nicht ohne wesentliche Veränderungen von einer dritten Person genutzt werden kann, so liegt das gesamte Nutzenpotential beim Leasingnehmer und deutet damit ebenfalls entsprechend IAS 17.10 (e) auf ein Finanzierungsleasing hin.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die wachsende Bedeutung von Leasing als Finanzierungsalternative in der heutigen Volkswirtschaft ein und skizziert das Ziel, die Bilanzierung nach IAS 17 zu beleuchten.

2 Leasingbilanzierung nach IAS 17: Dieses Kapitel erläutert detailliert die Klassifizierung, den Ansatz sowie die Erst- und Folgebewertung von Leasingverhältnissen und diskutiert die Kritik an den Beurteilungshilfen.

3 Leasingobjektgesellschaften im Konzernabschluss: Hier werden Off-Balance-Sheet-Finanzierungsmodelle durch Zweckgesellschaften (SPEs) analysiert und die Herausforderungen bei der Prüfung der Konsolidierungspflicht erörtert.

4 Geplante Neuregulierung der Bilanzierung nach IAS 17: Dieses Kapitel stellt verschiedene Reformansätze wie den McGregor-Ansatz, den Financial Components Approach und den Whole Asset Approach vor, die eine On-Balance-Sheet-Bilanzierung anstreben.

5 Auswirkungen einer On-Balance-Sheet Bilanzierung: Basierend auf dem Modell von Imhoff et al. werden die konkreten Auswirkungen einer konstruktiven Aktivierung auf Bilanzkennzahlen wie den Verschuldungsgrad (D/E) und die Kapitalrentabilität (ROA) untersucht.

6 Abschließende Betrachtung und kritische Würdigung: Das Fazit bewertet die vorgeschlagenen Reformansätze kritisch und betont die Notwendigkeit einer grundlegenden Überarbeitung der Leasingbilanzierung unter Berücksichtigung potenzieller lobbyistischer Einflüsse.

Schlüsselwörter

Leasingbilanzierung, IAS 17, Finanzierungsleasing, Operating-Leasing, IFRS, Off-Balance-Sheet, Asset-Backed-Financing, Zweckgesellschaften, SPE, Risiken und Chancen, Bilanzpolitik, Barwerttest, Kapitalmarktorientierte Rechnungslegung, Rechnungslegungsstandards, Leasingnehmerbeteiligungsmodell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach dem internationalen Standard IAS 17 und analysiert die dabei bestehenden Gestaltungsspielräume sowie Reformansätze für eine transparentere Darstellung im Konzernabschluss.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Unterscheidung zwischen Operating- und Finanzierungsleasing, die Rolle von Leasingobjektgesellschaften bei der Off-Balance-Sheet-Finanzierung und die geplante Neuregulierung durch das IASB.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, dem Leser die Bilanzierung unterschiedlicher Leasingverhältnisse nach IFRS verständlich zu machen und zu untersuchen, inwieweit aktuelle Regelungen zu verzerrten Bilanzbildern führen und wie Reformvorschläge diese Problematik lösen könnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine normative Analyse der Rechnungslegungsstandards (IAS 17) sowie eine kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen (konstruktive Aktivierung) und Reformvorschlägen der G4+1 Arbeitsgruppe.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der aktuellen IAS 17-Regelungen, die Untersuchung von Spezialstrukturen (SPEs) und eine fundierte Diskussion über zukünftige Bewertungsansätze wie den Financial Components Approach.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Leasingbilanzierung", "IAS 17", "Off-Balance-Sheet", "Finanzierungsleasing" und "On-Balance-Sheet Bilanzierung" definiert.

Wie unterscheidet sich der "Financial Components Approach" (FCA) vom "Whole Asset Approach" (WAA)?

Während der FCA darauf abzielt, nur die Nutzungsrechte am Leasinggegenstand zu aktivieren, schlägt der WAA vor, den gesamten Vermögensgegenstand mit seinem beizulegenden Zeitwert in der Bilanz des Leasingnehmers anzusetzen.

Welche Bedeutung hat das "McGregor-Papier" für die aktuelle Debatte?

Das McGregor-Papier legte den Grundstein für die Diskussion um eine umfassende Bilanzierung von Leasingverhältnissen und die Abkehr vom klassischen "Alles-oder-Nichts-Ansatz", was maßgeblich den heutigen Reformprozess des IASB beeinflusst hat.

Fin de l'extrait de 46 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Leasing. Unterschiedliche Leasingverhältnisse und deren Behandlung im Abschluss nach IFRS
Université
Bielefeld University  (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften)
Cours
Seminar zur Konzernrechnungslegung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG DTG AG
Note
2,0
Auteur
Daniel Saak (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
46
N° de catalogue
V72182
ISBN (ebook)
9783638719995
ISBN (Livre)
9783638720366
Langue
allemand
mots-clé
Leasing Unterschiedliche Leasingverhältnisse Behandlung Abschluss IFRS Seminar Konzernrechnungslegung Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Saak (Auteur), 2006, Leasing. Unterschiedliche Leasingverhältnisse und deren Behandlung im Abschluss nach IFRS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72182
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  46  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint