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Donauländischer Minnesang - Der Kürenberger

Title: Donauländischer Minnesang - Der Kürenberger

Term Paper , 2003 , 22 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Alexander Maus (Author)

German Studies - Older German Literature, Medieval Studies
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit soll einen Überblick über die Anfänge des Minnesangs im 12. Jahrhundert geben. Speziell soll der Blick dabei auf den so genannten "Donauländischen Minnesang" (die Frühphase des Minnesangs) und dessen Besonderheiten im Vergleich zur später folgenden so genannten "Hohen Minne" gerichtet werden.
Darüber hinaus sollen drei der bedeutendsten Dichter des "Donauländischen Minnesangs" vorgestellt werden, wobei das Hauptaugenmerk auf den Kürenberger gerichtet ist.
Abschließend soll noch auf die Form der frühen Minnelyrik eingegangen werden. Auch dabei stehen die Werke des Kürenbergers im Zentrum der Untersuchung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Allgemeine Einführung

2.1. Der Begriff Minnesang

2.2. Kleiner Exkurs: Große Heidelberger Liederhandschrift / Manessische Handschrift (Manesse-Codex)

2.3. Der Minnesang-Vortrag

3. Phasen des Minnesangs

3.1. Anfänge der Liebeslyrik

3.2. Der donauländische Minesang (1150/60 - 1170)

4. Bedeutende Dichter des donauländischen Minnesangs

4.1. Meinloh von Sevelingen

4.2. Dietmar von Aist

4.3. Der Kürenberger

5. Form des donauländischen Minnesangs

5.1. Männer-, Frauenstrophen und Wechsel

5.2. Form des Minnesangs beim Kürenberger

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über die Anfänge des Minnesangs im 12. Jahrhundert. Der Fokus liegt dabei auf der Frühphase, dem sogenannten donauländischen Minnesang, und dessen Abgrenzung zur späteren "Hohen Minne". Zentrale Fragestellungen sind dabei die Identifikation bedeutender Dichter der Epoche sowie die Analyse der spezifischen Formmerkmale der frühen Minnelyrik, unter besonderer Berücksichtigung der Werke des Kürenbergers.

  • Entwicklung und Definition des Begriffs Minnesang
  • Charakteristika des donauländischen Minnesangs
  • Biographische Annäherung an Meinloh von Sevelingen, Dietmar von Aist und den Kürenberger
  • Strukturelle Analyse der frühen Minnelyrik (Langzeilenstrophe, Reimformen)
  • Kommunikationsformen: Männer- und Frauenstrophen sowie der Wechsel

Auszug aus dem Buch

4.3. Der Kürenberger

In diesem Abschnitt möchte ich mich dem ältesten der namentlich bekannten donauländischen Lyrikern widmen – dem Kürenberger, in der Literatur auch als „der von Kürenberg“ bezeichnet.

Auch beim Kürenberger besteht wieder das schon bei den anderen Dichtern beschriebene Problem, dass eine sichere Identifikation nicht möglich ist.

„Es ist an dieser Stelle auf das grundsätzliche Problem der Identifikation mittelhochdeutscher Dichter hinzuweisen, das darin besteht, daß auf diese Persönlichkeiten in außerfiktionalen Quellen als Lyriker und Sänger nicht Bezug genommen wird“ (Hensel, 1997, S.33).

In Urkunden des elften und zwölften Jahrhunderts konnte man viele Geschlechter dieses Namens finden; drei dieser Geschlechter bringt man dabei mit dem Dichter in Verbindung, wobei eine genaue Zuweisung bis heute nicht möglich ist.

Der Name Kürenberg bedeutet so viel wie „Mühlberg“ und ist als Dorfname im oberdeutschen Raum häufig nachweisbar. Ein Vorname des Dichters ist nicht überliefert, daher sind Herkunftsraum und genaue Identität des Kürenbergers auch nicht mit Bestimmtheit sagen (vgl. Hensel, 1997, S. 34). Aufgrund der Strophenform seiner Lieder (die eine Ähnlichkeit mit der des Nibelungenliedes aufweisen) vermutet man aber, dass der Kürenberger aus dem österreichischen Raum stammt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Autor erläutert seine Motivation, die Anfangsphase des Minnesangs und den Kürenberger im Speziellen zu untersuchen.

2. Allgemeine Einführung: Dieses Kapitel definiert den Minnesang, thematisiert die Überlieferung in Sammelhandschriften und beleuchtet die Praxis des Vortrags.

3. Phasen des Minnesangs: Hier erfolgt eine Einordnung in sechs historische Phasen, wobei der Schwerpunkt auf den Anfängen der Liebeslyrik und dem donauländischen Minnesang liegt.

4. Bedeutende Dichter des donauländischen Minnesangs: Der Autor stellt Meinloh von Sevelingen, Dietmar von Aist und den Kürenberger vor, wobei die Schwierigkeit der historischen Identifizierung im Vordergrund steht.

5. Form des donauländischen Minnesangs: Dieses Kapitel analysiert die metrischen, rhythmischen und inhaltlichen Besonderheiten der Strophenformen beim Kürenberger.

Schlüsselwörter

Minnesang, donauländischer Minnesang, Kürenberger, Minnelyrik, Manessische Handschrift, Frauenstrophe, Wechsel, Langzeilenstrophe, Mittelhochdeutsch, Höfische Gesellschaft, Liebeslyrik, Reimformen, Epochen, Frühphase.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit widmet sich den Anfängen des deutschen Minnesangs im 12. Jahrhundert, insbesondere der donauländischen Frühphase.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die Definition des Minnesangs, die Vorstellung der bedeutendsten Dichter dieser Zeit sowie eine detaillierte Analyse der Strophen- und Formgebung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Ursprung des Minnesangs zu untersuchen, Merkmale der donauländischen Frühphase herauszuarbeiten und diese von der späteren "Hohen Minne" abzugrenzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die sich auf Sekundärliteratur, Handschriftenvergleiche (insbesondere der Manessischen Handschrift) und die textanalytische Betrachtung der überlieferten Gedichte stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung der Phasen, eine biographische Annäherung an die Dichter Meinloh von Sevelingen, Dietmar von Aist und den Kürenberger sowie eine Untersuchung der formalen Struktur der Lieder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Minnesang, donauländische Frühphase, Kürenberger, Frauenstrophe, Wechsel und mittelalterliche Liebeslyrik.

Warum ist die Identifikation des Kürenbergers so problematisch?

Es gibt keine direkten, eindeutigen zeitgenössischen Zeugnisse, die den Dichter mit historischen urkundlichen Personen zweifelsfrei verknüpfen könnten.

Welche Bedeutung hat das "Falkenlied" im Kontext der Arbeit?

Das Falkenlied dient als prominentes Beispiel für die aktive Rolle der Frau im donauländischen Minnesang, die dort ihre eigenen Gefühle und Sehnsüchte artikuliert.

Welche Rolle spielt die Manessische Handschrift in der Untersuchung?

Sie ist die wichtigste Quelle für die Überlieferung der Texte und Miniaturen der Minnesänger und liefert dem Autor zentrales Bildmaterial für seine Analysen.

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Details

Title
Donauländischer Minnesang - Der Kürenberger
College
University of Frankfurt (Main)  (Institut für Deutsche Sprache und Literatur II)
Course
Einführung in die Ältere deutsche Literaturwissenschaft
Grade
1,5
Author
Alexander Maus (Author)
Publication Year
2003
Pages
22
Catalog Number
V74063
ISBN (eBook)
9783638741552
Language
German
Tags
Donauländischer Minnesang Kürenberger Einführung Literaturwissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Maus (Author), 2003, Donauländischer Minnesang - Der Kürenberger, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74063
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