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Straight Edge-lebende Musiker im Hard- und Metalcore – Vorbild für die jugendlichen Fans?!

Título: Straight Edge-lebende Musiker im Hard- und Metalcore – Vorbild für die jugendlichen Fans?!

Trabajo de Seminario , 2005 , 22 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Sandra Hennemann (Autor)

Pedagogía - Sociología pedagógica
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Das Thema Straight Edge bietet viele Facetten. In meiner Arbeit möchte ich mich mit der Fragestellung beschäftigen, ob sich Straight Edge -lebende Musiker einer eventuellen Vorbildfunktion für jugendliche Fans bewusst sind und wie sie dies für sich selber umsetzen.

Hierfür habe ich zum einen eine quantitative Erhebung mit Hilfe von Fragebögen durchgeführt, des weiteren habe ich zwei Musiker mit verschiedenen Lebensstilen detailliert interviewt.

Zuerst möchte ich sehr kurz in das Thema Straight Edge einführen – eine detaillierte Erläuterung dieses Lebensstils und der damit verbundenen Werte würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen.

„In the early 1980s the term straight edge (also written sXe) was coined to describe a youth subculture within the punk rock scene, a subculture that chose a lifestyle that abstained from alcohol, tobacco, and drugs as well as promiscous sex.”
Begründer dieser Subkultur war die Band Minor Threat mit ihrem Sänger Ian MacKaye. Der im Folgenden zitierte Liedtext gibt die Grundidee dieser Lebenseinstellung in knappen Worten zusammengefasst wieder:
Out of step (with the world)
(I) Don’t smoke
Don’t drink
Don’t fuck
At least I can fucking think
I can’t keep up
Can’t keep up
Can’t keep up
Out of step (with the world).
[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

2 Einleitung

3 Straight Edge

3.1 Geschichte

3.2 Aktuelle Entwicklung in Deutschland

4 Straight Edge-Symbolik

4.1 T-Shirts, Zipper und Co.

4.2 Tattoos – A commitment for life

5 Quantitative Erhebung

5.1 Durchführung

5.2 Ergebnis

5.2.1 Kannst Du einen Schlüsselmoment nennen, aus welchem Du Straight Edge geworden bist?

5.2.2 Hat sich Deine Lebensweise in musikalischer Hinsicht für Dich ausgewirkt? (Band gewechselt, andere Songs geschrieben/gespielt, etc. ...)

5.2.3 Denkst Du, es macht einen Unterschied, ob man als aktiver oder passiver Part in der Hardcore-Szene sXe ist?

5.2.4 Denkst Du, dass sXe-lebende Musiker, die dies auf der Bühne auch zeigen, eine Art Vorbildfunktion besonders für jüngere Fans haben?

5.2.5 Würdest Du lieber in einer reinen sXe-Band spielen (falls Du es nicht schon tust) ?

5.2.6 Ist sXe für Dich definitiv ein „lifetime commitment“?

5.3 Interpretation

6 Qualitative Erhebung

6.1 Pm (25), Musiker, seit 1993 Straight Edge: „Das richtige Verständnis kam erst später...“

6.2 Tm (28), Musiker, 8 Jahre Straight Edge, 2001 gequittet: „Es war eine unglaublich wichtige Zeit….”

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob sich Musiker der Hard- und Metalcore-Szene, die den Straight Edge-Lebensstil praktizieren, ihrer potenziellen Vorbildfunktion für jugendliche Fans bewusst sind und wie diese Identität individuell gelebt und nach außen repräsentiert wird.

  • Die Analyse der Straight Edge-Subkultur und ihrer historischen Wurzeln.
  • Die Bedeutung visueller Symbolik wie Kleidung und Tattoos zur Identitätsstiftung.
  • Empirische Untersuchung mittels quantitativer Fragebögen unter aktiven Musikern.
  • Qualitative Einzelfallanalyse durch Experteninterviews mit Musikern unterschiedlicher Biografien.
  • Die Reflexion über Straight Edge als lebenslanges Bekenntnis vs. zeitlich begrenzte Lebensphase.

Auszug aus dem Buch

4.2 Tattoos – A commitment for life

Straight Edge -Tattoos sind nur in den seltensten Fällen derart angebracht, dass sie dem Gegenüber plakativ ins Auge fallen. Trotzdem sind sie eine Möglichkeit, für sich selber zu manifestieren, welche Bedeutung man der Entscheidung, Straight Edge zu leben, einräumt. Schließlich untermauert nichts anderes die Form des lifetime commitments besser als ein Tattoo, welches unwiederbringlich auf die Haut gebracht wurde.

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten – von einem dezenten X, welches in ein Tattoo integriert wird, bis hin zum unmissverständlichen Schriftzug.

Problematischer wird dies allerdings erst, wenn sich der Tätowierte von der sxe-Lebensweise abwendet, da das Tattoo natürlich weiterhin Bestand hat. Allerdings versuchen die wenigsten tätowierten „Edge-Breaker“ ihr Tattoo schamhaft zu verstecken oder spielen gar mit dem Gedanken, es überdecken zu lassen.

Für die meisten ist das Tattoo Teil einer wichtigen Lebensphase, welche man nicht verdrängen möchte.

Auch wenn viele Tattoos an eher versteckteren Stellen angebracht sind, lässt sich gerade in reduzierter Kleidung (Shorts, freier Oberkörper), wie sie von Musikern während der Konzerte oftmals getragen wird, doch das eine oder andere Bekenntnis „till death“ erkennen. Gerade im momentan herrschenden Tattoo-Boom wird so eine Körperbotschaft besonders viele junge, oftmals noch orientierungslose Menschen erreichen, die auf der Suche nach Zugehörigkeit in einer Szene sind.

Es lässt sich allerdings nicht verhindern, dass zum Beispiel das Bild eines rauchendes Gitarristen mit dem Schriftzug „Straight Edge“ auf dem Unterschenkel teilweise zu Irritationen führt.

Zusammenfassung der Kapitel

2 Einleitung: Die Autorin legt die Fragestellung dar, ob sXe-lebende Musiker ihre Vorbildfunktion für Fans erkennen und wie sie den Lebensstil in ihrem Umfeld umsetzen.

3 Straight Edge: Dieses Kapitel skizziert die historische Entstehung der Subkultur durch Minor Threat und beleuchtet die Verbreitung sowie die aktuelle Situation in Deutschland.

4 Straight Edge-Symbolik: Hier werden die Möglichkeiten der Außenrepräsentation, insbesondere durch Merchandising und Tattoos, als Identitätsanker analysiert.

5 Quantitative Erhebung: Die empirischen Daten von befragten Musikern werden ausgewertet, wobei der Fokus auf dem Einfluss des Lebensstils auf die musikalische Karriere und das Selbstbild liegt.

6 Qualitative Erhebung: Anhand von zwei vertiefenden Interviews mit Musikern unterschiedlicher Erfahrungshorizonte wird das Spannungsfeld zwischen „lifetime commitment“ und dem Aufgeben der Ideale beleuchtet.

7 Fazit: Das Resümee stellt fest, dass Musiker ihre Vorbildrolle zwar bejahen, jedoch nur selten explizite Konsequenzen daraus ziehen, wobei ein späterer Einstieg eher eine dauerhafte Bindung begünstigen könnte.

Schlüsselwörter

Straight Edge, sXe, Hardcore, Metalcore, Jugendkultur, Vorbildfunktion, Musikerszene, Lebensstil, Identität, Tattoos, Rebellion, Drogenfreiheit, Fan-Kultur, Werteorientierung, Subkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Hausarbeit untersucht die Lebensrealität von Musikern der Hard- und Metalcore-Szene, die sich dem Straight Edge-Lebensstil (sXe) verschrieben haben, mit besonderem Fokus auf deren Wirkung als Vorbilder für ihre Fans.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Einordnung von Straight Edge, die Bedeutung von Symbolik und Körperschmuck, sowie die persönliche Einstellung aktiver Musiker zum Thema Drogenverzicht.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es herauszufinden, ob sich diese Musiker einer eventuellen Vorbildfunktion bewusst sind und wie diese bewusste Entscheidung den Alltag und die Karriere beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit kombiniert eine quantitative Befragung mittels Fragebögen bei Musikern mit einer qualitativen Analyse in Form von detaillierten Experteninterviews.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, die Analyse der Szene-Symbolik und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten aus den Fragebögen und Interviews.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Schlagworten gehören Straight Edge, Identitätsbildung in Jugendkulturen, Szene-Symbolik, Vorbildrolle und das Spannungsfeld zwischen Lebensstil und Alltag.

Welche Rolle spielt die Symbolik für die Szene?

Symbolik wie das „X“ auf den Händen oder spezielle Tattoos dienen als Manifestation des persönlichen Bekenntnisses und als Zeichen der Zugehörigkeit, können jedoch auch zu Irritationen führen, wenn das Bekenntnis im Konflikt zum tatsächlichen Verhalten steht.

Wie unterscheidet sich die Einstellung langjähriger Edger von jüngeren?

Die Analyse legt nahe, dass bei Musikern, die sich erst in späteren Jahren bewusst für den Lebensstil entscheiden, die Wahrscheinlichkeit für ein lebenslanges Bekenntnis höher ist als bei denjenigen, die den Weg schon sehr früh in der Jugend eingeschlagen haben.

Welche Erkenntnis ziehen die befragten Musiker aus ihrem eigenen Lebensstil?

Die befragten Musiker sehen sich zwar überwiegend als Vorbilder, ziehen jedoch in der Praxis selten konsequente Grenzen, etwa bei der Auswahl ihrer Bandmitglieder, da das Zwischenmenschliche meist über der ideologischen Übereinstimmung steht.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Straight Edge-lebende Musiker im Hard- und Metalcore – Vorbild für die jugendlichen Fans?!
Universidad
University of Duisburg-Essen
Curso
Populäre Musikkultur und Veganismus in Jugendszenen
Calificación
1,0
Autor
Sandra Hennemann (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
22
No. de catálogo
V74847
ISBN (Ebook)
9783638729086
Idioma
Alemán
Etiqueta
Straight Edge-lebende Musiker Hard- Metalcore Vorbild Fans Populäre Musikkultur Veganismus Jugendszenen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sandra Hennemann (Autor), 2005, Straight Edge-lebende Musiker im Hard- und Metalcore – Vorbild für die jugendlichen Fans?!, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74847
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