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Schreibschwierigkeiten

Title: Schreibschwierigkeiten

Seminar Paper , 2006 , 26 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Nadine Girrbach (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Das Thema dieser Hausarbeit beschäftigt sich übergreifend mit dem Thema Schreibschwierigkeiten und geht genauer auf die einzelnen Probleme von Legasthenikern und funktionalen Analphabeten, beim Schreiben ein.

Es wird die männliche Form “Schreiber”, “Schüler” usw. benutzt, gemeint sind damit aber sowohl weibliche wie männliche Personen.

Auf den nächsten Seiten wird unter anderem die Begrifflichkeit, die Ursachen, die Auswirkungen von Schreibschwierigkeit und die Förderung dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begrifflichkeit

3. Soziale Einflussfaktoren beim Schriftspracherwerb

3.1 Einfluss der sozialen Schicht und der Schulbildung der Eltern

3.2 Einfluss der äußeren Lebensbedingungen der Familie

3.4 Einfluss der Eltern-Kind-Beziehung und des emotionalen Klimas in der Familie

3.5 Vorbereitung auf die Schule durch das Elternhaus

3.6 Einfluss des Kontakts zwischen Eltern und Schule

4. Schreibschwierigkeiten

4.1 Teilleistungsstörungen

4.2 Symptome von Schreibschwierigkeiten

4.3 Auswirkungen und Textbildungsmängel von Schreibschwierigkeiten

5. Fördermöglichkeiten

5.1 Übungen für die Grundschule

5.1.1 Methodische Hilfen

5.1.2 Visuelle Hilfen

5.1.3 Sprechmotorische Hilfen

5.1.4 Akustische Hilfe

5.1.5 Orientierungshilfen

5.2 Schreibhilfen für Personen mit Schreibschwierigkeiten

5.2.1 Freies Schreiben

5.2.2 Hilfen, zur methodischen Umsetzung

5.2.3 Hilfen zur Umsetzung bei der Textproduktion

6. Schluss

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Hausarbeit untersucht die komplexen Ursachen, Symptome und Auswirkungen von Schreibschwierigkeiten, insbesondere bei Legasthenikern und funktionalen Analphabeten. Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis für die Herausforderungen beim Schriftspracherwerb zu schaffen und praktische pädagogische Fördermöglichkeiten aufzuzeigen, die durch eine stärkere Einbindung des Elternhauses unterstützt werden können.

  • Soziale und familiäre Einflussfaktoren auf den Schriftspracherwerb
  • Differenzierung zwischen Teilleistungsstörungen und Schreibschwierigkeiten
  • Psychologische und kommunikative Auswirkungen von Schreibdefiziten
  • Methodische Ansätze und Hilfsmittel für den Grundschulunterricht
  • Förderung durch freies Schreiben und Strukturierungshilfen

Auszug aus dem Buch

4.2 Symptome von Schreibschwierigkeiten

Schreiber mit gravierenden Schreibschwierigkeiten befinden sich in ihren Schreibkompetenzen auf einer Stufe, die ihrem Alter und der Unterweisung ihrer Schuljahre nicht entsprechen. Symptome für Schreibschwierigkeiten sind sehr unterschiedlich. Es “lassen sich grob drei Bereiche zuordnen: Angst vor der Schriftsprache und damit verbundenes Vermeidungsverhalten, Probleme beim Erwerb der Teilprozesse des Schreibens und Stagnation bei der Erweiterung dieser Fähigkeiten sowie die Produktion von fast unverständlichen Texten aufgrund reduzierter Fähigkeiten in Rechtschreibung und Grammatik.”

Legastheniker haben ein weniger umfangreiches Wortgedächtnis, da infolge der Wahrnehmungsschwäche Wortbilder nicht genau genug aufgenommen werden und somit nicht im Gedächtnis gespeichert werden können.

Dies zeigt sich auch in einem Diktat für die zweite Klasse, dessen ursprünglicher Text lautete:“ Günther, kommst du schon zur Jause! Für dich liegt ein schöner Apfel in der Küche. Auch dein Freund Heinzi wird Hunger haben. Gib ihm aus dem Körbchen eine große Birne! Den Stengel und den Kern werft dort in den Kübel.“ Ein Junge, der Legastheniker ist, schrieb: “Künber, komsd buk son zur ause! Fur dich lid ein Scher apfel in der kuche. Auch dein fraud Heinsi wird hunger haben. Gib im aus den gaufein einen grase Bine! Die h s denle und kerne weitfd durt in den kubel!”

Deutlich zeigt sich hier, das Groß- und Kleinschreibung nicht beachtet wurden, Buchstaben wurden Lauten (z. Bsp. au = eu) falsch zugeordnet. Differenzierungs- und Gliederungsschwäche zeigen sich, da harte und weiche Konsonanten verwechselt wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung des Lesens und Schreibens als Schlüsselqualifikationen ein und thematisiert die gesellschaftliche Tabuisierung von Schreibschwierigkeiten.

2. Begrifflichkeit: Es werden die theoretischen Grundlagen zum Schriftspracherwerb, zu Legasthenie und zum funktionalen Analphabetismus definiert und abgegrenzt.

3. Soziale Einflussfaktoren beim Schriftspracherwerb: Dieses Kapitel beleuchtet, wie das häusliche Umfeld, die soziale Schicht und die Eltern-Kind-Beziehung den Erfolg oder Misserfolg beim Schreibenlernen beeinflussen.

4. Schreibschwierigkeiten: Hier werden spezifische Teilleistungsstörungen sowie die Symptomatik und die negativen Auswirkungen von Schreibproblemen auf die Textproduktion detailliert beschrieben.

5. Fördermöglichkeiten: Es werden konkrete methodische, visuelle, sprechmotorische und akustische Hilfen für die Grundschule sowie Ansätze wie das „freie Schreiben“ zur Unterstützung Betroffener vorgestellt.

6. Schluss: Das Fazit fasst die Relevanz des Themas zusammen und fordert ein vorbeugendes, schulisches Handeln unter Einbeziehung der Eltern, um betroffene Kinder frühzeitig zu unterstützen.

Schlüsselwörter

Schreibschwierigkeiten, Schriftspracherwerb, Legasthenie, Funktionaler Analphabetismus, Teilleistungsstörungen, Grundschule, Lesekompetenz, Textproduktion, Sprachförderung, Soziale Einflussfaktoren, Rechtschreibung, Kommunikative Funktion, Freies Schreiben, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit den Herausforderungen von Schülern und Erwachsenen, die Schwierigkeiten beim Erwerb oder der Anwendung von Lese- und Schreibfertigkeiten haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind soziale Faktoren beim Schriftspracherwerb, die Identifikation von Symptomen bei Schreibschwierigkeiten und verschiedene didaktische Fördermöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Schreibschwierigkeiten als pädagogische Herausforderung zu identifizieren und Hilfsangebote zu diskutieren, die den Betroffenen ein erfolgreiches Teilnehmen am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung fachdidaktischer Literatur sowie der Analyse von Fallbeispielen und empirischen Erkenntnissen zur Lese- und Schreibentwicklung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden soziale Ursachen, die Abgrenzung von Teilleistungsstörungen, die Auswirkungen auf die Textgestaltung sowie konkrete Übungen und Hilfestellungen für den Unterricht analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Schreibschwierigkeiten, Legasthenie, Analphabetismus, Schriftspracherwerb und Förderpädagogik beschreiben.

Was unterscheidet funktionale Analphabeten von Legasthenikern in dieser Arbeit?

Die Arbeit differenziert, dass Legastheniker oft spezifische Teilleistungsstörungen aufweisen, während funktionale Analphabeten als Erwachsene beschrieben werden, die aufgrund fehlender schriftsprachlicher Kompetenzen Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung haben.

Warum wird das soziale Umfeld als so entscheidend betrachtet?

Das soziale Umfeld bildet die Grundlage für die kognitiven und motivationalen Voraussetzungen beim Schuleintritt; mangelnde Unterstützung oder Anregung im Elternhaus erschwert den Schriftspracherwerb erheblich.

Welche Rolle spielt die "Angst vor dem weißen Blatt"?

Sie gilt als psychologisches Symptom der Hilflosigkeit, das aus negativen Erfahrungen und Versagensängsten resultiert und die Schreibmotivation massiv blockiert.

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Details

Title
Schreibschwierigkeiten
College
University of Education Ludwigsburg
Course
Seminar
Grade
2,5
Author
Nadine Girrbach (Author)
Publication Year
2006
Pages
26
Catalog Number
V74935
ISBN (eBook)
9783638737838
Language
German
Tags
Schreibschwierigkeiten Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nadine Girrbach (Author), 2006, Schreibschwierigkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74935
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