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Könige und Königinnen des 6. bis 8. Jahrhunderts als Heilige

Title: Könige und Königinnen des 6. bis 8. Jahrhunderts als Heilige

Term Paper , 2005 , 39 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Oliver Zachert (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
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In dieser Arbeit werden im Rahmen des Hauptseminars "Das Königtum des Frühmittelalters" auf 39 Seiten Könige und Königinnen des 6. bis 8. Jahrhunderts als Heilige erläutert.

Inhalt:
1 Fragestellung: Welche Erkenntnisse liefern die neueren Forschungsergebnisse über das Leben der Heiligen Radegunde? 3
2 Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Vergleich der Inhalte beider Radegundeviten durch die ältere und neuere Forschung 16
2.1 Radegunde und ihre Beziehung zum merowingischen Königshaus. Ihre Ehe mit Chlothar I. und die Verbindung mit den Stiefsöhnen 23
2.2 Das Leben der „domna et mater Radegundis“ im Kloster nach den Erzählungen der Quellen und die kritische Sicht der neueren Forschung 26
3 Neuere Forschungsergebnisse in Hinsicht auf die Rezeption und den Kult der heiligen Radegunde insbesondere auf dem thüringischem Gebiet 31
4 Ergebnisse 34
5 Quellenverzeichnis 36
6 Literaturverzeichnis 36

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Fragestellung: Welche Erkenntnisse liefern die neueren Forschungsergebnisse über das Leben der Heiligen Radegunde?

2 Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Vergleich der Inhalte beider Radegundeviten durch die ältere und neuere Forschung

2.1 Radegunde und ihre Beziehung zum merowingischen Königshaus. Ihre Ehe mit Chlothar I. und die Verbindung mit den Stiefsöhnen

2.2 Das Leben der „domna et mater Radegundis“ im Kloster nach den Erzählungen der Quellen und die kritische Sicht der neueren Forschung

3 Neuere Forschungsergebnisse in Hinsicht auf die Rezeption und den Kult der heiligen Radegunde insbesondere auf dem thüringischem Gebiet

4 Ergebnisse

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Leben der Heiligen Radegunde von Thüringen im Kontext der hagiographischen Überlieferung und der modernen Forschung. Das primäre Ziel ist es, die Diskrepanzen zwischen älteren Darstellungen und neueren, kritischeren Erkenntnissen herauszuarbeiten, insbesondere in Bezug auf ihre Rolle als fränkische Königin, ihren Klostereintritt und die anschließende Heiligenverehrung.

  • Vergleich der hagiographischen Werke von Venantius Fortunatus und Baudonivia.
  • Analyse der Beziehung Radegundes zum merowingischen Königshaus und ihrer Ehe mit Chlothar I.
  • Untersuchung des "Kindeslebens" und der Umstände ihrer Konversion zum Monastizismus.
  • Kritische Betrachtung ihrer Rolle und Machtposition als "domna et mater" im Kloster zu Poitiers.
  • Rezeptionsgeschichte und Kult der Heiligen, mit besonderem Fokus auf das thüringische Gebiet.

Auszug aus dem Buch

1 Fragestellung: Welche Erkenntnisse liefern die neueren Forschungsergebnisse über das Leben der Heiligen Radegunde?

Die Betrachtung des Lebens der heiligen Radegunde von Thüringen (518/520-13.08. 587 n. Chr.) wurde zur Bearbeitung des Aufgabengebietes „Könige und Königinnen des 6. bis 8. Jahrhunderts als Heilige“ auf Grund verschiedener Indikatoren erwählt. So erfüllt die zu beschreibende Person die Behandlungskriterien, denn sie war ab 536/40 bis 587 fränkische Königin, die nach ihrem Tod Heilig gesprochen wurde.

Neben Radegunde ist mindestens noch eine weitere heilige Königin des 6. bis 8. Jahrhunderts durch die Überlieferungen der Quellen bekannt, die mit dem Namen Balthilde (630- 30.01.680/81 n. Chr.) bezeichnet wird. Doch diese Königin erlangte längst nicht einen solch hohen Bekanntheitsgrad wie die heilige Radegunde. Zusätzlich weist Radegunde mehrere Merkmale auf, die Interesse an ihrer Lebensgeschichte erwecken. So besitzt Radegunde den Vorteil, dass sich gleich drei literarische Schriftsteller auf hagiographischer Ebene mit ihrem Leben auseinandersetzten. Dies waren zum einen der berühmte „erste mittelalterliche Dichter Venantius Honorius Clementianus Fortunatus“ und die Nonne Baudonivia, die jeweils eine Biographie über das Leben der Heiligen abfassten, und zum anderen Bischof Gregor von Tours, der Radegunde in seinen „Zehn Bücher Geschichten“ zwar einundvierzig Mal erwähnt, sich aber zum größten Teil auf den Nonnenstreit aus dem Jahr 589 n. Chr., nach dem Tod der Königin, bezieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Fragestellung: Welche Erkenntnisse liefern die neueren Forschungsergebnisse über das Leben der Heiligen Radegunde?: Das Kapitel führt in die historische Person Radegunde ein und begründet ihre Bedeutung für die Untersuchung durch die exzellente Quellenlage und ihre Stellung als merowingische Königin.

2 Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Vergleich der Inhalte beider Radegundeviten durch die ältere und neuere Forschung: Hier werden die biographischen Werke von Venantius Fortunatus und der Nonne Baudonivia gegenübergestellt, wobei die unterschiedlichen Intentionen und Perspektiven der Autoren im Kontext der modernen Forschung analysiert werden.

2.1 Radegunde und ihre Beziehung zum merowingischen Königshaus. Ihre Ehe mit Chlothar I. und die Verbindung mit den Stiefsöhnen: Dieser Abschnitt befasst sich mit der problematischen Ehe Radegundes mit dem Frankenherrscher Chlothar I. und ihrer geschickten politischen Agitation gegenüber dessen Erben.

2.2 Das Leben der „domna et mater Radegundis“ im Kloster nach den Erzählungen der Quellen und die kritische Sicht der neueren Forschung: Die Autorin untersucht die Rolle Radegundes als "Klosterherrin" und analysiert, wie sie trotz ihres monastischen Lebens ihre königliche Autorität bewahrte.

3 Neuere Forschungsergebnisse in Hinsicht auf die Rezeption und den Kult der heiligen Radegunde insbesondere auf dem thüringischem Gebiet: Das Kapitel widmet sich der Ausbreitung des Radegundekultes und hinterfragt die Belege für eine Verehrung im thüringischen Geburtsland der Heiligen.

4 Ergebnisse: Die abschließenden Ergebnisse fassen zusammen, dass die neuere Forschung zwar differenziertere Einblicke ermöglicht, viele Aspekte, insbesondere die frühen Jahre und das exakte Hochzeitsdatum, jedoch weiterhin hypothetisch bleiben.

Schlüsselwörter

Radegunde von Thüringen, Merowinger, Heiligenverehrung, Venantius Fortunatus, Baudonivia, Chlothar I., Hagiographie, Kloster Poitiers, monastische Entwicklung, Frauengeschichte, Thüringer Königreich, Frühmittelalter, Rezeptionsforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Leben und der historischen sowie hagiographischen Bedeutung der heiligen Radegunde von Thüringen (6. Jahrhundert) und hinterfragt deren Darstellung in verschiedenen Quellen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Rolle Radegundes als thüringische Prinzessin und fränkische Königin, ihr späteres Leben als Klostergründerin sowie die kritische Analyse ihrer Viten durch moderne Historiker.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist ein vergleichender Überblick über die ältere und neuere Forschung, um ein differenzierteres Bild der Heiligen zu gewinnen und die Diskrepanzen in der historischen Überlieferung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quellenkritische Analyse der hagiographischen Viten (Fortunatus und Baudonivia) sowie ein Abgleich mit modernen historisch-kritischen Publikationen durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Ehelebens mit Chlothar I., die Analyse der Klosterzeit unter dem Aspekt der "domna et mater" sowie die Erörterung des Kults der Radegunde im thüringischen Raum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Radegunde, Merowingerzeit, Hagiographie, Klostergeschichte und der spezifische Radegundekult im mittelalterlichen Europa.

Welche Rolle spielte die Konversion für die Forschungsdebatte?

Die Forschung debattiert intensiv über den Auslöser der Konversion und die Ermordung von Radegundes Bruder, wobei aktuelle Ansätze eine politische Motivierung durch den Verdacht auf Aufstände gegen Chlothar I. in den Vordergrund rücken.

Wie bewertet die Autorin die Rolle Radegundes im Kloster?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Radegunde entgegen dem traditionellen Bild einer "Musternonne" eine mächtige Akteurin blieb, die ihre königliche Stellung und politische Instinkte auch innerhalb der Klostermauern nutzte.

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Details

Title
Könige und Königinnen des 6. bis 8. Jahrhunderts als Heilige
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut für Geschichte)
Course
Das Königtum des Frühmittelalters
Grade
2,5
Author
Oliver Zachert (Author)
Publication Year
2005
Pages
39
Catalog Number
V75523
ISBN (eBook)
9783638812887
Language
German
Tags
Könige Königinnen Jahrhunderts Heilige Königtum Frühmittelalters
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Zachert (Author), 2005, Könige und Königinnen des 6. bis 8. Jahrhunderts als Heilige, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75523
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