Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel,
a) das Problem des Skeptizismus zu umreißen,
b) Kants und Wittgensteins Antworten auf das Problem zu erklären und
c) neuere Lösungsversuche, die auf diesen 'Klassikern' aufbauen, einer kritischen Prüfung zu unterziehen.
Inhaltsverzeichnis
- Worum es geht
- I Vorgeschichte. Transzendentaler Idealismus und naturalistischer Relativismus
- Die antiskeptische Position, die Objectivity and Insight (Kapitel 8, Abschnitt 3) formuliert, lässt sich als Reaktion darauf verstehen, dass der transzendentale Idealismus zwischen der Welt, wie sie uns erscheint, und der Welt, wie sie tatsächlich ist, eine Kluft aufreißt.
- II Neuere Lösungsversuche
- Die schwache Form des Verifikationismus aus The World We Found.
- Die Anleihen bei Strawsons naturalistischem „Zwecklosigkeits“-Argument
- III Kritik
- Unkritische empirische Annahmen
- Logische Unverfänglichkeit
- Unabhängigkeit skeptischer Argumente von der Natur
- Konsequenzen für Objektivität...
- Schluss.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert neuere Lösungsversuche zur Frage der Objektivität unserer Erkenntnis, wobei insbesondere die Schwächen und Grenzen dieser Ansätze im Fokus stehen. Ziel ist es, durch die kritische Auseinandersetzung mit den Ansätzen und Argumenten eine fundierte Einschätzung der aktuellen Debatte zu ermöglichen.
- Kritik an alten Lösungsversuchen und deren Einfluss auf die aktuellen Debatten
- Analyse neuerer Lösungsversuche und deren unterschiedliche Bausteine
- Identifizierung der Schlüsselfragen und Herausforderungen in der Diskussion um Objektivität
- Bewertung der Argumentationsstrukturen und der empirischen Beweise, die in den Lösungsversuchen verwendet werden
- Bewertung der Konsequenzen der verschiedenen Lösungsversuche für unser Verständnis von Erkenntnis und Wirklichkeit
Zusammenfassung der Kapitel
- Worum es geht: Diese Einleitung stellt die zentrale Frage nach der Objektivität unserer Erkenntnis und die existenzielle Angst, die mit dem Zweifel an dieser Objektivität verbunden ist. Die Arbeit widmet sich der Suche nach Lösungen für diese Problematik und untersucht kritisch aktuelle Ansätze in der Erkenntnistheorie.
- I Vorgeschichte. Transzendentaler Idealismus und naturalistischer Relativismus: Dieser Abschnitt analysiert Kants transzendentalen Idealismus und dessen Bedeutung für die aktuelle Debatte um die Objektivität. Es werden die Stärken und Schwächen von Kants Argumentation beleuchtet, insbesondere die Problematik der intentionalen Objekte und die Begründungslücke der apriorischen Begriffe.
- II Neuere Lösungsversuche: Dieser Abschnitt stellt die Hauptargumente neuerer Lösungsversuche zur Objektivitätsfrage vor. Es werden die Bausteine und die Architektur dieser Ansätze analysiert, um die unterschiedlichen Lösungswege und deren Schwächen aufzuzeigen.
Schlüsselwörter
Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Themen Objektivität, Erkenntnis, Skeptizismus, transzendentaler Idealismus, naturalistischer Relativismus, Verifikationismus, Strawsons Zwecklosigkeits-Argument, Kritik an Lösungsversuchen, empirische Annahmen, logische Unverfänglichkeit, Unabhängigkeit von der Natur, Konsequenzen für Objektivität.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptziel dieser erkenntnistheoretischen Arbeit?
Die Arbeit umreißt das Problem des Skeptizismus, erklärt die Positionen von Kant und Wittgenstein und prüft kritisch neuere Lösungsversuche zur Objektivität der Erkenntnis.
Wie reagiert der transzendentale Idealismus auf den Skeptizismus?
Kants Ansatz versucht die Kluft zwischen der Welt, wie sie erscheint, und der Welt, wie sie tatsächlich ist, zu überbrücken, weist jedoch laut Text Begründungslücken bei apriorischen Begriffen auf.
Welche Rolle spielt Strawson in dieser Debatte?
Es wird Strawsons naturalistisches „Zwecklosigkeits“-Argument herangezogen, das als einer der neueren Bausteine zur Abwehr skeptischer Zweifel untersucht wird.
Was wird an den neueren Lösungsversuchen kritisiert?
Die Kritik richtet sich gegen unkritische empirische Annahmen, die logische Unverfänglichkeit und die Frage, ob skeptische Argumente wirklich unabhängig von der Natur sind.
Was bedeutet „Verifikationismus“ im Kontext dieser Arbeit?
Die Arbeit analysiert eine schwache Form des Verifikationismus als Strategie, um die Realität der Außenwelt und die Objektivität der Erkenntnis zu sichern.
Warum ist die Frage nach der Objektivität existenziell wichtig?
Die Einleitung beschreibt die existenzielle Angst, die mit dem Zweifel an der Objektivität unserer Erkenntnis und dem Verlust eines sicheren Fundaments der Wirklichkeit verbunden ist.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2002, Skeptizismus und die Objektivität unserer Erkenntnis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76863