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Skeptizismus und die Objektivität unserer Erkenntnis

Titre: Skeptizismus und die Objektivität unserer Erkenntnis

Dossier / Travail , 2002 , 28 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Philosophie - Théorique (Conscience, Science, Logique, Langage)
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Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel,
a) das Problem des Skeptizismus zu umreißen,
b) Kants und Wittgensteins Antworten auf das Problem zu erklären und
c) neuere Lösungsversuche, die auf diesen 'Klassikern' aufbauen, einer kritischen Prüfung zu unterziehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Worum es geht

I Vorgeschichte. Transzendentaler Idealismus und naturalistischer Relativismus

II Neuere Lösungsversuche

Die schwache Form des Verifikationismus aus The World We Found

Die Anleihen bei Strawsons naturalistischem „Zwecklosigkeits“-Argument

III Kritik

Unkritische empirische Annahmen

Logische Unverfänglichkeit

Unabhängigkeit skeptischer Argumente von der Natur

Konsequenzen für Objektivität

Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht neuere erkenntnistheoretische Lösungsversuche zur Begründung der Objektivität der Erkenntnis angesichts skeptischer Herausforderungen. Dabei liegt der Fokus primär auf dem Ansatz von Mark Sacks, dessen naturalisierter transzendentaler Idealismus kritisch auf seine argumentative Konsistenz und Tragfähigkeit geprüft wird.

  • Kritische Analyse des transzendentalen Idealismus bei Kant und Sacks.
  • Untersuchung des Verhältnisses von Natur, Sprache und Erkenntnis im Anschluss an Wittgenstein.
  • Bewertung von Lösungsversuchen des Außenwelt-Skeptizismus und Relativismus.
  • Diskussion des sogenannten „Zwecklosigkeitsarguments“ zur Entschärfung skeptischer Zweifel.
  • Reflexion über die Grenzen der Begründbarkeit objektiver Erkenntnis innerhalb der Philosophie.

Auszug aus dem Buch

II Der Lösungsversuch von Sacks

Sacks versucht die Probleme nicht dadurch zu lösen, dass er den transzendentalen Idealismus aufgibt. Im Gegenteil: Er will die aufgezeigten Gefahren für die Objektivität umgehen, indem er ihn noch weiter ausdehnt als Kant.

Sacks unterscheidet zu diesem Zweck zwei Grundhaltungen gegenüber der eigenen Erkenntnis, die schon innerhalb von Kants transzendentalem Idealismus möglich waren:

(1) Die unkritische Sicht: Man glaubt, dass die Ordnung, in der uns die Welt begegnet, unabhängig von uns in der Welt existiert und wir sie bloß in ihr entdecken.

(2) Die kritische Sicht: Man gewinnt die Einsicht, dass die Ordnung, in der uns die Welt begegnet, eine ist, die die Struktur unserer Erfahrung auf die Welt projiziert und die nicht unabhängig von der Erfahrung existiert.

Zusammenfassung der Kapitel

Worum es geht: Einführung in die existenzielle Verunsicherung durch skeptische Zweifel und Darlegung der Zielsetzung, neuere Begründungsversuche für objektive Erkenntnis kritisch zu prüfen.

I Vorgeschichte. Transzendentaler Idealismus und naturalistischer Relativismus: Darstellung der historischen Entwicklungslinie vom klassischen transzendentalen Idealismus Kants hin zu einem naturalisierten Modell unter Einbezug biologischer und sozialer Faktoren.

II Neuere Lösungsversuche: Vorstellung des Lösungsansatzes von Mark Sacks, der durch eine schwache Form des Verifikationismus und das Zwecklosigkeitsargument skeptische Fragen zu neutralisieren versucht.

III Kritik: Detaillierte Auseinandersetzung mit Sacks’ Modell, unterteilt in die Prüfung empirischer Annahmen, sprachlogische Einwände sowie die interne Konsistenz der Argumentation.

Schluss: Zusammenfassende Bewertung der drei Hauptvorwürfe gegen Sacks, welche die mangelnde Reichweite und die Unstimmigkeit seines Lösungsweges hervorheben.

Schlüsselwörter

Erkenntnistheorie, Skeptizismus, transzendentaler Idealismus, Objektivität, Mark Sacks, Immanuel Kant, Ludwig Wittgenstein, Verifikationismus, Außenwelt-Skeptizismus, Relativismus, Zwecklosigkeitsargument, Erfahrung, Lebensform, ontologische Basis, naturalistische Erkenntnistheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem erkenntnistheoretischen Problem der Begründung von Objektivität in einer Welt, die durch skeptische Zweifel und den drohenden Relativismus infrage gestellt wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Auseinandersetzung mit dem transzendentalen Idealismus, die Rolle des Naturalismus in der Erkenntnistheorie sowie die Analyse des Sprach- und Weltbildbegriffs nach Wittgenstein.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine kritische Prüfung von Mark Sacks' Lösungsversuchen, insbesondere seines Modells, das versucht, durch eine Verschiebung der Perspektive auf eine „interne“ Erfahrung die Objektivität gegen den Skeptiker zu retten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische, philosophiegeschichtlich informierte Analyse und kritische Diskussion erkenntnistheoretischer Argumentationen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Vorläufer (Kant), die Ausarbeitung des Lösungsversuchs von Sacks (einschließlich seiner Anleihen bei Strawson und Wittgenstein) und bietet eine ausführliche Kritik an diesen Argumenten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie „transzendentaler Idealismus“, „Skeptizismus“, „naturalistischer Relativismus“ und „ontologische Basis“.

Warum hält die Autorin/der Autor Sacks' Lösungsversuch für problematisch?

Die Kritik moniert, dass Sacks keine echte Begründung liefert, sondern lediglich ein „Sprachverbot“ über ontologische Fragen verhängt, und dass sein Modell internen Widersprüchen zwischen naturalistischen und idealistischen Annahmen unterliegt.

Was bedeutet die „Unvorstellbarkeit eines radikalen Wandels“ in diesem Kontext?

Die Arbeit argumentiert, dass die Unvorstellbarkeit einer anderen Art der Erkenntnis (z.B. in der Zukunft) keinen logischen Beweis dafür darstellt, dass ein solcher Wandel unmöglich ist, was Sacks' Versuch der Objektivitätsrettung schwächt.

Fin de l'extrait de 28 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Skeptizismus und die Objektivität unserer Erkenntnis
Université
Free University of Berlin
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
28
N° de catalogue
V76863
ISBN (ebook)
9783638817646
Langue
allemand
mots-clé
Skeptizismus Objektivität Erkenntnis
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2002, Skeptizismus und die Objektivität unserer Erkenntnis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76863
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Extrait de  28  pages
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