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Das Kommunikationsmodell von Westley und MacLean - Im Zwiespalt zwischen realtypisch und idealtypisch

Titre: Das Kommunikationsmodell von Westley und MacLean - Im Zwiespalt zwischen realtypisch und idealtypisch

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2002 , 16 Pages , Note: 2.0

Autor:in: Martin Denzel (Auteur)

Médias / Communication - Théorie, Modèles, Définitions
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Kommunikationsmodell von Westley und MacLean stammt aus dem Jahre 1953 und soll den Kommunikationsprozess in der Massenkommunikation darstellen. Erst werde ich auf das ABX-Modell von Newcomb, welches sich Westley und MacLean zur Grundlage machten, eingehen, um dann die Gatekeeper-Forschung und die allgemeine Funktionsweise und Rollenverteilung des Modells anzusprechen.
Nach Erläuterung verschiedener Interpretationsmöglichkeiten und Rollendiskrepanzen sollte es nicht mehr schwer fallen das Modell zu diskutieren und versuchen einzuordnen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen des Kommunikationsmodells

2.1 Gatekeeper – Forschung

2.2 Das ABX – Modell nach Newcomb

3 Das Kommunikationsmodell nach Westley und MacLean

3.1 Funktionsweise und verschiedene Rollen

3.2 Interpretationsmöglichkeiten

3.3 Diskrepanz bei der A- und C-Rolle?

4 Objektivitätsanspruch an die C-Rolle

5 Diskussion und Beurteilung des Modells

6 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Kommunikationsmodell von Westley und MacLean auseinander, das 1953 zur Darstellung von Massenkommunikationsprozessen entworfen wurde. Dabei steht die Untersuchung der Rollenverteilung, insbesondere der Rolle des Gatekeepers, sowie die Differenzierung zwischen realtypischen und idealtypischen Annahmen im Zentrum der Forschungsfrage.

  • Grundlagen der Gatekeeper-Forschung und Einflüsse des ABX-Modells
  • Strukturelle Analyse und Funktionsweise des Westley/MacLean-Modells
  • Kritische Diskussion des Objektivitätsanspruchs von Medienakteuren
  • Untersuchung von Rollendiskrepanzen und Interpretationsspielräumen
  • Beurteilung der Modellgüte in Bezug auf massenmediale Prozesse

Auszug aus dem Buch

3.1 Funktionsweise und verschiedene Rollen

Das Modell von Westley und MacLean ist ein sogenanntes Prozessmodell, das den Transmissionsprozess, den eine Botschaft durchläuft, und potentielle Interdependenzen im Verlauf dieses Prozesses veranschaulicht. Laut den zwei amerikanischen Sozialpsychologen handelt es sich um ein heuristisches Modell, das nicht als Theorie aufgefasst werden darf, sondern lediglich eine Vorstufe zu einer Konstruktion einer allgemeinen Theorie sein will. Das Ziel dabei ist mit einem Minimum an Elementen und Rollen eine Ordnung in die ”chaotische Situation“ von Begriffen und Modellen zu bringen, ohne dass Kommunikationsarten vernachlässigt werden oder das Modell an Brauchbarkeit verliert.

Tatsächlich wird deutlich, dass sich dieses Modell nicht nur auf ein Strukturelement, das für den Kommunikator stehen kann, reduziert, sondern dass sich Westley und MacLean mit einer genaueren Rollendifferenzierung auseinandergesetzt haben, was an folgender Abbildung deutlich wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Einordnung des Modells von Westley und MacLean ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2 Grundlagen des Kommunikationsmodells: Hier werden die theoretischen Wurzeln durch die Gatekeeper-Forschung von Kurt Lewin und das ABX-Modell von Newcomb als notwendige Basis erarbeitet.

3 Das Kommunikationsmodell nach Westley und MacLean: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise der verschiedenen Rollen, bietet verschiedene Interpretationsansätze und beleuchtet Diskrepanzen in der A- und C-Rolle.

4 Objektivitätsanspruch an die C-Rolle: Der Fokus liegt hier auf der kritischen Hinterfragung der Annahme, dass Journalisten als neutrale Vermittler ohne eigene Wirkungsabsicht agieren.

5 Diskussion und Beurteilung des Modells: Das abschließende Kapitel bewertet die Stärken und Schwächen des Modells vor dem Hintergrund massenkommunikativer Realitäten.

6 Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen für die vorliegende Seminararbeit.

Schlüsselwörter

Kommunikationsmodell, Westley und MacLean, Massenkommunikation, Gatekeeper-Forschung, ABX-Modell, Prozessmodell, Rollendifferenzierung, Objektivitätsanspruch, Medienwirkung, Journalismus, Kommunikationstheorie, Interdependenzen, Rückkopplung, Systemtheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das 1953 entwickelte Kommunikationsmodell von Westley und MacLean und untersucht dessen Eignung zur Beschreibung von Massenkommunikation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Gatekeeper-Forschung, die Rollendifferenzierung innerhalb von Kommunikationssystemen sowie die wissenschaftliche Einordnung des Modells zwischen Idealtypus und Realität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Modell auf seine wissenschaftliche Konsistenz zu prüfen und die Problematik des Objektivitätsanspruchs im Journalismus innerhalb des Modells kritisch zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf einer Literaturstudie sowie dem Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Interpretationen des Modells basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung (Gatekeeper/Newcomb), die Analyse der Modellkomponenten, die Auseinandersetzung mit Interpretationsspielräumen und eine kritische Diskussion der Rollenmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Kommunikationsmodell, Gatekeeper, Massenkommunikation, Rollendifferenzierung und Objektivitätsanspruch definiert.

Inwiefern unterscheiden sich die Rollen A und C in der Interpretation?

Die A-Rolle steht für absichtsvolle Kommunikatoren (Anwälte), während die C-Rolle als "Kanalrolle" (Gatekeeper) agieren soll, wobei die Abgrenzung in der Praxis laut Modell umstritten bleibt.

Wie bewerten die Autoren die Leistung von Westley und MacLean?

Das Modell wird als pionierhaft für die Integration von Feedbackmechanismen und die Differenzierung zwischen absichtlicher und unabsichtlicher Kommunikation gelobt, jedoch wird seine idealtypische Vereinfachung kritisiert.

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Résumé des informations

Titre
Das Kommunikationsmodell von Westley und MacLean - Im Zwiespalt zwischen realtypisch und idealtypisch
Université
LMU Munich  (Institut für Kommunikationswissenschaften (Zeitungswissenschaften))
Cours
Proseminar I: Theorien und Modelle der KW
Note
2.0
Auteur
Martin Denzel (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
16
N° de catalogue
V7742
ISBN (ebook)
9783638148979
ISBN (Livre)
9783638746274
Langue
allemand
mots-clé
Kommunikationsmodell Westley MacLean Zwiespalt Proseminar Theorien Modelle
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Martin Denzel (Auteur), 2002, Das Kommunikationsmodell von Westley und MacLean - Im Zwiespalt zwischen realtypisch und idealtypisch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7742
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Extrait de  16  pages
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